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Die Kpenfarbstoffe und ihre Verwendung in der Frberei und im Zeugdruck von Franz Weiss. Verlag Springer Wien. 1935 1. Aufl. X 371 S. 23 Abb. gebd. DM 44

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l e t h o d e n der orgsnisehen Chemle (Houben-WeUZ); harausgeg. von
Eugen Miiller. Band VII, Teil 1 Sauerstoff-Verbindungen 11,
Aldehyde, bearb. v. 0. Bayer. G. Thieme, Stuttgart. 1954,
4. Aufl., XXIII,556 S., 2 Abb., gebd. DM 82.--.
Die Methoden zur Herstellung und Umwandlung von Aldehyden
und Ketonen sind in den letzten Jahren - ihrer Bedeutung entsprechend - derart ausgebaut worden, da13 es sich als notig erwies, den Band VII (Carbonyl-Vcrbindungen)in 2 Teilen erscheinen zu lassen. Der jetzt vorliegende 1. Teil bchandelt die Aldehyde. Gestiitzt auf die Literaturorganisation der Farbenfabriken
in Leverkusen h a t 0. Buyer in umfasseiidcr Weise nicht nur die
wissenschaftliche Literatur (bis etwa Oktober 1953) iibersichtlich
geordnet, sondern dariiber hinaus reiche Erfahrungen und uiiveroffentlichte Beobachtungen aus den ,,Schubladen" der ehemaligen
1. G.-Farbenindustrie AG. erstmals der Fachwelt bckanntgegebcn.
Eine ganze Anzahl von Verfahren sind experimentell iiberpriift
und oft nicht unerheblich verbessert worden. Bewundernswert
und zu Dank verpflichtend ist eine solche Leistung. Wie weit
Sorgfalt und Miihe bei der experimentellen uberarbeitung gingen,
erkennt man an folgender Stellc des Vorworts: ,,Dort, wo Widerspriiche mit Literaturangaben auftauchen, diirften die hier gemachten Angaben zutreffen".
Aus dem Inhalt: A. Herstellung von Aldehyden (S. 1--412), B.
Umwandlung von Aldehyden (S. 413-497), C. Erganzende Hinweise (Resktionsfahigkeit und Oxydationsbestandigkeit; Stabilisieren;
Reinigung; Herstellung optisch aktivcr Aldehyde; isotopen-haltige
Aldehyde S. 497-503), 51 S. Autoren- und Sachregister.
Hinsichtlich des behandelten Stoffes mull darauf hingewiesen
werden, daB die 4. Auflago dcs Houben-WegZ die Kohlehydrate in
einem besonderen Band (XI11 zu behandeln gedenkt, auf den
mehrfach verwiesen wird. Dennoah findcn sich bereits im vorliegenden Band V I I j l in groder Zahl Vorschriften fur die Darstellung von Aldosen und vieler ihrer Derivate (D-Arabinose aus
Calciumgluconat, D-Ribose aus Nucleinsauren, D- Glucose aus
StOrke,L-Glucose aus L-Arabinose, Mercaptalc usw.), so daD dieser
Band i m Rahmen des Gesamtwerkes auch vom Zuckerchemiker
zu beachten ist. Man erkennt hicr das Bediirfnis nach einem Generalregister fur das gesamte Werk, das die Autoren- und Sachregister der einzelnen Bande eines Tages vereinigen wird. Es ist
j a auch nicht selbstvcrstandlich, Angabcn iiber den Bau von
Hochspannungsozonisatoren und iiber das Arbeiten mit Ozon
gerade im Band iiber Aldehyde zu suchen. Erfreulicherweise h a t
E. MiiZZer ein Generalregister bereits in Aussicht gestellt.
DaB grofitechnische I'erfahren wic Formaldehyd aus Methanol,
die 0x0-Synthesen u. a. hervorragend dargestellt sind, durfte man
erwarten. Die Auswalil der praparativen Beispiele wird aber auch
von vielen, die biochemisch oder pharmazeutisch-chemisch arbeiten, begriiDt werden: auch sie werden weitgehend davon entlastet
auf die Original-Literatur i n jedem Falle zuriickgreifen zu miissen.
Druckfehler: S. 109 soll Formel I11 lauten R-CH=C-C-- CH
R,
S. 120, Zeile S soll es 828 g Vinylather (statt 28 g ) heillen. Weitere
Berichtigungen findet man auf einein eingelegten Blatt.
Richard Iiuhn [ N B 8751
Wasserbestl~nniuog niit Karl-Mseher-LOYung, von E. Eberius.
Monographie Nr. 65 zu ,,Angcwandte Chemie" und ,,ChemieIngenicur-Technik". Verlag Chemie, GmbH., Weinheini/Bergstr. 1954, 138 S., 38 Abb., 83 Tabellen, kart. DM 12.80.
Die Wasserbcatinimung Karl-Fischers- Titration niit methaiiolischer Jod-Schwefeldioxyd-Pyridin-Losung - erfordert wasserfreie Heagenzien und Ausschlull der Luftfeuchtigkeit sowic d r r
an den TitrationsgefaDen haftenden Wasserhaut. Trotzdem ist eie
einfach und vor allem exakt und sehnell moglich. Dank reichlicher
Bearbeitung im letzten Jahrzehnt, namentlich von amerikanischen
Forschern, wurde sie zu einer fast universe11 anwendbaren Methode ausgestaltet, die sich nicht nur zur Wasserbestimmung in
den verschiedenartigsteu Substanzen, sondern auch zur B e s t i m m u n g f u n k t i o n e l l c r G r u p p e n eignet, indem dicse rnit entsprechenden Partnern untcr Abspaltung oder Aufnahme von
Wasser umgesctzt werdcn. Damit h a t die Karl-Fischer-Metkode
liberragende Bedeutung erreicht, die ihre eingehende Beschreibung
in einer Sonderabhandlung rechtfertigt. Als solehe erschien 1948
in der angelsacbsischen Literntur die ,,Aquametric" von Milehell
und Smith. E s ist erfreulich, daD Eberius i n der vorliegenden
Xonographie dem dcutschcii Schrifttum eine analoge, umfassende
1)arstcllung der Karl-Fischer-Methode bietet. Sie lehnt sich an
das bewahrte amerikanische Vorbild an, enthalt die eigenen Erfahrungen des Vcrfa~sersund bcriicksichtigt die jiingere Literatur
bis Ende 1952.
.\Tach Erorterung des ~eaktionsmechanismus werden genaue
Vorschriften zur Herstelluiie der notieen Reaeenzien im wasser-
freien Zustand, zur Vorbereitung der Titrationsgekfie und zur
Titration selbst gegeben, die visuell, photometrisch, elektromptrisch oder nach der Dead-Stop-Methode vorgenommen werden
kann. Zahlreiche Beispiele erlautern einerscits die Wasserbestimmung in den verschiedensten anorganischen und organischen Substamen, andererseits die Bestimmung der einzelnen funktionellen
Gruppen unter Angabe von Zeitbedarf, Genauigkeit und Storsubstanzen. So ist ein ausfiihrlicher Leitfaden entstanden, der
sich z u r Erlernung uiid Beherrschung der Karl-Fischer-Mcthodc
in ihrer mannigfaltigen Anwendung g u t eignet. AuDerdem ermoglicht das reichhaltige Versuchsmaterial eine rasche Orientierung dariiber, ob in einer zu untersuchcnden Substanz die
Wasserbestimmung nach Fiseher bereits bearbeitet wurde.
Leider sind einige, teils auf Druckfehlern beruhende Unrichtigkeitcn auszustellen. So sind die Formeln fur Phenylazid (S. 75)
und Benzaldehydcyanhydrin (S. 88) zu korrigieren, Methidin
(S. 80) steht statt Methionin, Butyldisulfat (S. 82) statt Dibutyldisulfid. Vereinzelt sind auch durch ubertragung aus der amerikanischen Literatur ungewohnlich klingende Bezeichnungen entstanden. Die wenigen Fchler werden den Benutzer der Monographie aber kauiii irrefiihren, sie mindern auch nicht deren Giite,
werden aber zweckmal3ig in einer neuen Auflage berichtigt. Dort
sollte auch ein Hinweis aufgenommen werden, dafi die FischerTitration nach Wurzschmilt bei der Wasserbestimmung in Seifcn
und Textilhilfsmitteln wertvolle Dienste leistet.
3'. W . Iierckow
[NB 8811
Die Kupenfarbstoffe und Ihre Vorwendung in dcr Farberei und iin
Zeugdrnek, von Fram Weiss. Verlag Springer, Wien. 1953,
1. Aufl., X, 371 S., 23 Abb., gebd. DM 44.-.
Das Buch wird durch einen Beitrag von W. Reif (Theoretisehe
Grundlagen von Kiipenfarberei und Kiipendruck, 40 S.) eingeleitet, der einen uberblick gibt iiber die Chemie der Kiipenfarbstoffe
und ihrer Leukoester und die Vorgange beim Farben rnit diesen
Farbstoffklassen. Die zu den Farbstoffen bzw. ihren Vorprodukten fiihrenden Verfahren sind vielfach nicht so angeordnet, dall
der unkundigc Lescr die Reihenfolge ihrer Wichtigkeit ablesen
konnte (z. B. Indigo-Synthesen, Anthrachinon-Herstellung).
Der Hauptteil befallt sich dann eingehender mit der Chemie der
Kiipenfarbstoffe (120 S.), ihrer Verwendung (150 S.) und den
Indigosolen (52 S.).
Sehr wertvoll ist cine Zusammenstellung der Konstitutionen
vieler indigoider und anthrachinoider Kiipenfarbstoffe (35 bzw.
133), die bisher in dieser Art in einem auch dem Studierenden erschwiuglichen Buche nicht vorlag. Allerdings finden sich hier
viele Farbstoffe, die heute ohne jede Bedeutung sind, wahrend
andere wichtige fehlen.
Als ein besonderes Verdienst des VerIassers erscheint der Versuch, die bisher bekannt gewordenen Anschauungen iiber die Zusammenhange zwisclien der chemischen Konstitution und den
flrberischen Eigenschaften der Kiipenfarbstoffe darzustellen (Ausfallen von Leukosalzen und Verseifung von Acylamino-Farbstoffen in der Kupe, Uberreduktion, reduktive Enthalogenierung,
uberoxydation, Lichtechtheit und Faserschldigung). Gerade
dieser Teil kann Anregung zu ciner Reihe von neuen Untersuchungen geben, d a die in vielen Arbeiten verbffentliehten BeobachtunKen auf diesem Gebiet hier zusammengefaDt sind.
Die folgenden Ausfiihrungen iibcr die Anwendung der Kiipenfarbstoffe und Indigosole geben mehr oder weiiiger cine sachlich
geordnete Zusammenstellung der in den Zirkularen und Ratgcbern der Farbstoffindustrie gegebenen Vorschriften, wobei das
gesamte Gebiet sowohl hinsichtlich der Methoden als auch der zu
fjirbenden und zu druckenden Materialien iiberdeckt wird.
h i d e r ist bei den Konstitutionsformeln der Satz nicht immer
ganz gegluckt, auch haben sich viele Druckfehler eingeschlichen.
Als weiterer Mange1 wird das Fehlen eines Inhaltsverzeichnisses
und einer Liste der erwahnten Farbstoffe empfunden.
Das Buch fiillt trotzdem eine Liicke und wird allen, die mit
Kupenfarbstoffen zu tun haben, eine wertvolle Hille sein konnen.
H . Rnnb
[NB 8831
Die Wiedergabe won Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrifl berechtigt nicht z u der Annahrne,
dap solche Namen ohne weileres won jedermann benutrl werden dtirjen.
Vielmehr handelt es sich hdufig urn gesetzlich geschUtde eingetragene W a renzeichen, auch wenn sie nicht eigens mit ,,(W . Z . ) "gekennzeichnei sind.
Redaktlon: (17a) Heldelberg, ZisgelhBuser Landstr. 35; Ruf 6976/76
Alle Rechtevorbehalten,insbesondefedieder Ubersetzung.- Yein Tell
dieser Zeitschrift darf in irgendelner Form - durch Photokopie, Mikrofilm oder ir endein anderes Verfahren - ohne schriftliche Genehmigung des Verfages reproduziert werden. -All rigths reserved (lncluding those of translations into foreign languages). No part of this
issue may be reproduced in any form, by photostat, microfilm, o r
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Verantwortlich ftir den wissenschaftl. Inhalt: Dip1.-Chem. F . Boschke, (17a) Heidelberg; far den Anzeigenteil: W . Thiel, Verlag Chemie, GmbH.
(GeschaftsfUhrer Eduard Kreuzhage), Weinheiml Bergstr.: Druck: Druckerei Winter, Heidelberg.
Gj G
Angew. Chem. / 66. .lahrg. 1954 / Nr. 20
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