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Die Phosphatgewinnung in Mikronesien.

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642
Gwiggner: Modif. Hempelbiirette. -- Phosphetgewinng.i. Mikronesien.
Apparate mit Wasser behandelt, wobei Sorge getragen wird, dal) die Temperatrir nicht uber 80"
steigt. 1 kg dea Praparates entwickelt bei 15'
und 760 mm Druck ca. 1300 1 Wasserstoff.
Hiermit waren die nichtigsten Fortachritte,
welche die anorganische GroBindustrie zu veneichnen hatte, kurz besprochen und man sieht, dab
die Industrie auch im verfloasenen Jahre eifrig
beatrebt war, ihre einzelnen Zweige vorwartswacliRend auszugestalten.
[A. 3.1
. eeltrehdft lUr
[mgewandb
Cbamle.
sorptionsflussigkeit, welche bis Zuni Biirettenhalm
gedriickt wird, vollstandig entfernt werden.
Piir technische Gasanalysen wird in der Regel
die Fiillung dea &pillarrohres der Pipette bis zum
capillaren Ansatz der Burette geniigen, um die
Reinspiilung des letzteren zu unigehen. Der schiidliche Raum ist in diesem Falle auch nur wenige
[A. 38.1
Kubi kmillimeter.
Die
Phosphatgewinnung in Mikconesien.
Modifizierte Hempelbiirette
uacli Augaben von A. GWIQQNER.
(Eingeg. 16.12. 1910.)
Seit vier Jahren haben wir (Firme P a u l
A 1 t m a n n , Berlin NW., Luisenstr. 47) e j m bisher
nocli nicht publizierte, modifizierte Hernpelbiiretb')
im Vertrieb, welche gegeniiber der eigentlichen Hempelburette ganz wesentliche
Vorzuge aufweist. Dieselbe
h i t z t am oberen Ende
einen Hahu mit einer Bohrung, deren Offnungen 120"
von einender abstehen, wodurch ea moglich ist, sowohl
die Aubenluft oder Gasleitung als auch die Gaspipetten in der einfachsten
Weise in Verbindung zu
setzen und den AbschluB
auch wahrend der Absorption zu bewirken. Mit der
Pipette erfolgt Verbindung
durch eine aufwarts gebogene Capillare. Das Fullen
der Burette mit Gas erfolgt.
derart, dab man mit Beriicksichtigung des Nachlaufea etwa 3 Minuten Gas
durchstromen labt, dann
den unteren Hahn gecen
die Burette hin schlieBt
und den Gasrest im unteren
Ansatzrohr d u c h Heben
des mit angeaauertem, mit
Methylorange
gefarbtem
Waaser gefiillten Niveau
gefiiBes, verdrangt.
Der Uberdruck in der
Biiretb wird in der ublichen
W e b entfernt (in der Vora w t z u n g , d d die Biirette
ausGasvorratsflaachen unter
Druck gefiillt worden ist).
Nach Herstellung" der Verbindung mit der Pipette mit
Hilfe eines zweimal rechtwinklig gebogenen Capillarrohrea kann die Luft aua letzterer durch die Ab1) Anlab zur Veroffentlichung ist der Artikel
von J. F. S p e n c e r in den Berl. Berichten 4%
1786.
Die Entdeckung groBer Phosphatlager auf der
kleinen, zur Marschallgruppe gehorigen Insel Nauru,
hatte zu weiteren Fonchungen niit dern Erfolge angespornt, daB auch unter den Palau, Westkarolinen
und Marianen mehr oder weniger reiclie Phospliatinseln entdeckt wurden, deren Ausbeute durch deutache Unternehmer in vollem Umfange begonnen hat.
PAUL ALTMANN
Berlin N.W.
Die beiden bis jetzt bestehenden groBen Phosphstunternehmungen, die englisch-deutsche auf
Nauru und die deutache mit der Zentrale Angaur
gaben dem deutsch-amerikanischen Inselreich eine
wirtachaftliche Bedeutung, die noch vor wenigen
Jahren niemand ahnte. An dieser Entwicklung
XXIII Jahrgnng.
Heft 1 1 8. April 1910.1
643
WRirtsuhhaftlich-gswerblicher Teil.
haben zwar gerade die Ost- und Zentralkarolinen
eitelt. Augenblicklicli nrbeiten 88 Chinesen iiti
nut einen mittel baren -4nteil; zuniichst insofern, als Dienste der Gesellschaft; es war notig geworden,
die Entstehung dieser groRen Unternehmungen in
Eingeborene auf den Karolineninseln anzuwerben.
Verbindung rnit. der Einfiihrung von Zollen c9 er- Jnp stellte 110, Palau 80 Mnnn, und aus den Zeninoglichte, Mikronesien als Ganzes finanziell sel btralkarolineninseln Oleai, Feis, Mogniog brachte ein
rlnrneldescliiff 120 Mann. Die sonst einer stetigen
standig und von Reichszuschiissen unabhilngig zri
Inachen; dann ware nber aiich andererseits fur die
Arbeit recht ungewohnten Insulaner geben merkwiirdigerweise ein ganz brnuchbares Material aL.
fernere Entwicklung des Inselreiches recht notArbeitsverdienst und gebotene bevsere Lebensweise
wendig, die Vertnehrung der stellenweise noch reclit
tliirftigen Darnpferverbindungen, die aus den deni
hat die ganze Jibenshaltung diaser Arbeiter sichtlich gehoben.
Reiche ersparten Geldern srthvrntioniert werden
.4uf Nauru hat die Pliosphat liompagnie entItonnten, vorzunehmen.
Van einschneidender Bedeiit ring fur den ganzeii sprechend der Ausdehnung ihres Betriebes neben
lbzirk wurde die Griindung tler deutschen Phos- den Gebiiuden fur die eingeborenen Arbeiter nocli
phat-A.-G. Brenien, die mit eineni rSktienkapita1 funf Einzinitnerliauser fur deutsche weiI3e Aufseher,
von 4,5 Mill. Mark. die Ausbeutung der Yliosphatein Familienhaus, mehrere Lagerliiiuser. ein auf
felder Palaus. insonderheit der h e 1 Bngaur. in
der Hijhe gelegenes Erholungsheus, eine TrockenAngriff genoinnien hat. Irn Pebrriar 1909 hegannen
anlage tnit Lagerraum fur 5000 t Phosphat und
die ersten Arbeiten in -4ngaur. Zwei gecliarterte
einen Speicher fiir 10 000 t Phospliat errichtet.
Scliiffe brachten die Expedition mit Einrichtung
Die riesigen Phosphatfelder sind rnit den Lagerrind Transportrnitteln. Bald nach Inangriffnahnie
riiumen teils durcli Drahtseilbahnen, teils durch
der Phosphatgewinnung wurde eine Telefunken- Schienengleise verbunden. SuBer einer zweiarmigen
verbindung rnit .Jap und Ansclilufi an dtw dortige
Holzbriicke dient noch eine eiserne ca. 100 rn lange
Kabel errichtet.
eiserne Briicke rnoderrister Konstruktion zur Vert - . ~ . - ~ ; . schiffung des Pliosphatu. .\uf beiden wird d m PliasDiese deutsche S ~ i ~ l s e e ~ ) l i o s ~ ) l i ~ ~Imchte
rund 30 Europikr nach Mikronesien. h i d e r wurde
phat durch Lokoiriotiven angefahren, fallt in groI3e
tler erste Werkrneister. der die Vorarbeiten im
Korbe auf schweren Booten, die die Reforderung zu
den Dainpfern ubernehmen. Zu ihrer Benutzung
H e r h t e 1908 einleitete, von zwei Chinesen ermordet.
Die Absicht der Phosphatgesellschaft, chinesische
beim Festtnachen sind groBe Bojen gelegt, deren
Kulis nach Angartr einzufuhren, wurde groatenteils Verankerii iiiit cdiebliclien Schwierigkeiten verdurch die chinesische Reb~erungin Swetnu verBadernann. [A4.62.1
knupft ist.
WidschafWch-gewerblicher Teil.
Kurze Nachrichten
uber Handel und lndustrie.
Vereinlgte Strsten. M e im vergangenen Jahre
eingetretene Wiederbelebung der geschaftlichen
und industriellen Verhaltnisse wird durch die
R a II k e r o t t s t a t i s t i k deutlich veranschaulicht. Nach ,,Dun's Review'' haben im letzten J a k e
die Zahlungseinstell~~ngen
sowohl nach Zahl wie
nacli Hohe der Vei bindlichkeiten gegenuber dern
Vorjahre abgenonimen. Auf Fabrikfirmen der
(:hemikalien- und Drogenbranche entfielen ini
letzten Jahre 25 Zahlungseinstellungen mit nur
226 500 Doll. Verbindlichkeiten gegeniiber 40
Bankerotta mit 724900 Doll., auf Farben und
Ole 24 (31) rnit 863 600 (2 918 OOO) Doll.; auf die
Glas- und Tonindustrien 112 (148) rnit 4 909 OOO
(4 072 600)Doll.
D. [K. 208.1
Die P a t e n t. k o ni 111 i s s i o n des Repriisentrtntenhausen hat die Beratung rnehrerer
ihr vorliegender Gesetzentwurfe betr. die Ablnderung der gegenwartigen patentrechtlichen
Bestimrnungen begonnen. Es gehort hierzu eine
Vorlage des ReprLentanten S rn i t h aus Kalifornien, der zufolge, wenn ein Patent zwei Jahrc
lang nach seiner Erteilung nicht praktisch verwertet worden ist, irgendeine andere Person berechtigt sein mll, ein neues Patent fur die betr. Erfindung zu entnehmen, vorausb Actzt, daB der
betr. Artikel nicht linger 91s zwei Jahre vorher
hergeatsllt oder irn Druck beschrieben worden ist.
Von dem Reprksentnnten a ni p b e 1 1 liegt ein
Entnurf vor, der bestimrnt, daB, wenn ein Patent,
Urheberrecht oder ein datlurch geschiitzter Artikel
von einern Trust oder einer gegen irgendein Antitrustgesetz verstoI3enden Monopolgesellschaft geeignet, benutzt oder getnietet ist, das betr. Patent
oder Urheberrecht aufgehoben werden soll. Reprasentant C u r r i e r hat eine Vorlage z w e c h Einsetzung eines Patentappellationsgerichtseingereicht.
Die letzte Vorlage ist in dem letzten Jahresbericht
des Patentkornrnissars befurwortet worden.
In Neu-York tragt man sich mit dem Plane,
i. J. 1913 zur Feier der vor 300 Jahren erfolgten
ersten Besiedelung von ,,Manhattan Island" eine
W e 1 1 a u s t e 1 1 11 n g abzuhalten. Es hat sich
fur diesen Zweck bereits eine Gesellschaft gebildet,
die inAlbany unter dem Kamen ,,New-York Permanent Exposition and Ter-Centennial World's
Fair Co." inkorporiert worden ist. Die erste Halfte
des Sarnens bezieht sich darauf, daB der Ausstellungsgrund ouch weiterhin zii gleiclien Zwecken
verwendet werden soll.
Der Schatzarntmekretir hat das Zollarnt in
Seu-York angewieaen, das S c a m ni o n i u rn h il r z
als alkoholisches medizin. Praparat zu klassieren
und gerniili 3 65 des neuen Zolltarifs mit 55 Cts.
f i i r 1 Pfd. zu venollen ist. Nach dem friiheren
Tarif Iiatte es 0,26 Ct. fur 1 Pfd. zuzuglich 10%
vorn Wert zu bezahlen.
D. [K. 328-330.1
Z o 1 1 e n t s c h e i d u n g e n. 0 p i u rn. Die
Ware, welche Gegenstand des Protestes war, be81'
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