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Die physikalischen und chemischen Grundlagen der Keramik von H. Salmang. Springer-Verlag Berlin-Gttingen-Heidelberg 1958. 4. Aufl. VIII 351 S. 124 Abb. 3 Tafeln geb. DM 29

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Supraleitfahigkeit his zum Jahre 1955. Der Verf. beginnt mit-thermodynamischen Betrachtungen und der Diskussion einiger ZweiFliissigkeits-Modelle, geht dann auf die Loizdoiische Theorie und
ihre Verallgemeinerung durch Pippard ein uud schlieBt die phanomenologisch theoretischen Versuche rnit Landaus Theorie des
Zwischenzustandes (gemischte Phasen supraleitfahiger und normalleitender Bereiche) ah. Das letzte Kapitel ist Frageu der mikrophysikalischen Beschreihung des Phanomens und dahei insbesondere dem zentralen Problem der Elektron-Phonon-Wechselwirkung
gewidmet. DiesesKapitel miioteheute allerdings dankder nach1955
erschienenen Arbeiten des Verfassers und seiner Mitarheiter sowohl
als der Bogoljubows und seiner Schule erheblich erweitert werden.
Der letzte Beitrag des Bandes ( K . Illendelssohn: Liquid Helium,
S. 370-461) bringt eine auDerordentlich klare und iihersichtliche
Darstellung eines der reizvollsten Gebiete der modernen Physik.
I n einem ,,Historkche uhersicht" genannten Abschnitt werden
alle entscheidenden Schritte der experimentellen und theoretischen
Entwicklung des Problems des fiiissigen H e l i u m s aufgezahlt und
in ihren wichtigsten Punkten auseinandergesetzt. Dabei wird auch
das 3He eingeschlossen. Nachdem so ein guter Uberblick gewonuen
ist, folgt die detaillierte Berichterstattung iiber die einzelnen wichtigen Eigenschaften, besonders natiirlich des Heliums 11: Zustaudsdiagramm, Entropie, Superfluiditat, Viscositat, Warmeleitung,
Druck- und Teniperatur-Wellenaushreitung flowie der gesattigte
und ungesattigte Film. Den AbschluD bildet ein theoretischer Anhang von etwa vier Seiten iiher die Einstein-Kondensation eines
Bosonengases und iiber Landaus Theorie der Phononen und Rotonen. Die Aktualitat des Gebietes hringt es auch hier mit sich,
da5 hedte, vier Jahre nach der Ahfassung des Artikels, manche
Kapitel urn neue experimentelle Befunde erweitert werden m u &
ten und dall Landaus Theorie in einer Neufassung vermutlich eine
zentralere Stellung einnehmen wiirde. Die gliickliche Gesamtanlage des Artikels jedoch wiirde man auf keinen Fall gern angetastet sehen.
Insgesamt stellt der vorliegende Band des Handbuches eine
sehr wertvolle Zusanimenfassung dreier fundamentaler Gebiete
der Kaltephysik dar.
G . Falk-Karlsruhe
[NR 6401
Kerntechnik. l'hysik - Technologie - Reaktoren. Herausgeg. von
IV. Riezler und W . Waleher. B. G. Teubner Verlagsges., Stuttgart 1958. 1. Aufi., XX, 1002 S., 453 Abb., 154 Tab., geh.
DM 150.-.
I n den 20 Jahren seit der Entdeckung der Uranspaltung h a t sich
aus der Kernphysik bereits eine ausgedehnte Kerntechnik mit
einer eigenen neuartigen Technologie entwickelt. Ohwobl Deutschland durch die Kriegsereignisse einige Zeit von dieser Entwicklung
weitgehend ausgeschaltet war, ist man dabei, den vollen AnschluB
ans Ausland herzustellen. Dadurch ist ein lebhaftes Bediirfnis naeh
einer zusammenfassenden Darstellung der Kerntechnik entstanden. Das von RiezEer und Walefier unter besonderer Mitarbeit von
1V. Finkelnburg u n d H . Maier-Leibnitz herausgegehene Werk, a n
dem 39 Mit.arbeiter beteiligt sind, hietet i m 1. Abschnitt die kernphysikalischen Grundlagen, die zum Verstandnis aller i m Reaktor
auftretenden Prozesse notig sind. Der 2. Abschnitt. behandelt die
technologischen Prohleme, die beim Bau und Betrieh eines Reaktors auftreten. Darin findet man Fragen, die den Bau der Brennelemente, die Chemie radioaktiver Suhstanzen sowie die Isotopentrennung behandeln. Den Technologen interessiert auch die
Strukturveranderung durch Strahlung, die in Teil 2.4 hehandelt
wird. Besondere Erwihnung verdient der Abschnitt 2.5 iiher radioaktive Ahfalle, wo man Fragen der blonen Lagerung, der Verdiinnung, Konzentrierung u n d sonstige Behandlung in iibersichtlicher Weise dargestellt findet. Weiter wird der Strahlenschutz behandelt. Der 3. Plbschnitt ist den Reaktoren gewidmet. Darin ist
die eigentliche Reaktortheorie, ReaktormeDtechnik, Warmeiibertragung und Warmetechnik enthalten und die selbstandige Regelung an Hand der allgemeinen Regelungstheorie dnrgestellt.
SchlieBlich folgt die Besprechung der Forschungsreaktoren und
Leistungsreaktoren. I m 4. Abschnitt sind energiewirtschaftliche
Gesichtspunkte und gesetzliche Vorschriften besprochen. Ein Anhang enthalt viele Tahellen.
Das Werk stellt eine gliickliche Mischung aus einem Lehrhuch
und einem Nachschlagewerk dar. Es hietet - wie im Vorwort versprochen - dem Neulinq Einfiihrung, dem Praktiker Auskunft und
dariiher hinaus Hinweis auf weiterfiihrende Literatur. Die Aufgabe
wird durch Zusammenarbeit vieler Spezialisten gelost und eine
Heterogenitat der Reitrage durch straffe Redaktion vermieden.
Auch der Nichtphysiker wird den groDten Teil des Buches mit
Gewinn lesen. Eine Reihe von Formeln konnen auch ohne Kenntnis der Ahleitung benutzt werden. Die Einteilung und Gewichtsverteilunp ist durchweg sachgemall.
Die- Wissenserweiterung erfordert neue Fachausdriicke. Da- das
Gebiet jahrelang ohne deutsche Teilnahme vor allem in1 englisch
sprechenden Ausland ausgehaut wurde, war es eine wichtige Aufgabe, fur eine verniinftige deutsche Terminologie zu sorgen.
Darauf wurde vie1 Sorgfalt verwendet. Die in dem Werk gebrauchte Nomenklatur wird fur die Zukunft giiltig sein. Erfreulich
ist, dal.3 fast durchweg GrijDengleichungen verwendet werden, die
hekanntlich gegeniiber der Wahl der Einheiten invariant sind.
NaturgemaB ist der Neutroneu- und Spaltungsphysik der
TrijBte Teil des Raumes gewidmet. Die prinzipiellen Verfahren
sind sehr ubersichtlich zusammengestellt. Besonders erwahnenswert ist der Abschnitt iiber elektronische Schaltiingen. Den Chemiker interessieren besonders die Abschnitte iiher Spalt- und
Brutstoffe sowie iiber ihre chemischen, physikalischen und technologischen Eigenschaften.
Es handelt sich u m das erste Standardwerk in deutscher Sprache. das lange Zeit einem weiten Kreis von Benutzern dienen wird.
R . Fleischmann [NB 6461
Die physikaliscben untl ehemischrw Crundlagen der Keramik, von
H . Salniang. Springer- Verlag, Berlin-Gottingen- Heidelberg 1958.
4. Aufl., V I I I , 351 S., 124 Abh., 3 Tafeln, geb. DM 29.40.
Die Bearbeitung eines Buches iiber Keramik verlangt heute
umfassende wissenschaftliche Kenntuisse auf vielen Gehieten verbunden mit praktischer Erfahrung. Der Verf. verfiigt iiher beide.
DaU die dritte Auflage des Buchesl) bereits nach drei Jahren vergriffea war, spricht fur Beliehtheit und Niitzlichkeit.
Das Gebiet der Keramik h a t sich in den letzten Jahreu nicht nur
ungeheuer erweitert, sondern es wird auch immer schwieriger, eine
scharfe Grenze zwischen Keramik und anderen Gebieten zu ziehen.
Die Metallurgie benutzt mehr und mehr keramische Methoden.
Die neuen Verbinduugen von Metallen und Hartmetallen mit
Oxyden, Carbiden usm. stelleu einen Uhergang zwischen den beiden Gebieten dar.
Die S t i r k e des Buches liegt darin, daD der Verf. es meisterhaft
verstanden hat, uns einen uberblick iiber das Gesamtgebiet zu
geben, die Manuigfaltigkeit der Rohmaterialien, der keramischen
Erzeugniase, deren Eigenschaften und die Veriormungsmethoden.
Das Buch behandelt die Tone, die charakteristischsten Rohmateriale der Keramik, vorziiglich vom chemischen Standpunkt aus,
und begniigt sich damit, auf die rontgenographische Struktur dieser Mineraliengruppe nur hinzuweisen, da a u l diesem Gebiete eine
reichhal tige Literatur vorliegt. AnschlieBend werden Kieselsaure
u n d Feldspate als die uachst wichtigsten Rohmaterialien besprochen.
Unter den keramischen Erzeugnissen nehmen die feuerfesten
Materialien den breitesten R a u m ein. Dies ist hesonders zu begriiBen, d a die anorganische Chemie sich mehr u n d mehr in der
Itichtung der Hochtemperaturreaktionen entwickelt. Neben den
iiblichen technischen feuerfesten Materialien finden wir eine Beschreibung l e r hochfeuerfesten Oxyde sowie der Nitride, Silicide
und Carbide.
Das ,,klacsische" Porzellan wird i m Gegensatz ZIT fruheren Auflagen kiirzer hehandelt, um R a u m zu haben fur moderne keramische Produkte wie Elektroporzellan, Kordieritmassen und die synthetischen Oxyd-Magnete (Ferrite).
Am Schlusse des Buches finden sich in einer Tasche drei groDe
iihersichtliche Eigenschaftstafeln, welche von G. van Gijn zusammengestellt wurden. Sie geben einen uherhlick iiher die Eigenschaften feuerfester Stoffe, hochfeuerfester Stoffe und Spezialerzeugnisqe fur die Elektrotechnik.
Ohwohl ein Buch dieses Umfanges nicht mehr zu geben vermag
als einen Uherblick iiber dieses rasch wachsende Gehiet der chemischen Technologie h2t der Verf. es verstanden, durch zahlreiche
wohl gewahlte Literaturangahen das Buch zu einem hrauchharen
Werkzeug fur die wissenschaftliche Forschung zu gestalten.
W . A. Weyl
[NB 6371
l) Vgl. Angew. Chem. 67, 44 [1955].
Die Wiedergabe von Gebrauchsnarnen, Handelsnarnen, Warenbtzeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme,
dap solche Narnen ohne weiteres von jederrnann benutlt werdm diirfen.
Vielrnehr handelt es sich haufig urn gesetzlich geschiitzte eingetragene
Warenzeichen, auch wenn sie nicht alr solche gekennzeichnet sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 24975
Fernschreiber 0461 855 Foerst Heidelbg.
0 Verlag Chemie, GmbH. 1960. Printed in Germany.
Alie Rechte - auch die der Obersetzung sowie der photomechanischen Wiedergabe - sind vorbehalten. - All rights reserved (including those of translations into foreign languages). No part of
this issue may be reproduced in any form, by photoprint, microfilm
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Verantwortlich fur den wissenschaftl. lnhalt: DipLChem. F . Boschke, (17a) Heldelberg; fur den Anzeigenteil: W . Thie1,Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfuhrer Eduard Kreuzhage), Weinheim/Bergstr., Pappeiallee 3 . Fernsprecher 3635 ' Fernschreiber 04-655 16 chemieverl wnh;
Teiegramm-Adresse: Chemieverlag Welnhelmbergstr. - Druck: Druckerei Winter, Heidelberg
178
Angew. Chem. I 72. Jahrg. 1960 Nr. 5
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