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Die Privatgterwagen auf den deutschen Eisenbahnen. Von Dr. H. Andersen. Verlag Gustav Fischer Jena 1923. 204 S. (Heft 7 der Beitrge zur Lehre von den industriellen Handels- und Verkehrsunternehmungen herausgegeben von Prof. Dr

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3;. Jshrganc: 1Wi]
Neue BUcher
zwar, dai3 alle dem Sinne nach verwandten Ausdrucke nebeneinander,
stehen. Die Orientierung kann dadurch sicher rascher erfolgen alr
in einem nur alphabetisch geordneten Lexikon, bei dem fachlick
zusanimenhiingende Worte auf verschiedene 13iinde verteilt sind. Uber.
dies enthalten die I3ande aber auch fiir jede Sprache ein alphabetisck
geordnetes Wortregister, so d a5 jeder Begriff auch auf diesem Wegt
leicht gefunden werden kann. Noch ein weiterer Vorzug der I T b
ist hervonuheben. Dort niimlich, wo Worte und Regriffe, wenn auck
nicht fehlen, so doch nicht genugen, da stellt zur richtigen Zeit eir
Bild sich ein, ein kleines Bildchen, das - sei es nun eine Pflanzen.
oder Tiergattung, eine Maschine oder Vorrichtung - in einfachstei
aber sinnlallig richtiger Weise das darstellt, was gemeint ist, und
durch diesen seltsamen und doch so berechtigten Ruckfall in die
IJrzeiteii der Bilderschrift werden die I T W Genieingut der gnnzen
Welt werden. Es sei noch erwiihnt, dalJ die ITW mit dem ,,Marconi
Code" in Verbindung stehen, und es durch eine Spezialtabelle de?
genannten Code ermoglicht wird, jeden Regriff oder Ausdruck des
1TW auf die kiirzeste und einfachste Weise telegraphisch zu vertnitteln.
In dieseni hochbedeutsamen suddeulschen Unternehmen ist nun ;ils
neuesler Rand das erste sechssprachige Worterbuch der Textilindustrie: ,;Faserrohstoffe" erschienen. Auf 510 Seiten Gr. 80 enthalt da:
Werk 6530 Wortstellen, sowie 680 Abbildungen und Fornieln, als Ergebnis der Zusammenarbeit einer standigen Hedaktion, 102 Fnchleuten
im Inland und 86 im Ausland in jeder Sprache. Aufgenonimen
sind alle Fachausdriicke iiber Herkunft, Gewiiinung und Hearbeitung,
Physik und Chemie d e r pflanzlichen, tierischen, ntinerdlischen und
kunstlichen Hohstoffe, s o a i e des lianclels und der Borse. Zwei weitere Rande, enthaltend die Fachausdriicke der Spinnerei und Weberei,
sind fiir 1924 in Aussieht gestellt. I)a die Textilindustrie unU der Textilhandel besonders stark auf den frenidsprachlichen Auslandsverkehr
angewiesen sind. wird wohl in kurzer Zeit auch dieser Itand in allen
13iiros der einschlagigen Betriebe zu finden sein und das zunial, als
jederntann, der mit der Technik und dent Wirtschaftsleben irgendwie
in Verbindung steht, das Werk mit Vorteil gebrauchen kann. llerausgeber und Vcrlag sind zu diesem Werk aufrichtig zu begliickwiinschen.
Letzterer besonders deshalb, weil e r es ernioglicht hat, das sehr gut
ausgestattete, in Ganzleinen gebundene Buch fur den sogar heute
unglaublich niedrigen Preis von 20 (i.-M. in den Ilandel zu bringen.
Personlich mochte ich nur wunschen, dafl allmahlich auch die chernische Technologie in die Reihe der M n d e eintritt, denn auch hier
haben wir auf dem (iebiete der keramischen Waren, Mineralole, Fette,
Garungsgewerbe, Metallurgie, (ierberei u. v. a. grofie Rereiche, in
denen mangels der Verstandigungsmoglichkeit noch jeder Kontakt rnit
diesen Intlustrien des Auslandes fehlt.
Ln/cg.r. [BB. 289.1
Tateu der Tevhnik. Von Dr. H. G ii n ! h e r. Zurich u. Leipzig 1923.
Halbl. G.-M. 12,50, Cianzl. G.-M. 14,50
Verlag Rascher & Cie.
\Vie die im Vor.!:ihre (S. 199) besprochetien Lieferungen, so 'sind
auch die neii erschienenen (Nr. 10-15) allen Lobes wurdig. Sir?
umf:isseti die ,,Eroberung der Luft", den h g n e t i s n i u s in1 1)ienste
tler Industrie und des Verkehrs, sowie eine Kinfuhrung in die Radioterhnik; der Text ist gut und leichtverstlndlirh nbgefaijt, die Abbildungen sind mannigfach und Iehrreich, der Druck und die Ausstiittung ctitllich lassen nichts zu wunschen iibrig. I h s Werk kann
ti.iher iieuerdings als ein brnuehbares und tiiitzliches bestens ernpfohlen werden; es ist popular im riehtigen Sinne.
'u. Lippiizaiin. [BB. 287.1
Die Privatguterwagen aut den deutsrhen Eisenbahnen. Von Dr. H.
A n (I e r s e n. Verlag (iustav Fisrher, Jena 1923. 204 S. (Heft 7
der Reitrage zur Lehre von den industricllen, Handels- und Verkehrsunternehniungen, herausgegeben von Prof. Dr. Passow.)
Brosch. G.-M. 7
J'rivatguterwagen (Kesselwagen, Kiihlmaschinenwagen, Spezial\vagcn nller Art) sind in den Park der Eisenbnhn eingestellte Wagen,
die dem Einsteller gehoren oder die e r getnietet hat; sic sind fiir die
cheniische Industrie von besonderer Bedeutung und eine Existenzfrage, weil die Eisenbahn keine Kesselwngen bereitstellt. Nach einem
(bei Doktorarbeiten dieser Art unvermeidlichen) geschiclitlichen Riickblick uber die Anfange der Verwendung von Privatguterwagen bespricht Verfasser an Hand der geltenden Bestimmungen die Zulassung von Qutern zur Beforderung in diesen Wagen, die Bedingungen
fur ihre Einstellung auf deutschen Eisenbahnen (technische, betriebsund verwaltungstechnische Voraussetzungen, die Haftpflicht des Einstellers und der Eisenbahn), die Tarifvorschriften im inneren deutschen
Verkehr. Betrachtungen iiber die volkswirtschaftliche Bedeutung, ein
Anhang uber die deutschen Wagenleihanstalten und ihre Vereinigungen beschliefien das Buch. Die hauptsachlich beschreibende
Schrift gibt allen, die an Privatgiiterwagen (mit Ausschlufl der Privattierwagen) interessiert sind, eine gute Ubersicht und Zusamnieiistellunp.
Leitner. [RB. 159.1
Kamine, Berechnung ibrer Liebtweiten und Hohen mit einem Narhtrag Uber Saugruganlagen. Von E. I J o h n , Obering. d. Schweizerischen Vereins von Dampfkessel-Resitzern. Zurich. - Selbstverlag d. Schw. V. d. D.-R., Zurich 1923.
Dieses Heft von 44 Seiten ist als Anhang zum Jahresbericht 1922
d. Schw. Vereins v. Dampfkessel-Besitzern herausgegeben. Es be-
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schaftigt sich rnit dem Zweck des Kamins, dem wirkenden Auftrieb,
der Zugstlrke, der Ermittlung de r Verluste durch Messung, der Geschwindigkeitshohe, dem Reibungs- und Zugverlust der Kaminhohc
und -weite, der Beeinflussung der Zugstarke durch Witterung und
ortliche Hohenlage, dem Wasser- und Dampfgehalt, dem Rauchgase,
und schliel3lich wird uber Versuche mit Saugzuganlagen berichtet.
Fiir Neubauten und fur das technische Betriebsburo stellt dieses
Heft ein wertvolles Hillsmittel dar, wenn Fragen wegen der ,%hornsteine zu kliiren sind.
Block. [I3U. 246.1
Die Rauchsebidenfrage der Aluminiumiabriken mit besonderer BeriirksichtiKung der Aluminiumfabrik Chippis. Von Dr. F. W i 1 1 e.
I3erlin 1922. Verlag von Parey.
Fur die Klarung der ungemein verwickelten industriellen Abgasschadenfrage ist alles muhsam erschurfte und rein sachliche Beobachtungs- und Tatsachenmaterial zu begruBen. In der vorliegenden kleinen Schrift sind manche solche Eini~lbeitrage mit Eifer
herangeschafft worden. Insbesondere ist die vom Unterzeichneten
stets vertretene wichtige Methodik eingehalteit, welche fur den Nachweis solcher ,,sttirender Reziehungen' der industriellen Produktion
zur grofltechnischen Pflanzenerzeugung der Forsten fordert, da8 nicht
nur Nachaeisversuche von der belastenden Seite der vermuteten
Schadenwirkung her oder Entlastungsversuche von der ursachlichen
Seite, sondern Ergrundung von beiden Seitert her mit der Priifung
der Abgasquellen auf ihre Schadiyngsmoglichkeiten und schliefilich
der Zusammenhang von Ursache und Wirkung mit den Tauschungsnioglichkeiten erortert werden.
Bei abhangiger Stellung des Priifenden von der einen oder der
andern Seite wird es aber schwer halten, diese au8erst schwer nachweisbaren Erscheinungen und ihren Kausalnexus nebst Ausschaltung
von Verwerhslungsmoglichkeiten ganz uberzeupend darzulegen. Es
gehort uberdies fur die Behandlung von beiden Seiten in der Abgas- oder Rnuchschadenfrage eine langjlhrige spezialistisclie Erfahrung dam.
Die vorliegende Schrift stellt sich im gniizen leider immerhin
als ein Parteigutachten mit dem vorgefafiten Ziele der Entlastung
des Industriewerkes dar. I)as ist der Grund, weshalb der Referent
die Schrift nicht in die Sammlung der in jenem Sinn ,,voraussetzungslosen" ,,Abhandlungen uber Abgase und Rauchschiiden" aufzunehinen
sich entschliefien konnte, als uberdies vom Verleger f u r andere wichliqe Abhsndlungen die buchhlndlerischen Schwierigkeiten dieser Zeit
geltend gemacht, und die ,,Sammlung" stillgelegt werden sollte.
1)as Mauptziel der Schrift ist die Fhtlastung der Chippiser Aluntiniumfabrik. H i e n u kleidet die Abhandlung die Behandlung des
Sonderfalles in allgemeine Eriirterungen zur Abgasfrage ein, welche
erkcnnen lassen, daij der Autor erst zu diesein Fall das Gebiet der
Abgasfriige betreten hat und die Cirundlagen etwas einseitig auffalll,
die Leistung allgemeiner Prufungsmethoden nicht treffend beurteilt
und die nirht gaiiz einfach zu behandelndc Literatur uber die ,,bioirhemische Wirkung der Fluorsaure und der nndern Saureionen" unvollstandig und in nicht einwandfreier Weise herangezogen hat. Insbesondere sind die experiment ellen Studien uber die Abgassiiuren
in dcm einleitenden Kapitel ,,Allgemeine Fragestellung bei Untermchungen tiber Rauchschaden" sehr unvollstHndig behandelt, die prakiisrh n u r selten durchfuhrbare und recht urisirhere ,,S o r a u e r sche
Fangpflanzcnniethode" sowie N e g e r s fundamental hingestellten ErTanzungsversuche uber die Wirkung von SBureliisungen auf (abgeichnittene!) Zweige, die O s t sche Probelappenmethode zur Luft1)rufung usw. ganz unzulreffend iiberschatxt. So ist auch die
V e g e r sche Bezeichnung der ,,postmortalen" Braunung der beschaJigten Blatteile, die so viele ,,angelernte Argumente uber den IIauien wirft" und yon den sogenannten Rauchsch8denspezialisten vie1 zu
w n i g beobarhtet nerde, nichts anderes als ein durrh seinen Klang
'ur manche eindrucksvolles, uberflussiges, kokettes Fremdwort. Denn
laf3 die Totung sich erst in einer Fahlverfarbung usw. erltennbar
nacht, die nach aenigen, unter Umstanden auch mehr Tagen in die
,postmortale" Rotung ubergeht, ist eine der Rauchschadenforschung
angst bekannte Tatsache.
Nirgends mehr als in de r Rauchschadenfrage ist dem Neueinretenden zu raten, solange grundliche Erfahrung fehlt, moglichst
tritisch zu arbeiten und eigene Veroffentlichungen mit Vorsicht zu
iehandeln. Nirgends wird niehr gesundipt in dieser IIinsicht als in
ler so ungemein schwierigen Rauchschadenfrnge.
Wislicei~.us.[BB. 239.1
l i e Dekadenz der Arbeit. Von T h e S v e d b e r g , Prof. a. d. Universilat Upsala. Nach der 2. Aufl. aus dem Schwedischen ubersetzt
von Dr. R. F i n k e 1 s 1 e i n. Leipzig 1923. Akadem. Verlagsgesellschaft ni. b. H.
Brosch. G.-M. 5, geb. G.-M. 6
Ich war recht erstaunt, d a 5 m i r die Schriftleitung dieser Zeitchrift dieses Buch zur Besprechung ubersandte; vermutete ich doch
iach dem Titel, daf3 es sich um ein soziologisches Werk handele,
n welchem nach den Grunden der gegenwilrtig so aeit verbreiteten
:rankhaften Leistungsverminderung der korperlich und geistiq arbeienden Menschheit geforscht werde; und wie mir ging es zahlreichen
Collegen, denen ich das Ruch vorlegte. Urn so g r o k r war meine
jberraschung, als ich das Inhaltsveneichnis durchsah und feststellte,
la5 der erste der in dem Buch vereinigten Essays eine Darstellung
les zweiten Satzes de r mechanischen Warmetheorie bringt, und daB
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