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Die Krystallgestalten der Kupferlasur.

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IV. Die KIystallgestalten der Kupferlusur ;
von F. X . M. Z i p p e ,
-
Kustor der Mineralien und P~rref~c~ensrmmlun(en
drr vrterlindirclrrn M u s e u m s in Prae.
D e r Verfasser bat in dieser Arbeit, die urspriinglich in
den Abbandlungen der Kboigl. bi)btnischen Gesellschaft
der Wissenscliaften erscliieneii ist, die Beobachtungen niedergelegt, welche ihm eine tingemein reiche Sainiiiluog
von KrystallvarietBten der Kupferlasur uber die Aushilduug der Krystallisation dieses Minerals anziislelleit erlaubte. Da wohl niclit alle Freuode der Krystallographie
Gelegenbeit baben mochten, die Urschrift zu Ratlre zu ziehen, so glnuben wir ihnen einigen Dieost zu erweiseo,
wenn wir bier in hurzem Auszuge die Zabl und Lage der
Flacben auffiibren, welche bis jetzt an diesem in Beziehung auf Mannigfaldgkeit der Formen so hachst fruchtbaren, und in RQcksicht auf die husbilduog uur mit dem
Glaubersalz uod Epidot eioige Aehnlichkeit zeigenden Minerale beobachtet worden sind, wozu die Uotersucbuug
des Verfassers eiueo so schllzbareo Beitrag gelieferl hat.
Als Grundform der Kuyferlasur riitnmt der Verfasser, mit M o h s, eine uogleicbscheoklicht vierseitige Pyramide (Fig. 1. Taf. V.) an, deren Axe AA’ mit der
kQrzeren Diagonale B B den Winkel 87O 39’ macht. Das
von A oder A’ auf BB gefallte Perpendikel AQ=u,
die halbe kfinere Diagonole B N = b , die halbe Iangere
Diagonale CN=c, und N Q, der Cosinus des Winkels
ANB, = d , stehen im VerbaltuiCs:
a :b : c : d=24,30 : 25,25 : 28,70 : 1.
Die Neigung der FlBcheu in der Vorderkante A B betrsgt
116’ 7’, die in der Hinterkante A B 1 1 8 O 16’, und die
in beiden Seitenkanten A C und A C 107O 22’.
Urn die Lags der vielen an den Krystallen der Ku-
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pferlasur beobachteten Flgchen zu veranscbaulichen, sind
bier von den 70 Figuren, die der Verfasser seiner Abbandlong beigegeben bat, nur die beiden letzlen gezeichnet (Fig. 2 und 3 Taf. IV), welche einen ideellen Krystall mit sammtlicben Flacben von zwei Seiten darstellen.
Die rechtwiukligen Coordinaten dieser Flachen, ausgedriickt in Theilen der beiden halben Diagonaleu 6, c
des Grundoctacders uud des auf ihre Ebene geGlltcn
Perpendikels a, sind:
Winkel
zwischen
Ylichen.
+.
die.
I
1
a;
y +a;
e 14a;
X'
u
I aa;;
Flicbe.
I
s Conrdinr-
116" 7 M
a;
b;c{ 118 16 P
2a;
b; c 137 39 0 m a ;
ma;
b ; c 156 33
ma;
$b;c
{b; c
2a; 4 b ; c
2a: 2 b : c
I
127
143
65
79
39
31
40
51
'i
ten.
I,
Winkel
rwiseh. dm
Ylieherr.
c 99'' 3.2'
c 61 10
c
0 0
c 59 1-1
c 97 22
ma; +b; c 119 16
m a ; . Gb; c 111 l(i
0 0
m a; b;.m c
mb;
acb;
mb;
2b;
b;
Uuter den 74 untersuchten Krystallvarietlleu warcu
51 von Chessy, 4 aus Sibirien, 3 aus Cornwall, 4 aus
Tyrol, 10 aus deu llama1 uud 2 von Zinnwald.
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