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Die Lebensvorgnge in Pflanzen und Tieren. Versuch einer Lsung der physiologischen Grundfragen von Dr. Julius Fischer Ingen. Mit 13 in den Text gedruckten Figuren. Berlin R

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Biioherbespreahungen.
Drogisten und Medizinalbeamte. Erganzungsband unter Witwirkung von E r n s t D a n z 1 Berlin,
M.
P i o r k o w s k i - Berlin, A.
S c h m i d t-Geyer, G e o r g W e i g e 1-Hamburg. O t t o W i e g a n d - L e i p z i g , C a r l
W u l f f - Buch, F r a n z Z e r n i c k - Steglitz.
Mit zahlreichen in den Text gedruckten Figuren. Berlin, Julius Springer, 1908. 820 S.
LexikongroBe.
Ungeb. M 15; geb. M 17,50
uberschaut man das Vorleben der beiden Bearbeiter
und Herausgeber der ,,Pharmaseutischen Praxis"
des Altmeisters H a g e r , der vorerst. was die
praktische Anordnung und die Brauchbarkeit seiner
Handbiirlier kaum seinesgleichen, geschwcige einen
Bcsseren gcfunden hat, denkt man an des ersteren
Arbeiteri auf dem Gebiete der Nahrungsniittelchemie, der auf deal Gebiete der Medizin erforderlichen Untersuchungen, dann daran, daB G e o r g
A r e n d s iiber ein Jahrzehnt lang als wissenschaftlicher Redakteur der Phsrmazeutischen Zeitung
pflichtgemaD alles bearbeiten, ordnen und sichten
muote, was immer dem Apotheker auf seinem weitschichtigen Arbeitsgebiet von Nutzen sein konnte,
so mu13 man von vornherein annehmen, daD sie
der iibernommenen Aufgabe nicht nur gewachsen,
sondern fur sie die berufenen Krafte waren, und
daD sie in ihren Mitarbeitern geeignete Helfer heranzogen. Ihr Werk bezeugt das Gesagte in jeder
Beziehung. In H a g c r s Geist und nach seinem
Vorbild setzten sie fort und ergiinzten, was er, und
nach ihm F i s c h e r und H a r t w i c h in ihrer
Neubearbcitung von 1900 dem Apotheker als eine
Art Vade mecum dargeboten haben. Neu bringen
sie ausfiihrliche Arbeiten iiber B a k t e r i o 1o g i e
und S t e r i l i s a t i o n , iiber das M i k r o s k v p
u n d s e i n e A n w e n d u n g , man findet ausreichende Belehrung iiber die N a 11 r u n g s m i t t e 1 c h e m i e , iiber Untersuchungen fur k 1 i n i s c h e Z w e c k e (Harnuntersuchung usw.), die
Methoden der n e u e n B l u t u n t e r s c h e i d u n g eine Darlegung der neuesten Forschungsergebnisse auf den Gebieten pharmazeutischer Hilfswissenschaften und nicht minder auf denen, die
loser mit der Apotheke zusammenhangen, auf dem
der T e c h n i k , der K o s m e t i k , N a h r u n g s m i t t e 1 i n d u s t r i e usw., usw. Weitschichtig, unendlich vielgestaltig ist ja das Wesen
des P h a r m a k o n , mit dem sich der Pharmazeut zu beschaftigen hat, und noch weiter breitet
es sich aus, seitdem die T i e r h e i 1k u n d e eine
achtunggebietende Stellung neben der friiher
souveranen, nur die Menschen in Betracht ziehenden erobert. Auch sie erfiihrt eine umgehende
Wiirdigung. Kaum wird der Apotheker vergeblich
eine Frage a n den neuen ,,H a g e r" richten. Ich
habe keinen Versager bei den von mir angestellten
Stichproben zu verzeichnen gehabt. Das Buch ist
in der Tat einer ganzen Bibliothek an die Seite zu
setzen, wie sie seit alten Zeiten dem Apotheker von
dem fiirsorglichen Staate 81s notwendige Anschaffung anbefohlen ward. Dal3 kleine Fehler hier und
da unterlaufen sind, ist kaum zu verwundern.
Wenn ich einige aufzahle, wenn ich einige Wiinsche
auDere, so geschieht das vielleicht auch, urn zu beweisen, da13 ich dem Buche die verdiente sorgfaltige
Priifung habe angedeihen lassen. Die alphabetische
Anordnung des Stoffes eriibrigt die Aufnahme eines
[
Zeitsehrlft fllr
anaewandte Chemie.
Teiles der Artikel im Index. Die z. B. von A b r u s war nicht notig, die von T r a d e s c a n t i a
ebensowenig, aber meines Erachtens ware z. B.
zum mindesten sehr wiinschenswert gewesen,
H y d r a n g e a aufzunehmen, die sich unter den
Extracta fluida verbirgt, und etwas uber ihre botan.
Eigenart ware sicher auch erwiinschte Beigabe.
Dasselbe gilt fur Fabiana (die an verschiedenen
Stellen erwahnt ist) usw. Diese UnterlassungsRiinde fallt um so mehr auf, als z. B. H y d r a s t i s
fiinfmal, Y o h i m b e gar siebenmal im Index aufgefiihrt ist. Wenn letzteres mit Y geschrieben ward,
so hatte Jaborandi denselben Anfangsbuchstaben
verlangen konncn. Dal3 auf S. 306 viermal hintercinander C y r i p e d i u m (im Index fehlt e8 aucli)
s t a t t wie in der Quclle, dcr U. S. Pharmocopoeia
richtig C y p r i p e d i u m [der Kypris Fudbekleidung] steht, ist auffallend. h n l i c h geht es mit
M e c e r e u m , das iibrigens auch im Index steht
und dort mit Z geschrieben ist. Gelegentlich fanden
sich bei H a g e r kleine historische und etymologische Hinweise. Sie fehlen jetzt wohl durchweg.
Die augenblickliche Generation kann ihrer entraten, im Interesse spaterer waren sie 5,uBerst erwiinscht. Die Ausstattung des Buches ist eine
seinem Inhalt und der Verlagshandlung entsprechend
vortreffliche. Da13 allerdings die Abbildung, z. B.
von R h i z. P a n n a c auf der Hiihe steht, diirfte
man nicht behaupten konnen. Die Hinweise auf
die Arzneibucher, die einzelne Praparate, Drogen
usw. aufgenommen haben, sind eine anerkennenswerte Beigabe. Ein Hinweis auf ihr Erscheinungsjahr oder eine Ubersicht der Biicher, auf die sich
die Abkiirzungen (z. R. Nat, Form.) beziehen, wiire
doch wohl notig gewesen. Damit mochte ich meine
Besprechung schlieden und nur noch die Anschaffung des Buches, ohne das selbst der kleinste Apothekenbetrieb kaum im Gange zu haltcn ist, und
ohne das die Kreise, die irgendwie mit Pharmazie
zu tun haben, scliwerlich auskonimen konnen, warm
befurworten.
Hermann Schelenz, Cassel.
Die Lebensvorgange in Fflanren und Tieren. Versuch einer Losung der physiologischen Grundfragen von Dr. J u 1 i u s F i s c h e r , Ingen.
Mit 13 in den Text gedruckten Figuren. Berlin,
R. Friedliinder & Sohn, 1908. 83 9. M 3,Die Lebensvorgange in Tieren und Pflanzen spielen
sich nach den thermochemischen Grundgesetzen
a b - diesen Gedanken verfolgend, zeigt Verf. in
vorliegender Schrift , wie die Abwicklung der
energetischen Lebensprozesse, die Ausnutzung, die
Verarbeitung der Warme im Organismus gedacht
werden kann. E r fiihrt uns bis an die Grenze des
Energetischen -da, wo der Wille (dem nach seinen
Vermutungen der Impuls zu gewissen Oxydationsprozessen im Gehirn entspringen konne) in Kraft
tritt, macht er Halt. Die psychischen Vorgange
konnen, wie im SchluBwort treffend ausgefiihrt
wird, nicht wohl den physikalischen Gesetzen untergeordnet werden !
Fiir den Naturwissenschaftler im allgemeinen
bieten die Ausfiihrungen dieses hochinteressanten
Themas, das Verf. eingehend i n exakter Weise behandelt, gewiB eine anregende Lektiire - fur den
Physiologen werden sie von besonderem Werte sein!
K . Kautzseh.
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