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Die le und Fette in der Textilindustrie. Von Prof. Dr. Herbig Chemnitz. Mit 39 Abbildungen 16 Tafeln und 3 Tabellen. 2. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft m. b. H. Stuttgart 1929. Preis RM

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Neue Bucher
Gummiuberziige, insbesondere die nach den neuen elektroIytischen Verfahren hergestellten. Das Kapitel iiber die Anstriche mit ihrer iiberragenden Wichtigkeit fur die Metallerhaltung durfte etwas ausfiihrlicher gehalten sein. Die
elektrochemischen Verfahren zum Schutze von Metallen sowie
der Schutz durch die Metalle selbst (Legierungsschutz) sind am
SchluB angedeutet. - Besonders wertvoll ist die - soweit
Ref. beurteilen kann - nahezu luckenlose Bibliographie der
Korrosion, in der sowohl zusammenfassende Werke wie auch
Zeitschriftenliteratur berucksichtigt sind. Die Einteilung der
Bibliographie entspricht der des Textes, was ihre Benutzung
erleichtert. - Man kann deni Erscheinen des zweiten Bandes,
der d i e Zerstiirungen der einzelnen technisch wichtigen Metalle
und Legierungen sowie Sonderfalle aus der Technik bringen
SOH, mit groBein Interesse entgegensehen. Fiirth. [BB. 339.1
Entwicklung und Werkstolfe der Tafelmalerei. Von A. E i b n e r.
VII u. 195 Seiten. B. Heller, Munchen 1928. Geb. RM. 14.-.
Weun man bedenkt, daB die Tafelmalerei nahezu tot ist sie wird nur sozusagen durch kunstliche Atrnung kummerlich
am Leben gehalten -, so begreift man, daB, wie Verf. init
Recht hervorhebt, nur sehr wenige Forscher sich init den dazugehorigen wissenschaftbichen Fragen beschaftigen. DaB diese
wesentlich andere sind a h die d er wirtschaftlich vie1 wichtigeren Anstrichtechnik, wenn auch beide vielfach die gleichen
Werkstoffe verwenden, mu5 besonders hervorgehoben werden.
Denn technische Anstriche sollen gegen Regen, Wind, Staub
und Danipfe halten, was von Gemalden nicht beansprucht wird;
fur jene ist die Dauer eines Jahrzehnts groB, fur diese klein.
Das neue Buch des wohlbekannten Leiters der Munchener
Versuchsanstalt fur Malerei ist ein neuer Beleg dafur, daB
ctwa niit dem 17. Jahrhundert ein Verkoininen der kunstlerischen Malteehnik einsetzt, das durch die Verwendung von
Oltunchen auf Leinwand bewirkt wird. Denn die trocknenden
Ole sind ungefahr das schlechteste Bindeinittel, und Leinwand
ist ungefahr der schlechteste Bildtrlger, den man sich ausdenken ltann. Was zu jenen Zeiten ein Ausweg war, weil man
es nicht besser verstand, ist heute kunstlerischer und wirtschaftlicher Selbstinord, wo nian hundert neue Moglichkeiten
hat, dauerhafte Werke herzustellen.
Aber statt diese Mogliichkeiten zu durchforschen, richtet
1nan den Blick starr in die Vergangenheit uu.d sucht deren Verfahren zu ergrunden, um es nachzurnachen. Das ist die Folge
davon, dab uber das Bildermalen die Kunsthistoriker und
Kunsthysteriker urteilen und nicht die Techniker.
W . Osl.waZd. [BB. 298.1
Lehrbuch der Arzrieiinittellehre fiir Tierarzte. Von Geh. Reg.Rat Prof. enierit. Dr. Eugen F r o h n e r , Berlin. 13. Aufl.
460 Seiten. Verlag Ferdinand Enke, Stuttgart 1929. Preis
geh. RM. 26,--, geb. RM. 29,-.
Einem Lehrbuch, das bisher noch keinen Konkurrenten zu
furchten hat und wohl in jeder veteriniirmedizinischen Bucherei
zu finden ist, bei seiner 13. Auflage noch empfehlende Geleitworte mit auI den Weg zu geben, ist uberflussig. - Was das
Werk besonders wertvoll macht, ist, daij darin nicht nur der
ganze Stoff, soweit e r fur den Tierarzt von Bedeutung ist, berucksichtigt wurde, sondern daB der Nestor der Veterinlrniedizin die grofie therapeutische Erfahrung seines arbeitsreichen Lebens in ihni niedergelegt und nach dern Erscheinen
des D.A.B. VI deni Lehrbuch noch einmal eine griindliche
Oberarbeitung zuteil hat werden lassen. Obwohl das neue
Deutsche Arzneibuch zahlreiche Anderungen erforderlich
machte, und eine Anzahl wichtiger pharrnakologischer und
therapeutischer Arbeiten seit der 12. Auflage berucksichtigt
werden muaten, ist der Urnfang des Lehrbuches, das in
mancher Hinsicht schon den Charakter eines Handbuches angenoninien hatte, urn funf Bogen gekurzt worden. In didaktischer Hinsicht mag es von manchen Lesern bedauert werden,
dai3 die zahlreichen Rezeptbeispiele gestrichen wurden. Die
Ausrnerzung veralteter Mittel und die Nichtbeachtung aller
Praparate mit der oniinosen Bezeichnung ,,pro usu veterinario"
(sc. ,,fur den Menschen nicht brauchbar!") ist begriiaenswert.
Bei kritischer Sichtung IieRe sich hie, noch nianches Praparat
und ,,Patentmittel", das nur lokale oder epheniere Bedeutung
gehabt hat, streichen, und es konnte Rauni gewonnen werden
fur eine Erorterung der Mittel moderner Arzneimittelsynthese,
die, wenn auch noch nicht offizinell, so doch fur die Therapie
1ZriLwhr. IOr angcw .
43. J . 1930
_ _ _ _ ~Chemre,
.-
als Gewinn zu buchen sind. Gegeiiubei. den offizinellen Drogeii
und Praparaten sind diese Mittel etwas zu kurz gekonimen. Ohne Zweifel ist die Gliederung des Stoffes nach Indikationsgebieten. wie sie F r o h n e r anstrebt, fur ein Lehrbuch der
Arzneimittellehre das Gegebene. Wenn auch eine solche
systematkche Einteilung nach einheitlichen Gesichtspunkten
schwierig ist, und es oft ohne Wiederholungen nicht abgeht, so
ware e3 doch wunschenswert, schon niit Riicksicht auf den
Studierenden, daB die Einordnung der Mittel noch straffer
durchgefuhrt wurde. So sind auf Seite 119-130, 188-194 und
367-370 vielfach pharmakologisch und auch chemisch vollig
heterogene Stoffe zusammen aufgefuhrt. Wenn Praparate wie
Cardiazol, Hexeton und auch de r Campher in, Kapitel der
,,atherisch-oligen Substanzen" und nicht bei den Herzmitteln
behandelt werden, dann kann dies beirn Studenten verwirrend.
f u r den Praktiker beim Nachschlagen erschwerend wirken. Klar und ubersichtlich ist dagegen bei den offizinellen Mitteln
die Gliederung nacli Herkunft und Darstellurig, nach chemischen, physikalischen und botanischen Gesichtspunkten, nach
Wirkung, Anwendung und Dosierung. - Das F r o h n e r sche
Lehrbuch, das, wie gesagt, eine Sonderstellung einnimmt, kann
den1 pharmazeutischen Chemiker und all denen, die sich uber
die Wirltung und Anwendung der Arzneiniittell in Veterinarniedizin unterrichten wollen, warm entpfohlen werden.
Glusckke. [RB. 53.1
Die Ole und Pette in der Textiliudustrie. Von Prof. Dr. H e r b i g , Cheninitz. Mit 39 Abbildungen, 1G Tafeln und 3 Tabelleii. 2. Auflage. Wissenschaftliche Verlaysgesellschaft
111. b. H., Stuttgart 1929. Preis RM. X - .
In den letzten 20 Jahren haberi Olpraparate und Netzmittel
in der Textilveredlung eine stetig zunehmende Bedeutung erlangt. Das alte, bewahrte Turkischrotol ist in den verschiedeiisten Richtungen niodifiziert worden. urid man hat dabei neue
Praparate hergestellt die, wie insbesondere die kalk- und
niagnesiabestandigen Produkte, einem wirklichen Bedurfnis der
Textilveredlung gerecht gewordeii sind, was nllerdings von der
Mehrzahl der anderen Produkte iiicht behnuptet werden kanii.
Es war daher ein unzweifelhaftes Verdienst des bedauerlieherweise inzwischen verstorbeneri Prof. Dr. H e r b i g , sich
yoni Gesiehtspunkt der Textilveredlung i n eingehender Weise
nicht nllein mit den Rohstoffen der Fett-, Wachs- und Olindustrie
zu befassen, sonderri auch alle diejenigen Produkte zu behandeln, welche unter den unruoglichsteri Phantasienamen heute
auf deni Markte eine niehr oder weniger bedeutende Rolle
spielen.
Nach der Behandlung d e r Fette, Ole uiid Wachse vom
cheniischen Standpunkte aus, wobei fur jeden einzelnen Rohstoff die ihnt zugehoreiiden Koiistaiiteri Plntz gefunden haben.
behandelt H e r b i g in ausgezeichneler Weise die verschiedenen
LJntersuchungsrnethoden der verschiedenen Fette und 81e,
da sn die einzelnen Textilseifen und deren Untersuchung, uiii
schliefilich besonders ausfuhrlich das schwierige Gebiet der
heute in unzlihliger Menge fiir die verschiedensien Zwecke angepriesenen Textilole zu bearbeiten.
Nicht alleiu. die Fettchemiker, sonderii vor alleni die Textilchemiker werden H e r b i g fur diese schone Arbeit Dank
wissen. Er hat ihnen durch die Zusatiimenstellurigeu verschiedenster Art ein Mittel a n Hand gegeben, sich uber die
Zusarntnensetzung der inannigfaltigen Produkte zu unterrichten
und, was besonders fiir den Textilchemiker aul3erordentlich
wertvoll ist, sich uber den Wirknngswert der einzelnen Produkte ein Urteil zu bilden.
Das wertvolle Werk wird sicherlirh rnsch eiiien dankbareu
Leserkreis finden.
Haller. [BB. 353.1
Clieinisehe und phpsikalische Technologie der Iiunstseiden.
Von Dr. W i l h e h W e 1 t z i e n , wissenschaftlicher Leiter der
Textilforschungsanstalt Krefeld E. V. Unter Mitarbeit .von
Dr. Kurt G o t z e , erster Assistent a n de r Textilforschungsanstalt Krefsld E. V. X X und 5'21 Seiten. Mit 261 Figuren,
41 Tabellen und 8 Tafeln. I'reis broschiert RM. 4'2,-, gebunden RM. 45,-.
Das vorliegende Buch unterscheidet sich wesentlich von
allen bisher erschienenen Kunstseidebuchern. Zuni erstenmal
wird hier das Gesamtgebiet der liiitistlichen Faser voni wissenschaftlichen Standpunkt aus irn Zusaniinenhang betrachtet, wobei
das rein Technische mehr iri den Hintergrund tritt.
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