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Die Praxis des Gummi-Chemikers von P. Kluckow. Berliner Union Stuttgart. 1954. 1. Aufl. 412 S. 102 Abb. gebd. DM 48

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rnit einigen Kollegen an der University of Illinois in Urbana wlihrend der letzten Jahre hervorragende Studien ausgefiihrt hat. Die
kritischen und unkonventionellen Betrachtungen lassen erkennen,
daB hohe Ertriige fiir den Boden giinstig sein kbnnen und daD man
bei geeignetem Vorgehen, besonders bei geniigender StickstoffDiingung, stlindig Mais pflanzen darf.
a.Deuel [NB 9641
Berfoht Uber 8tharfsche ole, BteehstoHe UBW. Bericht von VEB
(Volkseigenem Betrieb) Schimmel, Miltitz Bz. Leipzig. Behandelter Zeitabschnitt: 1. Jan. bis 31. Dez. 1952. 1954. 229 S.
Die vorliegende Ausgabe 1954 der Sehimmelschen Berichte soll
den Zeitraum vom I. Januar 1952 bis 31. Dezember 1952 behandeln. Auf 120 Seiten werden die Arbeiten besprochen, welche sich
auf litherisehe olc, Riechstoffe und Drogen beziehen, einsohlieBlich Produktion und Preisangaben. Letztere sind zwar diesmal
sehr spiirlich ausgefallen.
Auf 60 weiteren Seiten sind alle iibrigen verbffentlichten Arbeiten und Beitrtige auf dem genannten Gebiet erfalt. Vollkommen ist dies zwar auch dieses Jahr nicht geschehen. Die Arbeiten
iiber ein neues rieohendes Lacton: C. R. hebd. SBances Acad. Sci.
234, 341-343, iiber die Herstellung von Methylencitral: Helv.
Chim. Acta 35, 775 [1952], iiber AUocyologeraniumsliure: Ebenda
3.5, 1230 [1952], sowie iiber die Synthese des fiir Riechstoffsynthesen wichtigen Zwischenprodukts 1,l-Dimethyl-cyclohexanon3-carbonsliuro-ester-2: Ebenda 35, 1752 [1952] sind nicht erwlihnt.
Wie jedes Jahr wird auch diesmal ein Arzneibuch, die britische
Pharmakopbe, besprochen.
Der diesjiihrige Bericht enthiilt zwei interessante Originalbeitriige von Harry Schmidt, betitelt: ,,Dihydrocarvon, ein fur Geruch und Geschmack charakteristischer Bestandteil des Dillsamenbls" und ,,Zur Stereoehemie des Menthols".
Wie jedes Jahr stellt auch der vorliegende Schimmel-Bericht
fiir den Riechstoffspezialisten eine sehr willkommene, klar und
kurz dargestellte Literaturiibersicht des genannten Jahres dar und
ist daher jedem auf diesem Gebiete Tatigen sehr zu empfehlen.
M a z StolGGenf [NB 9631
Die Lederherstsllnng, von Gerhard Oflo. Verlag Carl Hanser, Miinchen. 1954. 1. Aufl. 80 S., 4Abb., 19 Tabellen. Brosch. DM 6.80.
Diese Monographie ist das unversndert iibernommene Kapitel
iiber die Lederherstellung des 4. Bandes der ohemischen Technolopie von Winnaeker-Weingiirfner, was man wissen muB, wenn man
dieser Neuerscheinung gerecht werden will.
Denn dieses Biichlein ist offensichtlich daraufhin geschrieben,
daB CE in den organiachen Zusammenhang des iiber 1100 Seiten
umfassenden Bandes der Technologie von Winnacker- Weingdrtner
hineingcstellt werden 8011, in die Nachbarschaft von Bhnlich abgefaBten Monographien iiber Teerfarbstoffe, Textilhilfsmittel,
Kunststoffe, Kautschuk, Lackrohstoffe usw. Die Arbeit von Dr. Otto
soll dcm Chemikcr, der sich fiir die weitverzweigten Anwendungsbereiche der Chemie, ihrer technischen Zusammenhiinge und
fur die dahinter stehenden Wirtschaftsfragen interessiert, eine
ubersicht iiber die charakteristischon Probleme der Lederherstellung und ihre Bewiiltigung geben, ohne sich in Einzelheiten oder
gar in spezielle Verfahrensvorschriften zu verlieren. Diese Aufgabe hat der Verfasser ausgezeichnet bewatigt.
Fiir sich allein gesehen ist an dieser Monographie hachstcns der
Titel zu bemiingeln, denn dieser verfiihrt zu der Annahme, man
wiirde an Hand dieaes Biichleins die Kunst der Lederherstellung
erlernen kbnnen.
Der an iibersichtlichen Tabellen reiche Text ist in 2 Hauptkapitel eingeteilt: Technik der Lederherstellung (Enthaarung und
Gerbung) und Lederveredlung (Flirbung, Fettung, Trocknung und
Oberfllichcnveredlung des trocknen Leders). I n den einleitenden
kiirzeren Kapiteln wird die wirtschaftliche Bedeutung der Lederindustric rnit einigen Zahlen belegt und die ,,allgemeine Chemie
der Lederherstellung", welche im wesentlichen eine Chemie bzw.
physikalische Chemie des fibrillliren EiweiBkbrpers Kollagen ist,
behandelt. Den AbschluB bilden einige Angaben iiber Pelzveredlung und Herstellung von lederiihnlichen Kunsterzeugnissen, ferner die technische Verwcrtung der bei der Lederfabrikation abfallenden Hautstiickc zu Leim, Gelatine und Kunstdsrmen.
A. Kiintzel
[NB 9701
Die Praxis des Gummi-Chemkers, von P. Kluckow. Berliner Union
Stuttgart. 1954. 1. Aufl. 412 S., 102 Abb., gebd. DM 48.-.
Das Buch wendet sich an Lescr, die einige chemische und physikalische Kenntnisse besitzen, aber auf dem Gebict des Kautschuks nicht besondcrs trusgebildet wurden. Es gibt einen Uberblick iiber die mit der Kautschuk-Industrie verbundenen Fragen,
teilweise eine Boschreibung von Nebengebieten und diirfte daher
nicht nur fur dic Hersteller von Gummi-Waren, sondern auch fur
solche Leser von Interesse sein, die sich iiber teohnische Probleme,
klar dargestellt und auf einen modernen Stand gebracht, orientieren wollen.
Das Ziel des Buches kann am besten aus den Titeln seiner drei
Abschnitte erkannt werden: I. Die Werkstoffe und ihre Behandlung (Natur- und synth. Kautschuk). 11. Die Priifung von Kautschuk und Gummi (ohemische und physikalische Priifung). 111.
Wrichgummi-Bhnliohe Kunststoffe (Polymerisate, Polykondensations- und Polyadditionsprodukte).
Jeder Abschnitt ist tibersichtlich gegliedert und rnit Literaturzitaten versehen, die es gestatten, eine Reihe von Problemen an
Hand der deutsohen Literatur weiter zu verfolgen. Die im Text
verteilten 104 Schema-Zeichnungen und Bilder dienen einer leieht
veretiindlichen Illustration.
Neben den deutschen Literaturzitaten findet man nur wenig
Zitrte nus der amerikanischen Literatur, die aber ftir den Leser,
der tieIer in die angeschnittenen Probleme eindringen will, von
wefientlicher Bedeutung sind. Mehrere Druckfehler sowie einige
unkorrekte Darstellungen und Definitionen sollten bei einer spaterm Auflage vermieden werden.
Paul Schneider [NB 9621
Vertahren der Gerberelchemie, von 1. und H . Mdlkring. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft m. b. H. Stuttgart. 1954.1. Aufl.
1X,552 S., gebd. D M 68.50.
IJnter diesem Titel wird versucht, eine sichtende und zusammenfasxende Darstellung der Patentliteratur der Lederherstellung
(und Rauchwarenzurichtung) zu geben. Die Autoren haben sich
dabei auf die chemische Seite beschrlnkt. Der Versueh ist anerkennenswert und das Buch zeigt, dall die Verfasser es sich nicht
leieht gemacht haben, indem sie in dem selbstgewlhlten Rahmen
m(lg1ichste Vollstlindigkeit anstrebten.
Leider ergibt jedoch eine etwas eingehendere Durchsicht der
Kapitel, die nach den bei der Lederherstellung einander folgenden
Arbeitsgiingen benannt sind, dall die Fachkenntnis der Autoren
doch nicht tie1 und umfassend genug war. Sie konnten zahlreiche
untl auch schwerwiegende Fehler nicht vermeiden.
So werden die Verfahren des Entklilkens und Pickelns durcheinander geworfen (S. 59), die Veredelung kollagenen Materials
mil Athylenimin-Abkbmmlingen, die nicht zu Leder fiihrt (DBP.
863982) wird ah Gerbverfahren beschrieben (S. 113). Unter
,,Kombinierte Gerbung" erscheint ein Verfahren, das die Gerbung
mittels Salzen aliphatischer Sulfocarbonsiuren des Chroms, Eisens
und anderer gerbender Metalle beschreibt (DBP. 898349; S. 315).
Als Impriignierung wird die Behandlung mineralgaren Leders mit
wafiserl6slichen Kondensationserzeugnissen nus Sulfanilsiiure und
Aldehyden bezeiohnet (S. 371), die eine typische Harzgerbung darstellt, also unter Kapitel 111 2d hiitte eingeordnet werden miissen.
Ale ,,Gerbstoff-Fixierung" wird die Nachbehandlung eines ParaffinRulfoohlorid-Leders (in dem der Gerbstoff durch eine Sehotfen-Baumanta-Reaktion alkalifest an die Haut kondensiertist), rnit Hthylenoxyd bezeichnet (DBP. 833993) (S. 412). Besonders deutlich stellt
sich die mangelnde Ordnung des Materials im Kapitel CIV ,,Flirben"
dar. Da werden Verfahren zum Bedrucken von Leder, Verfahren
Zuni Fiirben mittels Schwefelfarbstoffen aus nicht rein wiiBriger
Lbsung, synthetisohe Farbstoffe und Verfahren zum Uberzieben
des Leders mit Pigmentansiitzen durcheinander beschrieben (z. B.
s. 434/435).
Oft ist auch der Inhalt der Patentschriftenfalsch wiedergegeben.
Wenn etwa eine erhbhte Fostigkeit gegen nasses Reiben in der
Patentschrift DRP. 849995 erwlihnt ist, so liest man: ,,Die Leder
haben im nassen' Zustand eine erhbhte Abriebfestigkeit". Auch
ainrl Verfahren aufgenommen, die nichts mit dem Thema zu tun
haben, etwa DBP. 852983, das die Herstellung von Lederaustauschstoffen behandelt und unter ,,Harzgerbung" eingereiht ist.
Man kbnnte diese Reihe der Fehler und Irrtiimer beliebig fortsetzen. Sie beeintrlchtigen leider den Wert des Buches recht weitgebend. Eine griindliche Uberarbeitung des Materials unter der
Hand eines wirklich fachkundigen Gerbereichemikers ist im Interrsse der Autoren, des Verlages una der Leserschaft zu wiinschen.
6
'
. Otto
[NB 9681
Die Wicdcrgabr von Gcbrauchsnorncn, Handefsnarnen Warcnbcrcichnungcn und dgf. in diescr Zcitschrift brrcchtigt nicht t; dcr Annahmc
daJ3 solchc Namen ohne wefterrs von jedermann bcnutrt wcrdcn dtkrfcn!
Viclmchr handelt cs sich hdufig urn gcsctzllch gcschtktztc clnpctragenc Worcnrcichcn. auch wenn sic nichtei~cnsmit..~W.Z.)"nckcnnulchnctsind.
Redaktlon: (I7a) Heldelberg, Zlegelhlurer Landrtr. 35; Ruf 6976/76
Alle Rechte vorbehalten,lnsbeeonderedleder ~bernetzung.-Keln Tell
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Verantwortlich fnr den wlssenschaftl. Inhalt: Dip1.-Chem. F. Boschkc (I7a) Heidelberg- far den Anzel entell: W. Thfrl. Verlag Chemle, GmbH.
(GeschiiftsfUhrer Eduard K r u h a g c ) , WcinheithlBcgstr.; Druci: Druckerel &infer. Heidelberg.
3 36
Angew. C h . / 67. Jahrg. 1955
I Nt. 12
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