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Die Patentfhigkeit analytischer Verfahren.

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E p h r h : Die P a t e n t f ~ l c e i tmalytischer Verfahren.
Die Patentfiihigkeit rtnalytischer Verfahren.
mit Liohtdurchllheen vemhene Platte benubt und daa zu untersuchende
Medium dein letztercn in keilformiger Qluerschnittsforin
Von Patentanwvalt Dr. Jarus EPEBAIM.
voreoheltet und dnrch das Teatobjekt beleuohtet" (D.R. P. 237 470).
(Vorkw. gehalkn 8uf der HruPtvemunmlnog dm V e r e h dentsoher Chemiker
B Camel am "9.1918 in der Sltznng der Facbgnlppe mr gewerblichea
Ebenfalls rein FFissmschaftlicher Art ist, das Vcrfahrcn zur quentiIleoli&schutz.)
.
t a t i v n Bestimrniiiig voii Substaiizcii, die, hi eine Flamniu gebracht.,
((leblnB v. 8. UZ)
Einigsiousspektrum ergebcn, dadumh gekennHjnaichtlich d w Forderung dcs YatRntamtea, del) die Hervor- eiii cl~ar~kteristisclics
zeichnct,
daB
die
Nengc
der Substnnz auu der mit.tels eines Thcrbringung von Eimugnissen fur den Bogriff der patcntfibhigen Erfindung notwendig sci, muO darauf verwiesen werden, da8 auch dic mmlcmentea. Boloinetera odor photographidcr Phtte gemessoneii
Intensit& des Emiwionsspektrunis odor cines T d e a d w l b c n beIIervorbringuiig von Eracheinungen im Ckwerbo stattfindet. Kin
Verfalmn zur Hcrvorbringung von Lichtwirkungeii, ein Verfahmi etimmt wird (0.R. P. '2.59 598).
Aus dcii mgef uhrkn Bcispiclcn t&si&clilicli crtoilter hteiitc.
air Hervorbriiylng von Wolkentiiuschungen im Theater und dergleichcn, :mf welche der Pnteatschutz crtcilt wurde, gch6rt auch daiii ergibt eieh, daU aucli fur duu Patenta.int aiigenscheinlich dic Frqp
dcr Patentfilhigkeit unalytischcr Vcrfahren trotz dar k h r ahlehnendeii
Gewcrbc an.
Wiihrcnd ciiie Zcitlang die S c h it n z e schc D:finitio!i uls iin- k~ntschcidungunvoiii '29. Dewniber 1910 uiid 8. Febrruar 1.911 ncdi
iiinst6Blich xinyesehcn rurdc, trateii spiiter erheblichc Bcdenkcn nicht vollkoitiinen gukliirt war.
Wimi iusn sich vor dcni P;i.knhnitu nuf die Ertciliiiig deraut.iper
gegen die Bqriffsbcstimrnung auf. Daa Yrctcntamt crklH.rte10):
, , f i r vie1 uiiistrittciie Bcgriff dcr gewerblicbn Verwcrtbarkeit wird Pateiita bcriift, no c1.fii1ii.ti m n regclin&Big den Einniind, daU dic
nicht durch dio Snchlagc cruchijpft odor cindcutig klargestellt, da.0 friihcivn Fiic'iillc iiioht iiechgcpruft wtxdcii kijiintrm. Sobdd tikr
diejeuigcn Erfindungen gcwerblich vwwcrtbnr eind, dercn Aus- ilamntlich VOT ilicht zu hnger &it iihulich liegendo Erfindiingm
fuhrung in drs Gcbiet der Uewiiinoiig, I(earbcitiiiig und Vcmrbeitung patcntiert worden d i d , kaiiii 11iiLii nicbt;, wrie cs nicist voin P.iteiit.
der Rohstoffu falk.'' Dieses Erfordeinis d e c k sich in der Haupt- amtc gcuchieht, von eincr entgcgcnstdiendcii stiindigcii Praxis
sacho niit der fur den Erfindungshgriff gehcnden Forderung, dai3 sprcchen. Handclt es sich uni einm gruiidsiitzlichcii AusschlitC W I I I
'dic Erfiridung einen tcchnktion Charaktcr haben mu& ,,Ui~ter Paknbcliutze, tiu riiuB dntc Vorliegeii ci iicR dcrartipcn Hindcriiiwcr
gcwcrblichcr Vcrwcitbarkcit wird lediglicli, wio der naturlichc ntets voii Amts wegcii berucksichtigt wvcrdcii. 1st dics iiichb allciir
Wortlniit PY b m g t , 211 vcrstehen win, die klaglichkcit der Anwcn- in h e m , xonciem in nichrercii Fiillen iinterblieban, IJO ist dics citi
klarcr Beweis, dab dcr A11sschliil3grundnictit d( rart ig klnr. aiic.rkn.riiit
duirg tlcr Erfiiiclung uiid zwar durch IIr.rstc.lliiiigd c r Ci:bntich
wurde,
uni ein fur nlhrnrl dicscn Erfinduiim~clen Pcitcwtechiitz
in pr\rerblicticii Uctricben, diem iiii wcitcetcii Sinne veretanden,
zii vc~rsugcn.Aus dicsrm Gruiidc darf iniiii sich dahw nicht cluf eine
also auch iiii Jkrxlxru. in dcr Land- uncl Fwstwirtschaft. Als genbldinciide Praxis bcriifen, sondcrn mu0 wicdcruiii in c i i i t .
awblich viwvcrth I' ti crdm dzih(:r iiicllt i~iizucrkrniiciiwin .. Er- stiindig
Priifiiiig
dcr l3rrc.chtig:ring cincr Ablclmuu;: ciiitrrtcii. C:cr~dc-d ~ r firidiirigm, wlche ;tuwhlicOIicli wi.w*nsclmftlicho FrststcUuiigeii
wtige Filllt? wariicii vor cler Anfulirunp aiiicr stiindigen Praxis, drreii
bczwwkcii (Uiitcrsuchiii~~s~nethodcii,
Xd$vcrfiiIircn)".
Hicniacli gtht rlns Patentamt voii der iluffaseuiig aus, deB Uutcr- Aiirufung ubcrhaupt giuiidsiitzlich zii vcwwrfrn ist, wril rlic B i t . suchungsmcthodcil und XeBverfahwn wiwnschaft.lichc Feststel- wicklung dcr Tcchnik irotwcrdig ii(w* Cisidrtepunkto livrw;rruff,,
lungan hzwckrn. Oh die Erkliirung dcrartig ausklcgcn ist, daB durch welch0 cin Fall eiiic ganz iicue fh.leclchtun:: orfdii'~J1kaw.
Urn dio Patentierung von Uiitcrsu~~uii!:9vrrf.fnlllmdurchzu~tzci-c.
U~itcrsuchungwiictho~l~n
odar M'eBvcrft~hreii, wvelche nicht RUBschlicl3lich wimnschaftliche Fcststclluiytcn eind, eondern welcho half nian sicli eiilige Ma10 dorertig, daU limn dcn tcchnischw Zweck
, praktischc
Bcdcutung bcsitzen, patcntfahig eind, .mul3te zunikhut zur Vornahmc der amlytischen Untmmchiwg als die Aufgabo dcs:
Erfindung hinstclltc und dic Uiitcrsuchung als Vcrfahiw zur Erdahingestellt blcibcn.
: Tat&chlich ist cine Reihe voii Patenten crteilt worden, welche ziclung ciner kchnischen Wirkung formulicrtc. Das Vcrfahmn zur
Untersuohungamrfahrn betreffen. Ein Teil der Erfindungen hatte Bcherung Kegen unerwarkte Explosionen von Nitrosprengstoffen
teilwcise bestirnlrite, sich ohne wcitcrce ergclwnde &fiehungen zu (D.R.P. 210 417) bcstcht in der Verbindung dea Bohliltera fC dcn
der Technik. Als l3cispiclc fiir derartige Erfindungen eicii angefiihrt: Sprcngstoff diirch rin IIrtarriihrohen, dns zu eincm SchauglasWrt, in
Verfarcn zur Feetatellung des Urspiungs e i n g e h g e n c r Grubn- dem Lackmus oder uiidere ihre Farbe durch salpctrige Shiirc vcrllnwasscr in Bcrgiverkcn (D. R. P. 186 218); Verfahren zur pniiherten rlurndc Stoffe vorbandiw sin& In diescr Weise wurde die &.ziehuiig
Bostimiiiiiiig dc*s Fettgchaltes von Kiiso (D. R. P. 175 147); Ver- des U~itersuchun69verfahriiszu tcchnischcn Zwecken ausgedruckt.
fahrcn zuin Ikstilnnien dcr \'Crf%kChung voii Butter (D. R. P. 192919); Das Wcscn der Erfindung, die Voniahiiie ciiar Untcrsuchung, blic.1)
Verfahrcn 'mm Prufvn cler cutc oder hut!rhaftigkc*it von Stoffen aber trotz der techiiischen Forindieivng bcshhcn, so daU dic KCU~I(D. R. I?. 196 356); Verfahwn zur Uiikrsiicliung dcr Sonnenbc!cuch- ecichung der Erfmdung ale Vcrfahren zur Sicherang gegeu u t i tungsvarhiiltnissc hi Hauanlagcn uiid Gebili~den(D. R. P. 916 316); erwrcrtetc Explosionen von Nitrosprengetoffeii iiur cin ksonderi*r
Verfahnin zuin Prufen von Eierii (1). R. P. 5 2 071); Vcrfnhmn ziir Audruck ist, der aber den Untemchunpcburakr dcr Erfindung
Aufauchuiy. uiid lkurteiliirig von MimraIlugerst&tbn (D. It. P. nicht grundldlfilich andert.
Dns Itcichsgericht hat die Frage dcr Patentfdhigkcit ancclytiwlirr
.213%9). Wtihnvid sich bri cliesrn Vcrfahrcn ohne wciteres eiuc
h i c h u n g zur Tecliiuk crgibt. kimi r i m bei anderen pknticrtcii Verfrchrcn in einem Falle eriirtcrt. Es handelt sich iini cise Patpiit
'verfahrcn einen derart.igcn Zusniniiwnhaiig ndt dcr Technik nicht D. R. P. 228 784 ,,Vcrfalmen zur Andy= voii Gas odcr Gaagerniscbrii.
#.mforterkcnnm. Dss l'rttcwt 182 320 ,,Ibrfahreii ziir anniSht?rnden h i dem das zu untursuchendo Gas oder Gasgeniisch mit c4nc.r Ht.';&~timmung drs Uriirzuakcr~ehsltes" wiilcrspricht gemdczu der mktionssubstanz zusammengebimht wrird, dodurch #c-kciiiizciclinc.:,
?htscheiduiig VOJ:~ 8. E'ebiuar 1911. woiiwh cin Patent nuf ein Vcr- 3eO die GroDc der Ternpraturveranderung (Wiirmctiinung)gciiiemm
wid, welche entateht, wi:iiii das zu bestiniiiietida Gas niit d v m fcrstcii
. . : e n zur F(.sL~fclliiiiy,ob uiid in wdc11er B'iciigc eine zu unkr.
hchendo Pliiusii:ktit Eiwc4 cntIi&l~,vermgt wurdc. Ei giM ver- 3dcr flussigeiiRcaktioiismittel zusanimengebrwht wid". Dns Rcicha:ahieclanc I'atciih: aiil' ccl1r;einvinc a!irclytische Vcrfahwn, die iiicht ;ericht hat das Patent mit Rucksicht a d eiiic Vcroffcntlichung in
@ unmitklbarcn %itsainiiienhnng init der Technik stchcn. Als [olgcnder Weisc beachrilnkt. ,,Vcrfahren zur Erniittlung des IWziele wien anpfiihrt: ,,Vei&hrcri ziir sclbsttiitigeii clicmischcn 3ffcktes von Fcuerungen, bei deiicn &is zu unteimichmdo Rnuchgas
mit ciner Rcaktionssubstanz ziisnniinengebracht wird, ddurch
;ckennmiclinet, daB die cntsteheiide Tempnituraiidcrung (Wiirinei6nung) gerneasen w i d " D;ls Krichsgericht erliliirte, dnD dcr Zweck
and Inhalt der Erfindnny &us der iwspi+inglichen Anineldung olit
3riiDter Dmtlichkeit hervorgche. ,,Ails diescr Formuliomg ergibt
rich aowohl die Beschrhkung der Erfiidung aiif dio h d y m Yon
imincm Gas oder Gaqemisc'a, ale auch, daS der Erfindcr keincsiwgs kediglich einc wiasensohaftliche Methode der h d p , 8011dcrn
:inen direkten Cchnischen Zweck im Augc h&tte.''ll) Dae Reichs{ericht unkracheidet hienwh wisenschaftliche Untersuchungsnethodeii und technische Unterwchungsmethoden und ekennt
lie Patwtfiihigkeit der letatmen an.
-
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.
anit, Bcschwerdeabtlg. 11, 11./6.1014, Blatt fiir Patent-,
Zeiohenwesen, 1914, 269.
11) Reichsgericht, 2242. 1913. Etteilungen vom Verband Deuiloher Patantenwiilte 1913, S. $9.
ti!!
248
M~doscr: ,,GlaSutig"
uschmelzbares Porzellan.
Die Stallung dea h h i t a m t w diirfte d u d die Entacheidung deR
kichsgericht8 ilicht vollkoiuiucn unMinflu0t pblieben =in. Es
t s r ~ b aich
t
dies aue folgendcm Fall.
Ilas bekttnute Patent vou v o n A 1 1 w 6 r d t: n I). R. I?. 308 808
hat den Anspruch ,,Verfahreii zur Feststellung dcr Giib der Wolle,
nameutlich fur ihre hUckf&@eit, dadurch gekennzcichnet, daD
man die Wollc mit Cldorwesaer befcuchtot, unter dein Mikro8kop
unteiwucht und feclbtdt, ob clic dor guten WoUc eigene Volumsivcrgr69eruiig hinter den Schuppn cintritt". Dcr hiinoldnng wurde
cmtgegengclidten, daB das ,,roin malytischc" Vcrfahrcbn zur Fest.
atellung dcr Giite von Wollc nicht ptentf&.hiyiet, ,,weil cs kein
technirrclie~sEndergcbnis lkfert, m u i t eiiie gewerblich verwvcrtbrc
Erfindung im Sinuc des Patcntgevctww nicht dnrsbllt".
(A. 27 125 IX/42 k Vorbescheid voni SO, 5. 1016.) In dcr Hua.iitwortung dcs Vorbeucheidw wuirlc auf die Reichsgorichtsentachcidilng
voiii '22. Fol)rii:i.r 1913 verwiewn uiid dargelektgt, daO die StlchltLge
genau derllrtig wlire, wic h i dcm crwtihntcn Witoiite 228784. $a
\vurde iu der Buantwortung auch auf die tiderung deu Begriffs cler
gcwerblichon Vcrwertbrkcit ver~vicwn. Die ~iiiiic~ideahtcihing
wies
tlic Aumeldung zuriiek.
,,DM angemcldete Verftchlw h h t cruf der Mtufe der rein
Imdytischcn Verfahrcn, r i c i e in clcn mgemgenen Entachcitluiigen der Beachwerdeabteiluiigeii (l3h.t.t fiir Patent-, Mu~t..t!rund Zeichenweson 1911, SSeite 136, linke Spctltc, oben und untcn)
gcbnnmichuet eind.
Dort ist ciudriicklich dtlrtluf hiiyewiewn, dal) die Pa.tcntfahigkcit analytischer Verfahrcii voin Patentamt in sttindiger Praxia
verucint werde, uud es wird dein Irrtuin entgegcngetretenls),
daB das Patcntamt winc friihew Pmxis vcrlassen habc.
Dim Praxis iet viclmehr dnrchgefuhrt worden, trotzdcni &h
wohl fiir jcdca analytisoho Verfahrcn cine .Inwendung in irgcndcinertm aebiete der Tcclinik audcnkeii bDt.
Demgegcniiber h m i diu vom Aninelder tlngomgene Definition
den Begriffea ,,gewcrblich v e m r t b r " nicht von aurrachlaggehnder
Bedeutung sein.
Die w e i h angemgene Entscheidung dcu Reichsgcrichb, dae
Patant 228 784 der K l a w 42 1 betreffend, trifft den vorliegenden
Full deshalb nicht, weil cs Hich dort inn <*insiiii iinniittAbiireti
Zuueammcnhang niit dcin Bctriche und in! Verhufc d s m h i
vorzunehmeiide Featstelluug handelt, wiihfend hicr ein twlchcr
Zusammcnhang nicht anzucrkenncn int.
Ein gleichcs gilt von dem Patent 293076 dem1bt.n KImt!
(Verfahrcn mr Bcstimtuung der Energio von JXintgeiir6brcn),
cviihreud h i Erteilung dcr Fateute 2i916U uiid Zus;Lt.z 293312
dcr Klee 64 (Verfnlirw zur F'sbtcllung der 1-crunreinigung
von P'lauchcn durch riechencto Stoffc) nllcirlings vcm dciii erwahii.
~NII Gruiidtatz abpewiclwii worden zii win s:?hc.int, wiiiit ri)w.r
YelbPtvcMtllndlich kein Anlid3 gegebeii jyt, dii! iiii ~ C no iiiiiI t 'i. ( '
Praxis beziiglicli aiialytischrr Verfahiwi iiunmehr ubwhnnpt zu
Ondern. " (Anmeldcobtcilung lV, 31./ 10. 1016.)
Die €kaohwerdc c.~*kanutcdie Pateiitfiihigkeit niit k)Igi:nilw
Griinden ibn (Bewhwerdcabteilung U, 14./6. 1917):
.,Die dem hansprudlten Vei.fa.hrew riigriinde lic.gc!iitle. \'~rindrruug der Wolle (lurch C l i l ~ r w w ~isL
* r riicht ala beliallut ii;lchgewicwi. \ V m i cu rrich iiiicli iiui eiii UiitersuclIullyavl..I.fnlil.cn
IittiiQlt, LW eruchciiltp doch deuhcrlh die I'ateiiticrung niclit BIIYgcuclilowrii. weil dsniit nicht Icdiglicl~wiiclst!nwl1uftliclicr l+si,st.rlluiigcn hzweckt wrdcii, wiidcrii elurch den Gclwaiwli i l l t1t.r
Teehnik ciiic Auswtlhl dca Itohstoffc-s i:rmogliclit winl. welclic.
von erheblichem EinfluB wif dio .B:sohuffcnheit clcs Yabrikiit s
iat und mit riniger Picherheit bisher iiicht grtroffeii \re?rdciikoiiiik.
h n i bcaiispruchtcn Verfaiiren luuiii duller eine unniitklbare In:wuderc kchniuchc Wirkung nicht ebgeuproolicn wcrclen. Vcrgleicho die Entschcidung der Bedi~anieabteihmgvuni 12. Jiini
1014 im Bllrtt fur Patent-, Muster- uiid Zcicheriwetwii 1015,
%itc 210 unter 11."
Die Frage dcr Patcntfilhiykeit antllytiwhl~rVwfidhrcIi geht ulw
jetzt darauf himus, ob dic Beziehung dcs fragliclrcii Vcrfahreiiu iiii
t*inzelnen FalIe *m der Technik ohm wcitcree eraichtlich isti. hi
diesem Fa& bosteht PatentJiihigkeit. h a Aussprecheii diewr Auffassung in dcr Entecheidung vom 14. Juni 1917 bedeutet zweifellos
einen bcdeutendcn Fortschritt zur Kltlrung der Frage. Trotmiern
wird man die Stellung dee Reichegerichta unu auch des Patentamtee
l*)
E p h r a i m , I)eutsahea petentrecht fiir C h e d e r , S. 97.
xr. 16s.
zdtwhrm mr
L
dte Ohemla.
nicht eb abschlieDend anaehen kiinnen. Jlan !IIUD vielmehr mitergehen, und soMd uherhaupt ~iallnt\Jlmenziir Untmuchuug vorgenomuien mrden, welche als in der Auhnwelt stattfindencle Handlungen anzuwhcn Hind, dic PateiitfiLLigkeit snerkcniicn, aucl~weiii I
d w Vcrfahren lediglich als dlgcmcinea Untem&ungsvcrfuhwn ~ U B gedriickt iat. Allgemeinc Untereuchungsverfahrcn h d , wlbet WCIIII
me zun&ohet fiir rein wvis6enschoftliohc Zwecke bcstinimt win wllbii.
ds gcwerblich verwertbar imzuwhen, sobald Handlungen iii Fnigi.
kommen. mlche aich auhrhalb dee Wites abspielcn. I n diowiii
Falle kann mau zwischen eincm tmhnischeii Untcrsuchunpv~iZa)ir.t!li
und cinein wiascnsohtlftlichen nicht mehr untemheidclt. M i w i kitrlil
auch wissenwhaftliche Untersuchungwcrfahre~~
in der Teclrni k ailwendon. Es sei nur &ian eriaiiert, daO die SpektralanJyw, dice
ursp~%nglichzwcifellos oil1 rcin wissenachaftlichee U~~bixucliu~rgsvcrtnhren war, ukrhaupt erst das Bessenierverfahren pmktiwli
duivhfuhrbar niaclif,~.&i dcr Eriirtcning dcr Fragc, in den WW Ji~h
reii cles 10. Jrchrhundei.ts, ob uberbupt dic Ertcilung von Pntcnktt
bemchtiyt wi, wurdo ;Lu& s k t s von ikn J3ehmpfc:rii dcu Z'a.fXtnJ.whiitzes dalzluf hingewiewn, daB die Erfindcr der S p k t m l u ~ ~ a l ~ w ! ,
obgleich sic rrst dan B~snerner-Verfallre~ipraktiwh duidifiihrbar
gemrtcht hittkn, ohne &.lohimng gebliebrn w h l . Dic Fri~ge,ob ciii
unterrcuchungwerfah~iifiir die Tcchnik bcuutabar iat, ktllm &ch
whr hirufig tinderti, oline daB daa Wntrwuchuiigrmerfshrc1i irgciidwit:
tlbgehndert wurde. Bis zur Erfinclung des Auergliihlichtcs hatten
die Verftchnm zur &&immung voii Thoriuni atid Ckr lerliglich wisscwchaftlidics Iiitercsae. In dem A u g e n b h h wo daa AuorgIuhlicht ci.acliien, cvurdon auch ilu hchnischcn Lubratorium die &*&iinuiungsmc!thoden fur Tlior und B r imgewandt. &~n)icliist die:
sllchlage bei den radioaktivcn Stoffeu. I)C?riwt.ige?FfilIc kanneii
naturlich in dcr FoIgo noch wcitcr auftmten. Eia iiincrcr Gruud.
urn ewischcn wimndaftlichcn und techiiiuchen Uiitcrsuchungtjwrfahren w untttmheiden, besteht niclit. Mu11 wird d a l w dabin
komnicn mfi.ssen. dlgeinein ondytischen V c r f a h ~ ~
dic
r Pateiitfiihig[A. 14t.J
keit zuzuupreclicn.
,,GlasartigtCerschmelzbares PorzeUan.
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