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Die Mistel als Heilpflanze. Von G. Madaus. (Medizinisch-Biologische Schriftenreihe Heft 15.) 48 S. P. Rohrmoser Dresden-Radebeul 1941. Pr. geh. RM

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I . Zur Geschichte der deutschen Universitat S t r a b u r g .
Von E. A n r i c h . 11. Aus der Geschichte der StraBburger
Medizin. Von J . S t e i n . (Festschrift aus Anlaa der feierlichen
Wiederaufnahme der Lehr- und Forschungstatigkeit an der
Reichsuniversitat StraBburg.) 211 S. 27 Abb. HiinenburgVerlag, StraWburg 1941. Pr. geh. RM. 4,80, geb. RM. 6,.---.
,,Die Iinivcrsitat StraIjburg ist unmittelbar herausgewachsen
aus dem Lebensvorgang einer groWen deutschen Revolution : ~ I I S
der Reformation." Die ersten Dozenten (i. J . 1524) sind drei z11r
neuen Lehre iibergetretene Theologen, unter ihnen der beriihmte
elsassische Reformator Marlin Butzer; die ersten Hijrer sind
,,Menschen, die innere Klarung suchten, nicht akademische
Grade"; der miichtige Forderer der neuen Institution, die zunachst nur vom Rat der freien Reichsstadt StraWburg autorisiert
ist, jedoch noch keinerlei kaiserliches Privileg besitzt, ist der Ratsherr und spatere Stettmeister Jakob Sturm. \Vie aus diesen kleinen
Anfangen allmahlich eine Akademie und endlich (1621) eine vollberechtigte Universitat wird, die auch nach der Besetzung StraBburgs durch die Franzosen (1681) und sogar iiber die Stiirme der
franzosischen Rcvolution hinaus ihren deutschen Charakter weitgchend bewahrt und nach dem siegreich beendigten deutschfranzosischen Krieg einen neuen Aufschwung erlebt, wird in der
1. Schrift auf Grund eingehenden Quellenstudiums in lebendiger
und anschaulicher Form ausgefiihrt. Nicht rninderes Interesse
verdient die 2. Schrift, die ebenfalls ein Stuck Ceschichte der
StraWburger Universitat und damit des neutschtums im Grenzland Elsa0 und Lothringen darstellt.
E . Weitz. [BB. 106.;
organischen Analyse (Analyse von Zuckergcmischen, JIarnanalyse)
behandelt werden, o h n e b e g l e i t e n d e n T e x t eine Sammlung
physikalischer und chemischer Konstanten und anderer bei wissenschaftlichen und technischen Arbciten benotigter Daten, die der
deutsche Chemiker teils im ,,Chemiker-Kafender" findet, teils aber
auch im Landoldt-Bornstein, im Beilstein oder in anderen Handbiichern nachschlagen muB. Denn das vorliegende ,,Taschenbuch"
geht sowohl in der Wiedergabe physikalischer und physikalisclichemischer Daten als auch in bezug auf die Zahl der aufgenommenen
anorganischen und organischen Verbindungen wesentlich iiber
den Umfang unseres ,,Chemiker-Kalenders" hinaus. Vf. bringt
weiterhin Zahlenangaben aus verschiedenen Gebieten der Technik,
eine Beschreibung der in Spanien vorkommenden Mineralien und
Tabellen iiber die Zusammensetzung spanischer Nahrungs- und
Puttermittel. Unter den zahlreichen Hilfstabellen fur das Laboratorium ist u. a. eine umfangreiche Tabelle zur Umrechnung
physikalischer und technischer Einheiten, einschl. der angloamerikanischen Binheiten, hervorzuheben. Den AbschluW des
Buches bildet eine Reihe mathematischer Funktionstafeln, darunter
auch eine Tafel f u r das Wahrscheinlichkeitsintegral. Mit dem
vorliegenden, in einem einzigen handlichen Bande auf Diinndruckpapier erschienenen ,,Taschenbuch" hat Vf. ein vielseitigen Bediirfnissen chemischer und technischer Laboratorien geniigendes
Nachschlage- und Hilfsbuch geschaffen. 11. Kriiger. [RB. 124.1
Analyse
Lx.mati&rescolorantes des champignons. Von I. A. P a s t a c .
(Revue de mycologie, memoire hors-serie No. 2.) 88 S. Laboratoire d e cryptogamie du Museum National d'histoire naturelle,
Paris 1942. Pr. geh. P r . 80,- (halber Posttarif), Pr. 100,-
Agenda del Quimico. Von L. B l a s . 1283 S. 31.Aguilar, Madrid
(ganzer Posttarif).
Die vorliegende Monographie stellt eine in1 ganzen brauchbare Kompilation des iiber Pilzfarbstoffe Bekannten dar, wobei
sich der Vf. allerdings auf friiherc Zusammenfassungen in deutscher oder englischer Sprache von Kiigl (1932), Willsttidl (1934),
Raistrick (1940) u. a. stiitzen konnte. Der Stoff wird eingeteilt
nach einfiihrenden Belnerkungen (I) i n Derivate des Benzochinoris
(11), des Diphenyl-benzochinons (111), des Phenanthrenchinons
(LV), des Anthrachinons (V), i n Polyen- (1'1) und heterocyclische
Farbstoffe (VII), woran sich noch ein Abschnitt iiber die Rollc
der Pilzfarbstoffe bei der Zellatmung (VIII) anschlieBt. I>er Versuch einer gleichzeitigen Beriicksichtigung biologischer und chernischer Gesichtspunkte verdient an dem kleinen Werk hervorgehoben zu werden. Freilich i s t die Darstellung nicht iiberall
gleichmaoig gut und fallt namentlich in den letzten drei Kapiteln
erheblich gegen die friiheren ab. S o hatte beim Cytochrom c,
fur das eine falsche Formel gegeben wird, doch auch einiges iiber
die Komponenten a und b und ihre Beziehungen zum ,,Atmungsferment'' gesagt werden sollen. Auch die Ausfiihrungen iiber Lactoflavin und Aneurin sind z.T, mangelhaft. Es ware ferner an der
Zeit, daW ein J ahrzehnt nach Widerlegung des Netibergschen
Garungsschemas dieses nicht mehr in modernen Abhandlungen
herumgeistert. In den Abschnittcn VI und VII wird auacrdem
eine - nacli Ansicht des Keferenten - durchaus unfruchtbare
,,Papierchernie" getrieben, so wenn etwa Beziehungen zwischen
den E'ormeln des Auxins und des Vitamins A bzw. des Carotins
unct der des Benznaphthons, zwischen der Formel des Lycopins
und der des Naphthindenons, zwischen der Formel des Lactoflavins
und der des Benzanthrons herzustellen versucht werden. Diesen
Vorstellungen zuliebe wird ein von der iiblichen kettenfdrmigen
Schreibweise der Formeln stark abweichendes ,,geknaueltes"
Formelbild der Naturfarbstoffe vorgezogen, das dem Chemiker
nianchmal einige, den1 Nichtchemiker - z. B. dem Mykologen,
fur den die Schrift laut Vorwort in erster Linie bestimmt ist -aber bestimmt erhebliche Verstiindnisschwierigkeiten bereiten
diirfte. Denn hier wird Einfacheres auf Koniplizierteres zuriickgefiihrt. Im Kapitel VIII ware es auch durchaus entbehrlich,
einen uberblick iiber samtliche - groWtenteils veralteten Oxydationstheorien yon Schonbein bis Wieland zu geben, zunial
doch auch heute noch kein eindeutiger Beweis dafiir vorliegt,
daW die zahllosen Pflanzenfarbstoffe t a t s a c h l i c h atmungskatalytische Funktionen i n der Zelle vollfiihren. SchlieBlich waren
noch die vielen Druckfehler bei der Zitierung nichtfranzosischer
Autoren zu beanstanden.
Trotz dieser offensichtlichen Mange1 e r f d l t die Monographic
eine gewisse umgrenzte Aufgabe, insofern sie zum ersten Male iiber
ein in Frankreich noch nicht zusammenfassend referiertes ausbaufahiges Forschungsgebiet berichtet. Der deutsche 1,eser freilich
wird ihr nicht allzuviel Neues entnehmen konnen.
W . Pranlce. [BB. 104.1
der Metalle. Erster Band: S c h i e d s v e r f a h r e n .
Herausgeg. vom ChemikerfachausschuW des Metal1 und Erz e. V.,
Ges. fur Erzbergbau, Mrtallhiittenwescn und Metallkunde im
NSBD'I'. 506 S., 25 Abb. Springer-Verlag, Berlin 1942. I'r.
geh. RM. 12,50, geb. RM. 24,--.
I n dern Buche, das als Ersatz d - r alteren vom Chemikerfachausschusse herausgegebenen ,,Ausgewahlten Methoden usw: '
gedacht ist, werden den gegenwartigen Anforderuugen entsprechend
die Metalle vom Aluminium bis Zirkonium nach alphabetischer Reilicnfolge derart abgehandelt, daW jeweils zunachst iiber die Bestimmung der Metalle berichtet wird und dann iiber die Untersuchung der Legierungen und sonstigen Erzeugnisse. Die Probenahme wird in einigen Fallen, z. B. bei den Bdelmetallen, ausfiihrlicher behandelt. Methodisch fallt auf; daW die Gewichtsanalyse gegeniiber der ' MaWanalyse immer mehr in den Hintergrund t r i t t . Von den neuartigen physikalischen Verfahren wird
nur in einigen unbestrittenen Fallen die Polarographie empfohlen.
Bin Nachtrag, der spektralanalytische Schiedsverfahren behandeln
soll, wird in Aussicht gestellt. Die Literatur wird nicht besonders
ausgiebig zitiert ; manchem Benutzer wiirde es vielleicht auch
niitzlich sein, mehr iiber Laboratoriumseinrichtungen und Bezugsquellen fur Laboratoriumsgerate zu erfahren, als gegeben ist.
Etwaige Wiinsche derart stehen aber ganz zuriick gegcnuber
dern entscheidenden Charakter des Buches, das, aus personlichster
Urfahrung geschrieben, einen unschatzbaren Reichtum an Uberliefertem und auch an sonst nicht Uberliefertem enthalt. Was
das Personliche betrifft, so konnte man als Motto, von S. 165
entliehen, dem Werke den Satz vorausstellen, w o n a c h g e n a u e
Befunde nicht allein von der A r t des Verfahrens, der
Z u s c h l a g e usw. a b h l n g i g s i n d , s o n d e r n a u c h b e s o n d e r s
\-on d e r p e r s o n l i c h e n G e s c h i c k l i c h k e i t d e s P r o b i e r e r s ,
und wieviel analytische Verluste betragen, ,,das laWt sich nur
durch synthetische Versuche (mit reinen Einwaagerl) feststellen".
Noch kiirzer gesagt : Probieren geht iiber Studieretl, und obung
macht den Meister. llas klingt ganz trivial, aber e s erklart die
prrsonliche Vorliebe eines Analytikers fur manche Verfahren, die
ein anderer weniger schatzt ; und so kann der Berichterstatter,
der einmal i n einem schicksalsbestimmenden Semester bei Clernens
Winkler, dern alten Analytiker aus dem Blaufarbenwerk, gearbeitet hat, der 10 J ahre lang Leiter eines Betriebslaboratoriums
war und der als eine wichtige Aufgabe eines langen akademischen
1,ebens betrachtete, den Studenten an die Quellen technischanalytischer Erfahrung zu fiihren, wohl sagen, daW er vielleicht
inanches anders ausfiihren wiirde, als es hier i m Buche steht,
weil jenes ihm in Fleisch und Blut iibergegangen ist, d a 5 er aber
das vorliegende Buch, es als Quellenwerk hochsten Wertes einschatzend, auch auGerhalb seines urspriinglichen Zweckes dem
akademischen Nachwuchs als getreuen und gediegenen Rerater
empfehlrn wiirde.
TV. b'iltz.
LBB. 108.1
1942. Pr. 200>- Pesetas.
Dieses erste ,,Chemiker-Taschenbuch" i n spanischer Sprache,
f u r den Gebrauch in Unterrichts-, Forschungs-, Industrielaboratorien und staatlichen Untersuchungsamtcrn bestimmt,
bringt mit Ausnahme des analytischen Teils, in dem die systematische anorganische Analyse (unter Mitberiicksichtigung der
modernen organischen Reagentien und der Analyse ohne Anwendung von H2S) beschrieben und auch einige Spezialfalle der
96
Die Mistel als Heilpflanze.
Von G. M a d a u s . (NedizinischBiologische Schriftenreihe, Heft 15.)
48 S. 1'. Kohrmoser,
Dresden-Kadeheul 1941. Pr. geh. RM. I,-.
I m Gegensatz zu rnanchen Nachbarlandern steht die Mistel
bei uns nur in geringem Gebrauch; demD.A.B. gehort sie nicht an.
Therapeutisch von Bedeutung sind vor allem Angehorige der CholinGruppe, dic liesonders bei pareritcraler Anwendung wirksam sind
Pm iibrigen herrscht iiber die Cheinie der Inhaltstoffe iioch L'iiklarheit; eiu herzwirksames Glykosid ist bekannt, tyraniin-haltige
Stoffe iind Saponine sind dagegen iioch iniiiier unistritten.
Irn vorliegenden IIefte wird iieberi einer botanischeii uiid
folkloristischen Eirifiihrurig uber klinische, z. T. bereits anderwarts
veroffentlichte Untersuchungen berichtet. So fand z. B . R o c h bei
iiitracutaiier Irijektion von Mistelextrakteii an Tieren starke Entziindung urid deutliche Xekrose. Er konnte weiterhin eine ziemlich
starke, carcinomzerstorende Wirkuiig beobachten. Iiidcs ist, \vie
er in einem anderen Beitrag selbst betont, bei Carciiioni eiiie vorsichtige Grf olgswertung geboten.
Von den Mistelerzeugnisseii wird Plenosol gegcii chronische
Arthrosen, zur Schmerzlinderung und BekHmpfung der Kachexie
bei Carcinoni sowie zu dessen lokaler Bekampfung arigewandt.
Zur Behatidlung von Arthrosis deformans empfiehlt Elsmr nach
eigenen guten Erfolgen Plenosol A. Viscum album-Teep wird bei
Hypotonie, Arteriosklerose und Asthma gegeben, gegen Epilepsie
ziir Nachpriifang vorgeschlagen.
0. C. S c i ! m i d t , Berlin-Dahleni. [BB. 99.1
Triiithanolamin und andere Athanolamine. Von E. J . P i s c h e r .
3. Aufl. 213 S. Allgem. Industrieverlag. Berlin 1942. Pr. geb.
RM. 14,-.
Die Monographie wurde bereits ini April 1940') besproclien.
Der danials vorgelegten 2. Auflage folgt hente die 3., stark erweiterte und verbesserte. Zu ihr werden alle diejenigen gerne
greifen, die sich einen Uberblick iiber das Gebiet der Alkylolamine
verschafferi wollen. Un-rfindlich ist, warum der Vf. wiederuni
einen Titel fur sein Buch hat, cier schon fur die 2. Anflage zu eng
,,Triatlianolwar, anstatt die Schrift - wie seinerzeit aiigeregt
u n i n urid andere A l k y l o l a m i n r " zu lxtiteln.
Hetzer. [BB. 109.1
Arbeiten iiber Kalidiingung. 3. Keihe. Von A. J a c o b 11.
F. A l t c n . Herausgeg. von der Wissenschaftl. Ahtlg. des Deutsclien Kalisyndikats. 436 S . , 32 Abb. Verlagsgesellschaft fur
Ackerbau m. b. H . , Berlin 1942. Pr. geb. KM. 12,-.
Das Ruch enthalt 27 Arbeiten aus den Gebieten der Agrikulturchcmie, der Bodenkunde und der Landwirtschaft, die ein
Zeugnis ahlegen von der umfangreichen Tittigkeit der Landwirtschaftlichen Versuchsstation des Deutschen Kalisyndikates. Vier
Aufsatze behandeln analytische Methoden, deren srandige Verbesserung gleich wichtig fur die wissenschaftliche Forschung und
ihre Nutzanwendung ist. Besonders wurden colorinietrische und
riephelometrische Bestimmungsmethoden bearbeitet. Die drci
bodenkundlichen Arbeiten enthalten u . a. die wichtigen Forscliungeii
(ler Anstalt iiber die Zusammensetmng cier Tonfraktion des Bodens
sowie Betrachtungen iiber den Wasserhaushalt und die TJntersuchung der Boden. Sieben pflanzenphysiologische Arbeiten befassen sicli u . a. mit Betrachtungen iiber die Nahrstoffaufnahinc
der Pflanzcn sowie mit einigen Sonderfragen der Kaliwirkung. Es
folgen sieben landwirtschaftliche Arbeiten; sie enthalten u. a. die
Ergebnisse eines seit 1930 laufenden Dauerdiingungsversuches
sowie Aufsatze iiber Anwendung und Wirkung der Kalidiingung
aaf Menge und Giite der Ernten. Den SchluB bilden sechs Arbeiteii
iiber Fragrn der tropischen Lsndwirtschaft. Viele Abbildungeii
und Tafdii unterstiitzen die Darlegungen. Das Studium des
Buches ist ebenso interessant wie lehrreich.
0. Lemmewfiann. [BB. 119.1
.
Holzschutzmittel, Priifung und Forschung Von B. S c 11u l z e ,
G. B e c k e r , G. T h e d e n . (Wissenschaftliche Abhandlungen tler
tlentschen Materialpriifungsanstalte~i,11. Folge. Heft 3.) XX S.,
34 Abb. Springer-Verlag, Berlin 1942. Pr. geh. KM. 1 6 , Y O .
Iin i\nschluB an das im Jalire 1940 erschienerie 1. Heft
werden in tler vorliegenden zweiten Folge wvqitere Arbeiten der werkstoffbiologischen Abteilung des Staatliclien Materialpriifungsariites
(Prof. Schulze) veroffentlicht. Ijer erste Beitrag bringt eine Ubersicht iiber die an anderen Stellen bereits veroffentlichteii Arbeiteii,
irisbesondere iiber Feuchtigkeitsanspriiche der Pilzarten, Biologie
der Anobien, Beitrage zur Priifung von fungizideri und insektizideri
Holzschutzmitteln und Beobachtungen bei der Bekampfung von
holzzerstorenden Insekten. Die weiteren Arbeiteri beschaftigen
sich vornehmlicli mit den Bekanipfuiigsrersucheli von holzzerstoreriden Insekten; an ihnen sind a.Recker und Erna Schulz
beteiligt ; hierbei werden die Ergebnisse tler durchgefiihrten
Holzschutzmittelpriungeiiniitgeteilt, Auch Bekatnpfungsversuclie
VOII Termiten (Becker) werden behandelt, wobei mit einer in Suditalien aaftretenden Art gearbeitet wurde. Bin weiterer Beitrag
(,?Sc.hulze11. Theden) befa5t sich mit dem Eindringungsvermogen
von Holzschutzmitteln in das Holz. Es wurde hier versucht; Beziehungen zwischen der Art der Auftragung des Mittels, dessen
spezifischer Beschaffenheit und dem Versuchsholz (Kiefernspliiit)
festzustellcn. Ferner wird in einem weiteren Beitrag ( T h e d m
u Schulze) das Brgebnis vergleichender Untersuchungen iiber,
die Zerstorungskraft und das Wachstuni verschiedener Coniophorauncl Merulius-Stanime mitgeteilt, 11-oriiber bereits mehrfach verijffentlicht wurde. SchlieBlich werden Angaben iiber die Feuchtigkeitsanspriiche des Blauepilzes und sein Verhalten gegeniiber
Kernholz gemacht (Theden).
I)
Vgl. diese Ztachr. 54, 157 [1941].
\Vetin auch nianche Mitteiluiigen bereits w i t langeni bekanrit
sind und daher eine Bestatigung unserer Kenntnisse bringeii.
so sind doch viele Arbeiteri fur die weitere Holzschutzforschuny
von grouer Bedeutung und claher sehr zu begriioen, zuxnal vie1
FleiD fur sie verwandt worden ist. Einige Arbeiten, z. B. dic
iiber das Eindringungsvermogen voii Holzschutzmitteln, sintl
etwas einseitig durchgefiihrt und erschcinen daher noch erganzungsbediirftig.
L i e s e . :BB. 107.1
Geschichte und Technik des Bernsteins. Von I,. S c h r n i d .
(Deutsches Museum. Xbhandlungen und Berichte Heft 3.) 34 S.,
9 Abb. VDI-Verlag, Berlin 1941. Pr. geh. KM. ----,go.
Die vorliegende kleine Schrift des als Bernsteinfachniann
bekannten Vf. wendet sich an breitere Kreise und verinittclt
in vorbildlicher, klarer und gedrangter Form alles Wissenswerte
iiber Wesen und Ursprung des Bernsteins, seine Bedeutung in vorgeschichtlicher und geschichtlicher Zeit, seine Gewinnung, ,411fbereitung, Eigenscliaften uiid Verwertuiig. Bei dern Interesse,
welches gerade der Bernstein als das ,,Gold des Nordens" iin GroBdeutschen Reich wieder gewinneri konntc, mird das Buchlein sicher
J . Sc/icib?r. [BH. 100.1
\-ielen sehr \villkommen sein
Koloniale Nutzpflanzen. E:in I,ehr- und Nachschlagebnch. Von
F. T o b l e r n. H. U l b r i c l i t . 240 S., 61 Abb. S. Hirzel, Leipzig
1942. Pr. geh. RM. 6,80, geb. KM. 8.--.
Das mit Wiedergabeii bisher unreroffentlichter Lichtbildaufnahmen gut verseliene Huch ist eine sehr begriiBenswerte, eine
Liicke ausfiillende Xeuerscheinung. Als Il'achschlagewerk und
Ratgeber ist es fur alle die bestirnmt, die sich iiber in iiberseeischeii
Gebieten wachsende Nutzpflanzen und deren genutzte Erzengnisse
unterrichten wollen. Nicht nur Lehrern, Pflanzern und Reisenden.
auch Handel nnd Gewerbe, Angeliorigen der Pharmazie, der Lebensrnittelkunde und zahlreichen Industriezweigen kann es Quelle der
Ilelehrung sein. Das Bucli sol1 keine vollst5iidige Kohstoffkuntle
iiberseeischen Pflanzenwachstums sein; es betont die koloniabotanische Seite, streift chemische 13eschaffenheit iind Zusammeiisetzung meist nur kurz und behandelt die einzelnen Erzeugnissc jc
iiach Bedeutung ausfiihrliclicr oder kiirzer, insgesamt in knapper
Darstellutig. So gclingt es, auf rerhlltnismaiWig geringeni Kaurn
fiir eine grofie Zalil von Nutzpflanzen die Stammpf1:inz~eund ihre
ilbarten, ihre Heimat, Verbreitung und Anbauweise soxie (lie
Gewinnungsart, Anwendung und Bedeutung ilirer Erzeugnisscz
klar, anschaulich u r i d allgeniein verstandlicli auf (>miid nieisterlicher Sachkennt~iiszu schildern. Hauptgruppen sintl Xalirangsmittel-, E'ett-, Genuhiittel-, Gewiirz- und Faserpflanzeri ; fernrr
solche Pflanzen, die Kautschuk, Harze, U'achse, Farbstoffe, G e r b
stoffe, Arziieimittel, Insektenbekanipfungsmittel uiid Hijlzer
liefern.
Die Scliwierigkeit der folgerichtigen Ihrclifiilirung eincr
wesentlicli r o n i Verwendungszwcck ausgehendeii Einteilung ist
riicht vollig iiberwunden, doch ermoglichen die Inhaltsiibersicht
und das Schlagworterverzeichnis das schnelle Auffinden des Gesnchten. Ein Verzeichnis allgemeiiien einschlagigen Schrifttunis ist
vorangestellt; einzelnen Gruppen sind kurze Schriftturnshinweist.
beigegeben. Fiir die zii erhoffenderi weiteren Auflagen des Huchca
sei angeregt, ciiese Schrifttumszusarniiienstellungen so iiusz~igestalten, daW derjenige, der sich iiber Einzelerzeugnisse genauer
und xioch i n anderer als kolonialbotanischer oder -1andwirtsch:iftlicher Hinsicht, z. B. iiber Verarbeitnngsfrageii, unterricliten w i l l ,
die bedeutendsten Werke dariiber angegebeii findet.
1)ruck und Ausstattung des liuches sinci x u loben. Srine
weite Verbreitung und baldige ~utzb:irwerduiig in deiitscheti
Kolonialgehieten sind zii wiinschen.
H . J'i,n,rkc. [ R H . 83.1
Die Kartoffel. Von 1%'. K r o n e r u. W . Volkseii. (Beiheft 9
zur Zeitschrift ,,Die Ernahrung".) 130 S., 4 -4bb. J . A. Bartli,
Leipzig 1942 Pr. k a r t . RM. 3,80.
Die Erkenntnisse iiber die Kartoffelknolle als Nahrungsniittel urid als Ausgangsstoff fur Lebensmittel finden sich iiii
Schrifttum auoerordentlich verstreut und sind deshalb zusammeiigetragen worden. Der Einleitung iiber die Bedeutung des Themas
folgt eine Ubersicht iiber alle chemischen Stoffe, die in der K a r toffelknolle festgestellt worden sind (einschlieUlich Wirkstoffe,
Alkaloide, Spureiielemente u. a.). Sodann werden an Hand
der verschiedenen agrikulturchemischei, lebensmittelcheniisclien,
physiologisch-chemischen und ernahrungsphysiologischen sowie
technologischen Arbeiten die physikalischen, physikalisch-chemschen, chemischen, kiichentechnischeri und ernahrungsphysiologischen Eigenschaften der Kartoffelknolle crliiutert, die einen
lebenden Pflanzenteil verkorpert und infolge ihres Stoffwechsels
dauernden Anderungen und Bindungen in ihrer Zusamniensetzung unterliegt. Die Einfliisse der einzelnen Paktoren a d
die Beschaffenheit der Kartoffelknolle (wie Saatgut, Boderi,
Vorfrucht, Diingung, Klima, Witterung, Keifestand des Erntegutes, Lagerzeit und Lagerbedingungen, Krankheits- und Ilrschadigungsbefall) sind behandelt. Bei der Besprechung der Untcrsuchungsergebnisse wird vielfach auch das Bestiinmungsverfahren
kritisch beleuchtet. Das Schrifttum, auf dem die Darstelluiig fulJt,
ist auf 28 Seiten umfassend angegeben. E n ausfiihrliches Sacliverzeiclinis erleichtert den Gebrauch des U'crkes. Dos Bucli
97
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