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Die Methoden zur Bestimmung des Kali- und Phosphorsurebedarfs landwirtschaftlich genutzter Bden. Von Dr. Walter-Ulrich Behrens. Verlag Chemie G. m. b. H. Berlin 1935. Preis geb. RM. 12

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such heute noch keine synthetischen Ersatzstoffe gefunden sind.
Als Einleitung geht den1 Thema ein nachdenklicher und lesenswerter Aufsatz von H . H . Meyer, dem Nestor der Pharmakologie, iiber Wesen und Sinn der experimentellen Pharmakologie voraus. Der Abschnitt iiber die Chemie der Glykoside
ist ni. E. etwas kurz gehalten; eine ausfiihrlichere und mit
Formelbildern versehene Darstellung ihrer Konstitution, Spaltung usw. wiirde vor allem dem Mediziner ein leichteres Verstandnis vermittelr,. - Im pharmakologischen Teil werden
ausfiihrlich und klar die Erkenntnisse der letzten Jahre iiber
Resorption und Speicherung der digitaloiden Wirkstoffe dargelegt, u. a. auch die schonen Arbeiten Weeses auf diesem
Gebiete gewiirdigt, in dessen iibrigens vor kurzem erschienenen
Monographie ,,Digitalis" die Chemie dieser Glykoside schlechthin
mustergiiltig dargestellt ist.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daB der besprochene
Teil des Handbuchs, wenngleich es in erster Linie der experimentellen Pharmakologie als Quellen- und Nachschlagewerk
dienen soll, auch fur den gewerbehygienisch, medizinisch oder
toxikologisch arbeitenden Chemiker gegebenenfalls ein wertvoller und zuverlassiger Ratgeber ist, sofern er sich iiber die
Grundlagen der Pharmakologie einigermaBen unterrichtet hat,
was heute selbstverstandlich sein sollte. Berendes. [BB. 32.1
dem Schiffchen eine gute Kontrolle der ausgefiihrten Sauerstoffbestimmung erhalt.
Wertvoll sind die standigen Hinweise a d die jeweils zu
verwendenden Chemikalien. Jedoch sei auch hierzu bemerkt,
daB es nicht notwendig ist, in allen Fallen Reagenzien pro
analysi zu verwenden. Ein Verzeichnis der Reagenzien fur
chemisch-technische Untersuchungen mit der Angabe der
Artikelnumrner der Firma Merck ist dem Buchz beigeheftet.
Der Druck und die Ausstattung sind einwandfrei ; besonders
hemorzuheben ist die iibersichtliche Anordnung des Stoffes.
G. Thanheisev. [BB. 24.1
Die Methoden zur Bestimmung des Kali- und Phosphorsaurebedarfs landwirtschaftlich genutzter Boden. Von
Dr. Walter-Ulrich Behrens. Verlag Chemie, G. m. b. H.,
Berlin 1935. Preis geb. RM. 12,--.
Der Verfasser hat sich in seinem Buche in hochst dankenswerter Weise der grooen Mdie unterzogen, alles Wissenswerte,
was in langjiihriger Forschung von den Agrikulturchemikern
iiber die Bestimmung des Kali- und Phosphorsaurebedarfes
der Ackerboden erarbeitet worden ist, kritisch gesichtet
zusammenzufassen. I n drei Hauptteilen wird dieses praktisch
so wichtige Problem von Behrens in seinem Buche behandelt.
I n Teil A werden die Grundlagen gegeben. Es wird
Chemisch-technische Untersuchungsmethoden fiir die zunachst der Begriff des Diingerbedarfes dargelegt und in
Eisenhutten- und Stahlindustrie, herausgebracht von der sehr interessanter Weise zum Begriff der Diingerwiirdigkeit
erweitert. Nach Abgrenzung der in der Literatur vielfach
Firma E. Merck, Chemische Fabrik, Darmstadt. 1935.
falsch gebrauchten Begriffe des Diingerbedarfes, der DiingerNeben dem altbekannten Buch ,,Priifung der chemischen bediirftigkeit und des Bediirfnisses der Pflanzen gegeneinander
Keagenzien auf Reinheit" ist nun ein weiteres Werk ,,Chernisch- wird die Nahrstoffaufnahme der Pflanzen behandelt, und im
technische Untersuchungsmethoden fiir die Eisenhiitten- und AnschluB hieran werden grundsatzliche Ausfiihrungen iiber
Stahlindustrie" von E . Merck erschienen. Das Buch hat den die mathematische Darstellung der Untersuchungsergebnisse
Zweck, zu zeigen, wie im Vorwort ausgefiihrt wird, daB die und iiber die Beurteilung des Zusammenhanges der VersuchsMerck schen Analysenpraparate auch den Anforderungen des ergebnisse bei verschiedenen Methoden gebracht.
Eisenhiittenlaboratoriums an Vollstandigkeit und Reinheit in
Im Hauptteil B werden d a m die einzelnen Methoden zur
jeder Weise gerecht werden. Das Buch soll gleichzeitig dem Bestimmung des Nahrstoffbedarfes einer griindlichen BeEisenhiitten- und Stahlwerkschemiker im taglichen Gebrauch sprechung und Kritik unterworfen. Beim Studium dieses
das Nachschlagen groaerer Werke ersparen. Diesern Ziele ent- Hauptteiles des Buches erkennt man so recht, wie umfangreich
spricht das Buch in jeder Weise. I n vier Abschnitten werden die Arbeit ist, die in richtiger Erkenntnis seiner Wichtigkeit
die wichtigsten Untersuchungsmethoden im Eisenhiitten- auf das Problem der Bestimmung des Diingerbedarfes der
laboratorium geschildert. Der Aufbau ist wie folgt gegliedert : Boden im Laufe der Jahrzehnte von den Agrikulturchemikern
I : Rohstoffversoragmg ; I1: Feuerfeste Werkstoffe und Zu- aufgewendet wurde. Restlos ist auch heute das Problem noch
schlage; 111: Untersuchung der Erzeugnisse; IV: Ofen- und nicht gelost, man sieht aber an der Hand der vom Verfasser
Pfannenschlacken. Die einzelnen Abschnitte sind kurz und gegebenen Darstellung, wie die Methoden immer vollkommener
klar geschrieben. Der Stoff ist dabei durch gleichmaBigen Auf- und in ihren Ergebnissen immer zuverlassiger geworden sind,
bau in der Schilderung der einzelnen Verfahren iibersichtlich so daB sich heute doch schon mit mehreren von ihnen praktisch
mgeordnet. Es werden die bekannten und allgemein befriedigende Erfolge erzielen lassen.
angewandten Verfahren behandelt, aber auch neuere
Der Hauptteil C bringt dann Angaben iiber die fur die
L-ntersuchungsmethoden finden Beriicksichtigung. Bei der Bodenuntersuchung so wichtige Frage der Probeentnahme,
Kiirze des Buches ist die Auswahl der Verfahren im allgemeinen ferner iiber die analytischen Methoden zur Bestimmung des
gliicklich getroffen. Auf die ebenfalls von E. Alerck erschienene Kalis und der Phosphorsaure. Ein umfangreiches LiteraturRroschiiie ,,Der Redox-Indicator Tri-o-Phenanthrolin-Ferro- verzeichnis beschliel3t das Buch.
sulfat und Cerisulfat-Normallosungen in der maoanalytischen
Die Behandlung des Gegenstandes durch den Verfasser
Praxis" wird des ofteren verwiesen.
steht in jeder Beziehung auf der Hohe. Kurz und klar werden
Im folgenden soll auf einige Unzulanglichkeiten hinge- aus der bisher geleisteten Arbeit die SchluBfolgerungen gezogen,
wiesen werden. Bei der Bestimmung der Carbidkohle wird die vorhandenen Miingel und Vorziige der verschiedenen
heute vie1 grol3erer Wert auf das Arbeiten unter LuftabschluB Methoden werden in sachlicher Weise herausgestellt. .Fiir
gelegt, auch erfolgt die Filtration unter LuftabschluB. Die Wissenschaft und Untersuchungspraxis ist das Buch von
angegebene Arbeitsweise aus dem Jahre 1888 ist veraltet. Die Behrens von gleich groBem Wert. Besonders in der heutigen
Venvendung von Methylorange bei der Schwefelbestimmung Zeit, in der uns die Frage nach der Bestimmung des Diingernach Holthaus durch Verbrennung im Sauerstoffstrom als bedarfes der Boden im Interesse der Hohe unserer Ernten
Indicator gehort der Vergangenheit an. Die Titration erfolgt und einer moglichst vollkommenen Ausnutzung der anentweder gegen Methylrot oder sie wird potentiometrisch gewendeten Diingemittel die groBte Aufrnerksamkeit abnotigt,
durchgefiihrt. Die potentiometrischen Verfahren, die heute in kann niemand, der sich mit Pragen der Diingung beschiiftigt,
sehr starkem MaBe in den Edelstahl-Laboratorien verbreitet auf das Studium des wertvollen Buches von Behrens verKap9en. [BB. 20.1
sind, finden keine Erwahnung.. Fur die Kupferbestimmung zichten .
ist als einziges Verfahren das colorimetrische angegeben und
gleichzeitig mit der Bestimmung des Antimons behandelt. Bei Lehrbuch der Glastechnik. Von Studien-Prof. Dr. Ludwig
S p r i n g e r . Leitfaden zum Gebrauch an Fach- und Berufsder starken Anwendung von gekupferten S t m e n wird es sich
schulen sowie zum Selbstunterricht. 147 Seiten und 65 Bilder.
empfehlen, auch noch ein anderes Verfahren anzufiihren. Der
Verlag ,,Die Glashiitte", Dresden 1935. Preis geb. RM. 4,40.
Abschnitt iiber die Bestimmung des Sauerstoffs mu0 fiir eine
Das Buch will ein Leitfaden zum Gebrauch an Fach- und
Neuauflage umgearbeitet werden. Es geht nicht an, daB das
allein behandelte Wasserstoff-Reduktionsverfahren in der von Berufsschulen sowie zum Selbstunterricht sein. DementLedebur im Jahre 1882 angegebenen Ausfiihrungsform beschrie- sprechend ist es vor allen Dingen leichtverstandlich gehalten,
ben und auf die Arbeiten von Oberhoffer u. a. nur hingewiesen reich illustriert und mit zahlreichen historischen und warenwird. Geradezu irrefiihrend ist die Angabe, daB man durch kundlichen sowie handwerksmaoigen Hinweisen fiir die HerZuriickwiegen der im Wasserstoffstrom gegluhten Probe mit stellung der wichtigsten Typen von Glasgegenstanden rerseheii
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