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Die Korngre der Strichfarben.

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Kiihn: Die Korngroh der Strichfarben.
Aufsetstell.
SO. Jahrgang 19171 __ _ _
._
- .-
_ _
-~
145
_-
_______
-
Zeitschrift ftir angewandte Chemie
I
~~~
I. Bd., S. 146-148
Aufsatzteil
Die KorngroBe der Strichfarben.
Yon C. K ~ N .
(Eingeg. lS./E. 1917.)
In dieser Zeitschriftl) habe ich eine Methode angegeben, den
Feinheitsgrad feinkorniger Substanzen zu bestimmen, und einige
Anwendungsmoglichkeiten dieser Ziihlung beschrieben. Im folgenden gebe ich einige Befunde nach dieser Methode bei Strichfarben
und deren Farbtragern an und einige Beispiele iiber den EinfluR,
den die KorngroDe bei Strichfarben ausiibt. Das spezifische Gewicht in untenstehender Tabelle habe ich meist Lehrbiichern
entnommen, bei einigen Korpern habe ich ea selbst bestimmt.
1 g Substanz
spea. Gewicht
. . . . . . . . .
2. orange Mennige . . . . . . . .
3. echtes Zinnoberrot, gelbstichig .
4. ,,
,,
blaustichig. .
5. Cadmiumgelb, citron . . . . . .
1. rote Mennige.
,,
6.
8,62
822
8,09
8,09
399
gold . . . . . . . 4,2?
7. Zinkgelb, gekollert . .
8.
,,
1 x gemahlen
9.
,,
2 Y geniahlen
. . . . .
. . . .
. . . .
16.
I,
I,
,,
,.
citron, grunstichig
. .
18.
19.
. . .
.
20.
21.
. . .
22. Chrornorange . .
. . .
23.
,, . . . .
. .
24.
,) . . . .
25.
,, . . . .
26. Hospeltsches Chronirot, dkl.
27. f. Lltramarinblau, rotatichig
,I
. . 4,651
. . 5,o
. .
. .
. .
. .
I,
}j{
. verschiedener
. r'abriken
42.
.
43. Knochenschwarz . . . . . . .
44. Kohlenschwarz. . . . . . . .
. . . . .
45. Koksschwarz . . .
46.
. . . . . . . .
. . . . .
47. FlammenruD. . . .
. . . . .
48. Entfarbungskohle I
. . . . .
49.
11
50.
,,
111. . . . . .
,9
I,
1,95
1,s
2,5
2,l
1,57
1,57
I.
54. reines Eisenoxyd
1)
. . . . .
. . . . . .
. . . . . .
. . . . . . . .
484
53
173
120
340
74
spez. Gewicht
1 g Substanz
55. unreines ,,
. . . . . .
56. Eisenbolus . . . . . . . . .
57. Raseneisenerz . . . . . . .
58. mittelbrauner Ocker . . . .
59. hellgelber Ocker, kieselhaltig
60. franz. Ocker J F L S . . . .
61. Terra di Siena, naturell. . .
62. ,, ,,
,, gebrannt . .
63. Griinerde R . . . . . . . .
64.
,,
J . . . . . . . .
65.
,,
B . .. . . . . .
66. Pfirschinger WeiDerde. . . .
67. China clay (Kaolin) . . . .
68. Champagne Kreide . . . . .
69. Quarz, fein . . . . . . . .
70. Leichtspat (Gips). . . . . .
71. Schwersuat . . . . . . . .
72. Blancfix a m Teig
73.
.. setrocknet
$4.
It. in Pulvcr . . .
~~
7.5.
$6.
cI I.
. .
. . 33
. . 3,87
. .
. .
. .
3,8
. .
2,5974
. .
. .
. . 2,2523
.
.
.
.
.
>I
,I
,I
. .
. .
.
.
.
.
.
Anzahl Teilchen
133 Milliarden
240
120
307
128
344
128
,,
220
94,5
48
116
I,
77
5,22
.3.94
168
372
157
53
316
416
960
192
87,3
122
64
118
33,6
308
Angew. Chem. 28, I, 128 [1916].
Angew. Chem. 1917. Aufsetatafl Q Bd.)
ZII
Nr.48.
,,
203
15795
13
10,9
18.4
4,4
555
186
. . 4,53
58
aus Teig . . . . . . . .
1 ~ 7
381
,, ,, ,, kalt gefallt
,, heifj gefallt { v ~ ? ~ ~ ~ l k g 174
/
....
,I
2,21
2,667
297
2,32
9s
,,
,,
Y
,,
I,
Vorstehende Tabelle gibt nohl an, aus wieviel Teilen ein Grnnim
Substanz besteht, aber den wirklichen Feinheitsgrad knnn man
daraus noch nicht erkennen.
Strich ich z. B. mit 0 1 auf Glas:
Tz
s p ~ z Gew.
.
8,1
Zinnoberrot, gelbstichig . . . . . . . . . . . 286
Zinkgelb, 1 ma1 gemahlen . . . . . . . . . . 280
?
Berlinerblau in Pulver. . . . . . . . . . . . 266
1,747
Eisenbolus . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
3,8
Griinerde V, extra fein . . . . . . . . . . . 389
2,5974
so war ohne Zweifel das Zinnoberrot das feinete Produkt vou den
5 Proben, obgleich allc dieselbe Anzahl Teilchen pro 1 g - Griincrde V sogar wesent,lich mehr - enthielten.
Nun ist ja klar, daR bei gleichem Feinheitsgrad die Gewichtscinheit eines spezifisch schweren Korpers weniger Teilchen enthiilt,
als die eines spezifisch leiehten Korpers. Oder mit anderen Worten:
Der Feinheitsgrad einer Farbe oder eines Farbtragers d a d nicht auf
die Gewichtseinheit (1g) bezogen werden, sondern auf die Volurngewichtseinheit ( 1 ccni). Urn also den wirklichen Feinheitsgrad zu
finden, hat man die Teilchenzahl = Tz ( = Milliarden Teilchen pro 1 g )
init dem spezifischen Gewicht des Korpers zu multiplizieren. Ich bezeichne deshalb die relative Teilehcnzahl pro 1 g niit : Tz, die spezifische Teilchonzahl 1 ccm : mit. Ts spt~z.Der Feinheitsgrad (Dispersion)
Tz :i spz. Gew. = = Tz spez.
ciner Farbe ist also: Disp. :
Berechne ich den wirklichen Feinheitsgrad (Tz spez.) einiger in
der Tabelle angefiihrten Strichfarben und Farbtriiger, so erhalte
ich der Feinheit nach geordnet folgrridc Zusaniineiifitellung:
'I'z spec.
Tz spec.
i
465
874
929
1107
Leichtspat (Gips) . . . . 25,3 Stahlblau in Pulver . .
Quarz
. . . . . . . . 35,l Koksschwarx . . . . . .
rote Mennige . . . . . . 44
Eisenbolus . . . . . . .
Kohlenschwarz . . . . . 79,5 1 KamrnerbleiweiB . . . .
Schwerspat . . . . . . 80,9 . Cadrniurngelb, gold . . .
Griinerde J . . . . . . 129,6 mit,telbrauner Ocker . .
Ultramarinblau, rotst. . . 151,2 rotes Eisenoxyd . . . .
162 TJltramarinblau, griinst.
Zinnoberrot, blaustichig
Cadmiumgelb, citron . .
Pfirschinger WeiBerde . . 173
Eisenkiesabbriinde . . . 175,4 Lithopone Rotziegel. . .
FlamnienruR
. . . . .
orange Mennige . . . . 216
Griinerde R . . . . . . 245
Chromgelb, gold . . . .
ZinkweiR . . . . . . . .
BlancfixRinPulver . . "63
Zinnoberrot, gelbstichig .
Knochenschwarz . . . . 306
Blancfix in Teig . . . .
Champagne Kreide . . . 415
Berlinerblau in Teig, neutr.
China clay. . . . . . . 449
Chromgelb, cilongriinl. .
Raseneisenerz . . . . . 464
~
I,
I,
77
102
231
30,4
56
544
2000
266
615
470
732
2w
9,
51.
IV
52. Casseler Braun. . .
53. Eisenkiesabbriinde .
26!)
615
33
89
55
615
414
795
384
230
376
324
303
6,5
. .
. . 7,6?
. . 2,7?
28.
griunstichig . . 2,360
29. Berlinerblau nus Teig, neutral "
1,747
30.
,, n1s Pulver, neutral
1,747
31.
,,
aus Teig, sauer
-O
1,747
32. Litholechtscharlach H in Pulver .
33. HelioechtrotRL, extra fein . . .
34. Guignetsgriin aus Teig . . . . .
. .
35. KremserbleineiR
36. KammerbleiweiD
. . 5,5
37. SpezialbleiweiR J
38. ZinkweiR . . . . . . . . . . . 5,73
3,9?
39. Lithopone Rot.ziegel
40.
41.
5.2 Milliarden
27
286
20
355
275
226
280
350
14.
17.
Anzahl Teilchen
29. Mai 1917
~
.
25
1155
1188
1214
1284
1385
1392
1507
1944
1948
2288
238i
3491
3707
zur Strichfarbe wird, wenn seine spezifische Teilchenzahl = Tz spez.
gr6Ber als eine Milliardc ist. Man kann daher die Strichfarben nach
ihrer Feinheit ungefahr in folgender Weisc klassifizieren :
Tz spez.
,
Strichfarbenfeinheit 1 wrnigcr als 1 Milliarde Teilch. I keine
salldigiParbe
nOch
,I
I,
,,
,,
,,
,,
,,
11
111
1-100
100-200
IV
2-300
V
3-500
VI
500-1000
VII 1000-2000
VIlI 2000-3000
I X 30004000
S
iiber 4OOO
,)
,I
) Kalkfarben
,
Druck iiber hartgetrocknete Emaillelackfarbenanstriche, so crhielt
ich folgende Re-sultate:
Bei einem Druck von 200 g fiirbten dcutlich ab:
TZ
Heliobordeauxlack auf Schwcrspat . . . . . . . . . . . .
1
Lackbordeauxlack auf Blancfix . . . . . . . . . . . . .
?
Fuchsin-Tanninlacli auf Blancfix
. . . . . . . . . . . .
?
Bei einem Druck voii 500 g farbten deutlich ab:
Leimfarben
Olfarbrn
Tz
yapetenfarben Litholechtscharlach R auf Blancfix . . . . . . . . .
Lackrot P. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
,,
Buntpapied.
Flammenru5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
,,
Emailfarben
Berlinerblau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
,,
,,
Druckfarben
LTltraniarinblau, griinstichig . . . . . . . . . . . . .
,,
,.
feinste
Druckf.
,,
,,
,, Kolloide
Bri einem Druck von 1000 g farbtm deutlich ab:
ES ist schoti von anderer Seitc.') behauptet worden, daR die
Pigtncntviolcttlack B xnf Blancfix . . . . . . . . . .
KorngroBe des Berlinerblaus die Ursache sei, daR bei nianchcn
,,
,,
. . . . . . . . .
Chromgriinolaufstrichen eine Scheidung des Griingemisches pin- Pigmentrot-B-Lack
Litholrot-R-Lack
,,
. . . . . . . . .
trete. J e feiner gemahlen das Bcrlinerblau ist (also jc wertvoller),
Chromgelb, citron, griimtichig . . . . . . . . . . . .
desto leichter steigt es an die Oberflache des Olcs und IiiRt den AufCadmiunigelb, citron . . . . . . . . . . . . . . . .
strich nach einigcr Zeit blauer ewcheinen.
ZinkwciR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ich konnte durch die Teilchenzahlung dic riahclicgctidr Krklarung bestatigen.
Berlinerblau Tz
Tz
I,
=
Tz
?
?
?
797
355
340
=
:
TI
87: scheidct sich kaum im h u f s t r i c h
266: scheidet Rich stark ini ~laufstrich.
BaSO, als Schwerspat . . . .
Blancfix R . i n Pulver
,,
am Teig . .
... . . .
Chromgelb, citron gold
citron. . .
orange . .
. . . . . . . .
. . . . . . . .
. . . . . . . .
. . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . .
Tz
Tage
18,4
58
555
12
29
48
Tz
Tsge
615
269
33
9
7
5
Die Teilchenzahlung erlaubt auch, zahlenniLRige Belege zu geben
fur die Erscheinung, daD gewisse Farben, wenn sie als Pulver lange
Zeit der Luft zugiinglich stehcn, feuriger und farhkraftiger aufisehend
werden. Ich habe das hauptsachlich an Rotholzlacken auf Alabaster, unreinem Eisenoxyd, Zinkgclb und bunten Farben auf Gipx
brobachtcn konnen. Es beruht dies wohl ohlie Zweifel darauf, daU
Bcsttmdtcile der Farbe relativ gut was.serloslich sind. Es verdichtct
sich Wasserdampf der Luft auf den feinen Pulvern. an drr Oberflarhc
tritt eine tninimale Liiyuiig der Substanz rin, dadurch backen die
Bestnndteile krystallin fest aneinanrler, die Farbr wird grober,
dichtcr und sieht deshalb farbkraftiger Bus.
Tz
Tz
Rotholzlack auf Alabaster, friscb grmahleii 102 nnch rd. 2 Jahrcn 4ii
Eiseiionyd, gipshaltig
,, 153 ,,
2
,, 96
Zinkgelb, rein *
,, 243 ,, ,, 2 ., 191
Raseneisenerz . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kalkgriin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schweinfurtergriin . . . . . . . . . . . . . . . . . .
(Chromgelb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
( Mennigi: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
(Zinnoberrot . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Cltramarinblaii, rotstichig . . . . . . . . . . . . .
(Eisenkiesabbrandc . . . . . . . . . . . . . . . .
versch. Ocker . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schwarz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
(BleiweiD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lithopone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dr. K o c h 1 V e e k e r h a g e n , Farben-Ztg.
120
94,s
?
77--356)
52)
286)
56
33,6)
120- 307
157
173)
74
Zu dieseii ilbfarbuiigsvcruuchen muR ich bemerken, daR die Aufstriche keine quantitativen waren.
Eine sehr einfache und vie1 angewandtc Untersuchungsmethode
ist die Bestimmung des ,,Schiittvolumens". Es werden gewohnlich
10 g trockene Strichfarbe oder Farbt,rager abgewogen und in cincn
MeRylinder geschiittet. Aus dem gefundenen Volumen, das dic
10 g einnchmen, zieht man zu friiheren Bestimmungen seine Schliisse.
Fur tnanchc Fiille ist die Methode seiner Einfachheit halber ganz
angebracht. Z. B. kann man so leicht Schwerspat. von Leichtspat
als Farbtrager ohne analytische IJntrrsuchung unteracheiden.
Zu feineren Bestimmungen ist die lMethode unbrauchbar. llIeinrr
Aiisicht nach kommeii dabci die rlrei .Faktoren in Frage: spexifischcs
Gewicht, Teilchenzahl und Gestalt der Trilchen; pin Trifolium,
desscn Wirkung Inan oft spurt, von dem aber dcr Faktor ,,Gextdt"
wohl nie praktisch bestimmbar scin wird.
Oft iibcrwiegt einer der i:rei Faktoren, und man erhalt dann
scheinbar gcsctzmiiRige Reihrii. .Mrist aber kann man a m der Sunimc
der Faktorrn krine GesetzniaRigkcit ableiten. Z. R.
A
B
D a s s p e z i f i s c h e Ciewicht D a s s p e z i f i s c h e G e w i c h t
ii b e r w i e g t
i s t o h n e EinfluIJ
3.
Es schehit wenig bekannt zu sein, daR hart getrocknete farbige
0 1 - oder Lackanstriche an feuchte Gegenstande abfarben, was zumal
bei Badeeinrichtungsgegenstiinden, wenigcr bei Gartenmobeln sich
unangenehm bemerkbar machen kann. Es kommen hierbei die zwei
Faktoren spezifisches Gewicht und Tz (Teilchenzahl) in Betracht.
Die spezifisch schwersten Farben setzen sich ineist so schnell ab,
daR sich in der Oberflgche des Anstriches fast keine Farbpartikel
mehr befinden, und hierbei die Tz ohne EinfluD ist. Das sind hauptsschlich Mennige, Ziiinober, Chromgelbe, BleiweiR, gegliihtcs Eisrnoxyd usw. Dagegen werden Farben, die durch ihr geringes spezifischcs Gewicht dazu neigen, an die Oberflachc des Anstriches zu
steigen, leichter abfiirben, z. B. die ineisteti Pigmentfarben, Berlinerblausorten usw. Bei den dazwischen liegenden Farben kommt cs
beim AbfBrben auf den Feinheitsgrad an. Die ijlloslichkeit ist ohne
EinfluR.
1)
?
960
268
544
Bei einetn Druck vnn 1000 g farbteri nicht ab:
Die Teilchenzahl j s t von EinfliiR auf die Zrit, die ein Aufstrich
zum Harttrocknen in Leino1 braucht. End zwar trocknet die gleiche
Menge Leinol 'auf gleichgroRer Flache mit derselben Gewichtsmenge
groberer Strichfarbe oder Farbtrager schneller als mit feinkijrnigerer.
Immerhin konncn dabri auch andere Faktoren, wie Bnsizitat drr
Korper, mitwirken.
Es trockneten gleiche Quanteu Leinol (relativ riel), Farbc und
Flache hart:
....
233
Mennige. . . . 8,6
Bleiwein . . . 6,4
Eisenkiesabbr. . 5,2
Gchwerspet . . 4,4
Quarz . . . . 2,5
RUB . . . . . 1,57
1-01.
6,5
,,
Chromgelb
.
. .
,, Magnesia . .
,, Ultramarin .
,, Gips . . . .
,, ZinkweiB
8
9,5
15,5
130
A
Die Teilchenzahl
iiberwiegt
~~~~~i~~ . . . .
Schwewpat. . .
Lithopone . . .
T. d. Siena gebr.
Ultramarinblau .
RUB . . . . .
.
5 ccm or. Mennige
s.
VOl.
8,2
65
5,7
3,2
23
2,5
9 ccm
..
22
22,5 ,,
80
,,
14
,,
25
,,
R
Die Teilchenzahl ohne
EinfluB
Tz
Vol.
5
18
74
220
5 cclll
7 ,,
10
Tz
..
18 . ,,
544
25 ,,
960 130 ,,
Zinnober . .
Blancfix a. T.
Ocker . . .
Pf. Weikrde
Cassel. Braun
.
.
.
.
.
Vol.
286
5 ccm
186 8,5 ,,
307 10 ,,
77 20 ,,
118 25
,,
AdMtSMl.
~~
_p
~
5
Eisenkiesabbrinde glatte Stiicke
Schwerspat
I,
7
Gips
,,
14
Chromgelb
Nadelkrystalle
82
Stahlblau
Flocken
32
Ru B
130
B
Chromgelb Nadelkrystalle
Chromorange
f
Quarz
glatte Stiicke
Casseler BraungrobeStiicke
.
ccni
,,
,,
,,
,I
,,
10 ccin
10 ,,
15,5 ,,
35 I,
Die Fettanalyse und die Fettchemie im Kriegsjahre 1916.
Bei den mit A bezeichneten Reihen ist die bestchende Gesetzluafiigkeit nur eine scheinbare. Die Methode des ,,Schiittvolumens"
gibt nur dort vergleichbare Resultate, wo die Faktoren spezifisches
Gcwicht und Gestalt ausgeschaltet sind, d. h. dort, wo dieselbe
Strichfarbe oder derselbe Farbtrager mit verschiedeneni Feinheitsgrad
verglichen w i d . Das spczifische Gewicht bleibt. dann drtsselbe, cbenso
die Art der Gestalt; niir die Zerkleinerung ist eine andere. Dafiir
lassen sich brliebig viel Beweise erbringrn:
Tz
.
.
. . .
,, . . . .
,, . . . .
.
. . .
. . .
. . . . .
30,4
102
231
302
Vol.
7 ccni
10 ),
13 ,,
14 ,,
TZ
Vol.
230
289
376
384
Vol.
10 ccin Zinkgelb, gekoll. 226
17 ,,
,, 1 xgeni. . 280
20 ,,
,. 2 :qgrm. 370
P2 ,,
Tz
BleiweiB . .
~,. . . .
,,
7 ,I
9,,
TZ
C'hromgelb, citron
,. . .
Tz
Vol.
. . . . .5,2 5 ccm Chromorange .
., . . . . . . -95
, , . . . . . . ?
21 ccni
24 ,,
35 ,,
53 6,5 ccmOcker2:igem.
,,
120 8
5 y. I ,
,,
I,
173 12
9 >; , I
usw.
I,
198
9
?
15 ccm
18 ,,
22 :,
Die Abhangigkeit der Mischkraft trockener Farben von der KorngroBc stellte ich folgendermaBen fest. Der Einfachheit halber benutzte ich weiBe bzw. farhlose Farbtrager und Ultramarinblau. Zur
Erreichung derselben Farbstarkc der Mischungen hrauchte ich auf
Tz
10 g
10 g
10 g
10 g
Schwerspat 18,4 0,75 g Ultramarinblau
Leichtspat 10,9 1,0
Quarz
13
l,o
Kaolin
203
2,273
Die erhaltene hellblaue Farbe enthalt die weiBcn und blauen
Teilchen gleichniLBig gemischt.. Das Auge kann die einzclnen Teilchen nicht unterscheiden, aber es wirkt auf das Auge der obere Teil
der Oberflache der Teilchen. Es bleibt sich nun gleich, ob ich die
Teilchen als Kugeln, Wurfel USW. berechne. Den Feinheitsgrad des
Ultramarinblaus brauche ich nicht zu kennen, denn es verhiilt sich
Oberflache . 10 g Schwcrspat: Obcrfliiche . 0,75 g Ultramarin =
Oberflache . 10 g Leichtapat: Oberflache . 1 g Utramarin;
folglich kann ich den Faktor ,,Oberflache" Ultramarinblau auf
beiden Seiten der Gleichung streichcn. Es ergibt sich also
Obcrfl.. l o g Schwerspat
----.
Oberfl..
10gLeichtapat. 0,75g Utramarin
-1 g Ultramarin
Nchme ich die Teilchen z. B. als Wiirfel an und berechne ihre
halbc Oberflache, auch die der verbraucbten Ultramarinblauteilchcn,
so erhalte ich folgende Verhiiltniszahlen:
4,53 Oberflache Schwerspat: 1 Oberflache L?ltramarinblau
,,
Leichtapat : 1
,,
495
4,3
,,
Quarz
:1
,,
532
,,
Kaolin
:1
,,
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Von Dr. W. FAEMON.
(Fortsetzoog von 9. 1.14.)
verlief die Spaltung eines
Nach einer hlitteilung von I<. L 6 f f
mittels T e t r a c h 1 o r k o h 1e n s t o f f gewonnenen E x t r a k t i o n s f e t t e s irn Autoklaven dreirnal so rasch n i e diejcnige desselben, aber mittels B e n z i n gewonncnen Fettes. E r vermutet,
im crsten Falle chlorierte Fettaauren als Ursache.
B a r b e , d e P a, o 1 i u n d G a r e 1 1 i141)wollen bei der Autoklavcnspaltung die Magnesia und daa Zinkoxyd durch A m m o n i a k
ersetzen. Die Menge soll O , M , 7 ? & des Fettansatzes betragen, eine
Verseifmig soll nicht eintretcn, Fettsaurcn und Glycerinwasser sollen
sich leicht trennen lassen.
Kine intcressante Methode der r e i n e n W a s s e r s p a 1 t u 11 g
ruhrt von C. B 6 h n114*) her. Der Spaltraum wird mit dem FettWassergemisch vallkommen angefiillt, letzteres durch ein Riihrwerk in inniger Emulsion erhalten und in der Art auf uber 200" erhitzt, daR sich Wasserdampf iiberhaupt nicht entwickeln kann.
G 1 y c e r i n.
Vol.
TZ
Vol.
.
fremden Korpern mittels der von mir aufgestellten FormeP): TZ lo9
F3 gcm s3
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die Teilchenzahl zu bestimmen. Durchgefiihrte BeK . g3
rechnungen ergaben aber, d a 5 die Mischmethode zu grob ist (100,/,geben
kaum einen EinfluB auf die Nuance), daD kleine Fehler bei der Berechnung einen zu groBen Ausschlag ergeben. Immerhin erhielt ich
bei einigen Mischungen gute obereinstimmung mit der bestirnrnten
Teilchenzahl.
[A. 37.1
A
Die A r t der Gestalt ist bestimmend.
Rlennige.
147
Fahrion: Die Fettanalyse und die Fettchemie im Kriegsjahre 1916.
SO.
J.hrssne
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- 19171
Diese Verhaltniszahlen stimmen bei der groben angewandten
Mischmethode gut iiherein und gostatten den SchluB, daB die Mischh a f t der Farben von ihrer OberflachengroDe, mithin ihrer Teilchenzahl oder I(orngr65e abhiingt.
1st die Teilchenzahl eines Korpers z. B. Schwerspat bestirnrnt,
so liegt ea nahe, die einfache Mischrnethode zu benutzen, urn von
Auf einen ausfiihrlichen Aufsatz: D a s E i n d a m p f e n d e s
G 1 y c e r i n w a s s e r s i m V a k u u m von C. H. K e u t g e 11143)
seiverwiesen. - Nach d e m s e l b e n Vf.139) ist die V e r t e e r u n g
bei der Glycerindestillation wahrscheinlich auf Oxyfettaauren
zuriickzufiihren, welche sich aus Fettsauren mit hoher Jodzahl gebildet haben. - Nach N o r m a n n n n d H u g e 1144) findet bei
der F e t t h ii r t u n g und bei der nachfolgenden sorgfaltigen Filtration eine so .weitgehende Reinigung der Fette statt, daB die
Glycerinwiicrser bedeutend heller und reiner sind als bei natiirlichen
Fctten. Eine vermehrte Glycerinproduktion hat der Krieg in
H o 1 1 a n d bewirkt. Die Anzahl der Fabriken ist 10, sie verarbeiten
auch viel eingefiihrtes Rohglycerin auf Reinglyeerin. AuBerdem
liefert England Ole, Fette und Soda zur Seifenfabrikation, verlangt
aber die entsprechenden Glycerinmengen zuriick. -- Einc groDc
Glycerinfabrik ist mit Unterstiitzuug der japnischrn Regicrung
in K o b e eroffnet worden.
N e u b e r g u n d M a n d e 1 1 4 5 ) weisen k l e i n e N e n g e n
G 1 y c e r i n , bis herab zu 0,3 mg, in der Weise nach, dal3 sie es
durch Natriumhypochlorit zu Glyceross oxydieren, welche beim
Kochen mit Salzsaure und Orcin einc violeth bis griinblnue Farbung gibt. - Einen Fortachritt bedeutet die von IF. B u 1 114u) ausgearbeitete Methode zur q u a n t i t a t i v e n G 1 y c e r i n b e s t i m m u n g i n f e t t e n G l e n . Am der Petrolatherl6sung
werden zuerst die freien Fettsiiuren durch Glycerinkalilauge, dann
das Glycerin durch Natriumalkoholat als Natriurnglycerat, CH,OH .
CHONa . CH,OH, gefallt. - Grofk Schwierigkeiten macht die
Glycerinbestimmung im L i n o s y n. Nach T h. M.147) geben die
verschiedenen Methoden ganz verschiedene Resultate, weil eben
auBer Glycerin noch andere oxydierbare und acetylierbare Substanzen vorhanden sind. Indessen hiilt er die nach der A c e t i n m e t h o d e gefundenen Resultate, in einem Fallo 4,6&4,90%,
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') Kolloid-Z. 19, 3, 131 [1916].
I4O) Seifensieder-Ztg. 43, 333 [1916].
141) Franz. Pat. 476 471.
14')
D. R. P. 292496; Angew. Chem. X9, 11, 371 [1916].
143) Seifenfahrikant 36, 409-411,
428-430, 442-445; Angew.
Chem. 29, IT, 404 [1916].
144) Chem. Umschau 23. 45; Angew. Chem. 29, 11, 371 [1916].
146) Z. Ver. D. Zucker-Ind. 1916, 4-8;
Angew. Chem. 29, 11,
251 [1916].
I r a ) Chem.-Ztg. 40, 690 [l916]; Angew. Chem. 29, IT, 514 [1916].
147) Seifensieder-Ztg. 43, 956 [1916].
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