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Die Metallseifen. Von Hans Julius Braun. 83 Seiten. Verlag Otto Spamer Leipzig 1932. Preis geh. RM. 7 Ц geb. RM

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Angewandte Chemie
45. Jabrg. 1932.
Nr. 431
Neue Bucher
683
-
charakteristische Angaben sind in einer spateren Auflage sicher
leicht einzufiigen. Das neue Biichlein gewahrt einen raschen
Uberblick uber das vorhandene Material und ist dem auf
diesem Gebiete arbeitenden Chemiker als wertvolles HiltsM. Kobel. [BB. 13.~1
mittel zu empfehlen.
Die Metallseifen. Von Hans Julius B r a u n. 83 Seiten. Verlag Otto Spamer, Leipzig 1932. Preis geh. RM. 7,-, geb.
RM. 8,M.
Man kann dem Verfasser beipflichten, dai3 den sogenannten
Metallseifen eine betrachtliche, mannigfaltige Bedeutung ZUkommt, die eine susammenfassende Darstellung des Gebietee
rechtfertigt. Leider ist aber die Anordnung des Stoffea nicht
glucklich, und auch die Auswahl lafit zu wiinschen ubrig. Die
technisch wichtigsten Stoffe hatten mit groDerer Ausfiihrlichkeit
behandebt werden konnen, namentlich auch in bezug auf die
physiko-chemischen Bedingungen ihrer Wirksamkeit. Der
analytische Teil besteht nur aus ganz allgemeinen Hinweisen,
in die sich auch Fehler eingeschlichen haben. Dieser Ab6chnitt rnufite bei einer Uberarbeitung entweder weiter ausgestaltet oder ganz eliminiert werden. Das letztere empfiehlt
sich fur die Angaben uber die Salze hiichst selten vorkommender Sauren. Beschreibungen wie die, daD das hydnasaure Blei
in Nadeln kristaltlisiert und da5 das isansaure Silber ein
aniorphes Pulver ist, sind wahrhaftig . . . entbehrlich.
A. Griin. [BB. 179.1
Kolloidchemie der Seifen. Von Dr. E. L. L e d e r e r. (5. Band
des Handbuchs der Kolloidwissenschaft in Einzeldarstellungen.)
XVI und 430 Seiten. Verlag Th. Steinkopff, Dresden 1932.
Preis geh. RM. 38,-, geb. RM. 39,80.
Wie der Name des Verfassers erwarten lie& ist das Buch
eine erschopiende und kritische Darstellung des gesamten
Wissensgebietes. Das iiberaus reichliche Material ist gut geordnet: Begriffsbestimmungen, Einteilung der Seifen vom praklischen wie voin kolloidchemischen Standpunkt, zwei Hauptabschnitte, in denen erst die Eigenschaften d e r reinen Seifen
beschrieben und erkl;irt werden, dann die der Gemische von
Die oxydativen Garungen. Von K. B e r n h a u e r. Verlag Seifen mit Elektrolyten und anderen Stoffen, also die techJulius Springer, Berlin 1932. Preis geh. RM. l6,80, geb. nischen Produkte dieser Art; weiterhin kurzere Kapitel iiber
die Waschwirknng d e r Seifen, d i e Kolloidchemie der technischen
RM. 18,--.
Fettverseifung, die sogen. Metallseifen, und schlieblich die
Verf. gibt eine vortreffliche Darstellung d e r oxydativen seifenahnlichen Substanzen. Auch die weitere Gliederung des
Garungen, die in dem letzten Jahrzehnt von vielen Autoren
Stoffa ist zweckmafiig, die Bemeasung d e r einzelnen Unterund auch dern Verf. eingehenderer Bearbeitung unterzogen
abteilungen entspricht im groDen ganzen ihrer mehr oder
worden sind. Die vielen oft noch widereprechenden experi- minder groDen Wichtigkeit. Etwas kurz geraten sind nur die
mentellen Befunde und Theorien sind ubersichtlich zusammen- Ausfuhrungen uber die molekularen Dimensionen der Seifen
gestellt und reichlich mit Literaturangaben versehen.
und die rontgenoskopische Untersuchung ihrea Peinbaus. Die
1111 ersten einleitenden Abschnitt wird die Biologie und
Angaben auf knapp zwei Seiten geniigen kaum fur Leser, denen
Morphologie der oxydativen Garungserreger, Essigbakterien, die einschlagigen Begriffe und VorstePlungen, geschweige denn
Aspergillaceen und Mucoraceen lrurz besprochen. Zu erwahnen die Arbeitsrnethoden noch fremd sind. Hier ist auch die Darware hier wohl gewesen, dafi die Essigbakterien nicht nur einen stellung weniger klar und bringt den Anteil einiger Forscher
oxydativen Stoffwechsel haben, sondern daD sie unter be- an d e r Entwicklung dieses so sehr wichtigen Gebietes nicht
stimmten Bedingungen auch Erreger der alkoholischen Garung genugend zur Geltung. Werden bei Angaben uber die Ordoung
sein konnen. Der Hauptteil wird gegliedert in die einfachen der Fettsauremolekiile an Grenzflachen iiberhaupt Namen anOxydationsvorgange : Bildung der Zuckerrnonocarbonsliuren, Ab- gefuhrt, so sollten die von H a r k i n s , Alex. M ii 11e r und
bau der Zuckermonwarbonsiuren zu !5-Ketogluconsaure, 6-0x0S h e a r e r, auch A d a m, G r e n d e 1 und vielleich noch einigen
gluconsaure und d-Zuckersaure, Oxydation von Zuckeralkoholen
anderen Forschern nicht fehlen. Nebenbei: Wenn gesagt wird,
zu Ketosen sowie Bildung der Kojisaure, und den komplidafi irn FettsiiurekristaP (odder -fiIm) zwei au'feinanderfolgende
zierteren oxydativen Abbau, der mit Sicherheit oder grol3er Molekiilschichten ihre Carboxylgruppen gegeneinander richten
Wahrscheinlichkeit uber die C,-Stufe verlauft, Da der anaerobe
und daD die beiden Schichten ,,infolge ihres starken molekuZuckerabbau die Grundlage fur die hierunter fallendro Vor- laren Kraftfeldes" fest aneinander haften, so ist das selbstvergange bildet, wird e r zu Beginn dieses Kapitels in seinen standlich a n sich ganz richtig. Ware es aber vom ptidagogischen
Grundziigen besprochen. Danach werden der oxydative End- Standpunkt au8erdem nicht wiinschenswert, an Allbekanntee anabbau der anaeroben Endprodukte, der in der Hauptsache zur zukniipfen? Namlich daran, daD die Carbonsiuren assoziiert
Essigsaurebildung fiihrt, und die sekundaren Oxydationsprozesse rind, da8 sie im geschmolzencn, im gasforrnigen und im gelijsten
wie Bernsteimiiure-, Furnarsaure-, Citronensaure- und OxaI- Zustande Gleichgewichte zwischen monomeren und biineren
aauregarung behandelt. Fur den Praktiker ist es nutzlich, daD Formen darstellen - was sich sogar in einer Struhturformel
bei Besprechung der verschiedenen Garungen stets Angaben darstellen laDt, durch koordinative Aneinanderlagerung, d. h.
uber die geeigneten Erreger, ihre Zuchtung sowie d i e Art der Absattigung der Valenzreate von Carbonyl- und Hydroxylgruppen
Garfuhrung gemacht und Beispiele fur die praparative Dar- je zweier Molekule. Ruft man dies in Erinnerung, 60 kann man
stellung einiger Substanzen auf oxydativem Garungswege ge- einfach sagen: die feste Substanz e n t h a t Lamellen aus bimeren
Molekulen. - Sonst finden sich im ganzen Werk kaum etwelche
geben werden. I n dem letzten der Methodik gewidmeten Abschnitt wird in Tabellenform eine iibersichtliche Zusammen- Mangel. Nur eine cterminologische Ungenauigkeit mu6 noch
stellung der zahlreichen Garungsendprodukte, ihrer Eigen- festgestellt werden, die Bezeichnung der Schwefelsaureester von
schaften, der zur Isolierung und Identifizierung dienenden Deri- Oxyfettsauren, wie solche in d e n Tiirkischrotolen enthalten sind,
vate, d e r qualitativen und quantitativen analytischen Daten als ,,Sulfofettsauren". Diese Benennung ist heute weniger denn
je berechtigt, weil in ldzter Zeit ech!e Sulfofettsauren technisch
sowie ihrer Darstellung gebracht. Einige hier nicht angefuhrte
Die cliemische Untersuchung von Wnsser und Abwasser. Von
Prof. Dr. J. T i 11 rn a n s. 2. Aufl. Laboratoriumsbiicher fur
die chemische und verwandte Industrien.
Bd. XVII.
253 Seiten rnit 28 Abbildungen im Text. Verlag W. Knapp,
Halle a. d. S. 1932. Preis brosch. RM. 17,50,geb. RM. 19,-.
Es ist mehr als ein ,,Laboratoriumsbuch". Es ist ein Bucll
zum Lesen und Lernen. Die Methoden zur Untersuchung von
Wasser und Abwasser bringt der Verf. stets in Beziehung zuu
Zweck der Untersuchung, und e r erlautert eingehend, welche
Schlusse aus den Untersuchungsbefunden zu ziehen, wie das
Wasser auf Grund jener Befunde f u r den in Betracht kommenden Verwendungszweck zu beurteilen ist. Reichste Erfahrung
spricht aus den einzelnen Kapiteln, die mit einer Fulle wertvoller analytischer Ratschlage und Winke durchsetzt sind. Das
Buch ist in vier Teile gegliedert: die Untersuchung dzs
Wassers auf seine hygienische Beschaffenheit, auf aggressive
und storende Stoffe, des Kesselspeisewassers, des Abwassers.
Stutzt sich der Verf. vielfach auf bis in die neueste Zeit
reichende Arbeiten bekannter Fachleute, wobei er jedoch kaurn
eine Methode anfiihrt, ohne sie selbst nachgepruft zu haben,
so kann e r im zweiten Abschnitt fast ausschliefilich auf seine
eigenen und seiner Schiiler Arbeitsergebnisse Bezug nehmen,
durch die eine ganze Wissenschaft um die Kohlensaure des
Wassers und ihre Einwirkung auf Eisen und andere Stoffe aufgebaut wurde. Aui3er den instruktiven, sorgfaltig gewahlten
Abbildungen sind auch die an verschiedenen Stellen angebrachten, die Berechnung erleichternden Zahlentafeln und
Kurventafeln hervorzuheben. Ein Reagenzienverzeichnis (dessen
einzelne Herstellungsvorschriften vielfach auf eigenen Erfahrungen des Verf. beruhen), ein Namen- und ein sehr eingehendes Sachverzeichnis erleichtern die Benutzung des Buches, das
vom Verlag niit gewohnter Sorgfalt ausgestattet worden ist.
Es erubrigt sich, das Buch ,,bestens zu ernpfehlen"; es durfte
bald ebenso vergriffen sein wie die erste Auflage.
Bach. [BB. 151.1
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