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Die Lagersttte der Diamanten. Untersuchung

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524
die Elemente des Wassers verdicbten, die Zersetzui~gzu
beschriinkeh im Staude sind. Man kann delnnacb gemischte Lilsungen erhalten, in denen ein Theil des Chlorids unveriindert, und ein anderer Theil in Sauer- und
Wasserstoffstiure verwandelt enthalteu ist.
Da wir ein Mittel haben, den Fall zu erkeuneu, wo
das Wasser zersetzt wird und n o nicht, so wird es mdglich eiue Skale zu entwerfen, die diese Eigeuscliaft fiir
die verscbiedenen Chloriiren genau angiebt. Es braucht
dazu uur ausgemittelt zu werden, welchen Dicbtigkeitsgrad die Sebwefelsaure haben miisse, damit die Zersetzung
nicht mehr eintrete.
Icli beschaftige mich mit dicser Arbcit. Zur Vervollsthdigung derselben mufs ich indefs erst sorgfdtig deu Siedepuukt, den Siiuregehalt und die Dicliligkeit der Schwefelsaure bei verschiedenen Vcrdiinuungsgraden bestimrneo.
XVI. Die Lugerstutte der Dittmnnten. Unlersuchung con M o r i t z v o n EngeZharJt.
’
(Eine f i r sich LU Riga erscliieiicnc Ahliandlun(i, \*onder wir den
geognostisehea l’heil ganz, den clieriiisclicn abcr, der voni Ilrn.
Prof. Gii b c 1 bearbeitct ist, in seinen IIaiiptresultiten mitzuthcilen uns erlauben. P.)
-M a n batte den Ural uod die Gebirge Brasiliens, ibres
Goldreichthuins wegen , bereits init einallder verglicben,
als (1823) in ersterem Platin entdeckt, uiid dadiirch die
Vermuthung, auch Dialnniileu miichten sich im Ural finden, angeregt wurde. Dafs man besoudere Nnchsucbungen desbalb angestellt, bezweifele icb; denn dam fchlteu
die leitenden Merkmale. Weder in Ostindien noch in Brasilien war die urspriingliche LagerstStte aufgefunduu word ~ Hr.
. v. E s c h w e g e , der sich UUI die Gcognosie des
Iclzlgcuawtcn Laiidcs Verdicustc crwarb, sagt ausdruck-
525
lich *), cs sey nocli zu untersuchen, ob die Diamanten
dem Itacoluiiii t, dein Thonscliiefer, Eisenglimmerschiefer
oder Itaberit raihre Entstehung zu verdanken hitten. re Indessen giebt derselbe Naturforscher an **), dafs alle Fliisse,
die in Brasilien niamanten fiihren, aus Itacolumit kommen, dafs die Serra do S. Antonio, die aus dieser Felsart besteht, aof ihrem Riicken Dialnailten triigt , ( a wohin
sic durch Anschwemmung niclit gelangen konnten;
also hfst sich wohl annehmcn, dnfs der Itacolumit selbst,
odcr ein ihm iiutergeordnetes Lager, vielleicht der Brauneisens~ein, in dessen Triimmern kleine Diamanten eingesprengt gcfunden wurden , deren Muttergestein ist. Bis
letztercs ausgemittelt worden, ist das Vorkommen in lkauneisenstein nicht unwichtig. W i e er in mehreren Gebi.rgen deren Gehalt an Gold bestimmt, so dafs es mit ihm
erscheint, zunimmt und schwindet, eben so bestimmt dcr
Brauueisenstein in Brasilien auch die Frequenz der Diamanten ***), die wieder nie oline Gold oder Platin gefiinden werden; sollte also niclit eine geognostische Verwandtschaft zwischen diesen Mineralien bcstehen? Diese
Betraclitung war es, die mich im Jabre 1826 +) zu der
Erklsrung bewog, dafs die Gegend von Nishnei-Tura,
wo der Gold- und Platin -Sand Brauneisenstein enthtilt,
zii erfolgreichen Nachsuchungen nach Diamanten besouders geeignet scheine. Itacolumit sah ich dort nicht, hnttc
ihu aber friiher auf der Westseite des Sud-Ural gefunden; jedoch oboe den Sand nlher untersuchen zu kaunen. Das geschah, im Jahre 1528, durch die HH. von
H e 1me r s e n uud H o f m a 11 u , als sic, in Auflrag des Hrn.
JJ
-
*) Geognostireher Gemilde van Brasilien, nnd wahrscheinliches
Muttergestcin der Dirmmien; yon W. v. E s c h w c g e . W c i mar 1822, S. 37.
*') A.
a. 0.
S. 38.
"') A. a. 0. S. 42.
t)Journd dc St. Prtersbourg,
1826, No. 118.
526
Fioanzininisters v o n Ca n c r i n , den Siid-TJrnl bereisten.
Ihre WPschen lieferlen ihneri aber keine Uiamanten, und
SO blieb es immer noch uogewifs, ob das Gebirge dicse
cnthnlte, oder nicht. Einige heufserungeu des Hni. Baron v o n H urn b o 1 d t , den ich auf seiucr Keise zuin Ural,
im Friihlinge 1529, in Dorpat zii sprccbcn das Vergniigen hatte, bestsrkten mich indel's in iiwinen Erwartungen, und wirklich sollten diese schon in demselben Jalire
in Erfullung gehcn. Wahrcnd Baron v o n H uin b o 1d t
die Ostseite des Ural besiclitigte, und dem Altai zueilte,
cntdcckte man iin Julius 1829 auf der Westseite des Ural,
in den griillich S c 11 u w a I o w'schen Goldwaschen zu Krestowosdwisbenski, ztifGlli5 den ersten Diamnnten. Er war
beim Waschen des Goldsniidcs, nebst andcrcn Stcinchen,
rroerkaniit aufgelescn, ond VOII Hrn. Scliiii i t l t , eineiii
jungen Mineralogen atis M o li s's F r e i b c r p r Schule, beiiii
Antritt seines Aintcs, nls Director jeiier Goldwiischen, aus
Clem Gemeogsel hcraus gefiroden worden. Die Ketintnifs
der Felsbeecliaffenheit des Fuiidortes war nun von grofsem Interesse. Baron v o n H u m b o l d t sah ilin nicht;
ihii mochrc, bei seiner Riickreise voin Irtisch, die bereits
vorgeruckte, uod zii geognostischen Untersuchungen im
Norden dcs Ural wenig geeignete, Jahrcszeit gehindert
haben. Uiirch Hrn. S c h m i d t erbielten wir keiiie niihere
Nachricbt iiber die Art des Vorkommcns der Uiamanten
iii seinem Bezirk; also entschlofs ich mich iin Friihlinge
diesee Jahres (1830) zu eiuer nochmaligen Reise in den
Ural, und gebe nun hicr die Resultate meiner, durch
Hrn. S c hinid t's gefPllige Mittheilungen mir sehr erleichterteo, Untersuchung.
Die Goldwaschen zu ICrestowosdwislienski liegen westlich von der Kron- Eiscnhutte Kuschwa, siidwestlich von
R'islioei-l'ura, auf der Westseite des Gebirges, etwa vier
CVerst voii seinciii Riicken cntferiit. Uicser streicht nach
527
pi.W., nnd sendet, init melirercn Riiclien, die Koiwa aus,
die, nncli Iaugein siidwestlichcn Laaf, in die l’schiussowaja,
ciiieii Seitciifliifs dcr Ksmn, f i l l t . Uiifer den Quellb3clieii der Koiwa ist (lie Poludenka init der Nebenschlucht
Adolphskoi vor allen wich1ig; denn eie lieferten, aurser
(;old und Platin, aucli die ersten Diainaiiteii des Ural.
Die Gegentl hat in ihrer Felsbeschaffenheit, und in
der Art, \vie sicli dcr Edelstein findet, iiifbcii inaiiclien
.4bweicbiingeii, vie1 uiit den L)i~mant-L)istricrc:I1Brasiliena
gemcin. lhre Vergleichnng fiilirt vielleicht ziir Dcantwortung der k’rage nacli der urspriinglichen Laperstlitte der
Diainantcn; desliolb iiing hicr Hrn. v o n E s c h w ege’s
Besclireibung, im Auszuse, ineinen Beobachtuogcn zur
Seitc stehen.
fI e r rsc h en d e F e 1 sa r t i iu ( i e b i e t (1 c r D i a ina II 1c n,
in Brasilien.
iin G a l .
Quaiziger Chlorit-‘l’alkschiefer odcr Itacolumit.
Itacolumit
G
e s t c
Wescndiclie Bestandtlrcilc:
Qua..,
Talk oder Cltlorit, in
grors-, klein- oder feinkiirnigschielrigcm Gefiiga, mit &and c r rcrcinigt.
i n.
a ) Diclitrr
oiler
kiirriigcr
Q r l a r ~ m i t eingesprcngtcn
1’:ilk-
o d e r Ctilorit- Srliiippcltcn.
I) Quarz nlit l a l k - i d v i .
Cltlorit -1lI~ittclren, in ~Iascrig‘,I,a
Gcliige.
C ) Talk o d c r Cltlorit w i t
Qtiarz, in sclricfrigem GcIiigc.
€ItiiAger Wectisel d e r Jrci
GcsteinJbj;ndrrunptn,die in ihren
Extrctiicii in Qiinrzf‘els, in silberweil‘sen Talkscliiefer oiler bllulicligriinen Cliloritrclriefer iibrrgelirn.
P e 1 s g e f ii 6 e.
Schirfrig, in michtigen alassen o d r r in Platten, yon einem
b’iirs bis LU einer Linie Dicke.
D i e diinnrn Scheiben liefern den
Quarzfels u n J Gestrin u, in
BSrrkcn; die iibrigcn Gesteinabh d e r u n g e n Lilden vollkommrn
schieliigt I*’t.lsen.
Ural.
Brasilien.
sogenannten Gelenk-Quarr. oder
biegsamen Quan.
B e i g c m e n g t c T h e i l e.
Kleine Eisenglanz- (Nagneteisen-) Octaeder, Scltwclblkies,
Eisenglimmer, Glimmer, crdiger
Schwefel auf den AblosungsflSchen.
RIagneteiscn,Eisenkics,Glimmer, viclleicht auclr Eisenglimmer,
da Rntlreiseastcio, der in Eisenglimmcr iibergaht, Lager bildct.
Erdiger Schwcfel wurde niclit gefuoden.
Felsmtcllung u n d Lagerung.
Stark geneigtc Felsen, weite
Verbreitnng, Wcchscl n i t Thunschiefer, der den Itacolumit yon
den ersten Urbildungen: Granit,
Gneus, Glimmerschislbr und Sycnit trennt. Gleiclrfiirmige Lagcrung desItacoluroit mitEisenglimrncrschiefer,Talkaclriefer, Cliloritschiefer, Itaberit und Urkalk.
Ueb
Mcist aufrechtc Schichtcn.
Streichen von N. neclb' S., mit
westlichen und Dotlichen ALweichringcn. Itacoliiniit settt den
Cebirgsriickcn xusammen, grcnrt
Gotliclr xunlichst an Hornblendgesteinc mit Gabbro und M q n e t cis.:.r ( S c h m i d t ) , weiter iistlich
an dic Porphyrc yon Kuschwa
uod 'l'urinsk. Auf der V'eatseitc
grcnzt der Itacolumit an Kalkstein
(graulichweifsen Jlarmor), und
dieser aoQuarafels, derden W e s t abfall dcs Gcbirgss umsZumt, und
die Grcnre zwisclren Grund- und
Dccken-Pclren (bier rother Sandstein) bildet. Der K d k enthilt
cinige Encrioiten und andcre undcutlichc Petrefactcn; e r wechselt rnit ltaeolumit und Quanfels.
S i c gehiiren also, nebst dcm KaIk,
zur Uebergangsfwmation.
c r g in g c.
Der Itacolumit gcht iibrr i n
Thonschiefer, Talkschiefer, Chloritrcliiefer, EisenglimmersclJefer
und dicbten Eisenglaoz.
In Glimmerscliiefer,stellweisc
in Wctuchiefer, sclriefrigcn Griinstein und k3rnigen grauwackenartisen Grinstein, Talkscbiafer,
Chloritsclricfcr und Quarzfels.
Un-
529
Bmsilieri.
Gal.
Un t e r g e o r d n e t e L a g e r.
I n dein ltacolumit, aucli z w i s c l i e n ilirn und Jem T h o n s c l i i c fer, l i n d e n s i c h g n l d h a l t i g e Lager,
Q i i a r z uncl s c h w a r z e r n S c h i j r l geareili b r s t e b c n d . Es r . n t l i i l t ArPUS
1) n o t h e i s e n s t e i n i m I t a c o lurnit und x w i s c l i e n ilim und lialkrtein.
2) Silberweif~crTaI1sc~iiefer.
3) K a l k s t e i n ,
liellgrmi o d e r
g r a u l i c l i w e i f s und fviriki;rnig, mi;
seuilliics bcigemengt. Die s c l r w a r L c i g r r n c n g l e n Q u a r z L D r n r h e r i und
z e Substaiiz i s t zurn Tlrcil z c r r e i b silherweilsen
T~Jkscliiippclien.
I i c l i i r n i l c r h 5 r t e t a n d e r Liift, x u m
Tlieil i s t sic: rest, rind d i e Zusam- D u r c l i Z u n a h r n e dcs '1'alLs iind
menlr.iufiing v o n S c l ~ ~ r l k r ~ ~ t a l l e Qoarzes
n,
gclit das Lager in Talkw i e a n t Sclii,rlgestein aul'den Zinns c h i c f e r iiber. Das G c s t e i n c n t s t e i n - G a n g e n Saclrseos, e r k e n n b a r .
h i l t W i i r f e l , Kugelo und runcllid i e K 6 r n e r von B r a u n e i s c n s t c i n ,
d c r aus d e r U r n w a n d l u n g d e r Ei-
senkieses I i e r v n r g i n g .
4)Dolomit, s c l i w : ~ r z , s ~ c l l w c i se z e r r e i b l i c h und a b f i r b e n d , s t e l l w e i s e saliniscli fcinkijmig. A d e r n
von w c i f . w t r i K c t e r r p a t l i d u r c h z i e -
hen ( g l e i c h den w e i f s e n Qua..d e r n dcs L y d i s c l i e n Steins) d i e
Scli\Y~rxeDol~irnitmasse;
die Adero
e r w e i t e r n s i c l i LU I l r i i s e o h B h l e n ,
d i e m i l Bitterspatlr-Rliurnboi.dzl.n
von h e l l g r a u e r Parbe, und mit
wasserhellcn
setzt s i n d .
Bcrgkrystallen
be-
D c r b e r Bergkrystall
I~ildrte n t w e d e r d i e Hasis d e r s u f gewaclisenen , hexagonalen P r i s m e n , die :nit ilireu Z u r p i t s u n g e n
in d i e l l i i l i l i i n g e n Iiintinragen;
oder c r fiillt, s t 5 i i g l i c h a t g e s o n dert, d i e Kliifte des Dolornit, und
rundurn (nn b e i d e i i Endvn) aus-
h-rystallisirte P r i s m e n liegen in
d e n Z w i s c h c n r h m e u ; n d c r die
derbc M a s s e l i u f t gegen die Druhcn116hlung in r l i o r n b o 8 d r i s c h e n
Q u a r z ans. W i r d d e r urngelendc: Dolornit d i i r c h S i r r r e n JufgC-
Annal. d. Physik. Bd.96.St.3.
J. 1H30. St. 11.
I, I
530
Ural.
last,
so errelreinen unregelm3fGge
Quarzgerippe.
D e r s c l r w n r z c Dolornit s t r h t
nrit ilrni IreIIgrarirn KalLsteinlagar i n Vei Liudiing, ilurcli scliwarZen, seliicfiigen h;alksteio, dcr vie1
Talkblittclren entlrilt.
GPnge.
G o l d h d ti g e Qu arzghge, di e
hrscrrikkit.s,Sclrwafelkies und Antinrooiiini filbren, durcbsetzen den
Itacolumit.
Gfnge, aus rerfresseneni oder
zelligenr Qrinrz, od. aus splittrigcrri
Quarz mit Drusenlrii~rhingenbert ehend, schri nen, rlort wo sic
Brauneiscnstein u o d brartnen 1';sennclier entlialtrn. Gold 7.u i i i l r ren, da sich darselbe vnrziigliclr
unter den Trirmtriern dicser G n g e
findct. Aber iliwm Quarz sintl
aucli Talk- und ~ l i l o r i t . l ~ l ~ ~ t ~ l r ~ ~ r i
Iieigcrncng~;e r ist alrn nur ilrirclr
~ r i ~ s e n l r i ~ l i l u n g cunil
n , tltircli die
Abweiclriing von derri allgritwinrn Sclrielrtcn-Parallrlislnur, \ uiii
Itacoluriiit vcrsclrieclen.
D i a m a n t e n
in Brasilien.
irn Ural.
B e s t a n d der Sander.
Von den Felstrirmmero und
Mineralien im sogenanntcn Diamantsandc Loinmen: Quarz, Itacolurnit, Thonscliiefer, Jaipis,
Brauneiscnstein, Gold u n d Platin
in allen Bezirken v o r; in dem District S e r r o do Frio finden aiclr
Pbcrdiefa: Talkschicfer, ChaleeJoa und Anatas.
Dio Trirrnmer r i nd aur den
Im Polutlenka- und Adolphskoi-Tlialsind die Beglriter J e r dort
gefundenen Diarunntea: Qiiarr.
Itscolunrit, Brauiieisrnstein, 'l'.tlkachiefcr, Dolornit, Chalcedon,Arirtas, G o l d und einrrloe Platinkfirochan.
Qtiur:, i n abgerundcten odcr
eckigen Trimmcrn. Rrsnridera
hiuCg Jind warsrrlrelle Bergkry-
531
BrasiIien.
n.;clrsten Gehirgen, deren Sclilucht e n uncl Gr6Len fierbeigefilhrt;
Quarz u n d Itacoluruit rneist abgerundel.
Ural.
~
s t o k w i c sic d e r s c l l w a r ZDolomit enthslt.
T d k s c h i c / r ; durchins vcrwitlert findet e r sich in kleincn
S c b d b e n und Splittern.
Bruurieismstrih; in scliarfkantigen W i i r f e l n , mit der bek i n n t e n Streifung dcr E i s e n k i o V'iirfrl, in kiig.lirlitrn Griippiviingeir d;esrr Kry>tille, urrcl in
riiirdliclren Kiirnwn, derrn Juneres aus EisenLics besteht.
Ariulus; spitrige, t ~ t ~ , g ~ n . J ~
Doppelpyramidcn ~ u i t i b g e ~ t ~ ~ ~ q d ten Polccken. Die Kontcn scharf
und wulil e r l d t e n .
Chulcrdon; in ruadliclien,
aus coocenlr-isclica Logeri zusomruengesetztcn ~ t i i h c i i ;also riiclic
Geriille, sondcrn Kugeln ode;.
Mondeln.
Dolorrri!; i n stunipleckigrn
Stricken yon vcrscbiedenrr GriiLe,
uiid ols grouscliwarzes Pulver.
D i c n l o c k c , wic obcn I r ~ c l r r i e ban, vnn Bitterspath-Adern durrlizogen, u n d dcren Hiililuiigen rnit
Biterspach-Honiloe'dern undBergkrystoll -Prismen brsetzt.
Gofd iind P k i n *); in d c r
gewBliuliclren Kornerform.
') Lim B d i e P o k a p ,
a u f clrr Ostseitr des Urall 5 W c r s t ' v o m
Barge Katsehkanar, wiirdcn 1929 hirrrigen nrif Gulcl l i d Platin
gel'iinden.
YI'5hreud rneinsr Anwesenlieit worcn die Sandlager
nucli niclit 80 weir aufgedeckt worden, dafs genaue Untersucliungeo arrgestellt wcrdan lorinten. Nach Ilrei. S c h ni i d t siud hier
anstellend : Talkscliiefcr, Serpentin u n d Quarz. Beini Duichniiis t e r n des Steingeniengsels airs elcn Dionmtitwischen dcs Adolpliskoi-TIials fanden w i r , Hr. Scli 111 i d 1 nnd irh, ein loser Platinkorn. A u s Poiphgr koi i nt c dasselbc nicht hunimen, denn nirgcrrds ist liier diese Folswc zu sehcu; iclr veririutltel dafs die
L12
532
Brasilien.
Ural.
Lage des D i r m a n t . c a n d e s .
Aus IIm. v. E s c h w e g e ’ s
Irn Poludenka- und AdolplisReschreiliung ersielit man niclit,
Loi-TIrol leg drr I h r g s c h t t , welauf wrlclren Felsarten der Bergclicr die erstcn Diarnanten liescliutt liegt, d e r i n Brasilien Diah i e , mif den Ansgehenden unil
in der Nslie clesjenigen scliwarnranten entli2lt.
Zen Dnlonrit, der besonders ruirlr
an CergLrystallrn ist.
Er steht
i n dern Gruirde dcr Scliluclit a n;
Bliicke rind kleinere Triininrer VIIII
Doloruh Iiegen urulrer; m e n erkennt an ihuen. dafs das Lager.
voo welclicrn si c liernilrren, w c niger darch Gewalt, als ilitrrh
Vcrwitteruog rerstiirt wurdc.
Der schwarze Doloinit wecliselt im Adolpliskoi-‘l’Inl
rnit silberweitem Talkschiefer, mit schwarzem Kalkskiti,
Q m i z g i n g e , welclrc Jas Gold liefcrtzo: aucli das Platin rritlricltcn.
Des Vorkommrn des Plntin i n dem l’orpliyr LU L n j a (sicha
meine Schrirt: Di e Lagerstitte des Goldes und Platin ini I!rnlGebirge. Riga 1tr’LY.) ist betweilelt wurden, weil Hr. PrirIvmlr
G u s t a v Rose kein Platin i n den Poipbyrrtiirken farid, die cr
irn Snrnmer 1859 vun deniselberr Frlsvrr srlilug, den irb 18?6
Jrlr so11 rein
nntersucht, u n d apiiter i hm nncligewiesrn linlte.
eingcsprcngten Eisenkies van lichter Farbe fur Plntin gehalten
halien. hngennnimen ich irrte, so m&te Ilm. ProC O s a nn’s
clicmisehe C‘ntcrsuchung der van mir f h Platin gelraltenen KOriichen , den Irrtliurn addecken; sic beststigte ahcr die Riclitigkeit
meiner Entdeckung,’ rind dorauf erst maclite ich sia bekannt. In
meinen Porphyrsliirken von Lair gloiibte ich nachlrer noch ein
Pear lrcicbst rein cingcsprengtc Platinkirrnchen zu sehen; nach genauer PrBfung erkaonte ich rie aber fiir Eirenkies; deslialb un-
533
dcm Talkbkttcheu beigeiiieugt sind, mil uiit n eifscru,
durcli Talbbltlkben flilserigeii Kalkstciii, der Qunnkurner uud Brauoeisciis~eiuin Wiirfelo und klcinen Kugelu
terblieb die beabsichtigte Wieclerholnng der clienrisclien Unters u c l ~ u o g , und statt ilrrer erbat icli rnir von Ilrn. Prof. O s a n n ,
zur 1Lekanntmachung, die genaue Angabe seines friiheren VerLIir e n s mit dein Gestein von Laja. Ilr. Prof. O s a n n antwortete,
aus W i i r r b u r g , vonr h p r i l 1830: icli will 111rieir die Special;;,
der Untersuchung, die iiiir noclr gnnr gegenwirtig sind, riiirtlreiIcn.
In einem Stiick cines Iiellgvnu ausscIicndcn Minerals voii
1 ~ j ekounten init der Loupe z we i klcinc gldiizentle Hiirnclieu
wnhrgenninmen werden, welclie, cleiir Aeursern nach , nlit gl;inzenden PlatinkBrriclien iibereiiikaiuerl. D i e Stellen w u r d c ~ ilrerausgenommen, und m i t Salpeter- S a l z s h r e iibergossen urld 5 3 m i t erwfirmt. Sic l k e n sich lrierin auf, und die S i o r c firbte
sich etwas gelb. D i e Fliissigkeit w u r d e frltrirt. h u f Z u s a t z v o n
Salmiakaufl6sung entstand kein Niedersclilag.
Als aber durcli
Abdampfcn die Menge d e r Pliissigkeit verringevt worden w a r ,
cntdtand ein gelber Niedersclilag , den ich f i r l'latiusahiak erkannte.
D i e Fliirsipkeit w u r d c vi,llig abgedampft, unil Jar zuriickbleibendc gelbe Salz in d e r Ilitze zcrselzt. Es l l i c b eiri
graues P u l r e r zuriick, w a s , m i t dem PnlirstaIiI geriehen, mctnllisclr glhnzend wurde. h c h diesem Verhalten konnte es nichtr
anders 31s Platin seyn. W S r e e3 Eisen gsweren, 30s Sclrwefelkicr
hcrruhrend, so liitte es rich ganz u n d gar mit dem-Salmiak verfliiclltigen miissen. Dieh ist der Hergang d e r Untersuclrung, welchen Sic, so w i c e r lrier miIgClhCih irt, i n l h r e r Schrift abdrucken lassen kiinnen."
Ich habe nur noch hinznzufilgen, dafs, w e n n in dem Porphyr von Laja aiicli kein Platin gefundcn worden wire, ich dennoch cine Blrnliclie Felsart f u r das Gestein, welcl~esdas Platin
des Me1niza-Tlialr bei Nishnei - T u r r einrchlofs, hnlten wiirdet
w e i l d c r Sand, aus welchem man lrier das Platin wfscht, ails
gant solclren Triimmcrn besteht, wie sic d e r P o r p b y r von Laja
dirrcli Vcrwittcrung liefert.
Von dieser vollkummenen Uebercinstimiuung iibeneugte sich auclr Hr. Prof. R o s e , als ich ihm,
bei seiner Heire durch Dorpat, den ccrfallenen P o r p l l r r von
Lujrr u o d den Sand aus dcm Mclnira-Tlrale cur ver&ichun6
vorlegte.
5.34
enthiilt. IIic Kalklaser verinit tcln den Uehcrgang in 11acoluinit, iiideni (Ier (&n sicli in iliiien wehrt.
Welclier r o n dvn gciiiiiiiiteu Felsarten kiinnen die
Diani;mlen der; ,\do!pIiskoi . TIinIs angeliiirl Iinhcn?
Si&t dell1 l';llke&ivfer rind Kinlkstciii, i n d c r m KSlie
der Sand gehaltlos befnnden wurde; auch nicht detn ftncoltiinit und den Goldg:ingeo, dcrcii Qtinrz dazu \yenig
geeignet scheint, dal's random ausgehilrlcte KrJstalle, wie
die Diarnnnt - Dotlecazder, in ihnen eiicstanden, also dcin
scbwarzcn Doloinit, oder einein hier nicht inelir vorlinnd e n m , durch Zcrstdriing geschwundenen Ceslcin? Folgeride I~eobacli~uiigen
mi)gen eotschciden:
1) 1)ie iiiit dcin 1)ininantcn im Uergscliutt liegcndcn
Bliiiernlien: dic Krystalle tles wnssei~licllcn ()tinrzcs, des Brntineisciislciiis iiiitl Analas siiitl wharfkantiK, obglcicli sic, bci tlcr gcriiigeii Iliirlc dcs
Letztercn, sclioir auf kurzer l\ollbnhii nbgcrundet wortlcn wiiren; sic wurtlen also niclit r o i i fern
lierbei geschweiiitnt , sondern inillher1 aus den zunachst aiistelienden Felscu kominen.
2) Die loscii Krpstalle tles wctssel-hellcn Quarzes und
des Anatns riihrcn vom zerfallenen Uoloinit her;
deiin I h c r c siiid den Bergkrystallen in dcii Milkken des Doloiiiit vollkoinmcn Iihnlich, und Lelztere
hafteten aiif Bergltrystallen , wie dic Eintlruckc an
dcn Anataskrystallcn deullich zcigen. Die Clinlcedonkugeln und Mandeln konntcn selir wolil im 110loinit liegen; deou Hilhlcnausfiillungen dtirch Quarz
finden sich in iliin. Die Brauneiscnstein- Wurfel
und KBrocr kanieii aus dem flaserigcn Kalkstein,
in welchem man sie noch jetzt findet; Gold urid
Platio abcr wahrschcinlich aus den zerfallenen (&angangen.
3) W i r d die Aonahme aoderer Felsarten, als iin hdolphskoi -'l'hal vorkominen, wegen der Regleiter dcr Diainanten iiicht erfordcrt, so ist solclie :Iiinahine, we-
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gen der Lefztcrn noch weniger nolhmendig, da sicli
der Doloinit sehr wohl zur Gebiirteskitle der Diaiirniiten eignet. W i e in ihm Kiesel, koblensaurcr
Knlk iiiid kolileiisaurer Talk als Dergkrysfall uud
Bitterspath sicli aiisgeschieden haben, so hoiinte aucli
d x vom Hrn. Hofratli G S h e 1 iin Doloiiiit nnchgewiesene Karbon als Diaiiiant sich aussclieidco.
Selbst seiner Gcstallung in runduin ausgebildctcii
Krystallen steht hier iiichts enlgegen, da sich iin
Dolornit cinzeliie Bergkrjstalle finden, deren Prisincn aii beiden Enden zugc+tzt sind.
Erwiinscht w l r e cs, wenn iiian die znhlreichen 131~cLe
von deinjenigen sclim a n c n Doloinit des Adolpliskoi-’l’hals,
tler bcsoiiders reicli an Quarz- und Bitterspath -1)riisen
ist, sorgfiltig durchinusterte: ferner, weiin mail iii dciii
Bezirke des Fundorts der Diainanten verglciclicnde Uiitcrsiichungen anstellte; 2. 13. in dem Thal des Hutliink;iBachs, wo Hr. S c h m i d t bereits schwancn Doloinit iind
Anzeigen auf Gold gefundeii hatte. Sollte dcli darous ergeben, dafs die Diainaiiten ihre Lagerstilk wirklich iin
Doloinit hatten, so n a r e n noch folgende Fragen zu erBrlerii:
Ob Dolornit der bcschriebcncn Art liberal1 Diamanten
enthslt, er mag in den verschiedensfen Formationen
lnit oder ohne Gold uiid Platin vorkominen? oder:
O b ziiin Auftrelen der Iliamanten jede gold- und platinfiihrende Forinafioii sich eignet, wenn niir liarboiihalliges Gestein, es mag Dolornit seyn oder nicht,
in ihr vorkoinmt.
Zur Priilung der ersten Frage wiirde sich die Untersuchung einer Gegeud iii? Gouvernelneut Olouez besonders eignen, wo icb i m Jahre 1321 ganz solclicn schwarzcii Doloiiiit lnit Bitterspath- uud Bergkrystall- Druscu
fand, wie er im hdolphskoi-Thal vorkomint. Er bildet
an der Nordweskeite des Onega-See’s, sudlicli von dem
Fleckcu Perguba, uud auf dem lialbcn Wcge zwischen
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den Diirfern Ksppe- Selga iind Scheidama flaclie Kappen,
die aus dem Rasen hervorstol'sen, und ist in Banke geschichtet, die N. z. 80.neigen. Die herrschende Felsart der Gegeud ist Grilosfein; wie dcr Dolornit xnit ihrn
lagert war iiicht aiiszumitteln. Eine W e r s t weiter gegcil
Scheidama erscheint der Doloinit abermals, ist aber weniger s c h w a n und erdiger. Bei Schcidamn, in einer feuchten W e s e iistlich von dem Dorfe, bricht cin dichtes, griinlichgraues Gestein in Platten und Bliicken, deren Oberfllicbe und Ablosungsflkhen rnit braunem Eisenocher iiberzogeii sind; das Geslein selbst ist mit schilnen Eisenkieskrystalleii (Wiirfeln und Peiitagon-Dodeca~dern) erfullt,
die, bei beginnender Urnwandlung in Brauneisenstein, cine
lrauiie Kruste iibeizielht.
Iin Ural sah ich, arifser Kreslo~osdwishcnski,keiuen
schvranen Doloinit: vielleiciit findet er siclr bei geiiauer
Untersuchung an dein Baclie Suchoi-Wissi, auf der Westseitc des Gebirges, wo die zu Pl'ishnei-'Tagil gchihigen
Plalinwlsclren liegen. Die dort vorknmmcnden quarzigcn
Clilorilschiefer haben Aehnlichkeit niit dein Itacoluinit in
den Uingebongen des Fundortcs d e r Diaiiiantcn, urrd beide
Punkte litgen vielleicht in derselbeii Streichungslinie.
WoIlte man, nuch in dem FaIl, dafs kein schwvaner Doloinit odcr anderes karbonhalliges Gestein vorkoinml, dort
m c h Diamanten suchen, so wiirde sich aiisweimi, o b ihr
Auftreten durcbaus a n jene Gesteinbilduugen gekiiupft ist
oder nicht.
Kesultate der von Urn. Prof. G o b e t an6esteUteii cliemiuciien
Zerlcgungen.
1 ) Schwarzer Dolornit nus dem -4dolphskoi- Thale
bci Kiestowosdwishnsky. In 100 Cran desselben WUCden angetrollen:
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7,50 in Salzs~iureanlbsliches schwarzes Pulver.
40,fg Kohlensiiure
0,50 Thoncrde
6,28 Eisenorydul
30,(33 Knlk
1S,r)3 'l'alkerde
1,20 Wasser
99,97
oder, menn man die gefrindencn Gewiclitslueilgerr zti koLlcusauren Salten bercchuet :
54 kohlcnsaurer Kalk
26,89 kohlensaure 'I'alkerde
lo,?1 kohlensaures Eisenoxydul
91,lO.
Dcr un1i)siiche Rirckstand bestand am:
4200 Kieselerde
1,25 Thonerde
1,23 Eisenoryd
0,75 Manganoxyyd.
Die noch fehlenden 0,'iS Gran bestanden, wie aucli
die Verbretinung einer griifseren Mcrlge dieser Substaiiz
init Kupferoxyd bestiitigte, aus Kohle.
2) Schwaner Dolornit aus der Gegend von Sclieidama im Gouveruement Olouet. 100 Theile desselbcu
cn tbielten :
2,73 in Salzsaure unaufliislicheo Ruckstand, aus Kieselerde) Thonerde , Eiseuoxyd, Kohle und einer
Spur Mangan bestehend
53,5 kohleosauren Kalk
41,5 kohlensaure TalkertTe
1,5 kohlensaures Eiseu
1
99,25.
3) Uebergaug des schwarzen Dolomits in Talksehic-
538
frr aus dem Adolphskoi-Thale im Ural.
tlicile wareu:
Seine Besfand-
4,OO schwaner in Salzsgure onaufliisliclier Ruckstand,
wie oben angcfuhrt zusamuicngesclzt
330 kolilerisaures Eisenoxydul
90,OO kohlensaurer Kalk
1,25 kohlensaure Talkerde
1,25 Wasser und Verlust
-
100,oo.
4 ) Uebergang des Kalklagers in Talkschicfcr,
dem Adolphskoi -'l'halc im Ural. E r b c s t d aus:
aus
U , O O init Quankiirricben , Kolile uiid Eiscrioryd gctnengtcn Talkb1:ittclien.
3,QOkolilensaurein Eiscnoxytlul
52,OO kolilensaurem Kalk
4,OO kohleusaurer Tnlkerde
1,OU Wasser uud Verlust
100,00.
5 ) Lagcr im Talkscbiefer, aus dein Adolphskoi-'1'1iale.
Es eiitbielt:
1,B in SaluZiire unaufliislichen Riickstaud
97,O kohlensauren Kalk
1,5 Sytiren vou Talkerde uud Eisenoxyd
100,Q.
6 ) Trisilicat der Tbonerde mit Fein eingesprengteiii
Eiseukies, von Scheidama in Olonez. 100 Grao gabeu,
wenu uiaii das gefuudeiie Eisenoxyd als Eiseukies berechuel:
--
54,O
20,O
4,0
21,5
99,5.
Kieselerde
l'honerde
kohlensauren Kalk
Eiseukies
539
Schiiefslich mas hier noch die Ansicbt des Brn. Prof.
(;fibel iiber die Entstchung der Kohle uiid der 1)iamaotell Erwiihnung linden. Er hiilt dafiir, dafs beide Subslniizcn durcli Wirkiiiig reducirendcr Stoffe, wie Mngnesi!iin, Citlciiiin, Aluiniiiinin, Siliciriin , Eisen , aus dcr bei
]:ilditn~ des schwarzen Dolotnits unstreitig in grolser Menge
rorhandcncn Kohlcnslure in holier Temperatur ausgeschicdeli wirdeo.
1’11. Note iiher cin Suhlimat con hr&sclcrdp;
con Dr. fIeJs iu St. Peterslurg.
l[m
Vcrlauf des vorigcn Jahres erhielt ich von Hrn. v o n
S o b n l e f s k g , der untcr uns wcgcn seiner Arbciten iiber
das riissische Platina so riihmlich beknnnt ist, eiiie kleiite
(2uantit:it eines weifsen, krya~alliiiischcn Stoffes , dcsscn
Nntur ihm probleniatisch scliien. Hr. v. S o b n I c f s k y
hatte iihiiliche hnfliige iii den ~asableitiiiiRsriilirca,Rcr
lietorten, die zum Aufllisen des rolicn Platina dienen,
bfters bcmerkt.
Die unwiigbare Qnantitiit dieses Stoffcs erlauble mir nicht die Nntur tlesselbeii anszumilteln.
Vor ciniger Zeit unterwarf ich kiiuflicbe Salzsiiure eiiicr
Dcstillation aus einer Ketorte von gtuuem Glase. IJer
Hals dcr Ketorle beklcidcte sich inweiiclig init krystaltiiiipchcrt UIiiltero, die vollkoinineo d u r c l i d i t i g wareD, und
die ich gleich fur o b c n p i a n n t e n proble~natischen Stoff
crkannte. Uiese Krystalle siiid in S a l z s h r e gaiiz oiiliislich ; gewaschen und gegIiiht veriindern sie ihr Ausselien
iiicht.
Ein Geinenge von kolilcnsaureiii Kali und kohleiisaurein Natron lilst sie in der Gliihliitze init Aufbrausen. - Bie so erhalteac Salzmasse last sich leicht uiid
vollkoi~inreu in Wasser auf. Die Aufliisiiiig niit reioer
SijlzsHtirc gesettigt und nbi;edainpft, setzt Kieselerde aIs
Gallerte ab. Die Krystdlc verhalteii sicli vor dew Liilli-
-
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