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Die Pektine und ihre Verwendung von Beatrix Hottenroth. Verlag R. Oldenbourg Mnchen 1951. ДTechnikaФ Band 5. 220 S. 36 Abb. kart. DM 11

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notwendig sind wie bei Bier, Brat, Wein usw. E s ist naturgemao schwierig, die gesamte Lebensmitteltechnologie auf so kleinem Itauni unterzubringen, trotzdem ist das Vorhaben gelungen, weil rund 60 FlieBdiagramme und viele Schnittzeichnungen die knapp gefal3te Beschreibung
bereichern. lfberdies wird jeder Abschnitt noch durch die wichtigste
Literatur, meist Buehliteratur, erganzt. Obwohl sich der Verf. nur a n
den Ingenieur und technischen Physiker wendet, ist die Lektiire auch
dem Lehensmittelchemiker als wertvolle Erganaung zum gegenwartigen
Schrifttum zu empfehlen, u m so mehr als von seiner Seite den1 Standpunkt des Verf., Z u s t a n d s a n d e r u n g e n eineR Cebrnsrnittels in d e n Vordergrund zu stellen, bisher zu wenig Beaehtung geschenkt warden ist.
F u r die angeregte Zusammenarbeit aller an der Entwicklung der Lebensmittel interessierten Kreise ware fur eine Neuauflage zu erbitten, manche
I h c h r e i b u n g e n zu erweitcrn, ingenieurwissenschaftliche Begriffe eu erliutern und Literaturzitate und Sachregister zu vervollstlndigen.
F . Iiiermeier
(NU 3711
Die Pektine und ihre Verwendung, van Reatris Hottenroth. Verlag R.
Oldenbourg, Miinchen, 1951. ,,Technika" Band 5. 220 S., 36 Abb.,
kart. DM 11.-.
Es handelt sich urn die erste umfassendere Darstellung iiber Pektine,
die seit, Ripas ,,Die Pektinstoffe" (Braunschweig, 1937) erschienen ist.
Die Ausfiihrungen zeichnen sich durch Kiirze, Klarheit und ubersichtlichkeit aus. Die Auswahl aus der umfangreichen Literatur ist zweckmBBig; erfreulicherweise werden auch die zahlreichen, wertvollen amerikanischen Arbeiten besprochen. Die Konstitution und die Eigenschaften
d r r Pektine werden unter Reriicksichtigung der neoesten Erkenntnime
iiber hochmolekulare Verbindungen behandelt. E:s ist bemerkenswert.
daB auch heute noch der Geliermechanismus bei den Pektinen weitgehend
ungeklart ist. - Griindlich werden noch die Gewinnungsmethoden
i m Laboratorium und in der Industrie, die Analyse, die Pektinenzyme
und die Verwendung der Pektinstoffe ernrtert. IIauptsachlich werden
hochveresterte Pektine als Geliermittel fur Konfitiiren verwendet. I n
letzter Zeit beniitzt man in immer steigendem MaBc auch niederveresterte
Pektine zur Gewinnung zuckerarmer Gele.
Das Buch erfiillt seine Aufgabe als Einfiihrung und Uberblick fur
den wissenschaftlichen Chemiker und Technologen in hervorragender
Weise und gibt besonders iiber die groBen Fortschritte auf dem Pektingebiet der letzten 15 Jahre in kompetenter Weise Auskunft.
H . L)eueZ
[NB 3611
Kunststoff-Ratgeber, van Kurt Brandenburger. Verla: W. Girardet,
Essen. 2. Auflage, 1950. 228 S.,215 Abb., DM 16.80.
Xach 10 J a h r e n liegt der Kunststoff-Ratgeber nun i, der zweiten
wesentlich erweiterten Auflage vor. Das handliche Ruch isb hauptsachlich
f u r den Praktiker geschrieben u n d behandelt die Entwieklungsgeschichte
der Kunststoffe, die Ausgangsprodukte, die Eigenschaften der PreBstoffe, die Beanspruchung, die Formungsteehnik, Gestaltungslehrc und
I'riifung der Kunststoffe. Es war die Absicht des Verfassers, nur Tatpachen zu bringen u n d nur die Kunststofferzeugnisse zu behandcln, deren
Entwicklung abgeschlassen ist., d. h. das Gebiet, auf dem wir ,,fertig"
sind. Dies ist aber auf keinem Gebiet der Kunststoffe heute der Pall, a m
wenigsten auf dem Gebiet dcr Silikone, der Vinylpolymerisate, der
l'olyamide usw., die in dem Buch ebenfalls behandelt werden, und trifft
auch nicht einmal fur die Altgebiete der Phenolharzc, Iiarnstoffharze
usw. zu, die imnicr wicder neue lfberraschungen bringen.
I n der vorliegenden Form iRt das fliissig und konzentriert geschriebene
Biichlein fur den Praktiker sehr wertvoll. Die zahlreichen Tabellen geben
ein zuverlissiges Bild iiber die wichtigsten Materialeigenschaften und die
zweckniaDige Verwendung der einzelnen Kunststoffarten. Allerdings
sind die Angaben nicht immer ganz zutreffend und vollstandig. Das auf
S. 32 erwahnte Xipolam ist kein Mischpolymrrisat von Vinylchlorid und
Methacrylaaureester, sondern weichgemachtes Polyvinylchlorid mit
auoerern Weichniacher. I n der Tabelle der IIandelsbezeichnungen 5. 53
fehlen das Mowilith und Plastopal. Die Bezeichnung ,,Igamid" ist durch
,,Ultramid" zu ersetzen, d a die Vorsilbe ,,Ig" durch Kontrollratsgesetz
verboten ist. Bei den IIandelsnamen anglo-amerikanischer Kunststoffe
fehlcn Orlon, Teflon nnd Terylen. Bei den Carboxyplasten frhlen die
Polyester, in der cbcrsicht der aus Kohle und Kalk hergestellten Produkte s. 63 die Vinylather und Vinylamine. I m iibrigen ist der Itatgeber
sehr instruktiv. Die zahlreichen Illustrationen geben dem I'raktiker
manche wertvollen Hinweise. nesonders der PreBstoff-Hersteller wird
IIopff
"13 3671
daraus manche Anregung schopfen konnen.
Lackkunstharze, v a n H. Wagner und H . F . S a m . Carl Hanser-Verlag,
Miinchen 1950. 3. Auflage, 255 S.,11 Abb., kart. DM 16.--, halbln.
D X 18.50.
Dieses Buch ist die vollstandig neu bearbeitete 3. Auflage des r o n
H . Wagner geschriebenen Buehes ,,Kunstharze". Dieses alte Buch befriedigte nicht, d a es nur eine Literaturzusamrnenstellung iiber die Herstellung und Anwendung von Lackrohstoffen bracht.e, ohne das Wesentliche herauszuheben.
Die von 11. 3'. Sarx herausgegebene Neuauflage vermridet, unterstiitzt durch die Mitarbeit erfahrener Fachkollegen, diesen Naehteil dadurch, daB der Inhalt der Neuauflage modernen Anspriicben angepaBt
und der Stoff wesentlich straffer gegliedert wurde. Das Buch gibt in dcr
vorliegenden Form einen guten cberblick iiber die Chernie und die Eigenschaften der Laekrohstoffe.
Nach einer kurzen Einleitung werden die allgemeinen physikalisehen
rind chemischen Eigenschaften der Lackkunstharze geschildert. Dic wei-
Angezu. Chem. 163. Jahrg. 1951 I Nr. 9
teren Kapitel bcfassen sich mit der IIarzbildung durch Kondensationsund Additionsreaktionen (bearb. van A. Weike), Phenolharzen, Alkydharzen und anderen Polyestern, Maleinatharzen, Vinylharzen (bearb. van
B. C y r i a z ) , Curnaronharzen, abgewandelten Katurpolymerisaten und Silikonharzen. Das absehlieuende Kapitel gibt eine Zusammenfassung der
analytisehcn Nachweise der Lackkunstharze (bearb. van W . Marquardt).
Diesc Einteilung des Stoffes, die in den Kapiteliiberschriften zum
Ausdruek komrnt, ist ein KompromiC und konnte scharfer gefaBt werden.
Zu der im 2. Kapitel abgchandelten ,,Harzbildung durch Kondensationsreaktion" gehiJren auch die Phenolharze, Alkydharzc und teilweise
Maleinatharze, die in eigenen Kapiteln abgehandclt wcrden. I m 2. K a pitel erseheinen dem Refcrenten die Ausfiihrungen iiber die Umsetzung
der Carbamidsaureester mit Formaldehyd i m Rahmen dieses I h c h e s Zu
lang. Die Beschreibung der Umsetzung des Harnstoffs mit Formaldehyd
konnte klarer erfolgen. Unbefriedigt 1aBt das Kapitel iiber Silikone, das
wenig Text und im Gegensatz zu anderen Kapiteln seitenlange Literaturhinweise bringt. Die Kapitelhberschrift ,,Abgewandelte Naturpolymerisate" sollte vermieden werden, da Naturharze, die in diesem Kapitel
behandelt werden, keine Polymerisate sind. Einen vorziiglicheii d b e r blick iiber die durch Polymerisation gewonnenen Lackrohstoffc gibt das
Kapitel iiber Vinylharze.
Das Huch ist in doppeltem Sinne zu empfehlen. E s kann als Einleitung in das Gebiet der Lackkunstharze dienen, dariiber hinaus wird e8
aher auch dem auf diesom Gebiet arbeitenden Fachmann einen Cberblick iiber den hcutigen Stand und manche Anregung vormitteln.
[NB 3601
Ii. Hamann
Cheinie der Phenolharm, van Ii. Hulfiseh. Springer-Verlag, RerlinGottingen-lleidelberg, 1950. 193 S., geh. U Y 19.60, geb. I)M 22.60.
Der Verf., der durch vielseitige eigene Arbeiten wertvolle Bcitrage
zur Entwieklung der Phenolharze liefcrte, gibt eine umfassendc Darstellung des chemisch und technologisch gleich interessknten Wissensgebietes. Mit groUer Sorgfalt wurde die Literatur iiber Phenolharze van
den ersten Patentanmeldungen Bnekelonds und Lebachs an bis 1949 regi:
striert und kritisah bcleuchtet. Wie im Vorwort betont, stehen die theoretischen Grundlagen der Phenolharzchemie im Vordergrund der Betraahtung. Daher werden vielfaeh aueh diejenigen rIteaktionsmoglichkeiten
diskutiert, die unter ganz speziellen Bedingungen eintreten konnen, sich
jedoch nicht verallgemeinern lassen.
Durch die Kapitel iiber Einteilung, Bildung, Verarbeitumg und Aufbau der Phenolharze ist der Zusammenhang mit der Praxis gewahrt. Der
Anhang: ,,Beitrag zur Phenolharzanalyse" zeigt die enormen Schwierigkeiten der Erforsehung der technischen Phenolharze. Vorwiegend an Madellsubstanzen werden die Reaktionen der Phenolharzbildung untersucbt.
Auf einzelne 1Iandels-Typen wird nicht eingegangen, zumal dies den
Rahmen des nuches iiberschritten hatte.
Das Werk wird sieher, iiber den engeren Fachkreis hinausgeheod.
Vlachos
[ S B 3851
Anklang finden.
The Physical Chemistry of Dyeing, v a n T h . Vickerstaff. Published for
Imperial Chemical Industries Ltd. by Oliver a. Boyd, London u.
Edinburgh, 1950. 416 S., 125 Abb., S 4 2 . - .
Wenn der Autor zu Beginn des Vorwortes sagt, da13 er das Buch ,,in
a fit of enthusiasm" geschrieben habe, so wird der Leser dies dadurch
bestatigt finden, daL3 ihn die Eindringliehkeit der Konzeption nicht 10s
1aBt und so diese Begeisterung aueh auf ihn iibertragen wird.
Die F i i l l ~der Erfahrungen, Regeln und GesetzmaHigkeiten auf dem
Gebiete der Farberei ist gewaltig und iiir den Nichtfachmann fast undurchdringlich. Hier wird nun diese Fiille entwirrt und a h umfassendes
logisches Ganzes aus den Grundziigen neu entwickelt. Der Verfasser
geht dabei so vor, daO er i m ersten Kapitel aus einer allgemeinen tlbersicbt iiber Struktur, PorengrRDen der Fasern und iiber Konstitution van
Farbstoffliisungen die Hauptprobleme des Farbens, wie Echtheit und
Egalisieren, auf den Xechanismus des Adsorptionsrorganges zuriickfiihrt.
-41s Grundlage.fiir ein exaktes Studium desselben werden in Kap. I1
und I11 die Reinigung van Farbstoffen, ihre Konzentrationsbestimmunp
und die Ermittlung ihrer kolloidalen Eigenschaften besprochen. Kap. I V
und V sind die Kernstiicke des Buches: Thermodynamik und Kinetik
der Parbevorginge. I n vorbildlicher Klarheit und Kiirze werden die Ermittlungen van Adsorptionsgleichgewichten, Diffusionskonstanten, Aktivitaten, Oberflichenpotentialen, Warmetonungen und Entropien von
Farbegleiehgewichten besprochen und durch die Anwendung des Gibbssehen chemischen Potentials mathematiseh verbunden. Die kinetischen
Vorgknge werden in die Diffusion in der Plotte zur Faseroberfliiche hin,
in die Adsorption a n die auDere Faseroberflache und in die Diffusion
innerhalb der E'aser bis zu deren Mitte unterteilt und gleichfalls von den
experimentellen MeBgroDen her die mathematischen neziehungen abgeleitet. I m zweiten, speziellen Teil werden an konkreten Versuchsergebnissen, die in vielen Tabellen und Kurven zusammengefaBt sind, die exakten GroBen, vor allern die Affinitat, wie sie im allgemeinen Teil klargestellt wurden, herausgearbeitet. So werden die Farbevorgange an Cellulose, Celluloseacetat, Proteinen und Wolle, sowie Polyamidfasern gesondert behandelt, wobei neben den thermodynamischen Gesichtspunkten
auch konstitutive, wie etwa bei der Substantivitat, nicht zu kurz kommen.
Die Strenge der Theorie scheidet aus der Literatur einen Ballast van
qualitativen und halbquantitativen Arbeiten aus. E s mag an vielen
Stellen der Praxis noch Engekl&rtes bleiben, es mag in Einzelheiten
manches noch zu erganzen sein, aber wie man die Experimentc anzusetzen
hat, u m die Farbemethoden wissenschaftlich uberhaupt zu durchdringen,
und welche GesetzmaBigkeiten und Vorstellungen sieh daraus ergeben,
das ist in diesem Buche giiltig dargeetellt.
Pestemer
"B 3591
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