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Die komplexometrische Titration von G. Schwarzenbach. (Die chemische Analyse Bd. 45). Verlag Ferdinand Enke Stuttgart. 1955. 1. Aufl. XII 100 S. 39 Abb. 7 Tabellen gebd. DM 21.Ц kart. DM 19

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Vorltsungen iiber Pharmaseutlsche Chemie und Arenelmltteleynthese, von WaUer Hiickel. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart.
Bd. 2: Organischer Teil. 1954. 1. Aufl. XI, 717 S., 2 Abb.,
gebd. DM 79.-.
Bei der Besprechung des I. Bandesl) wurde bereits darauf hingewiesen, daB das Hiiekelsche Buch insofern im deutschen Schrifttum eine Sonderstellung einnimmt, als es nicht ein ,,Lehrbuch der
Chemie fiir Pharmazeuteu" ist, sondern den Stoff der Grundvorlesung bzw. der Anfingerlehrbiicher der Chemie voraussetzt und
sich im wesentlichen auf die Behandlung der eigentlichen pharmazeutisch-chemischen Probleme besohrinkt. Von dem nunmehr vorlicgendeu organischen Teil des Werkes kann man ohne Einschrlnkung sagen, daB er nach Anlage und Ausfiihrung mustergiiltig gelungen ist. Bereits die erste Sohwierigkeit, die Stoffgliederung ist
iiberraschend gelbst, indem der Verf. unter Auberaohtlaesen strenger Systematik je nach Bedarf einmal von der ohemischen Einteilung nach Stoffklasseu ausgeht, ein andermal die Gleichartigkeit der pharmazeutischen Verwendung oder pharmakologischen
Wirkung oder der therapeutischen Anwendung in den Vordergrund
stellt. Auf diese Weise gelingt es, den sehr heterogenen Stoff der
so viele Nachbargebietc beriihrenden pharmaeeutisohen Chemie in
etwa 30 Kapitel zu gliedern, wobei dem Buch die vielseitigen
Kenntnisse seines Verf. auf chemischem und physikalisch-chemischem Gebiet zugute kommen. Der Leser ist zudem iiberraacht von
dcm griindlichen Eingehen auf pharmazeutisch-technische Fragen,
auf physiologisohe und medizinische Probleme, auf historische
Entwicklungen und Zusammenhinge sowie nicht zuletzt auf
phdologische Einzelheiten.
DaO bei einer Vorlesung uicht aUe Teilgebiete eines Faches in
gleicher Weise vollstkndig behandelt werden kUnnen, ist :selbstverstkndlich; man kann doshalb von dem ausdrtioklich ale ,,Vorlesungen" bezeichneten Werk keine haddbuchartige Vollstindigkeit verlsngen. Fiir eine spltere Auflage scheint dem Referenten
jedoch eine Erweiterung der Kapitel Uber Natnrstoffe erwiinsoht,
die im Vergleioh eu den synthetischen Areneimitteln etwas zu
kurz kommen. Im Gegensatz eu den Alkaloiden gilt dies z. B. far
die Glykoside, von denen nur die herzwirkssmen besprochen sind,
wihrend Emodine, Bitterstoffe, Saponine, Senf6I- und Nitrilglykoside nioht oder nur stiefmiitterlich behandelt werden. Auch
ein zusammenfassendes Kapitel Uber die itherischen Ole und ihre
Inhdtsstoffe wiirde nus der Feder des Verf. sioherlich von gane
besonderem Wert sein.
Das Hiickelsche Buch wird sich ohne Frage bald einen groBen
Freundeskreis erwerben uicht nur unter den Pharmazieetudenten
und Apothekern, sondern auch w t e r Medizinern und pharmazeutisch intereseierten Chemikern.
H. Bdhm [NB 9871
SO Jake AreneimlttelIorechung, vou C. L. Laulenschldger. Verlag
Georg Thieme, Stuttgart. 1. Aufl. 1955. VIII, 486 S., gebd.
DM 36.-.
Nach 50 Jahren Arbeit in der Areneimittelforsohung orsohien
es dem Autor reizvoll, ,,Riickschau zu halten auf sein Arbeitsgebiet und Betrachtuugen aneustellen, waa damals war und heute
ist". In drei groBen Abschnitten: ,,Mittel zur Prophylaxe und
Therapie der Infektionskrankheiten" (190 S.), ,,Biokatalysatoren" (Hormone, Fermente, Vitamine) (170 8.) und ,,Pharmakotherapeutica" (120 8.) wird der Weg der Entdeckung, der Erfindung und der Erforschung vieler Areneimittel beeohneben. Emzelnen Kapiteln sind Zeittafeln der bedeutsamen Entdeckungen
vorangestellt. Literaturzitate sind im Text nur vereinzelt und
offenbar ohne System gegeben. Das Buch hat leider kein Register.
Die Beschreibungen eeichnen sich aus duroh die Dichte der Darstelluug, die Klarheit, mit der das Weftentliche hervortritt uud
eine Lebendigkeit, welche nur der vermitteln kann, der die besohriebene Entwioklung mit grober Intensitat miterlebt hat. Die
Grenzen des Gebietes werden so weit gesteokt, wie es das Thema
,,Arzneimittelforschung" erfordert. Ebenso wie die Isolierung,
Konstitutionsermittlung und Syuthese von Wirkstoffen werden
Methoden der biologkchen Standardisierung, pharmakologische
Wirkungen und Probleme der Immunologie und Chemotherapie
sowie der kliniechen Pathologie und Therapie behandelt. Es entspricht dem persbnlichen Charakter den Buches, daB einzelne Gebiete wesentlioh ausfiihrlicher beschrieben werden ale andere. Der
Umfang jeder der drei Absohnitte, in die das Buch aufgeteilt ist,
lkOt das bereits erkennen; Alkaloide werden mit wenigen Ausnahmen nur in kurzen Absktzen oder in einer Tabelle erwihnt.
Man wtirde den Buch nicht riohtig verstehen, wenn man Wert auf
die Feststellung legte, drS es einige Ungenauigkeiteu enthilt, daB
eiu paar Druckfehler an Formeln und Eigennamen zu finden sind.
Durch die Wahl des Gebietes, die Anlage der Darstellung und den
reiohen, gewogenen Inhalt ist das Buch wohl einzigartig. Wer eine
Einftihrung in die Arzneimittelforschung wlnscht, wird kaum eine
bessere Gelegenheit finden ale die Lektiire dieses Buches.
l) Vgl. dlese Ztschr. 66, 428 [1954].
M. Kiese [NB 9841
Arqew. C h . 1 67. Jdtrg. 1955 1 Nr. 14/16
A Xanual of Paper Chromatography and Paper Eleatrophoresls,
von R. J . Block, E. L. Durruni und G. Zxeig. Academic Press
Inc., New York. 1955. 1. Aufl. 484 S., gebd. t 8.-.
Diese Monographie ist nus der 1952 erschieneneu ,,Laboranweisung zur Papierchromatographie" von Block, LeStrange und
Zweig hervorgegaugenl). Seither hat sich die einschltigige Literatur mehr als verdoppelt und sich vor allem der weite Anwendungsbereich dcr Papierelektrophorese erwiesen, so daO die Beschreibung dieser Technik nunmehr abgesondert von D u m m behandelt
witd. Eine gemeinsame Darstellung beider Trennverfahren ist
natiirlich das Gegebene, da die Nachweismcthoden fur die verschiedeuen Substansen uud Substanzklassen und ihrc quantitative Erfassung in beiden Fklleu dieselben sind und die Chromatographie durch die Elektrophorese in vielem gliicklich ergiinzt und
erweitert wird. Die nus dieser Vereinigung zu erwartenden Vorteile treten leider in dem vorliegenden Werk nicht ganz in Erscheinung, da D u m m absichtlich auf eine Aufzahluug simtlicher
Anwendungsgebiete verzichtet, allerdings griindlich die Theorie,
die Apparaturen und die Trennung der Serumproteine behandelt.
Hierbei erfihrt man vieles nus dem Laboratorium, das bisher nicht
publiziert worden ist.
Die Anwendungen der Papierchromatographie haben nahezu
Lexikonformat angenommeu. Wie die Verf. einleitend bemerken.
ist dab% dennoch Vollstindigkeit nicht ganz erreiaht. Allerdings
sind die Liicken denkbar klein. So vermiOte der Referent unter
den nahezu 60 abgehandelten Stoffklaesen keine wesentliche und
konnte nur eine gewisse stiefmiitterliche Behandlung der Peptide
und das Fehlen der Curare-Alkaloide koustatieren. Stets sind
viele Lbsungsmittel und Rp-Werte, spezielle Naohweisreaktionen
und, wenn ausgearbeitet, quantitative Auswertungen angegeben.
Allein der qualitative Nachweis mit Ninhydrin ist in 14 Ausfuhrungsformen geschildert, von denen einige besonders empfohlen
werden. Der Leser findet im Ubermab Informationen iiber nahezu
alles, was jemals anf Papier ohromatographiert worden ist. Hierbei empfindet man das ausfiihrliche Register als eine wohltuende
H i f e und l i B t sich die ubersicht durch die rund 100 Tabellen und
zahlreichen guten Abbildungen und Diagramme gerne erleichtern.
So stellt dieses mit groBer Sorgfalt eusammengestellte Handbuoh mit seiner Materislfiille ein fast unentbehrliches Nachschlage- und Anleitungswerk dar fur alle, die sich mit den beiden
leistungsfihigen Trennmethoden praktisch beschkstigen wollen
und miissen. Da ihre Zahl I tkndig anwichst, kann man dem Buch
eine weite Verbreitung voraussagen.
Th. wiebd [NB 9991
Dle kompleromeMsehe "Itration, von G . Schwanenbach. (Die
chemisohe Analyse Bd. 45). Verlag Ferdinand Enke, Stuttgart.
1955. 1. Am. XII, 100 S., 39 Abb., 7 Tabellen, gebd. DM 21.--,
kart. DM 19.--.
Mit besonderer Freude darf man das Erscheinen einer Monographic begriiben, in welcher der Begrlnder der Methode ein analytisches Verfahren behandelt, welches ebenso theoretisch interessant wie praktisch wertvoll ist. Das Buch ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt, welche etwa den gleichen Umfang habeu. In
dem ersten wird die Theorie der Komplexbildungsreaktiouen mit
Nitrilo-trieseigskure und Athylendiamin-tetraessigsiureund ihrer
Indizierung mit besonderen ,,Metdlindikatoren" behandelt, der
zweite bringt wichtige Anwendungsbeispiele. Das Studium des
theoretischen Teils vermittelt eine interessante Einfiihrung in die
Theorie der Gleichgewichtskomplexe, welche von Jannik Bjerrurn
begriindet und vom Verf. mit so auberordentlichem Erfolg auf die
Chelat-Komplexbildung angewandt worden ist. I m eweiten, praktischen Teil des Buches erhtilt der Leser einen lebendigen Eindruck
von der vielseitigen Anwendbarkeit der Methode - und von der
Phantaeie und Kombinationsgabe der Bearbeiter des Gebietes der
komplexometrisohen Titrationen. Besonders gefiel dem Reeeuseuten die streng methodische Gliederung und der klare Aufbau
des Werkes. Das fiir den Praktiker und Theoretiker in gleicher
Weise anregende Buch sollte in keiner chemischen Bibliothek fehlen.
F. See2 [NB 9911
Qualitative &emIsohe Analyse, sum Gebrauch in chemischen und
pharmozeutischen Laboratorien, von Autenriefh-Rosenmund.
Verlag Th. Steinkopff, Dresden u. Leipzig. 1955. 4. Aufl.
VIII, 152 S., 11 Abb., gebd. DM lo.--, broach. DM 9.-.
Diese 4. Auflage der ,,Qualitativen Analyse" von Autentieth ist
von K. W. Rosepmund vbllig umgearbeitet worden. Die Anderungeu und Erweiterungen kommen dem in Kreisen der Pharmazeuten beliebteu Biichlein zweifellos sehr zugute. Besonders gut gelungen ist bereits dae erste Kapitel, in welchem - auf nur 10 Seiten - die wichtigsten theoretisohen GrundlageP der analytischen
Chemie (Ionenlehre, elektrolytische Diasoeiation, Hydrolyse,
Chemisohes Gleichgewicht, Spannuugsreihe, WasserstoffionenkonI)
Vgl. dlese Ztschr. 67, 88 [19551.
41 5
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