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Die Renaissance der Physik. Von K. Darrow. Autorisierte bersetzung aus dem Amerikanischen von P. Gutscher. 385 S. mit 43 Bildbeigaben. P. Szolnay Verlag Berlin Wien Leipzig 1939. Pr. kart. RM. 7 50 geb. RM

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X r u e Biicher
drei nachsten Ecken verlaufen. Die [SbSJPyramjden sind entsprechecd der Formel Sb,S, zu bandfornugen hlolekiilen
/ \Sb/
I
\ $b/
\8b/
k
\
\sb/
\SG/
1
I
\ st/
sI
\Sb/
5'
!
8
~ e r b u n d e n . Die in Iden Bandern enthaltenen Pyramidenkttten
\sL/
j\sb/5\sb/
birden auch cin Bauelement des nadelformig kristallisierenden
CuSbS, bzw. CuBiS,. Die Rupferatome sind hier tetraedrisch ron
Schwefelatomen umgrben.
Die [SbS,]- und [BiS,]-Pyramiden bzw. die unten beschriebenen
vbergange zu Oktaedern sind wohl am Aufbau der meisten kristallisierten Sulfosalze beteiligt. Soweit Blei das zweiwertige Metal1
bildet, sind Oktaeder [PbS,] als weiteres Strukturelement wahrscheinlich. wobei auch Kettenbildung iiach den1 Schema
\psb/
5\;b/
?\A/
/S\S/S\$/S\
moglich ist. I n AgSbS, sind die Silber- und Antimonatome yon
Schwefelatomen angenahert oktaedrisch umgebenll). Jedoch sind
vermutlich drei Abstande Sb-S kiirzer, drei langer, entsprechend
einer Andeutung der oben beschriebenen [SbS,]-Pyramide. Dagegen bilden in der uber 225O stabilen kubischen Modifikation von
AgBiS, die Schwefelatome regulare Oktaeder um die Silber- U R d
Wismutatornel2).
In den als Minerale vorkommenden Sulfosalzen sind somit
keine Saureradikale zu erkennen. Sie sind als Doppelsulfide aufzufassen, denen die Bauelemente der entsprechenden einfachen
Sulfide zugrunde liegen ,
"1 W.Bofmann, Fj.-B.PralW. iLkad. Wiss.1868, 111.
12)
P. Ran7duhr.etienrla 1988,71.
WEUB BUCHER
Die Renaissance d e r Physik. Von X. D a r r o w . Autorisierte
Obersetzung aus dern Amerikanischen von P. G u t s c h e r . 385 S .
mit 43 Bildbeigaben. P. Szolnay Verlag. Berlin.V'ien, Leipzigl939.
Pr. kart. RM. 7,50, geb. RhI. 8,50.
Vf. stellt sich die Aufgabe, die ErkenntnisEe der neueren
Physik einem weiteren Kreise zu vermitteln. Ich glaube, daB diese
Aufgabe nicht gelost werden kann, weil sie Voraussetzungen verlangt, welche nicht gegeben sind. Dessen ist sich der Vf. auchwohl
bewuBt; er schaltet immer wieder Teile ein, in Kelchen die unentbehrlichen Grundlagen aus der alteren Physik dem Leser beigebracht
werden sollen, und er bemiiht sich durch eine oft recht bilderreiche,
an bekannte Erscheinungen der Natur anschlieBende Sprachc,
das Eindringen i n reichlich abstrakte Gebiete zu erleichtern. Hierdurch muI3 eine sehr groBe Breite der Darstellung in Kauf gecommen
werden, welche den aufmerksamen, naturwissenschaftlich gut
ausgebildeten Leser, der vie1 von dem Studium des Buches haben
kann, stort. den1 reinen Laien aber nichts niitzt. Behandelt wird
die gesamte neuere Atomistik, von Elektronen und Lichtquanten
bis zu Materiewellen und kiinstlicher Radioaktivitat ; nicht nur die
Ergebnisse und ihre Bedeutung f* das physikalische Weltbild,
sondern auch die wichtigsten Verfahren werden gebracht. - Die
Ubersetzung ist nicht gut, z. T. sind sinnstorende Fehler gemacbt.
So wird immer und immer wieder von ,,Brechung" gesprochen.
wenn Beugung gemeint ist. S. 186 sol1 erklKrt werden, daB das
Reflexioiisgitter ,,die verstoBenen oder gebrochenen ( ! ) Strahleri
erscheinen 1aI3t, in denen sich die komponenten Wellen des Strahles
verteilen". Ehenso unverstandlich ist die Erklarung des Auflosungsvermogens eines Gitters : ,,J e niehr Linien nebeneinanderliegen,
desto scharfer und klarer sind die Bahnen der gebrochenen Wellenziige". (Man findet mehrere solche Satze, bei denen man nicht
weiP, ob den Verfasser oder den Ubersetzer die Schuld trifft.)
,,Mica" heist auf deutsch Glimmer, was der Ubersetzer wohl hatte
feststellen konuen. S . 122 ist nicht von der Theorie des Lichtes.
sondern von der des L e u c h t e n s die Rede; S . 137 sind nicht chernsche Zusammensetzungen, sondern Molekiile gemeint : man sagt
nicht ,,Rastrierung" sondern Teilung eines Gitters; S. 176 mu13
es statt gleichartig heioen gleichformig (gemeint ist isotrop). Dies
nur als einige Beispiele, die zum Teil arge Misverstandnisse hervorrufen konnen. - Gar nicht verstamllich ist niir der Titel des Buches
und seine Begrundung : Die .,Renaissance vor vierhundert J ahren"
war doch eine Wiedergeburt einer schon einmal lebendig gewesenen
Kultur und Geistigkeit - die^ heutige Physik ist eine besonders
gliickliche Periode (wie es deren schon mehrere gab) in der Erforschung der Natur, die in ihrem Strehen nach Erkenntnis und in
ihrer grundsatzlichen Methodik folgerichtig die seit Beginn der
exakten Naturforschung eingeschlagene Richtung fortsetzt.
W . Cerlach. [RB. lS6.l
Angewu%dle C h e m i e
53.Jahrg. 1940. h'r.33134
Leuchtfarben. Geschichte, Herstellung, Eigenschaften und
Anwendung. Von F. F r i t z . Mit zahlr.Tab., Vorschr. u.Lit.-Ang.
224 S.
Chem.-techn. Verlag Bodenbender. Berlin 1940.
Pr. geb. Rhf. 18,--.
Nach einigen kurzeu einleitenden Abschnitten iiber Begriffsbestimmung und Benennung phosphorescierender Korper sowie
einer Aufzahlung der auffallendsten physikalischen Erscheinungen
auf diesem Gebiet bringen die am meisten ausgebauten Abschnitte
des Buches eine eingehende Wiedergabe der Geschichte der anorganischen Phosphore und insbesondere der Methoden zur Herstellung
derselben. In der chemisch methodischen s i t e liegt der Schwerpunkt
des Buches. Das Buch zeichnet sich durch eine mit grodtem FleiB
zusammengetragene Ubersicht iiber dieim Schrifttum und in Patenten
niedergelegten Erfahrungen, insbesondere solche praparativer Art,
aus. Hervorgehoben sei die Beriicksichtigung der alteren Literatur.
Ein nicht zu umgehender Mangel derartiger Zusammenstellungen
liegt naturgemai3 in dem Umstand, d a 5 die Erfahrungen der hdustrie
nur insofern zur Geltung kommen, als skin der Patentliteratur niedergelegt sind. Bei dern i n Frage kommenden Gebiet diirften gerade
die wirksamsten chemischen Verfahren bzw. Verfahrenseinzelheiten
nieist unveroffentlicht win. Bin eigener Abschnitt ist der Frage der
Auftragung der Phosphore (Bindemittel) gewidmet.
Bei der Suche z.B. nach Patenten bildet das Buch ein willkommenes Nachschlagewerk.
I n einem phgaikalischen Teil bringt das Buch cine Beschreibung
der Erscheinungen und die herkommlichen Ansichten iiber deren
Deutung. Hierbei wurden die auf eine Xlarung der Vorstellungtn
und auf eine Vereinfachung des bis vor kurzem noch uberaus verwickelten Tatbestandes hindeutenden neuen experinientellen Befunse
nicht beriicksichtigt. Ein letzter Abschnitt bringt schlieBlich e k e
kurze Darstellung der technischen Anwendungen von Leuchtmasst n
(Sichtbarmachen von Gegenstanden in1 Dunkeln, Leuchtschirme,
Verwendung in der Photographie, in der I,ichttechnik und zu analytischen Zwecken), wobei jedoch die sehr wichtige neue Literatur fast
keine Beriicksichtigung gefunden hat.
Eine Behandlung der organischen I,euchtstoffe w 5 e iiber den
Rahmen des Buches hinausgegangen. Angesichts der Bedeutung,
die sie auf vielen Gebieten z. B. bei der Luminescenzanalyse oder auf
photographischem Gebiet erlangt haben, ist es jedoch nicht zutreffend,
wenn man diesen Leuchtstoffen die praktische Bedeutung abspricht
( S . 113).
Zum SchluB wird eine Aufzahlung der Firmen gebracht, die
sich niit der Herstellung von Leuchtstoffen beschaftigen.
U'as die audere Ausstattung des Buches anbelangt, so sei
erwahnt, daI3 es nlit einem mit Leuchtfarben iiberzogenen nachleuchtenden Buchriicken verselien ist.
Srhbn. [BB. 103.1
Fortschritte d e r p h o t o g r a p h i e 11. Bearb. v. H. F r i e s e r , H. L a p p ,
R. L e i s t n e r , H. Liischer, W. M e i d i n g e r , R. M e y e r , H. S a n e r ,
G. S t a d e , M. Wolff. Herausg. v. E. S t e n g e r u. H. S t a u d e .
Bd. 6 d. Ergebn. d. angew. physikal. Chemie, begr. v . M. L e B l a n c .
11.487 Fig. Akadem. Verlagsges. rn. b. H. Leipzig 1940. Pr. geh
RM. 44,--,geb. RM. 46,--.
Das Werk berichtet in Erganzung zum ersten Band - bewul3t
iiber die Grenzen der physikalischen Chemie hinausgreifend - in
Einzelberichten iiber die Fortschritte wissenschaftlicher, technischer
und patatrechtlicher Art auf folgenden Gebieten : Lichtquellen f i i r
photographische Zwecke ( M . WoZff), photographische Optik ( K .Leistner), photographische Entfernungsmesser ( H . Sazler), Nitro- und
Acetylcellulose als Schichttrager f i i r photographische Emulsionen
( H . Lapp), Sensitometrie (R.
Stazlde), Kornigkeit und Auflosungsvermogen ( H . Prieser), die farbenphotographischen subtraktiven
Mehrschichtenverfahren ( K .Meyer), Infrarotphotographie und RBntgenphotographie ( W .Meidinger), Stereophotographie ( H . Liischer) und
Mikrophotographie (Q. Stade). Der Wert des Buches liegt nicht nur
in der Reichhaltigkeit, sondern ebensosehr in der Art der Darstellung.
Der vorhandene Stoff ist nicht einfach in zeitlicher Reihenfolge
zusammengetragen, sondern geordnet, kritisch bewertet und in
grol3ere Zusarnmenhange hineingestellt. Einzelne Beitrage gewinuen
durch besondere .Wage lehrbuchahnlichen Charakter und schliel3en
so z . B. fur Komigkeit und Auflosungsvermogen, Sensitometrie und
Farbenphotographie langst empfundene Liicken. Dem in der photographischen Industrie Tatigen werden die z. T. mit bemerkenswerter Miihe ausgearbeiteten Patentzusatnnietistrll~gen (2. B.
iiber photographische Optik) aukrordentlich willkommen sein.
Entsprechend dem Doppelcharakter des Buches als Nachschlagewerk und Speziallehrbuch wird der Leserkreis, der von ihm Nutzen
ziehen kann, sehr gr05 sein, zumal gegenwartig das photographische
Berichtswesen infolge des Krieges und wegen des Nichtwiedererscheinens voii Eders Jahrbuch und Priesers und Staiules Jahresberichten der Photographie ziemlich unzureichend jst. Kritisch sei
folgendes bemerkt : Die aua&id&ch als prinzipiell gekennzeichnete
Darstel lung d+r ZtRtmmenhGnge zwischen Sensibilisierungsvermogeu
und Ronstitution gibt kein zutreffendes Bild dieses allerdings auch
fiir eine Darstellung auf nur 3 Seiten zu unifangreichen Gebietes.
Bei der Besprechung der Infrarotaufnahrnematerialien fehlt ein
Hinweis auf auslandische Fabrikate. Uber den Platz, der heute in
tinem Fortschrittshericht (der j a nicht nur Zukiinftiges vorweg-
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