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Die Krystallform des Scheelits.

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452
VIII. Die Krystallform des Scheelits;
von Dr. J f a x U a u e r .
untersuchungen iiber die Krystallform des Scheelits sind
bis jetzt noch hicht im Zusammenhang gemacht worden
und ich babe mich dalier entschlossen, an der Hand eines
sehr reichen Materials, das mir in Berlin zur Verfiigung
stand, das Krystallsystem des Scheelits eingehend zu studiren.
D a b der Scheelit viergliedrig krystallisirt, hat B ourr o n
zuerst nachgewiesen I ) , nachdem Rome‘ d e 1’Jsle das Mineral vorher dem regularen System zugewiesen hatte, ein
Irrthum der daher riihrte, dafs die am haufigsten vorkommende Form des Scheelits ein dem regularen Oktaeder sehr
nahestehendes Oktaid ist.
Die am Scheelit beobachteten FlBchen sind, neben einigen nicht naher bestimmbaren, die folgenden, von denen
die neu aufgefundenen mit einem
bezeichnet sind.
1. P = a : a : c
+12. 1 = & , a : a : g 2 c
2. e = a : c r , a : c
13. s = a : g a : c
3. v = a : a : i c
+14. t = a : 2 , a : a c
4. o = a : c r , a : i c
+15. w = a : ; a : ) c
5. f = a : a : i c
+16. s = ; a : a : i c
6. b =’a : a : + c
+17. y = a : f a : k c
7. d = a : a a : : c
+ 18. m = a : a : c o c
8. g = g a : a : a c
+19. n = a : c I ) a : m c
+ 9. h = i a : a : i c
+20. q = a : $ a : m c
+lo. i = : a : a : a c
+21. r = i a : i a : m c
+11. R = i a : a : % c
+22. c = a a : c r , a : c
Das Hauptoktaid Y ist sehr selten vorherrschend, nur
bei den eingewachsenen Krystallen von Traversella und den
Penetrationszwillingeu von Zinuwalde und Framonti. Es
ist, aufser bei den Krystallen von Traversella, was matt und
drusig ist, stets sehr glanzend, glatt und eben, aber meist
+
+
1) Journal des miner, XZIZ. 161.
453
ziemlich klein. Herrschend ist meist das nachste stumpfere
Oktaid e, ebenfalls meist stark glinzend, zuweilen aber
auch stark drusig. Es hat eine sehr charakteristische Streifung senkrecht zur Seitenlrante, die beinahe nie fehlt und
zuweilen, besonders bei den Zwillingen, eine scbiefe Streifung parallel der Kante se, die bei den Zwillingen ein feAerartiges Streifungssystem erzeugt , an dem solche leicht
erhannt werden. Krystallc, wo e allein ohne alle weitere
Flache auftritt, sind selten; fast stets werden die Seitenecken von e durch die kleinen glanzenden Flachen von P
modificirt und aufserdem meist noch die Kante P e durch
die Flachen 9, h, i, h., I abgestumpft. Diese Abstumpfung
Gndet meistens nur auf eiuer Seite von P statt, und es
entsteht so die pyramidale Elemiedrie, die das Krystallsystem des Scheelits auszeichnet, Eine Merkwtirdigkeit, die
bier zu erwahnen ist, ist die folgende: Nicht immer ist
bloL die eine Kante P e durch die Flachen dieser hemi6drischen Oktaide voii Zwischenstellung abgestumpft, sondern
nicht selten die beiden Kanten, die eine Flache von P mit
den rechts und links anliegenden Flachen von e macht, so
dak man das System darnach fiir holoedrisch halten sollte,
da zwischen den rechts und links von P liegenden Oktai'dflachen auch nicht die geriiigste physikalische Differenz zu
erkennen ist, wie sie z. B. bei den beiden Tetraedern des
Borazits so entschieden auftritt.
Das am haufigsten auftretende Oktaid von Zwischenstellung ist h =
4
:a :
$, das nur wenigen Krystallen fehlt.
Es ist diefs ein von den Angaben aller Lehr- und Handbiicher abweichendes Resultat, wo stets die Flache g =
-: a : $
angefuhrt ist, h dagegen niemals.
Ich habe bei
meinen sehr zahlreichen Messungen stets die Flache h gefunden, nur ein einziges Ma1 das Oktai'd g, und zwar an
einem einzigen Krystall von Carrockfells in Cumberland.
Manchmal tritt zu h auch noch k , und zwar ebenfalls entweder b l d s auf einer Seite von P oder wie h auf beidea
Seit en.
454
In der Zone P e liegt noch die Flache s = a :a
: c, stets
3
glatt und glanzend. Auch s licgt entweder blofs auf einer
Seite von P, und zwar liegt, wenn auch h nur arif einer
Seite liegt, s stets auf der der Flache h gegenuberliegender
Seite von P. Liegt h bei einer gewissen Stellung des Krystalls links von P, so liegt s rechts. Zuweilen liegt aber s
arich auf beiden Seiten von P und es ist dann, so wenig
wie bei h, eine physikalische Differenz zwischen den beiden
hemiedrischen Halften des Vierkantners s zu beobachten.
W e n n aber auch h und s und auch nocb das zuweilen mit
dazutretende k rechts und links von P auftreten, so wird
doch nie der hemiedrische Charakter der Combinationen
ganz verwischt, und es ist immer eine oder die andere
Flache, die blloib einseitig auftritt, entweder ist h und s rechts
und links von P gelegen, k bloB aiif einer Seite, oder liegt
neben s rind h auch k rechts und links, dann ist aber die
eine Kante s e blok auf der einen Seite von P abgestumpft.
Von den erwahnten Oktaiden von Zwischenstellung sind,
wie erwahnt, h sehr Mufig, k selteaer, g, i, I sehr selten,
zum Theil blofs ein einziges Ma1 beobachtet; ebenso ist s
sehr hiinfig. Die Krystalle, wo die hemiedrischen Flaclien
rechts und links von P liegen, stammen fast ausnahmslos
von zwei noch nicht lange bekannten Fundorten, von dem
Riesengrunde an der Schneekoppe und vom Furstenberg
bei Schwarzenberg in Sachsen.
Die Flachen von t und w stumpfen die Kanten s e ab.
Es liegen in dieser Zone s e viele Flachen, aber htichst selten ist es, dafs man sie messen kann, weil sie meistens nach
der Kante s e gekrummt und zuweilen auch gestreift sind.
Sie liegen nie rechts und links von P.
s und y sind selten auftretende und unwichtige OktaYde
von Zwischenstellung.
Eine bis jetzt noch nicht beobaehtete Klasse von Fluchen sind die Flachen der Prismen. Es wurde beobachtet,
die erste und zweite quadratische Saule, und zwei Saulen
von Zwischenstellung q und r. Die Flachen der ersten
455
Saule na stumpfen an cinem KrystaIl mit vorherrschendem
Oktaide die Seitenecken ab, dasselbe thut die zweite Stiule I
an einem Krystall mit vorhenschendein Oktaid P. Die
Flachen der Saule q liegen in der Zone es und breiten sich
znweilen so aus, dafs von den Flachen s blofs noch ganz
schmale glanzende Streifen, von den Flachen des Hauptoktaids P aber nur ganz kleine Dreieckchen ubrig bleiben.
Ziisammen mit q , auf der anderen Seite von P findet sich
zuweilen die Saule r, wohl auch allein ohne q. Im Ganzen
sind die Saulenflachen nicht haufig und stets matt, rauh
und nicht mefsbar.
Die Basis ist entweder klein rind glanzend, oder matt
und ausgedehnt , zuweilen berrschend , so daL ganz diinne
tafelflirmige Krystalle entstehen. Die Basis ist zuweilen
blofs scheinbar, indem eine Anzahl von Krystallen mit ,parallelen Flarhen nach den Seitenkanten des Oktaids e verwachsen, deren Endecken dann alle in einer Ebene liegen,
so dafs ein scheinbar tafelf6rmiger Krystall entsleht, auf
dessen Basis lileine Krystallspitzen aufgewachsen erscheinen.
Stumpfere Oktaide als e sind seltener. Am hiiufigsten
noch das Olitaid o. Diese stumpferen Oktaide treten kaum
selbststandig auf, stets nur in Combination mit e oder P.
Die Flacben des Scbeelitsystems stehen in einem einfachen DeductionsverbaltniL zu einander , so dafs sie alle
mit Ausnahme von T und I ails dem Hauptoktaid P abgeleitet werden konnen, wie das Q u e n s t e d t in seiner * M e
thode der Krystallographie zeigt.
Sehr interessant sind auch die Zwillinge, die beim
Scheelit nicht selten vorkommen. Sie sind nach dem Gesetz gebildet: Zwei Individuen habeii eine Fliirhe der zweiten quadratischen Slulen gemein und liegen umgekehrt, oder
was dasselbe bedeutet, das eine Individuum ist gegen das
andere um eine Axe senkrecbt zur Zwillingsflache n gedreht.
Es versteht sicb von selbst, dafs dadurch nur bei hemiedrischer Ausbildung der Individuen Zwillinge entstehen k6nnen.
Diese Zwillinge sind in ihrer husbildung verschieden.
(1
456
Es sind nlmlich theils Juxtapositionszwillinge , theils Penetrationszwillinge.
1. Die Juxtapositionszwillinge.
Diese sind wieder
zweierlei je nach der Flache, nach welcher die beiden Individuen verwachsen sind. Diese Verwachsungsebene ist :
a ) Die zweite quadratische Saule n. Die Zwillingsgranze
ist meist eine sehr deutliche und ziemlich tiefe Furche, Iangs
welcher die federartige Streifung auftritt und verlauft meist
ziemlich gerade uber vier in einer Seitenkantenzone liegende
Flachen e weg, durch die Endecken des Oktalds e. Richtet
man nun eine von der Zwillingsebene gescbnittene Flache e,
so dafs sie dem Beschauer gerade zugekehrt ist, so sieht
man rechts und links an e die hemiedrischen Flachen h
(oder s) liegen, wie bei einem einfachen Krystall mit vollflachiger Ausbildung von h und s. Dafs diefs aber nicht
der Fall ist, sieht man sofort, wenn sich der Beschauer nur
eine Flache P oder eine von der Zwillingsebene nicht geschnittene Flache e zudreht, wo man dann sieht, dafs die
hemiedrischen Flachen in der That blofs einseitig von P auftreten, was dieie Zwillinge von einfaclien holoedriichen
Krystallen in ihrem aufseren Ansehen sofort unterscheidet.
An der Zwillingsgranze sind zuweilen einspringende Winkel
zii beobachten. Theoretisch miissen diese einspringenden
Winkel vorn und hinten an der Zwillingsgranze je nach
der Lage der hemiedrischen Flachen h und s verschieden
seyn, und an den Flachen von e aui der einen Vorderseite
zwei Flachen h, auf der anderen Hinterseite zwei Flgchen s
rechts uiid links liegen In der Natur sieht man aber stets
nur die Seite der Krystalle, wo h an e rechts und links
von der Zwillingsflache liegt, und der einspringende Winkel
von den Flachen s gebildet wird, die andere, Hinterseite,
ist stets dadurch unsichtbar, dak der Krystall mit dieser
Seite auf der Unterlage festgewachsen ist, wodurch sie niclit
ausgebildet wurde. Man macht sich diefs leicht hlar, wenn
man zwei Individuen mit den Flachen, welche stets den
zwillingsbildenden Individuen eigen sind , e vorherrschend,
P klein, ebenso h als schmale Abstumpfung von P e und
457
auf der andern Seite von P, als h liegend die Flache s,
wenn man zwei solche Individuen in Zwillingsstellung nach
ra verwachsen, in Horizontalprojection zeicbnet.
Nicht immer sind aber die beiden Individuen im Gleichgewicht, oft ist das eine ganz grofs und das andere nur
als ein kleines Stiickchen an einer Seitenecke des grofsen
Individuums zwillingsartig eingesetzt. Es entsteht dadurch
ziiweilen eine scheinbar ganz unregelmafsige Vertheiluiig der
hemfedrischen Flachen, die nur durch diese Zwillingsbildung
erklart wird.
Die Verwachsungsebene kann aber auch seyn:
b ) Die Basis c. In diesem Fall lauft die Zwillingsgranze,
die auch hier stets deutlich zu sehen ist, rings urn den
Krjstall herum, so dafs sie alle die vier Flachen des bei
diesen Krystallen stets herrschenden Oktaids e, die urn eine
Endecke herum liegen, schneidet. Die Zwillingsgranze verlaufl meist ziemlich genau in einer Ebene rind ebenso fallen die Flaclien der durch die Hemiedrie scheinbar nicht
veranderten Olitaide erster und zweiter Stellung stets beziehungsweise in eine Ebene. Die Zwillingsnatur dieser
Krystalle wird am besten erkannt, wenn sich der Beschauer
eine Flache des Ohtaids P gerade zukehrt, oder was dasselbe sagen will, eine Endkante des Ohtaids e. Man bemerkt hier, dafs die hemiedrischen Flachen h oberhalb der
Zwillingsgranze stets rechts von der Flacbe P oder der
Endkante von e liegen, wahrend sie unterhalb der Zwillingsgranze links davon liegen. Aufsserdem tritt noch stets
das Ohtaid s dazu, dessen Fllchen aber nur an dem Individurim zii beobacbten sind, das mit seinen sammtlichen
Seitenkanten e e auflritt. Es wurde nie beobachtet, dab die
Zwillingsgriinze gerade in diesen Seitenkanten verlluft. Zuweilen ist aber der Krystall nicht blofs aus zwei, sondern
aus drei, vier usw. Individuen gebildet, und es laufen d a m
zwei, drei usw. Granzen wie ohen beschrieben, rings um
den Krystall herum. Man sieht dann, dafs an P die Flachen h von einer Granze zur andern abwechselnd rechts
und links von P liegen. Es befindet sich dann das oberste
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mit dem dritten, fiinften usw., und ebenso das zweite mit
dem vierten, sechsten Individuum, iiberhaupt allgeniein alle
geraden Individuen und alle ungeraden Individuen in vollstsndiger Parallelstellung, wahrend alle geraden mit ’ allen
ungeraden Individuen sich in Zwillingsstellung befinden,
also z. B. das erste (oberste) mit deru zweiten, das zweite
mit dem dritten usw.
Die zweite Art von Zwillingen sind:
2) Die Penetrationszwillinge. Diese sind charakterisirt
darch acht einspringende Winkel, welche die Flachen von
s rnit einander bilden, vier an den Endkanten von e, vier
an den Endkanten von P. Die Flachen der Oktaide ersler
iind zweiter Stellung liegen auch bier beziehungsweise in
einer Ebene, wahrend die Flachen der Oktarde dritter Ordnung in Zwillingsstellung zu einander sich befinden, also
namentlich die Flachen von s, die wie erwlhnt, acht einspringende Winkel bilden, wahrend die Flaichen von h
saiumtliche Kanten P e abstumpfen. Ueber die acht Flachen
P und e verlaufen Zwillingsgranzen herab, welrhe den Krystall in acht Oktanten theilen, von denen je die vier abwecbselnden zu einem Individuum gelithen, also wenn man
der Reihe nach numerirt, 1, 3, 5, 7 zum einen, 2, 4, 6, 8
zum anderen Individuum. Man sieht diek daran, da€s cine
Fltiche s des ersten Oktanten mit einer Fliiche s des dritten, die andere Flache s des dritten mit einer s des fiinften usw. spiegelt, und ebenso eine Flache s des zweiten
mit einer des vierten, die andere s des vierten mit einer s
des sechsten usw. in eine Ebene fallt. Auch an diesen
Krystalleu ist deutlich die federartige Streifung auf e zu
sehen parallel der Kante es, und ebenso eine sehr feine
Streifung auf P parallel Ps.
Diese Zwillinge haben alle die Flachen P, e, h , s, nie
eine mehr oder weniger, sie unterscheiden sich aber im
Aussehen je nachdem P oder e herrscht. Die Krystalle
mit berrschendem e sind besonders von Schlaggenwalde
beobachtet , die bekannten, grofsen milchweifsen Krystalle.
Hier Bind die Flschen von 8 klein und die einspringenden
459
durch s gebildeten Winkel oft beinahe verschwindend, stets
aber diirch die Federstreifung auf P und e angedeutet. Bei
diesen Krystallen ist slets das eine Individuum mit dem
anderen im Gleichgewicht.
Die Zwillinge mit herrschendem Oktaid P sind b l d s
von Zinnwalde uud Framont beobachtet; hier sind auch
die Flachen von s stets sehr ausgedehnt, die von e schmal,
ohne die charalrteristische Streifung, aher parallel der Kante
se, wenn auch nur ganz in der Nahe dieser Kante, nicht
uber die gauze Flache hin, gestreift. Hier sind hdufig beide
Iudividuen nicht im Gleichgewicht , sondern das eine vie1
griifser als das andere, dessen Theile aus den grofsen Flachen s des grofseren Individuums rasenartig hervorragen,
ahnlich wie bei den Zwillingen der Flusspathwiirfel oder
der Chabasitrhomboeder.
Ich lasse nun nocb die Resultate der an den Scheelitkrystallen angestellten Messlingen folgeu. Am genauesten
hat sich damit D a u b e r hefafst (Pogg. Ann. 107, '272). Er
hat aus einer Reihe sehr genauer , aber theilweise ziemlich
differirender Winkelmessungen einen Miltelwerth fur die
Winkel des Hauptoktaids berechnet inid gefunden:
die Seitenkante von P = 130°33'.
Woraus sich das Axenverhaltnifs ergiebt:
a : c = 0,65106 :1 = 1 : 1,53597.
Dieses Axenverhgltnifs ist auch den folgenden Berechnungen zu Grunde gelegt.
In der folgeiiden Tabelle sind die berechneten und
beobachteten Winkel zonenweise nach D e s C l o i s e a u x ' s
\'organg georduet und die sammtlichen in eine Zone gehiirigen Winkel durcli eine Klammer zusammengefafst.
CP
*PP (Seitenk.)
P P (iiber die Endecke)
P"
co
ce
@*
hererhrret
heohachtet
114O 43'
130 33'
49 27'
162 6'
115O 18'
130 33'
142 2 8
123 4'
142 27'
123 6'
49 27'
163 (mit Anlegegon.)
460
bereelmet
beobrchtet
e e (uber Endecke)
ee (Seitenkante)
eo
ed
66O 8’
112 52’
160 36’
140 10’
66“ 6’
113 4 3
160 32’
141 (mit Anlegegon.)
ss
sh
Ce
156 44‘
159 56’
151 39’
127 18’
111 41’
151 39’
16‘2 46’
155 39’
151 52’
149 36’
143 53’
140 2’
100 4’
172 53’
157 16’
124 25’
173 57’
168 14’
164 23’
168 10’
170 26’
176 9’
156 43’
160 (annahernd gem.)
151 16’
127 19’
111 34’
151 39’
162 38’
155 37’
151 45’
149 3 3
143 5 2
140 1 0
100 5’
172 54’
157 27’
124 44’
173 52’
168 24’
164 24’
167 48’
170 37’
176 2’
e e (Endkante)
107 19
107 16’
st
172
168
152
159
164
142
172;
168
152
160;
164
142
SP
sh
se
Ps
p9
Ph
Pi
Pk
P1
Pe
P P (Endkante)
9h
9e
Ph
hk
hl
he
ie
ke
sw
se
te
toe
eb
ss‘ (Endkante)
I
44’
26’
43’
59’
17’
14’
128 2’
143 55’.
(annahernd)
21’
45’
(anniihernd)
1’
48’
128 2’
461
Das Vorstehende sind die Resultate einer ausfuhrlicheren Abhandlung, die in dem Jahrgang 1871 der Wiirttembergischen natnrwissenschafllichen Jahreshefte abgedruckt
ist und auf die ich diejenigen, die sich naher dafiir interessiren, hiermit verweise.
Tiibingen, April 1871.
IX. %ur Isomorphie im triklinen Krystallsysteme;
Don 6. T s G h e r in a k.
J e n e K8rper, welche man heute aIs isomorphe bezeichnet, haben, wie bekannt, die Eigenschaft Mischkrystalle zu
bilden.
Vom tesseralen System abgesehen , haben (lie
miteinander isomorphen Korper nicht vollkommen gleicbe,
sondern nur annshernd gleiche Krystallform. Dennoch
vereinigen sie sich zu Mischlirystallen, deren Form wiederrim sehr ahnlich ist den Formen der einzelnen gemischten
Substanzen, ohne aber einer der letzteren vollkommen zu
gleichen. Die Form des Mischkrystalles hangt ab von dem
Mischungsverhaltnifs, die Variation ist aber, wie P. G r o t h
an iiberchlorsariren und ubermangansauren Salzen gezeigt
hat I ) , nicht proportional jenem Verhlltnisse.
Die bisherigen Erfahrungen erlauben noch nicht, zu bestimmen, wie grofs die Differenz in der Form der sicb mischenden KBrper im aufsersteii Falle seyn kann, man weifs
nur, dafs Unterschiede bis zu mehren Graden vorkommen.
D a m aber erscheinen die Mischkrystalle gew6hnlicb mit
Unvollkomnienheiten behaftet. Diese Erfahrung macht man
z. B. bei manchen Salzen der Pikromeritreihe.
Die Salze
Mg K, 2 S 0 , 6H,O
Mg A m 2 S 0 , 6H,O
Cu K, 2 S 0 , 6H,O,
1) Diese Annalen Bd. 133 S. 193.
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