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Die Photoelemente und ihre Anwendung. Von B. Lange. 2. Teil Technische Anwendung. 2. Aufl. Mit einem Geleitwort von H. Thirring. Mit 80 Abb. im Text. J. A. Barth Leipzig 1940. Pr. kart. RM

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N e u e Biichez
sitzt, ist ebenso groB wie die Zusauuriensetzung Na,,Cl,,.
Beini
Zusammenlagern geben beide Na.JJi.
Nimmt man als Zwischenstufe die Bildung neutraler Hydrolysenprodukte an, so geben auch
diese beim Zusammenlagern letzten Endes N+,CJ,.
Beim CsCl lautet die stereochemische Zusanirnensetzung des
Elementarwiirfels CsCl, oder Cs,CI.
Wollte man hier die Neutralitat durch Einbau oder Adsorption
von H- oder OH-Ionen erzwingen, so wareder ,,CsCl-Kristall" entweder
ein .,HCl- oder ein CsOH-Kristall", der mit 'CsCl verunreinigt ist.
DaD bei der Kristallisation nicht stochiometrisch zusammengesetzte
Teilchen den Einbau von Verunreinigungen begiinstigen, wird vom
Referenten nicht bezweifelt. Es mu0 jedoch von einer ,,Allgemeinen
Theorie der Verunreinigung fester Systeme" verlangt werden. daI3
sie erklart, weshalb die Verunreinigungen eben nur Verunreinigungen
und nicht Hauptbestandteile der festen Systeme sind. Diese Erklarung ist dem Verfasser nicht gelungen. Sie 1al3t sich aber vielleicht
auch aus den Vorstellungen von Wo. Ostwald und D. Buzagh entwickeln. wenn man die vorher erwahnten WahrscheinlichkeitsManegold. [BB. 6.1
betrachtungen beriicksichtigt.
Lehrbuch f u r d a s anorganisch-chemische P r a k t i k u m ( m i t
Ausnahme d e r quantitativen Analyse). Von Wilh. J a n d e r .
39 Abb., XI1 u. 415 S. S. Hirzel, Leipzig 1939. Pr. geb. RM. 8,-.
Das Buch zeigt auf den ersten Blicli eine ;4hnlichkeit mit
dem friiheren ,,Praktikum" von RiesenfeM. Ein naheres Studium
zeigt jedoch, da13 sich diese Ahnlichkeit im wesentlichen auf auCere
Dinge, wie z . B. die Anordnung des Stoffes und ihnliches, bezieht.
Die Darstellung in1 einzelnen dagegen ist vollkommen neu gestaltet
und unterscheidet sich in vielem sehr zu ihrem Vorteil von Riesenjekis friiherem Werk. Sie ist klar, geschickt und verstandlich.
Besonders erfreut hat es den Referenten, daB von dem Verfasser
viele theoretische Fragen ganz in dem gleichen Sinne behandelt
worden sind, wie es W. Eischer und der Referent bei der Neuhcarbeitung der Experimentellen binfuhrung von H. Biltz getan
haben; es besteht sonach zwischen der Erfahrung von W . Jander
und unserer eigenen iiber die zweckmaBigste Darstellung dieser
Fragen fur den Unterricht vollige fibereinstimmung. Uberhaupt
nierkt man dem Buche an jeder Stelle eine ausgedehnte Laboratoriumserfahrung an. Auch rein PuDerlich ist das Buch ganz auf
die Bediirfnisse des Laboratoriums zugeschnitten. sei es in der
handlichen Form des Buches, das der Student in die Tasche des
1,abormantels stecken kann, oder aber in der in den XTmschlag
gedruckten ,,Erste Hilfe bei Ungliicksfallen".
Drr Hochschullehrer, der sich in Anbetracht aller dieser Yorziige iiberlegt, ob er das Buch dem Unterricht in seinem Laboratorium
zugrunde legen soll, wird in seiner Einstellung im wesentlichen
dadurch bestimmt sein, ob er der Disposition zustimmt oder nicht.
Das Buch enthalt experimentelle Einfiihrung, qualitative Analyse
und Praparate in einem Buch vereinigt, es fehlt nur die quantitative
Analyse. Diese Art der Einteilung hat fur den Laboratoriumsleiter
den grol3en Yorteil, daB er sich iiber die Gestaltung des Anfangerunterrichts ini Laboratoriuni selbst keinerlei Sorgen zu machen
braucht, sondern einfach den Jander durcharbeiten lafit. Auf der
andern Seite 1aBt sich jedoch nicht verkennen, daB in dieser Anorduung des Stoffes in didaktischer Beziehung gewisse Schwachen
begriinrtet sind. So werden, da sich die Einteilung, von den Anfangskapiteln abgrsehen, ganz an den Analysengang anlehnt. Elemente
gleichzeitig behandelt, wie z. B. Zink, Mangan, Nickel, Kobalt,
Eisen, Chrorn, .4luminiuni, Titan, L'ran. die doch eigentlich nur die
eine ziemlich auI3erliche Eigenschaft gemeinsam haben, da13 ihre
Abscheidung in der Analyse rnit Schwefelarnmonium erfolgt. Sonst
sind diese Eleniente in bezug auf ihr chemisches Verhalten und in
bezug auf den Schwierigkeitsgrad des l'erstandnisses ihrer Umsetzungen so verschieden, daD vom Standpunkt des Lernenden aus
ihre Zusanimenfassung in einem Kapitel sehr wenig geeignet ist.
AuDerdem wird durch diese starke Ausrichtung auf die analytische
Praxis dem Studierenden leicht ein etwas einseitiger Begriff von
den1 Gedankeninhalt der anorganischen Chemie vermittelt. Rein
experimentell erscheiut es dem Referenten nicht ganz gliicklich,
einfache Reagensglasversuche und praparative Ubungen, die Zuni
Teil ziemlich verwickelte Apparaturen benotigen, nebeneinander
zu bringen. Der Irnterrichtsgang sollte doch moglichst vom Leichten
m m Schweren fortschreiten. Es wird daher von dem personlichen
Ceschmack des einzelnen Institutsleiters abhangen, ob er die Gesanite i n t e i l u n g als eine Starke oder eine Schwache des Buches ansieht.
Sonst kann das Buch durchaus empfohlen werden. Die Ausstattunp ist gut, der Druck iibersichtlich, der Preis angemessen.
K k m m . [BB. 51.1
Von B. Lange.
Die Photoelemente und ihre Anwendung
2. Teil: Technische Anwendung. 2. Aufl. Mit einem Geleitwort
von H. T h i r r i n g . Mit 80 Abb. im Test. J . A. Earth, Leipzig
1940. Pr. kart. RM. 6,75.
Die Neuauflage des vor vier Jahren vom Vf. herausgegebenen
Buches iiber die Photoelemente, und zwar des zweiten Teiles iiber
die technischen Anwendungen, kennzeichnet die weite Verbreitung,
welche die SperrschichtzeUen in allen Zweigen der MeWtechnik grfunden haben. Tatsachlich scheinm die .4nwendungsgebiete der
Angewnndte Chemie
53.Jnhrg.1944. h'r.17/18
Photoelemente fast unbegrenzt zu sein, wie die Beschrribung zahlreicher neuer photoelektrischer Me&, ,4nzeige- und Schaltgerate
zeigt . Hervorzuheben ist vor allem ein neues ,,Fluorescenz-Colorimeter", das ZUI objektiven Messung der Cesamtintensitat von
Fluorescenzlicht im Vergleich zu einem durch eine Uranscheibe dargestellten Standardwert dient. ES kann vor allem zur Konzentrationsbestimmung sonst schwer analysierbarer Stoffe, wie Vitamine.
Gallensauren, Porphyrine usw., benutzt werden. Daneben seien
erwahnt : ein Harte- und DosismeDgerat fur Rontgenstrahlen. ein
Keafiensglas-Colorimeter (eigentlich Spektralphotometer !), KorngroBenmesser, Temperaturregler, Feindehnungsmesser USW. Das
Ruch bedeutet somit eine gute obersicht iiber die bereits entwickelten Gerate und regt zu weiteren Entwicklungen auf diesem
(iebiete an.
Kortiiin. LBB. 43.1
Optische Messungen d e s Chemikers u n d d e s Mediziners.
Yon F r . LGwe. 3. erweiterte u. neubearb. Auflage. M i t 95 Abb.
11. 4 Spektraltafeln. B a n d 6 von Technische Fortschrittsberichte,
hrrausg. von Rassow. Th. Steinkopff, Dresden u. Leipzig 1939.
Preis geh. RM. 9,-, geb. RM. lo,--.
Wie Vf. angibt, hat die seit der letzttn Auflage eingesetzte rasche Entwicklung der in der Monographie behandelten
[iptischen Arbeitsgebiete ,,Angewandte Spektroskopie, Colorimetlie,
Kefraktometrie und Interferometrie" eine vollige Umarbeitung und
Zuni Teil erhebliche Erweiterung des Berichtes notwendig gemacht.
Sein wesentlicher Teil behandelt die Absorptions- und EmissionsSpektroskopie, die Spektralphotometrie und Colorimetrie nebst
ihren Anwendungen, die Verwendung der Refraktometrie in der
Technik und zur Nahrungsmitteluntersuchung und die interferometrische Untersuchung von Gas- und Fliissigkeitsgemischen. Leider
IaBt der Bericht die notwendige Vollstandigkeit vermissen. So wird
z. B. die Poolsche Methode zur Aufnahme von Absorptionsspektren,
die sich durch besondere Einfachheit und Zuverlassigkeit auszeichnet,
gar nicht erwahnt, ebensowenig die zur Auffindung der Stellen
gleicher Schwarzung entwickelten lichtelektrischen Gerate. die eine
betrachtliche Steigerung der Genauigkeit und groBe Zeitersparnis
erreichen lassen, und die zahlreichen in den letzten Jahren entwickelten lichtelektrischen Spektralphotometer mit Sperrschichtzellen. obwolil diese sich weitgehend in die Praxis eingefiihrt haben.
Gerade fur Chemiker und Mediziner ware ferner eine kritische Gegeniiberstellung der verschiedenen Methoden, ihrer Leistungsfahigkeit
und ihrer Anwendungsbereiche erwunscht.
Q. Kortiim. [BB. 15.1
Die Ultrazentrifuge. Theorie, Konstruktion u n d Ergebnisse.
Von T h e S v e d b e r g u. K a i 0. P e d e r s e n . Unter Mitarbeit von
J . H . Bauer, E . G. Pickels, G. Boestad, E . 0. Kraemer, J . B.
Nichols, 0. Lamm, A. S.Mc Farlane, R . Signer. Mit 154 Abb.
ii. zahlreichen Tab. Band V I I des Handb. d. Kolloidwiss. in Einzeldarstellungen. Herausg. von W 0. O s t w a l d . Th. Steinkopff,
Dresden u. Leipzig 1940. Preis geh. RM. 35,--, geb. RM. 37,-.
Die vorliegende Monographie gibt nicht allein eine Zusammenfassung des in den bisherigen Veroffentlichungen Svedbergs und
seiner Schule niedergelegten Materials, sondern berichtet erstmalig
iiber alle Erfahrungen, die bei Konstruktion und Anwendung der
Llltrazentrifugen gemacht wurden. Klare Gliederung des Stoffes,
eingehende, immer auf die Bediirfnisse der Praxis ausgerichtete
theoretische Erorterungen, genaue Angaben iiber die Konstruktion
der Ultrazentrifugen bis zu den neuesten Typen sowie iiber s h t l i c h e
Hilfseinrichtungen, bis ins einzelne gehende Anweisungen f i i r Ausfiihrung und Auswertung von Versuchen, eine ausfiihrliche Darstellung der bisher erzielten Ergebnisse sowie ein erschopfendes,
chronologisch geordnetes Literaturverzeichnis machen dieses Buch
fiir jeden, der mit der Materie zu tun hat, unentbehrlich. In einem
besonderen Abschnitt beschreiben Bawer und Pickels ihre luftgetriehene Ultrazentrifuge. Beitrage \-on G'. Boestud, 0.Lamm, E . 0 .
Kraemer u. J . B. Nichols, R . Signer. . 4 . 8 . McFarlane erganzen auf
Spezialgebieten die Ausfiihrungen der Herausgeber.
v . Mutzenbecher. [BB. 16.1
Kali, ein wichtiger Rohstoff. Von A. J a c o b . 134 S. rnit 28 Textabb. u. 38 Bildtafeln. J . Neumann, Xeudamtn u . Berlin 1939.
Pr. geb. RM. 4.20, br. RM. 3,50.
Nach einer kurzen Einfiihrung iiber die wichtigsten chemischen
Eigenschaften des Kaliums und seiner Verbindungen werden die
industrielle Herstellung und Verarbeitung der Kalisalze geschildert.
Den groDeren Teil des Buches nimnxt die Ekhilderung der landwirtschaftlichen Anwendung der Kalidiinger ein. Das Buch ist fiir den
Nichtfachmann geschrieben, klar und knapp gehalten und mit
guten Abbildungen ausgestattet.
Lccatseh. [BB. 44.1
KunstharapreQstoffe u n d andere Kunststoffe. Eigenschaften,
Verarbeitg. u. Anwendg. Von W. Mehdorn. 2. neubearb. u. e m .
Aufl. 300 S. m. 257 Abb. und 43 Tab. I'DI-Verlag, Berlin 1939.
Pr. geb. RM. 15,-.
Der Krieg verlangt von jedem, dal3 er Werkstoffe so anwendet.
daD hochstmoglicher Nutzen ereielt wird und weder in Gestaltung
noch Verwendung Fehler gemacht werden, die kostbaren Zeit- und
Rohstoffverlust bedeuten. Voraussetzung d'azu ist griindliche Werkstoffkenntnis. Die neue Auflage di.,,&hdorn" ist gerade zur
rechten Zeit erschienen, um fur das Kunststoffgebiet diese vielfach
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