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Die quantitative organische Mikroanalyse. Von Prof. Dr. Med. et phil. h. c. Fritz Pregl. Zweite. durchgesehene und vermehrte Auflage mit 42 Abbildungen. VII u. 217 Seiten. Berlin. Verlag von Julius Springer

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9'7. Jabrgsng 1924
]
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Neue Blicber
neben, vor und nach ihr in der R6ste ablaufenden Vorgange. (Vgl.
auch das Sammelreferat iiber die Fortschritte der biologisrhen AufschlieDung von Faserstengeln in Nr. 36/36 dieser Zeitschrift, 1923,
Seite 540.)
TobEer. [BB. 54.1
Dio quantitative organiscbe likroanalyse. Von Prof. Dr. med. et phil.
h. c. F r i t z P r e g 1. Zweite, durchgesehene und vermehrte Auflage mil 42 Abbildungen. VIII u. 217 Seiten. Berlin. Verlag von
Julius 'Springer.
GCb. G..M. 12
Dieses Buch ist eine meisterhafte Arbeit aus einem GuB. Das
ganze umfangreiche Gebiet wird darin in klarer Sprache und so eingehend, aber ohne Weitschweifigkeiten behandelt, dalj ein geschickter
Cherniker rnit angeborener ,,chemischer Aseptik" (S. 215) und der
erforderlirhen Ausdauer sich diese Brbeitsmethoden ohne persanliche
Anleitung zu eigen machen kann. Man gewinnt beim Studium des
Buches den Eindruck, daB alles, was darin steht, auf griindliche Erfahrung aufgebaut ist. Es sind alle Anweisungen a u k sorgsamste erwogen und erprobt. Und so ist eiue Anleitung entstanden, die sich
wie ein k 1 a s s i s c h e s W e r k liest, in welchem d i e Ergebnisse der
Arbeit und Erfahrungen von Generationen niedergelegt sind, wahrend
die darin behandelte Arbeit in Wirklichkeit von dem Verfasser und
seinen Mitarbeitern in einem Zeitraum von nur 13 Jahren geleistet
worden ist. Der Inhalt des Buches ist so wichtig - werden doc11
nicht nur die Bestimmungsmethoden der haufiger vorkommenden Elemente behandelt, sondern auch die des Phosphors und Arsens, die
Bestimmung von Metallen in (organischen) Salzen, die quantitative
Mikroelektronnalyse, die mikroanalytische Karboxylbestimmung,
die mikroanalytisrhe Bestimmung von Methoxyl- und Athoxylgmppen,
die mikroanalytische Bestimmung von Methylgruppen am Stickstoff,
die Bestimmung des Molekulargewichts in kleinen Mengen organischer
Substanzen nach dem Prinzip der Siedepunktserhohung - dalj eigentlirh jeder Chemiker, der seinen Beruf crnst nimmt, rnit dem Inhalt
dieses Werkes vertraut sein sollte, zumal darin auch ein Abschnitt
uber Reinigung kleiner Substanzmengen enthalten ist.
Fur eine sicherlich schon bald notwendig werdende Neubearbeitung mochte der Referent sich gestatten, den IIerrn Verfasser auf
einige Kleinigkeiten, auf die er gestoBen ist, aufmerksam zu machen.
Auf S. 129 ist fur den Regenerativblock eine falsche Nummer der
Abbildung (14 statt 15) angegeben. Der letzte Satz auf S. 121 ist
irgendwie, vielleicht beim Umbrechen, entstellt. Zu den Angaben
iiber die *dektroanalytische Abscheidung des KuDfers (S. 170) ware
hinzuzufugen, daB ein UberschuB von Salpetersaure am einfachsten
durch Zugabe von Natriumacetat unschiidlich gemacht werden kann.
(Resonders storend ist die Gegenwart von Stickoxyden.) .Schwammige
Beschaffenheit des Kupfers ist unter allen Umstanden bei quantitativen Bestimmunken des Kupfers zu vermeiden, weil sonst mit ganz
erheblichen Fehlern infolge Oxydation zu rechnen ist.
136tfger. [BB. 44.1
Carleton Ellis, Synthetic Resins and their Plastics. 1923. Book Department The Chemical Catalog Company, Inc., New York, U. S. A.
Wer sich jemals mit Kunstharzen befafit und versucht hat, sich
durch die unendliche Patentliterahr dieses Gebietes hindurchzuarbeiten, wird sich erinnern, daB die Miihe einer Tantalusarbeit gleich
war. Denn wahrend einerseits wirklich brauchbare oder gar wissenschaftliche Abhandlungen uber dieses Gebiet h u m vorhanden sind,
anderseits die zahllosen, besonders die amerikanischen Patente sich
oft nur in minimalen Punkten unterscheiden, trotzdem aber iiui3erst
weitschweifig gehalten sind und vieles mehrfach wiederholen, ist
eine sachgemaae Beurteilung des Gebietes oder gar eine vollige
Ubersicht fast unmoglich. Ich hatte gehofft, in dem obigen Buch
diese 6bersicht oder wenigstens den Weg zu einer solchen zu Anden.
Es ist grofiziigig angelegt. enthalt in 27 Kapiteln und auf inst 500 zum
Teil eng bedruckten Seiten nichts als Literatur iiber die Darstellung
und Verwendung der Kunstharze, wobei der Begri5 ,,Kunstharz" entsprechend unseren neuzeitlichen Anschauungen noch eng genug gezogen a u r d e und nur wirklich synthetische Kunstharzprodukte umfaat. Ich war aber leider recht enttlluscht. Man mu0 es dem Verfasser lassen, daB er mit einem bewundernswerten FleiB an seine
Arbeit herangetreten ist, und daB er in unermudlichem Eifer wenigstens soweit die amerikanische Literatur in Frage kommt wohl alles zusammengetragen hat, was tiber Kunstharze zu finden
ist: aber er hat alles nur aneinandergereiht, und man vermiBt die
Betrachtung der Materie vom Standpunkt des Sachverstandigen. Es
ist etwas anderes, ob man eine Monopaphie uber chemisch bestimmte, kristallisierte Individuen schreibt, deren Aufbau und Eigenschaften festliegen und scharf aneinandergereiht werden konnen, oder
ob man uber ein Gebiet berichtet, dessen ganze Fobrikation noch
geheimnisvoll behandelt wird und lediglich durch Patente geschutzt
ist, und dessen ganzer Chemismus noch der Aufklarung bedarf. Bei
jenen kann man, ohne von sich aus etwas hinzuzutun. lediqlich durch
seine Arbeit des Sammelns ein y t e s und wertvolles Hilfsbuch fur
den das Gebiet bearbeitenden Chemiker schreiben; bei diesem erfordert bereits das Aneinanderreihen der unendlich vielen verschiedenen Patentverfahren usw. unbedingt eine ganz hervorragende Sachkenntnis und ein Uber-der-Sache-Stehen, will man nicht durch dauerndes Aufziihlen vieler gleicher und diametral entgegenstehender Verfahren jegliche Obersicht unmoglich machen. Auf alle Fiille hat
E l l i s in diesem Punkte sein Problem nicht gelost. Trotz der E i n
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119
eilung in viele Kapitel ist es ihm nicht gelungen, H a r e Abgrenungen zu erreichen und ein wahlloses Aneinanderreihen zu verlindern. Eine verstandliche Einordnung der vielen verschiedenen
Ierfahren in ciner auch nur einigermaaen iibersichtlichen Weise is1
em Verfasser nicht gegliickt. Nur bei den Kapiicln iiber die PreDrtikel und bei allen Angaben iiber Pressungm mit Kunstharzen und
[unstharzgemischen zeigt sich ein vorteilhaftes Verstehen der Maerie. Man hat das Gefuhl, daB hier das eigentliche Gebiet des Verassers liegt. Hier wird auch ab und zu ganz schwach eine Kritik
aut, die man leider sonst im ganzen Buch restlos vermi0t.
So ist das Werk fur den Fachmann zwar ein gutes Nachschlageluch, das ihm in Zukunft in Ermangelung eines besseren unentbehrich sein wird, schon allein rnit Rucksicht auf die Beurteilung der
'atentfiihigkeit neuer Gedanken und Erfindungen; dem Laien bringt
las Buch nicht so viel, daR e r nach seiner Lhrcharbeitung auch nur
!inigermaBen im klaren wiire, wie der heutigc Stand der Wissenchaft der Kunstharze ist, oder gar, wie man heute Kunstharze
abrikmiiBig herstellt oder zweckm5Big herstellen konnte.
Vielleicht sammelt der Verfasser bis zur zweiten Auflage des
Nerkes so viel praktische Erfahrurig, dalj e r dann auch das, was
ch vermiBte. brinct Auf einzelne Kleinigkeiten einzugehen,
fehlt
nir der Raum undV das Interesse der Allemeinheit.
Fonrobert. [BB. 108.1
'iirberei- und textilcbemisehe Untersuchnngen. Von Dr. Paul H e e r m a n n. 4.Auflage. Mit 8 Textabb. Verlag Jul. Springer. Berlin 1923.
Geb. G.-M. 11
Das von H e e r m a n n herausgegebene Cuch enthllt sine Fillle
ron wertvollen AnEaben. Neben den allgemeinen annlytischen
dethoden, die fur Fabriklaboratorien in Betracht kommen, sind
iuch Amfiihrungen Uber qualitative, chemische und ftirberische Untertheidungen und Trennungen von Gespinstfasern und Uber die Unter,uchung der wichtigsten Hilfsstoile wiedergegeben. Weiterhin finden
iich -4usfuhrungen uher die Untersuchung von Farbstoffen und der
reredeltcn and gef%rbten Fasern. Oberdies sind die Bestimmungsnethoden der Seidenbeschwemng und der Echtheitspriifung von
78rbungen angegeben. Das Puch, das bereits in der vierteii Auflage
:rscheint, ist fur Fsrberei- und Textilanstalten im Hinblick auf seinen
tachpemBS darpestellten Inhalt als unentbehrlich zu bezeichnen.
Bed. IHR. 67.1
Verarbeitung des Naphthas oder des Erdols auf Lencht- nnd Srhmierole. Von F. A. R o 13 m B B 1 e r. Zweite, vollstilndig umgearbeitete
Auflage. Wien und Leipzig. Verlag von A. Hartleben.
Der ungenannt gebliebene Bearbeiter der zweiten Auflage hat
iich wahrscheinlich bei der Rearbeitung des bekannten R o 13 n 1 B 1 e r schen Buches den a n und fur sich lobenswerten Grundsatz
cur Richtschnur genommen: ,&testes bewahrt rnit Treue, freundlich
IufgefaStes Neue". Das Ruch hat aber dadurch eine wenig einheitliche Zusammensetzung erhalten. U'ahrend auf der einen Seite teilweise veraltete Verfahren und Apparate geschildert werden, und zwar
mit einer Anklammerung a n das Alte, daB noch mit FuB, QuadratfuO
und KubikfuB gerechnet wird, ferner mit Pud, Dampfdrucken in Pfund
fur den Quadratzoll u. dgl. ist das Neue derart freundlich aufgefaBt,
daB Verfahren, die entweder niemals ausgefuhrt wurden oder nur
eine untergeordnete Bedeutung haben, seitenlang beschrieben werden, wiihrend man wichtige Arbeitsweisen und Erfindungen entweder
gar nicht oder nur ganz k u n erwahnt findet, wie z. R. die Erdolgewinnung im Schachtbau, das B u r t o n verfahren oder die kontinuierlich arbeitende Hochvakuumdestillation. Andere Verfahren wieder, wie das E d e 1 e a n u verfahren sind dagegen ihrer Bedeutung
entsprechend geschildert.
Das Remiihen des Bearbeiters der zweiten Auflage, die rieuesten
Erfahrungen und Fortschritte auf dem Gebiete der Erdolindustrie zu
bringen, ist unverkennbar, doch ware erwiinscht, daB er dabei verstanden hatte, die Spreu von dem Weizen zu scheiden. Das R o O m B 13 1 e r sche Buch war gewiB durch die auDerordentlichen Fortschritte der Erdolindustrie im Laufe der Jahrzehnte veraltet, in
seiner Anlage aber gut und einheitlich und enthalt, als von einem
Praktiker stammend, viel wertvollen AufschluD iiber die Arbeitsmethoden der Industrie. Seine Art der Darstellung war gerade geeignet, dem technisch interessierten Laien die Vorgange der Erdijlgewinnung und Verarbei tung niiherzubringen, und viele der Vorzuge sind dem Buch auch erhalten geblieben, nur ist bei einer
weiteren Neuauflage eine kritische Sichtung der Erweiterungen des
Gmefe. [BB. 118.1
Buches dringend anzuraten.
Die Braunkohlenteerprodukte. Von Generaldirektor Dr. W. S c h e i t h a u e r. Mit 40 Abbildungen. Zweite, neubearbeitete Auflage.
Leipzig 1923. Dr. Max Jiinecke, Verlagsbuchhandlunq.
Die Neuauflage und Neubearbeitung dieses den 296. Band der
Bibliothek der gesamten Technik bildenden Werkrhena ist durch
dieselben Grilnde veranlaBt wie die des grofien Werkes des Verfassers ,,Die Schwelteere". Eine Reihe von Verbesserungen, die in
die Braunkohlenteerindustrie wiihrend der Jahre seit dem Erscheinen
der ersten Auflage Eingang getunden haben, muBten auch in diesem
kleinen, nicht !ur den engeren Fachmann bestimmten Buche Aufnahme Anden, um das Bild der neuerdings zu so groBer volkswirtschaftlicher Bedeutung gelangten Industrie nicht verzerrt erscheinen
zu lassen. Auch die statistischen Angaben, d i e in einem solchen,
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