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Die Messung der Lichtabsorption durchsichtiger Medien mittelst des Spectralapparates.

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ist , so genii;t sic, wenn man nicht , wie inau leicht Itann
dic H o I t z'sclic Einrichtung w i t h - hcrstellen will, a r i d zur
Nervorhringong roil Licliterschein~iii~ci~.Ohne Flasrheii
e r h d t inan hellleiich!entle Funl,custri)me w n inchr als ZolIcslange iind I<iisclit4 vou zieniliclier Aiisclehuiing. Mil zwei
;in (lit. Elel, t i odeii nngeselzten Flaschen ails dichem Glase
1 on 6:: Quadri\t?-alI ianercr Relegvug (die hier, da die eiiie
F,lel\lrode nbge1eitc.t ist, cine F r a i l I\ Ii ii'sche Hatterie bildcn) hahe ich G e i f s l e r ' s c h e RShrcw g:it leiiditen geniacht
uutl zwischen Kiigeln voii 1 Of par. Liu. I )iirchmesser reicli liche V i i n L t w x-ou 4: Zoll Langc crhal~eu.
I m Verlauf mciner photometrischen Studien, von denen ich
im F origen Jahrgang tlieser Aiinalen einen vorlautigen Rericht gcgeben habe, wurde ich arif vine einfache Methode
gefiihrt, welclie die Stsrhe der AbsorptionsLi aft farbiger
Medien f u r die verschiedeneii Specti alfarbcu, also ariclr die
gesammte Lichtabsorption solcher Medien, schncll rind sicher
zit bestiinlnen erlaubt.
Um diese, tneines Wissens bisjetzt noch uirht in ziifricdenstellender W e i s c hehandvlte ,411fgabezu h e n , inril's
nin Slwrtrnlapp-at die W e i l e der Einlritfsspalte fur das
I d i t in ihi er o b w e n iind unfercn Halfle brlicbig verand e t t weidcn I\onncii. D e r cine Rnud dei Spalte ist hciden
Halften gemeinsain r i d fcst, wahrend der andere vou zwei
beweplichen Platlen, einer obei en rind unteren , gebildet
wird. J e d e dieser Platteii wird ditrch eine bcsondere Mihrometerschranbe bewegt , dic mit einer Trommel versehen
ist, welchc die Spaltweite unmittelbar ablesen ltifst Zwei
aiif div Mitte der Spalteudechel senE rvcht angebrarhtc Stifte
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gestalten, vor der oberen Spalte tlurchsichtige Kiiiper: Glasplatten, organische Gewebe, farbige Fliissigheilm in Glastrdgchen usw. anbringen zu litinnen.
Das durch das Fetnrohr betrachtete speclrale Sehfeld
giebt sumit im obereh Theil das (der rinteren Spalte eutsprechende) reino Sprctruin der 1,icliiqiii~lle; im unteren
Theil das drirch das vorgelegt o tliirchsichlige Mediiiin veranderte Spectrim dieser Lich!qtiellc. 1)ieses Spwtruin zeigt
in allen seinen Bezirheii eiiie Ahiiahnre der Lichtstarhe, die
an gewissen Stelleii so weit @ i , ( l a b die behanilten Ab.
sorptionsbrinder entsteheii, welrhe fiir so vide farbige Me
dieu charabteristisch sind. L)ie Absorptionsbander vieler
diaphaneii Medien wurden namentlich von V a l e n t i n (iu
seiner verdienstlicheu Schrift: dcr Gebrauch des Spectroskopes usw. Leipzig 1863) genauer beschi ieben ; ein Versuch, die Lichtstarhe der helleren Parthien solclier Spectren
zri messen, bisjetzt aber uoch iiicht gemacht.
Ich habe demnach die einfache, von dcm Arige uiit vollkoinmener Exactheit zii 1i)sentle Aufgabo , die untere Spalte
so lange zu verkleincrn, bis die zu untersuchende Spectralfarbe genau dieselbe Intensitat zeiet , wit: der analoge Far.
benbezirk des andern Speclruiiis. Verschiebbare Hlenclungen im Reobaclrtuiigsfcrnrolir, welchc sammliche Theile tles
Spec1i'iiins abbleiiden, aufser die zu lint ersuchende Slelle,
sind zu clieseui Zweck uner1Ifslich.
Absorbirt eiu farbiger Kiirper Slrahlen von beslimmter
Brechbarkeit mil besonderer Intensitat, so rerwende ich zur
Schwaclrung der Lichtstarke der ontercn Spalte zrinachst
eiu Raiichglas vou bestimiiiter lichtschwachender Kraft.
Die unscbatzbare Eigenschaft dieser Glaser , alle Spectralfarben gleichmtifsig abzrischwachen, macht dieselbe zii genanntem Zweck ganz unentbehrlich. 1st durch das liauchglas das Spectrum geh6rig abgesclrwlcht, so wird die vollstgndige Gleichheit der Lichtstarken beider Spectren durch
mgfsige Verkleinerung der unteren Spalte schnell hergestellt.
Diese Methode, deren genaiiere Schilderiing ich mir fiir
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eiie spatere Gelegenheit vorbehalte , gestattet jede wiinschenswerthe Verwendung ; sie kann selbst zur quantitativeu chemischen Analyse von Lbsungen gefiirbter K d r p r ,
z. B. des Blutfarbstoffes, gebraucht werden und bietet den
weiteren fur physiologische Zwecke sehr erheblichen Vortheil, dafs Minimalmengen gefarbter Flijssigkeiten, in einer
vor die obere Syalte gebrachten Capillarrtihre ausreicheii
zur Beobachtung.
Aus den zahlreiclien Messungsreihen , die ich bisjetzt
angestellt habe, theile ich hier als Beispiel die Lichtabsorption e k e s hellgrunen Gluses mit.
Die erste Verticalcolumne der Tabelle giebt die Spectralbezirke an, wobei der jeweilige Abstand zwischen den
aufeinander folgenden Hariptlinien F r a u n h of er’s = 100
gesetzt wird.
Lichtqrrelle war das diffiise Tageslicht bei vollem Sonnenschein ; bei geringeren Helligkeitsgraden, z. B. dem diffusen Tageslicht des vollstantlig bewiill, t en Himmels wird
das Verhiiltnifs der Lichtabsorption eiiies rind desselben
Mediums nicht wesentlirh abgeandert und ist die Methode
deshalb unabhangig von der Stiirke der Lichtquelle.
Das Spectrum des diffusen Tageslichtes erstreckte sich
von a 12 B bis B’; das Spectrum des durch das grline Glas
gegangenen Licbts von C 14 D bis G 47 B’.
Die zweite Verticalcolumne euthalt die Werthe der relativen Lichtstarke des vom griinen Glas gebildeten Spectrums, wobei die -Lichtst%rken der analogen Bezirke im
abgeschwachten Sonnenlichtes = 1 geSpectrum des auf
setzt wird. Icli werde spater zeigen, dafs das Spectrum
des diffuseu Tageslidrts iu der Vertheilung der Lichtstiirken
iiber die Einzelbezirke nicht wesentlich vom Sonnenspectrum abweicht.
Dime zweite Verticalcolumne w h d e fiir u m r n niichsten Zweck geniigen. Um aber die vom grunen Glase
uberhaupt durchgelasseiie Lichtmenge zii bestimmen , ist die
Kenntnifs der absoluten Lichtstarken der Einzelbezirke dea
Spectrums des diffiisen Tageslichts nokhwendig.
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Die vierte Columne elithalt die Gesammtlichlstarken
dieser Einzelbezirke, nacli drr von mir friilier mirgetheiltcn
pbotomelrischen Methode bestimmt. Urn kleine Zahleii zu
gewinnen, sind die Lichtstarhen in Tausenden meiner Lichteinlieiten (s. meine friihere Abhsndlung) in Rechniing gebracht ; diese J,icIitstarhen multiplicirt mi! der Breite des
Spectralbezirhes geben rlic Gcsanimtlichtstkke des Bezirkes
(Columne IV). Iiidein icli inicli auf die Endzahlen beschranke, bemerke ich blofs, dnfs in ineiriem Spectralapparat die Abstiinde der einzelnen Fraunliofer'schen Linie
nachfolgende (relative) Werthe haben: A a 6 9 ; a - H
6,Y; B - C 6 , 9 ;
C-D20,H;
D - E 2 6 , 4 ; E-F225,5;
F - &' 47,2; G - H ' 4 4 4
Aus deli Werthen der Colrimne I1 und I V berecbnet
sich in C o l u s n e III die GesammtlichtstZLrke der Spectralbenirke fiir das Spectrmn des griinen Glases.
-
--I
Grilncs
I.
11.
Spectrum des diffusen Tagedicbwas
Glas
111.
'7-
1V.
keanmmtliclat
Durchgelassenrs Liclit'
Spectralbccirk
a12B-a558B
~50B-B
R-C
C-Cl4D
C14 D - C35 D
C35 D - C 75 D
C 75 D - D 8 E
D 8E-D42E
D42E - D U E
D 6 4 E - E1'1 F
E11F-F
F-FF5G
F25Q-F65Q
F65G-G
G - 6 4 7 11'
Q47 El'
- H'
S- o
- 0
3 0
==o
I
0,011
0,025
0,091
0,119
0,230
0,400
0,305
0,206
stzrke (lev
= o
= o
=- o
-0
66
695
4 309
5 337
4 323
14 080
9 957
o,rm
1062
448
= o
6
- 0
0,079
0,011
GesammllichtrtSrke
drr Spectraibezirke
Spectralbesirke
84
I
209
589.
1811
2 563
6 059
27 752
47 854
44 854
18 794
35 201
32 648
2 519
154
1061
553
220
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die, mittelst, medien, der, lichtabsorption, messung, des, durchsichtigen, spectralapparates
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