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Die quantitative organische Mikroanalyse. Von Fritz Pergl. 3. Auflage. Verlag Julius Springer Berlin 1930. Preis brosch. RM. 24 Ц geb. RM

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Zvitscht.. firr angew.
J. 199Oj
S e , . 43.
Neue Biichsr
physik im V. Band vereinigt. Zu diesem letzten Band ist insbesondere noch zu benicrken, dai3 in ihni auch die einfachsteii
Grundvorstellungen der Wellenmechanik dargestellt smd. Dadurch, da13 jedes Bdndchen nunmehr ein Sachregister erhalteii
hat, durfte das gesamte Werk betrlchtlich an Wert gewoniieii
haben. Fur die Studierenden der Physik und fur alle, die
eine kurze Einfuhrung in die theoretische Physik suchen, dlirftc:
das Werk auch in der vorliegenden neuen Auflage wieder von
K . Kohl. [BR. 102.1
groi3em Nutzen sein.
Stereoehemie. Von Georg W i t t i g. Akadeniische Verlagsgesellschaft ni. b. H.. Leipzig 1930. Preis brosch. RM. 33,-.
Im Jahre 1904 erschien das klassische Lehrbuch der Stereochemie von A 1 f r e d W e r n e r , in welcheni die damals bekannten stereochemischen Tatsachen in vortrefflicher Weise
zusammengefafit wurden. Inzwischen ist die stereocheniische
Forschung gewaltig fortgeschritten und hat zahlreiche neue Gebiete erobert. Uni so schinerzlicher niu8te es beruhren, da8
bisher ein Buch inittleren IJrnfangs fehlte, in welcheni man sich
iiber den heutigen Stand unseres stereocheniischen Wissens
orientieren konnte.
Der Marburger Privatdozent Georg W i t t i g hat sich der
lohnenden Aufgabe unterzogeii. diesem Mange1 abzuhelfen. Wie
schon eine kurze Durchsicht seines Ruches zeigt, liegt hier eine
wissenschaftliche Leistung vor, zu der man dem Verfasser nur
patulieren kann.
Ganz sachgemat3 wird zunachst die Stereochemie des
Kohlenstoffs besprochen; dann folgen die beiden Kapitel iiber
die Stereochemie des Slickstoffs und die Slereochemie der
iibrigen Elemente. Den Abschlu8 bilden die Abschnitte ,,Stereochemie und Kristallstruktur" und ,,Slereocheinie und Reaklionskinetik". Mit dieser Einteilung kann man sich im allgenieineii
einverstanden erkllren; nur halte ich es nicht fur richtig, da8
die optisch aktiven Ammoniumsalze von den optisch aktiven
Schwefel- und Selenverbindungen allzu scharf abgetrennt werden, indem nur die letzteren bei den Koordinationsverbindungen
abgehandelt werden.
Besonders begriit3enswert ist vor allem die Aufnahme
kristallstruktur-chemischer Betrachtungen, die so zum ersten
Male in eineni stereochemischen Lehrbuch erscheinen. Man
erkennt aus den Darlegungen des Verfassers recht deutlich,
dal3 die Koordinationslehre berufen ist, Stereochemie und
Kristallographie aufs engste zu verkniipfeii. Auf dieser gemeinschaftlichen Basis vollzieht sich gerade in unseren Tagen die
slrukturchemische und stereocheIiiisclie Aufklarung der bisher
so rltselhaften koriiplexen Silicate, die wohl in der niichsteii
Auflage d e s W i t t i g when Lehrbuchs ein wichtiges Kapitel
bilden werden.
In dieser Auflage sollteri dann aber auch in dem Abschnit!
uber polycyclische Systenie die so interessanten Isomerieerscheinungen beim Tropin und Ekgonin nicht fehlen; auch
sollte d a m als Begrunder der Chemie der inneren Komplexsalze €I e i n r i c h L e y zu seineni Recht kommen. Alfred
W e r n e r hat den Begriff der iuneren Komplexsalze nicht
geschaffen, sondern nur iibernommen und auf die Farblacke
angewandt.
. P . Pfeiffer. [BB. 177.1
Die quantitative organische Mikroanalyse. Von Fritz P r e g 1.
3. Auflage. Verlag Julius Springer, Berlin 1930. Preis
brosch. RM. 34,-, geb. RM. 26,-.
Die 1. Auflage des Ruches erschien vor 14 Jahren. Seitdem
ist die Mikroanalyse eines der vollkommensten und unentbehrlichsten Hilfsmittel des Chemikers geworden. Die Ausarbeitung
der organischeii Mikroanalyse durch P r e g 1 eilte der Entwicklung der organischen Chemie, die wohl noch lange Zeit im
Zeichen der Erforschung der Naturstoffe stehen wird, voraus.
Die nieisten dieser Arbeiten wl r en ohne die Mikroanalyse
nicht durchfuhrbar. Zwar bieten auch d i e Halbmikromethoden
liir den Praktikunisbetrieb und manche Industrielaboratorieii
gegeniiber den Makromethoden bedeutende Vorteile, weil nicht
jeder Chemiker mit der ,,cliemischen Aseptik" hegabt ist, um
eine Mikroniethode durchfuhren zu konnen. Sie genugen aber
hiiiifig den Anforderungen an die Kleinheit der Substanziilengen nicht. Stellen doch die wenigen Milligramme, welche
die P r e g 1 schen Metboden erfordern, gerade bei den Arbeiteri
iiber h'aturstoffe oft die Grenze des Beschaffbaren dar. Daruni
96 1
ist die Mikroanalyse ein selbstverstandliches Hilfsmittel aller
wissenschaftlichen Laboratorien geworden.
lhre Verbreitung verdanken die P r e g 1 schen Methodc!i
aber nicht, nur ihrer Notwendigkeit, sondern zum groliten Teil
ihrer vollendeten Entwicklung. die es ernioglicht, bei gewissenhafter Arbeit stets schnelle und sichere Resultate zu erlangen.
,,Die quantitative organische Mikroanalyse", die jetzt in ibrer
dritten Auflage vor uns liegt, hat durch die ausgezeichnete
Art, in der P r e g 1 seine Erfahrungen wiedergibt, hesonders
zu diesem groBen Erfolg beigetragen.
Es ist der Vorzug guter Methoden, daB sie im Laufe der
Zeit gro8eren Wandlungen nicht unterliegen. Sie sind eben
e t m s absolut Richtiges, das voklkommene Endprodukt grokr
analytischer Kunst. Eine zweckmabige Gepflogenheit P r e g 1 s
ist es, eine Methode erst dann bekanntzugeben, a e n n die Zeit
der Wandlungen bereits voruber ist, und wenn sie nach alleri
Richtungen die Probe bestanden hat. Vor fiinf .Jahren wurde
bereits die Acetylbestimmung iin P r e g 1 schen Institut erfolgreich durchgefuhrt, im vorigen Jahre wurde sie erstnialigr
be kanntgegeben.
Der padagogisch bedeutungsvolle Grundsatz, den Leser
teilnehmen zu lassen an den Schwierigkeiten, die bis zur vollkominenen Gestaltung der Methode zu uberwinden waren, ist
auch in der neuen Auflage beibehalten worden. Das gilt
besonders fur die C-H-Bestinimung. Nur so wird dem AnIInger das Auffinden von Fehleni und ihre Beseitigung ernioglicht. An der Darstellung der schon friiher beschriebcneri
Methoden hat sich manches gelndert. Ohne auf die historische
Entwicklung zu verzichten, wurden manche Kapitel vollig unigestaltet oder erweitert. Durch Aufnabme neuer Verfahren ist
das Buch bedeutend umfangreicher geworden. Dabei bandelt
es sich nur um solche, die von P r e g 1 und seinen Mitarbeitern
ausgearbeitet wurden, sowie einige von andemu Autoren, iibcr
die der Verfasser selbst Erfahrungeii sanimeln konnte. Neheu
diesen neuen Metboden enthalt die dritte Auflage viele neuc
wertvolle Einzelheiten.
Fur die C-H-Bestimmung ist die Mitteilung iiber Absorptionsmittel f i r CO, von Bedeutung, die leistungsfahiger als
Xatronkalk sind. Die Ilalogen- und Schwefelbestimniung hat
verschiedene wertvolle Erweiterungen erfahreii, so z. B. die
Bestiminung des Schwefels durch Titration.
Die Mikroelektrolyse wurde durch eine elektrolytische Quecksilberbestirnniung bereichert. Ferner sind neue Methoden der Methylimidbestimmung sowie die schon erwihnte, besonders wichtige
Acetylbestimmung aufgenoinmen. Das Kapitel iiber die Bestimniung des Molekulargewichts ist durch eine ebullioskopische
Methode und eine kryoskopische a n fliissigen Korpern bereichert worden. Ein Kapitel uber Mikropolarisation und Bemerkungen uber die Reinigung kleiner Substanzmengen
schlie8en das Buch.
Nur wenige liaben die Moglichkeit, unter der Leitung des
Meisters selbst die in deni Buch bescbriebenen Methoden zu
erlernen. Daruni ist aber die Sorge des Verfassers, e r konne
zu ausfiihrlicb geworden win, ganz unberechtigt. F u r die
grol3e Ausfiihrlichkeit und die klare Scbilderung der vielen
Einzelheiteu, dereii Unkenntnis so leicht verhlngnisvoll werden
kann, wird ihm jeder nur dankbar sein. Die Angahen des
Ruches sind 90 genau und ins einzelne gehend, da8 es bei
analytischem Gefuhl und einiger Geduld durchaus inoglich ist,
sich die darin beschriebenen Methoden ohne praktische Anleitung anzueignen.
A. Hieche. [RB. 41.1
Die physikalische Chemie der Kesselsteinbildung und ihre Verhiitung. Von DipLIng. R. S t u ni p e r. Verlag Ferd. Encke.
Stultgart 1930. Preis geh. RM. 4,80.
Die Darstel,lung in de r recht verdienstvollen Schrift geht
von physikalisch-chemischen Untersuchungen aus, welche Zuni
grol3eren Teil von amerikanischen Forschern ausgefiihrt worden sind. Die Darlegungen sind recht klar und fur die verwickelten Vorgange, welche zur Ausscheidung der Kesselsteintildner irn Dampfkessel fflbren, von Wicbtigkeit. Der Verfasser,
der selbst auf dem Gebiete der Kesselsteinverhutung Verdienstvolles geleistet hat, fugt eingehende Erorterungen an, die
dabin fiihren, da8 man nach erfolgter norrnaler Speisewasseraufbereitung die sonst uiivermeidlichen Abscheidungen noch
beeinflussen kann in de r Art, dai3 sie in Form von Schlamm,
in welcher sie ani wenigsten Schaden anrichten konnen, aus-
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