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Die Krystalle des Coelestins von Dornburg bei Jena.

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X. Die h?ystdtL'
Codestins cion Dornburg
bei Jena;
corn Pro$ G. S u c k o w in Jena
&.s
Au
f CoelcsfinkrystalIe, welche in den Mergellagcrn des
Fliitzinuschelkalks bei Bornburg, in der Behe der daselbst im Jahre 1816 entdeckteii fasrigen Aggregate, vorkominen, habe ich bereits vor anderihalb Jahren in einem Programme ( Descripbtlb ApophyKti et Ccelestitzi,
Jenae 1831) aufinerksam gernacht. In den daselbst crwahnten Coinbinationen sind folgende einfachc Gestalten
enthalten: 1) aus der bracbydingonaleu Zwischenrcihc
"
3 und m P2; 2) aus dcr brachydingonalen Nebenreilie
i?
U
P m , und 3) aus cler lnakrodiagonalen Nebenreilic ?a.
Die dargcstellten binHren und terusren Combinationen
"
"
u
u
selbst waren: 1'3 m P 2 ; P 3 . l'cn, am bgufigsteu vorv
.
U
.
komniend; POD.mG2 und POD.
mG2.
DaEs aber an den Coelestinkrystallen von Dornburg
atifser den erwYbnten Gestalten auch andere, noch nicht
bestimmte, und zwar zur Hauptreihe gehiirende Gestalten
mit vorkommen,. davon iiberzeugten inich grofse Krystallc
mehrerer, vor wenigen Monaten daselbst ausgegrabener
Druseu in Begleitung von dichtem Kalkspath.
Da dcr Coelestin im Mineralreiche eine wichtige Stcllc
einnirnmt, so wird es niclit uberflussig seyn, die an deli
neu entdeckten Krystallen angestellten Beobachtungen ausfiihrlicher mitzutheilen, und die Darstellung durch beigefugte krystallographische Zeichnungen zu verdeutlichen.
SYniintliclie in dcn neu beobachteten Combinationen
enthaltene einfache Gestalten sind denn bezeichnet und
geordnet, folgende: es gehoreii
1) in die Hauptrcihe
505
OP=k
P=Z;
2) in die brachydiagonaIe ZwisclienreiIic
P3=n
w
"
mP2=d;
3) in die brachydiagonale Nebenreihe
v
Pm=o;
4 ) in die makrodiagonaIe Kebenreilic
v
Poo=M.
Es mag jedoch auch noch eine andere Gestalt, nlimv
lich das Prisma von der Form CI) P m vorkommen, desscn Flgchen die scliarfen Seitenlianten von o abstumpfen,
da wenigstens Andeutungen dieser AbstumpfungsflYchen
an vielen Individuen nicht zu fehlen scheinen.
Der Habitus der Combinationen dieser Gestalten ist
"
tlieils pyramidal, theils saulenartig, je nachdem P 3 oder
W
das horizontale Prismn P w vorherrscht.
Die beobachteten Coinbinationen selbst sind folgcnde sechs:
w
w
1 ) 1'3, 1'm
.OP, Fig. 16 Taf. I, hzufig;
cinige Krystalle
d
zuweilen nur mit der Kante ron P a auf Kalk aufgewachsen, so dak an ihnen die bciden cxtremcn Glieder erscheinen.
2) 53. ~
w
.Pa.O P . m 5 2 , Fig. 17 Taf. 1.
C C ,
u
v
3) P 3 . P m . f'm. m P 2 . P . OP, Fig. IS Taf.1; mituntcr wird 1' auf Kosten der Fllclien von Pa, etwns
vorhcrrschend, und erscheint d a m sehr langgezogen.
.
.
4) @a OP $3, Fig. 19 Taf. I. Diese Combination
ist zwar riicksichtlicli ihrer einzelnen Gestalten identisch
mit Fig. 16 Taf. I, doch erhalten beide Combinationen
durch das verschiedene Verhaltnib des Vorherrschens
der Gestalten einen verschiedeneu Habitus; denn wsh-
506
U
rend dort dic Pyramide P 3 vorlierrschcnd ist, tritt hicr
d
das P r i s m P cn gegen die ubrigrn Gestalten sehr hervor,
wie dicfs auch die Stcllung der Zeiclien ausdriicbt.
Zuwcilen kommen auch Krystalle so Scbilclet vor, dafs
sich die Pyrainide uncl das horizontale Prisma nahe im
Gleichgewicht befinden.
6)
6)
. urn . m g 2 . OP, Fig:20
Taf. I.
6cn .Fa.a52 . P . OP, Fig. 21 Taf. I.
Die Beschaffenheit der 0brrfl:iclie nicht alIein
gleichwerthigrr Gestalten ist vcrschieden , sondern
Oberll3che selbst gleichwerthiger Gestalten ist an
verschiedenen Exemplaren nicht irnmer auf eine und
undic
den
die-
sclbe Weise ausgebildet. So ist P3 an den rneisten
Exemplaren ebcn , doc11 an einigcn auch den Coinbinationskanten init I’
parallel scliwach gestreift, oder auch
”
nnebcn olinc Streifung; ingIeichen I’ cc , namentlich an
dcn wasserhellen Individuen glatt und gliinzend, dagegcn
an den triiben oft stark horizontal gestreift und mitunter
wie zerfrcssen; aber allc Individucn zeigcn das Gemcinschaftliche , dafs 0 1’ der Makrodiagoxiale parallel gestreift
“
und Q) P2 vollkoinrnen glatt und stark Skinzend ersclieinen.
Manche Krystalle, denen das von S t r o m e y e r in
den blauen fasrigen Aggregaten, gleichfalls von Dornhurg,
nacbgcwiesene Bitumen mohl fehlen mag, sind durcliaus
farblos, und dieser Zustand, wiewohl er in vielen Fiillen erst durrh die ausbleichende Kraft dcs Sonnenliclits
herbeigefubrt wird, ist in dieseui Falle in sofern oline
Zweifel ursprunglich, in wiefern sicli diese Krystalle in
den verborgensten Drusenr3umen befinden; jedoch sind
die blanlich&.eifseii und blaulichgrauen Individuen bei weitcin die gewohnliclieren.
Eben so sind einige Krystalle vollkoinmrn durchsichtig, andere nur schwach durchscheinend, namentlich
OD
507
zcigen diejcnigcn Individucn gcringere Pclluciditiit unil
scbwachen Glanz, welclic sich durch Griike von den
iibrigen Krystallen auszcichneu.
XI. Zurn Krystalllsationssysten des Quurzes;
von Dr.
R. FYackernageE
in Berlin.
1) B e s t i m m u n g e w e i e r s e l t e n e n K r y s t o l l f l i c h e n .
Bis wir befriedigcnde Aufschliisse iibcr die gcgcnscitigc
Abhzngigkeit der Kr~;~&allisatioiis~l~clie~~
des Quarzes crlialten, hat jede entschiedene Feststellung einzelner, bis
dahio noch nicht bcobachteter Glicder dieses bedeufcnden Krystallsystems, das an Rang und Schbnheit dcm dcs
Fcldspaths gleich kommt, einen grbCseren W e r t h , als es
fur evidentc in ihrem Entwicklungsgangc schon klar erkannte Systeme der Fall ist. Ails dicscni Grunde kann
dic Mitthcilung v’on Bestimmuugen ciniger ncucn Quarzfliiclien fur Krystallographcn einiges Intcrcssc habcn.
Zu den seltcnen Ersclieinungen beiin Quarz, die
noch weniger in anderen 3- odcr 6glicdrigen Krystallisationssystemcn bis jetzt vorgekominen, geltijren die Abstumpfungsflfchen dejenigen Kanten, welclic cine sogcnannte Trapezflkhe init den Gliedern der bciden liiiks
und reclits von ilir liegenden Verticalzonen bildet , nainen!lich einerscits mit der iiber ihr liegenden Flache P
dcr gewiilinliclien Pyramide, andercrseits mit der bcnachbarten Saulcnflfclie r. Die Abstuinpfungen der beiden
zuletzt bezeichneten ICanten liabe ich an den zwei gewiihnlichen TrapezflZchen beobachtet, nairilich an dcr
7 fach schiirfercn und dcr 11fach scbitferen , yon denen
die crstere bei Haiiy mit u , die andcrc mit x bezeicbnet ist, bei M o l l s und K a u m a n n umgkkehrt. Aber nur
fur die zwischcn x und P,uud zwischeu u and r liegcn-
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