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Die Krnerprobe am krystallisirten Gyps.

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Z we i t e K 1a s s e. Eiri Radius der Schlagfigur geht parallel der Ebene der optischen Axe.
10. cp = 48O 30'. Lithionhaltiger Glimmer. Die Grlnzlinien zwischen hell und dunkel halte ich fur g,; die rechts
oben am Rande befindliche spiegelnde Seitenflache mtichte
ich als m ansprechen.
XI. Die Komerprobe
a m kryqta.llisirten
Gyps;
von E. R e u s c h .
IJm
Gypsplattchen der Karnerprobe zu unterwerfen, setzt
man eine Nahnadel senkrecht auf das Plattchen und giebt
einen schwachen Schlag. W i e zu erwarten steht, erhiilt
man als Schlagfigur im Allgemeinen Spriinge, welche zum
muschligen und faserigen Bruch in Beziehung stehen. Allezeit, sogar in dem so weichen und biegsamen Gyps aus dem
Salzgebirge , erhalt man einen scharfen gliinzenden Sprung
parallel dem muschligen Bruch, der durch den Schlagpunkt
geht und zur angeschlagenen Fltche senkrecht steht. Die
Sprlinge parallel dem Faserbruch verhalten sich anders: wiihrend die Schlagfigur im weichen Gyps durch die allezeit
gro€se Zahl von Rissen langs der Faserung immer etwas
confus ausfallt; so hat sie in dem
Gypse von Nordhausen am Harz und
vom Montmartre etwas ganz Pracises,
das mit der beistehenden Figur erliiuF tert werden mag. Die Linie aa' entspricht dem scharfen Sprung parallel
dem muschligen Bruch M ; die dern
Faserbruch F parallelen Spriinge bc,
b' c' gehen im Allgemeiiwn nicht durcb
den Schlagpunkt S, sondern rechts und
links daran vorbei und sind durch
einen geraden, zur Krystallfltiche senk-
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rechten Sprung b b’ mit einander verbunden, welcher mit S a
einen Winkel bildet, der nach angestellten Messungen nahe
10°30’ griifser ist als der Winkel, den die Richtung der
Faserung Sf mit derselben Geraden S n macht. Hiiufig findet bei b und b’ eine Abrundung der Ecken statt und die
Schlagfigur erhalt so ganz den Habitus eines gestreckten lateinischen f, welches somit buchstablich den Faserbruch indicirt.
Dem Sprunge b b’ entspricht nun ein meines Wissens
noch nicht aufgefiihrter Blatterbruch, der sich iibrigens auch
direct beim Spalten grtifserer und dickerer Platten, oder
bei vorsichtigem Abbrechen eines diinnen Plattchens langs
b b’ nachweisen lafst. Hr. Hiittenmeister U l r i c h in Oker,
dem ich das Hauptmaterial zu diesen Versuchen verdanke,
hat nachtraglich diesen Bruch an einer seiner Platten als
spiegelnde Flache vorgefunden.
W e n n man in der Fig. 2 zu der beriihmten Abhandlung
von F. E. N e u m a n n uber den Gyps ( P o g g e n d o r f f ’ s
Annalen, Bd. 27, Taf. 111) ein linkes n mit einam rechten ec
verbindet, so geht dieser Zonenkieis auch durch die beiden
r und schneidet die Medianlinie M T M im Flachenort des
neuen Bruchs.
Legt man die Fig. A30 in P h i l l i p s ’ Mineralogy (new
edition, 1852) zu Grunde, SO gehen die drei Zonenkreise
m w j ku, k’n durch denselben Punkt des Zonenkreises adt
und man findet als Symbole dieses Punbtes, den ich mit f
bezeichnen miichte, (2 0 3). Die Rechnung giebt dann
t f = 10”25’ 15” als Winkel dieses Bruchs mit der Faserrichtung.
In der Mineralogie von P h i l l i p s wird als Faserbruch
nicht die Flache t , sondern das zu derselben Zone b t gehisrige Augitpaar n angegeben. Eine nahere Prufung der
Schlaglinien b c, b’c’ (obige Figur) im reflectirten Licht zeigt,
dafs diese Spriinge nieinals senkrecht zur Medianebene sind,
sondern wahrscheinlich dem Augitpaar n entsprechen. Ich
denl\e mir die Sache SO: beim Schlage entstehen zuerst die
ZUP Medianebene senkrechten Spriinge aa’ und bb’, und
131
nachbor erst fmdet in Folge der Durchbiegung ein Gleiten
nach den Fllichen rz statt. Auch beim Abbiegen einer elwa
millimeterdichen Platte nach der Faserrichtung erhalt man
hsufig ziemlich spiegelnde Flachen, die nicht senkrecht zur
Medianebene stehen. Auterdem ist es wohl nicht wahrscheinlich, dafs am Gyps zwei zur Medianebene senkrechte
Bllitterbruche existirm, welche nur einen Winkel von loo
mit einander machen.
Tubingen 29 Oct. 1868.
XI1.
lieber die Bedehung der Pole m r magnetischen Vertheilungscurve; von R. .Most.
Lehrer an d. Friedrich-Wdhelms-Schule in Stettin.
w a h l t man die Magnetaxe eines Linearmapets zur
X-Axe, die Mitte des Magnets zum Anfangspunkt der Coordinaten, so mag die Vertheilungscurve durch y = f.: gegeben seyn; nimmt man 2 n + 1 Molecule an, so beeeichnet
+yo5: + f ( x =0) das Nordfloidum des mittleren Moleciils und
y, = fx, das Nordfluidum des iten Moleculs
nach rechts geztihlt; ist 8 der Durchmesser eines Moleciils,
so ist y,6 das magnetische Moment des iten Moleciils, das
+
+
nach v a n R e e s I ) ersetzt wird durch
y’.
E,
wo
E
die Ent-
fernung zweier Molecule ist, so dafs zwischen dem iten und
i + 1ten Moleciil, wenn das Nordflaidum in jedem Moleciil
6
nach der positiven Richtuug hinliegt, die Masse 7(yi
=- I
c
2‘6
dxi
- y,+J
frei zu denken ist; aufserdem ist noch auf die
s
magnetische Masse + y y n
hinter dem letzten MolecUl zu
achten. Der Schwerpunkt der so auf dem rechten Theil
1) Pogg.
Xnii.
Bd. 70,S . 435.
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