close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die Konfiguration des Benzolkerns.

код для вставкиСкачать
xxlv.
J.hrkng.
8,.
16, 8e
Vaubel: Die Konfiguration dots Beneolkerne.
Werte mwrde unter falsclier Flagge a1s ,,Portland"
auf den Markt gebracht. statt fur seine besseren
Eigenschaften den gebiihrenden besonderen Wamen
zu beanspruchen. Erst auf Grund der wegen un.
lauteren Wettbewerbs angestrengten Prozesse verstand man sioh zu einem besonderen Xamen, gab
aber auch jetzt die Bczeichnung ,,Portland" noch
nicht auf, sondern erfand das scliiine Wort .,Eisenport,land", und versprach. in Zukunft, nicht mehr
als 30% Schlacke (auf versandfertiges Produkt berechnet) beizumischen. Mit Rucksiclit auf diese Zugestandnisse - eigener Same, Deklarationszwanp,
Festleguag des JIiscliunpsverlialtnisscs - wurde
die Berufung beiin Reichsgerich t. zuriickgezogen,
da das erreicht war, was der I'rozeO bei seinem Beginn v n r 10 .J a 11 r c n l)rz\rrckt hattr, (la also
der friilicw c n s i ~ s 1)clli iiIicrhaii~)t nicht nielir bestand.
,.Kalkarinen Zeinent" gibt r s niclif. denn die
engen Grenzen des Kalkgehaltes sind in den ministericllcn ,,Sorincn" festgelegt. Diesr Ikliauptung
ist dalier schon 1004 von Herrn Wr. J a n t z c n ,
dem Vertreter dcs Vercins dcr E i s c n portlandzeincnt-Fal)riken in der von G r o o s zitierten Ministerialkoiniiiission ausdriicklicli zuruckgezogen worden]). Schon danials wurde ,zuch die von G r o o s
jetzt wicderliolte Rcliauptiing, Portlandzeinent aus
Kalk und Ton eigne sich 211s ,,Frenidkorper" nicht
zuin Vertliinnen mit Schlackc.. von demselben offiziellen Vcrtrcter der E i s e n portlanduerke fallen
gelassen. Aber auch spiiter hat die rninisterielle
Konimission auf Grund cingehender Versuclie festgestellt (Protokoll 9.!3. 1908): ,,Es bestehen gegen
den Zusatz geeigneter Sclilarkr ZII g e w o 11 n 1 i c 11 ern P o r t 1 a n d z c i n c n t keine Hedenken".
Aus deni hIinisterialerlaB vom 6./3. 1909 ist
ein einzelner Satz aus der Einleitung herausgegriffen. Hierzu diene aln Erlauterung die folgende Erkliirung, melclie der Vertreter des Ministerinnis in
der Kornmission, Herr Geh. Otwrbaurat S i t s c h in a n n abgegeben hat2): ,,\Vir liaben in deni ErlaD sagen wollen, daO, wo h i der Verwendung des
Zements Lufterliiirtung niehr in Frage kommt. als
Abbinden im Wasser, E i 8 e n p o r t 1 a n d z e i n e n t init besonderer V o r s i c h t z u beh a n d e l n i s t . \\'titer s t c h t , i n d e n i E r l a 8 nichts". Wie 11 a I t e n nun die Eisenportlaiidzenientfabriken ihr Verspreclien. 1. das Mischprodukt
durch die Xufschrift ,,Eisenportlandzeinent " zu
deklarieren, nnd 2. nicht iiber einen Gehalt von
30% Schlacke hinauszugehcn ?
Ad 1. Trotz loyaler Bemiihungen des Vnrsitzenden \rird docli selbst von Mitgliedern des Eisenportlandvcreins inimer wieder der Verkauf des
Mischproduktes unter der Bezeichaung ,,Portlandzement" vcrsucht. Auf die Auswiichse bci den nicht
zum Verein gehorigen Fabriken habe ich schon im
Vortrag hingewiesen.
Ad 2. Fiir die mehrfach erwahnte Ministerialkommission sind im Kgl. Materialprufungsamt in
GroB-Lichterfelde vier verschiedene Eisenportland-
1759
zemente untersucht worden"). Diese enthielten:
34, 32, 38, 34% Schlacke. Ein anderer Eisenportlandzement4) enthielt 41% Schlacke. - Das sind
die versprochenen 30°/,.
Durch die Arbeiten der Ministerialkornmission
ist festgestellt, daB die Mischung auf der Baustelle
ebensogut geniacht werden kann, wie in der Fabriks).
Es. ist also iin Interesse des Konsunienten, der
Schlacke verarnden will, gelloten. daO er die
Schlacke getrennt vom Zemcnt bezielit und sich
die blischung selbst lierstcllt, daniit er weiD, was
er verarbeitet. ()ired erat tlenionstrandum.
Ur. 6?).Q/irhjsn.
Die Konfiguration des Benzolkerns.
Von Dr. WJLJIELV
VAUBEL,
Darmstadt.
(Kiiigeg. 4. 7. 1911.1
IJntcr dem'~ite1: , , A I t e u n d n e u c B e n i n c In." bringt J. I, i f s c h i t z (diese
Z. 24, 1153 [I!)] 1j) cine %usanimenstellung, in der
auch gleichzeitig die Einwndungcn angefiihrt werden, die ini L i u f c der Zeit von den viclen, mit
dern Probleni dcs Iknzolkerns sich bcschaftigenden
Forschern gegen dit. c.inzc1nt.n Liisungsvcrsuche erhoben worden sind. Xbgcw~hcn davon, daB die
Darstellung von L i f R c 11 i t z vielfach unvollstandig und Iiickcnliaft ist - einc solchr Frnge liOt
sich nicht in cinein kurzen Aufsatz crschijpfend und
der Wiclitigkrit tlcs Thrnias entsprrchcnd behandeln -, ist auch I, i f s c 11 i t z ganz bcsonders bei
Besprecliung der von mir vcrteidigten und mit
vielen Grunden gestiitzten Henzolkonfiguration an
der Oberflaclir haften geblieben. Er erwahnt von
meinen Arbcitcm iiber diesen Gegenstand nur die
erste, in der Chcin. -%tg.ini Jahrc 1894 erschienene.
Alles weiterr Btw&niaterial l a G t er unberiicksichtigt. Er wiederholt die Einwande, die v n n ' t H o f f
vorgebracht hat, ohnc auch die Widerlegung dieser
zu beriicksichtigen.
Es ist liicr niclit der Ort, auf die vcrschiedenen
Seiten dcr Frage nochnials einzugehen. Ich habe
das bereits ini Jahre 1898 irn 1. Hefte rneiner stereochernischen Forschungen getan rind verweise auf die
dort gemachten Ausfiihrungen. Zugleich mit dem
Protest, gegen die L i f s c h i t z sche Darstellung
erhcbe ich auch mit aller Entschiedenheit Einspruch
gegen die einige Male vertretene Auffassung, als
ob erst durcli die T h i c 1 e sche Thcorie der Partialvalenzen das Problem gclost sei. Ich verweise darnuf, daB dicse Theorie vom Jahre 1900 datiert, daS
ich bereits aber iin Jahrc 1898 die von mir schon
melirere Jahre vorhcr crdaclite Auffassung in Heft 1
meiner stereochemischen Porschungen gebracht
habe. Diese lautet, in dern SchluD dcr dort gebrachten Ausfiilirungen folgenderniaBen:
,,Aber wic die von rnir angenommene Benzolronfiguration die Theorien von K e k u 1 B , C: 1 a u s,
z o 1f or
3) Protokoll des Ver. Xkutscher PortlandzeinFabr. 1910, 199.
4) Mitteil.
i i . d.
Kgl. Materialpriifungsamt
I
~
1) Protokoll des Aussch. f. Eisenportlandzement 11./4. 1904.
2 ) Protokoll des Ver. Deutscher Port1andzem.Fabr. 1910, 207.
1909, 366.
6)
Mitteil.
1909, 349.
a.
d. Kgl. ~taterialpriifungsauit
1760
Lifsohita: Alte und neue Bensolformeln.
t
[
Zeltnchrlft ftlr
angeaandte Chemle.
L. M e y e r , v. H a e y e r , A r m s t r o n g .
T h o m s c n und S w o r n umfaBt, ohnc ilire
boten, und ich miichte nur der Vollstiindigkeit
halber Iiiermit auf die Originalarbeit vcrweisenl).
Way die Benicrkungen von Hcrrn V a u h c l zu
Schwiichen zu teilen, so geht sic auch auf dic Annahmr von K c k u I 6 zuriick, do13 dic Kohlenstoffmcinem Aufsatz anlangt, so niiichte ich bctonen,
atomr Oszillationrn uni eine C.lricligewichtslage aus- daU nieine A r k i t als ein Referat illrr Haiiptaufgabe
ftihrten. Dicsc Hypothese, die nufgestcllt wurdc, UIU darin Huchen niuBte, die Entwicklung c l e s Bcnzolprohlems iiii \\Tecliscl der theoretisrhm Anschauden Ubcrgang von doppelter I%in:lungin cinfache und
umgekehrt zu c r k l l e n , sagtc uns nichts, solangc ungcii, die dir inoderne organisclie ('liciiiic nacliciriman nichts iibr die Katur bzw. Form drs Kohlen- ander t)clierrsclit. haben, darzulcgen. :ilk Disknssion
voii I.:inzeIIieitcn \viirc. notwendig voiii l ' I d geBtOffatOlnS wulltc.; tleshalb wiirdr tiicsrlbe zu ilirer
wesr~i, und Herr \' a u l) c l hattc gnnz iind gar
Zeit als nicht verstiindlich lxkiimpft. X u c h n B c h
m e i n e r A n n a h m e l i e g t i n i R e n z o l - nicht ristig. nich dnriiber zii tielehren. daB ~ i n e
k e r n e k c i n s t a r r c . 5 G c f u g e v o r ; vicl- solclie .,erschopfende" lhrrstelliing in cineni krirzen
Aufsstz unmiiglicli ist. Icli verstchc d m niclit, a i e
mehr muI3 den K:otilenstoffat~~mrn
die JIBglichkeit
dcr Bcwepng gc:gvben sein. Aber indcni ich den- niir Herr V II II h e I , deni das ja aiicli klar gcworden
sclben dies zuerkvririe, ist nuch die Art dcr lk- zu .vein scli~iiit. ,,Unrollstiindigkcit '. vor\vcrfcn
wegung festgclegt. r)adurch nnkrschridet sich
kunn wid sicli insbrsonderc dariiber errrgt, d a b ich
mcine Hypothese von d r r tlnnahmc K e k u 1 6 8."
dk von ilini iiufgestellte Foruicl nit-lit in cxtcmo
,,So sind, wcnn inan allc: die im Senzolkerne diskuticrt Iialic. lch konnte nrir auf die hauptsiiclilichxtcn Einwiinde gegcn diese bckanntc. l h i i i e l
suftretenden 13rwrgungsphnsen festhalten konntc,
zahllosc ~i,?b"run~svi,rliiiItnisse
niijglich. -11s Grund- Iiin\veisen und glaiil)e, cliib divse Einwiinde, die nalage jedoch inussen wir die in rueinen Zcichnungc~ii turgcni60 a u r h von andcrer Seitc gc%ltendgcinnclit
worden sincl. ekiisowenig clriri-11 ad Iiuv cingcfiilirte
wiedcrgcgrhenc ariseheti, zu dcr alle Brwegungcn
Bc\\egungsliypotIiesen i i . dgl. ,,lk\\-ei~itiaterial"a i wieder mruckfuhrtw. Oeshalb giht auch tlicse alle
Verhiiltnisst. fur die iibrwicgrnd nic.istPn Piillr hin- derlegt nls dic tetruedrisclie Forin des Kvlilenstoffreichend klar wiidcr; es geniigt, somit, hci der Bc- atonis je diircli sie bewiescn wcrdeii liann.
.4ndcreweits l i a k ich nirgends 1x.h.zulitrt. claD
trachtung eines \'organges sich auf diese zu bcziehen, dn in allrii anderrn Bcwegungsphasen dic die T 11 i e I c sche 'I'licoric tlas l k i i x o l ~ m b l ~ ~gi ici I ii c: t halje. Alwr sic I d e r i t r t z\rcifcllos einen
Gegcnsatzv zwischcm o- wid p-Stcllung gegcniiber
dor ni-Stcllung t*lwnf:ills in volleiu Unifuiigc ge- Nnrkstrin i n der Gcschi<-htcder \'alriizlclirr. sofern
sie die pirtielle 'Trillmrkeit der V'alcnz ziterst miwtrhrt lileibcii.'*
nahni. \' ii 11 h c l s Iktrachtung l)intlet iins a n zwci
Dicscn Stiindpunkt, deli ich bereits in den
ncue Hypothesen iiber Form iincl h \ v c p i n g drs
Jahren 1891/98 vcbrt.retrn habr, vrrtrcte ich anch
Kolilenstaffatoiiis. T 11 i e 1 e befreit iins von einrr
hcutc: noch iiiit aller ~ntachicdenlicit~.Es liegcn
alten: der Gnteilbarkri! dvr Valenz. i d 1 zwifle
keine sticliliiiltigm G'riinde vor, die dagegen
sprechen. Ini Laufc der 17 Jahrc ist nichtv vor- nicht drimn. dal3 nclion dariini i n T 11 i e I r s Angebracht. w o r t h , was nicht tfurch die oben aieder- seluiuurigeii ein l'ortsclirit t c.rbliclit werden n i r i U .
Dic Frttge nueli der Konstituticm c l w I3enzols ist
gegebcne Buffasaring seinr Erklariing auf logische
frrilicli nac-li elrr \'croffcntlieliiing v o ~ i1'11 i c I s
Weise findet.
[.A. I".]
Arlwitcn el)riiso\wnip verstiiiiinit d s nncli den unbcstritten z\wi .lalire friilirrcn l'ublikntinnen V a 11
h c 1 s. ;it)cv gcradr dcslialh bleibt es iinbgrciflicli,
wie Herr \' i i i i 1) I aucli liicr \vicdei. qua4 ,,l'riuriAltc und neue Benzolforrneln.
tiits;innl)riic.lic." i i i i f tlir liisiing tlrn lknzcill~i"iI)I(.i~is
mnclieii kann.
Nachtrag xi1 mriilenl AiifJatz. diew Z. 24, 1 1 ~ 1 1 0 Il911].
1
Auf einr slwziellc 1)iskiissitm tler 1. a I I b e I Zugleich Erwitlrruiiy a11 Dr. W. Y a u be1 zii vorstelieriden
Atisffihriiiigen.
schen Arbeitcm kann icli micli natiirlich :uwli i i n
diescr Stelle niclit. einlasscn, sie kiinntc tiijchstcns
Voii Dr. J . Lithciim, Leipzig.
in ciner iiionographischcn Brliandliing dcs Brnzoli Eingrg. 15.8. 191 1.)
prablrnis iliren Platz finden, uli ihrc Ueurteiliing
danii frrilicli giinstiger aiisfallen tviirde - Iiioclite
liurz iiiicli Sicdrrsclirift iiirines Aiifsiitzes er"4. 117.1
icli tlaliingcstellt lauscri.
schienen in tlcr Z. f. lhysikal. Clieln. drci Abhand.~
lungen von H. S. P r .y , in drnen unter andereni
I ) I r u r r y S h i p l e y k'r'y. 2. phyhikd. Chcwl.
auch versnrht wurcI(2, die Kcnstitution dcs Benzolti
16, 385. 398 11. 501 (1!)11). Glcirhzcitig morhte
auf eincr neiien korpuskirlar-~itoriiistisclienCruncl14.11 der Vollstinrligkeit hallor niif tlic 18!)0 carlage darziiutcllen. I l u f die elwnso koniplizierten wie
jchicvwnc. Ziisnmiiieiistcllung dvr ii1tcrc.n J3t.nzolumfnngrciclim Aiisfiihrungeri dea Vf. schon jetzt
fornieln v o n \V ii c 11 t r r , ( 'hcin. % w i t riill)l. 1890,
einziiprlicn. scIic.int riiir an tliescr Strllc nicht. ge[, 4.57, 561 11. f i l ; hinucisrii.
CL
-
(a
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
225 Кб
Теги
benzolkerns, die, des, konfiguration
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа