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Die Rotationszeit der Sonne aus Beobachtungen zu Danzig besttigt.

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1851.
ANNALEN
no.
12.
DER PHYSIK UND CHEMIE.
BAND LXXXIV.
I. Die Rotationszeit der Sonne, uus Beobachtungen
zu Danzig bestztigt uom Dr. B u g s Ballot
in Utrecht.
(Der pbysikd. Gesellschdt zu Berlin niigallieilt am 20. Juni 1851.)
Vor
einigen
., Jahren habe icb aus den zu Harlein und
Zwaneiiburg augestellten TeinPeraturbeobacliluiigeI~die Rotatioiiszeit der Soiine urn ibre Axe zu 25,789=0,003 Tagcu
bestimint. Naineiitlich hatte ich daraus abgeleitet, dafs jedcsinal .iiach 27,652=!=0,004 Tagen cine geringe Erbohung,
uiid in den Zwischeiizcitcli cine Erniedriguug der Temperatur stattfinde, wid, da bisher lieiue Periode von dieser
Dnuer bekaiiut war, so vermuthete ich, sic ruhre her von
d e r Vertheiluiig der W a r m e in d e r Sonnenatmosphiire. 1st
diese Vertheilung iiicht ganz gleichmiifsig, sondcrii giebt es
in der Soniieiiatinosplidre cine Gegend, mcIcIie uielir als
cine anderc faliig ist, Wsriiie auszuseuden, z. B. weil sic
nichr erhitzt ist als dieselbe, so niufs diese Gegend, jcdesiiial
wenn sie der E r d e zugewaadt ist, die Temperator d e r
letztereii im Ganzen ein weiiig erhoheu.
Spater habe ich in dem W e r k e : Changements pe'riodiqties de Ternpdrature dependunts du Soleil et de la Lune,
didtiits d'observations N6erEanclaises de 1729 d lS46, Utrecht
1847, die voii mir befolgte Methode uud die dndurcli geivoniieiicn Resultate ausfiihrlich beschriebeu, auch daselbst, doch
wohl zu voreilig, die Griinzeii bis zu 0,001 Tag zusammengeriickt.
Seitdem habe icli die ~ e o b a c h t u n g c n zu Harlein j5hrlich iiacli diescr Periode gcordnet. Ich mufs aber gestebeu,
d;iCs diese J a b r e die Periode nicht beststigen, wcnn ich
iiicbt die Dauer derselbeii ei11 wenig andere. Ermlgt m a n
Poggrndorff's hnnal. Bd. LXXXIV.
31
522
i n d e t , dafs der gefuudene Einflufs dcr iiiigleichcu Sonnenwirkung nur sebr klein ist gegen die grolsen Uuregelm;ifsigkeiten, deiicn die Witterung in unseren Gegenden ausgesetzt ist, so wird man sich dariiber nicht wundern, und
es wurde voreilig seyn, darum etwas an der Dauer dcr
Periode zu ~indern. Nur Fortsetzung der Reihc von Beobachtungen wird nach einigen zmauzig Jahren erlauben kiinnen, die Umdrehungsdauer der Sonne eiuige Miuutcn linger oder kiirzer festzustellen, menn nicbt die Berechnung
vou Beobachtungeu an eiuer grofsen Zahl von Ortcn in
der W e l t uns friiher dazu berechtigt.
Ich hatte anf:inglich nicht dic Absicht meitere Untersuchungen fiber den Gegenstaiid anzustellen ; dic Astronomic
war nun einmal init dieser Thatsache bereichert, und es wa-'
ren auch die verscbiedenen physikalischen VerhPltuisse angegeben, wit welchen die Perioden sich in verschiedencn Monaten und unter verschiedenen Breiteu zeigeu miissen. 1st
a n jedein O r t e der Erde die Wirkuug griirser in den Sommermonaten, so liegt- dcr wirmcre Punkt am Aequator dcr
Sonne; sind es in der uiirdlichen Heiuispliiirc die Sommerinonate, und in der sudlichen die Wintermonate, also die
homologen, iu deiicn die grbkte W a r m c sich zeigt, so ist ,
es einc Gegeud in der einen oder anderen Sounenheinisphgre, welche gerade in diesen Monaten mehr dcr Erde
zugewandt ist; u. s. w. Anfangs, wie gesagt, wollte ich
also alle ferncren Untersuchungen Anderen uberlasscn.
H i t t c die Untcrsuchong einigen W e r t h , so, dachte icli,
wurde sich auch wohl ein hndcrer daniit befassen; lidtte
sic keinen, so wurde es iiberfliissig seyn. Dazu koniiiit
noch, dafs die ineteorologisclien Uutersuchungen iinnier in
sehr unzmeckmlbiger Form rnitgetbeilt werdeu , so d a b
wan nicht vie1 mit denselben anfangeu kann. Die groken
incteorologischen Journale sind beiualie ohue Nutzeii fiir
die Meteorologic , cntweder megen ilirer Kostspieligkeit
oder weil sic nur inittlere W c r t h e geben I ) , aus dencn
1 ) Sn Cndet man i n dcn von S a b i n e veriifT~*ntliclreo~eobaclrtungen von
H o b a r t o n die Temperatur von jcder Stundc dcr J. 1840 und 41 an-
523
inan niclit auf die iudividuellen Beobachtungen schliefseu
kauu, glcichwie es immer uingekehrt mbglich ist.
Da kameu mir aber For Kurzem die meteorologischen
Bcobachtuugen von Danzig zur Hand I ) , deren Form nur
weiiig zu wauschen iibrig I a k t ; ich koiiute uicht umhin
die eiu uud zwaiizig Jahre, von 1810 bis 1830, welche
sic uinfassen, aufs Neue zu berechneu, ware es auch nur
uin der Naturforschendeii Gesellschaft daselbst fur diese
zweckinzfsige Beforderuug der Meteorologie meinen verbiudlichen Dauk offeutlich darzubriugen. Vielleicht vcraulasse ich sie dadurch, auch die fruheren von dem J. 1739
an gemachten Beobachtuugeu, so wie die ueueren von 1930
bis heute eiuer ahulichen Berechnung zu unterwerfeu.
Die von mir aus diesen Beobachtungen hergeleiteteu
Resultate wcrde ich kurz angeben, in Bezug
1) auf die Rotatiousperiode der Sonne
2) auf die jghrliche Teinpcraturpcriode
3) auf die beideu voin Monde abhangigen Perioden,
uiid werde init eiuem Paar Beinerkuugen deu Scblufs inaclieii.
I. In Bezug anf die Rotatiousperiode der Sonue mufste
dic Gesainintheit der Beobachtungen vou 1810 bis 1830
in 28 Spaltcn zerfallt wcrden, von deneii jede allc Bcobachtungen von denjeiiigen Tageu eutliielt, an deueu dic
Sonne tins eiue uud dieselbe Seite zuwaudte. Ich habe
iinmer iiur die 28 ersten Tage cines jeden Monats geuoininen, da ich das Resultat Y O U jedein Monat gesoudcrt gewiunen, uud fur jedes J a h r gleichviel Zahlen (drei am
Tage, die Morgeu-, Mittags- uiid Abendbeobachtuug, fur
jcde Spalte) voii jedem Monat benutzcn wollte. Durch
Addition der Zahleu eiuer jedeu Spalte fur sich habc ich
fur die oerschiedenen Mouate die Sumnien erhalten, dic in
der Tafel I. (am Schlusse dicses Aufsatzes) lnitgetheilt sind,
gegeben, fiinf und zwanzig Ma1 ruclrr Ziffern als die W e l t bedarf; fiir
die iilirigen Jalrre finder man statt dieser Zalilen nur nutzlose, unbrauchbare Wertlie.
1 ) Neueste Schriften der Naturrorschendcn Gesillscliaft zu Danzig Bd. 11.
Heft 3 und 4.
31 3€
524
u n d in der die erste Spalte die Summeii enthalt, welche
aus den Beobaclitungen der lnit dem 1. J a n u a r 1810 iibereinstimmenden, d. h. vow 1. J a n u a r urn gauze MultiplaPeriod en a bs t eheu den T a g en g ew onneu s iud.
Nach p. 47 der erwahnteu Changernentst( mufste in
Harlem das Maximum der W i r k u n g am 17. Jaunar 1823
eintreten, das Miniinuln also am 3. Jauiiar 1825, ail eiuein
'rage, der mit dem 1. und 2. J a n u a r 1810 iibereinstirn~nt.
Nehineu wir also die sieben S p a h e n , von deiieii die des
15. J a n u a r die inittlere ist, addiren die darin eiitlialtcnen
Sumuien und subtrahireu davon die Sumine der siebcn
eutgegengesetzteu Spaiten, d. h. derjeuigeu, unter deiieu die
voin 1. J a n u a r 1810 die uiittlere ist, so bekoinineu wir
als Uebergewicht des Maxiiniiins iiber das Miuimuui fur
Januar
64,3 Mai
1!)7,2 September - 94,2
112,L October
296,O
Februar -+ 500,2 J u u i
68,7
M%rz + 290,G J u l i
99,G November
April
- 5,8 August -+ 171,4 December
28,2
iin Gauzen also fiir die Jalire 1304,9O R. Wiinscht inan
die Starke zu haben, wie sich im Mittel die Periode zeigt,
so miib man diese Zabl durch 7 ~ 3 ~ 2 1 x 1
dividireu.
2
Dieser Betrag ist allerdings etwas geringer als der, welclieii ich aus den Harlemer Beobachtuugen erhalteu hatte,
und der Uuterschied d e r geograpbischen Breite ist iiicht
allein ini Stande diese Verschiedeulieit zu erklareii. Mail
I ~ U ~jedocli
S
bedenken, dafs wenii mau J a h r e haben kaun,
bisweilen z w e i nach eiiiauder, die ungiinstig sind, aucli
wohl der Betrag von zwanzig Jahreu noch schwaiikcu kihine.
Ueberdiefs babe ich mich streiig a11 die naiiiliche Epoche
des Maxiinuins gehalteu, iiud uicht die wnlirscheinliclie Hypothese benutzt, dafs in hiilieren Breiten das Maximum
etwas spiiter eintreteti wage. Mau wird fiuden, dafs der
Betrag erliiiht wird, wenii mail, iiicht den 15., souderii
dcii 16, 17. oder 18 als Tag des Rlasiiiiiilns wahlt. Sonderbar ist ee, dafs die Monate Juui, Juli, August iind September insgesamint u~igiinstigsind, da docli gerade in dicsen die griibte W i r k u n g zu erwarteu war. Aucli diesem
))
+
+
-
-
+
++
325
Uebelstand wird einigermofsen , obwohl nicht gauz, abgcholfen, wcnu inan das Maximum etwas spater nimiiit. Es
siiid wirklich, uin die Abweichungeii genau zu bestimmen,
iioch iicue Untersuchungen ii6thig, elie inan iiber die Art der
Wiirmeverbreitung auf der Sonnenoberflkhe, so mie iiber
die W e i s e uud die Zeitriiume, wie das Mehr der W a r m e
iiber die E r d e verbreitet wird, Folgerungen wie die voii
inir augedeuteteu ziehen darf.
Aucli die Baroiueterbeobachtringeti habe ich iii Betraclit
gezogen. Man mufs indefs bedaueru, dafs dieselben iiicht
i n besserer W e i s e mitgetheilt sind. O h u e Zweifel linben
die neobachter in Daiizig die Berichtiguug wegen der Tempcratur vollzogeu, aber warum sind deiiu nicht die berichteteii W e r t h e mitgetheilt, die doch weniger Rauin eiiigciioiiiineii haben miirdeu , als die uiiberichtigten und (lanebcu die Quecksilbertemperaturen. Von Dem, welcher
die Beobachtungcn benutzen will , ist die Reduction nicht
zu erwarten; ibin mussen sie iu brauchbarer Form dargehoteu werdcn. So wiirde es inir aufserordentlich angenelim gemeseii seyn, weiin statt den Hygrometer- Angabeu
der Dampfdriick iiiitgetheilt worden w:ire. Ich hiitte danu
die wahre Bedeutuug der Beobacbtiingen unendlich besser
beurtheileu kanuen; jelzt mufs ich inich auf die aus der
Theorie herzuleiteuden Folgerungen beschranken, es Andeyen iiberlasseud , die eine fortgesetzte Reihe bericlitigter
Barometerbeobachtuugeii zur Hand habe:]. Was niclit 1111inittelbar iu brauchbarer Form augegebeii wird, ist vergebeus
beobachtct.
Die Differeiizeu der Summen der unberichtigteu Baro~neterstiiiidcan ciiiaiider gegeuhberstehendeu Tageu siud,
auf gleiclie W e i s e wie dic Teii~pcraturbeobaclitungeii, iu
der Tafel 11. (am Sclilufs dieses Aufsatzes) enthalteii.
Die V ) T O C ~ ~deren
,
mittlerer T a g der 11. Jaiiuar ist,
gicbt die absolut grbfste positive Differeuz; der 10. uiid 11.
gebcn aber cine fast gleich grofse Differenz ; sie betragt iu
jedein Fall 3(i.2,7 Liuien uud dariiber, also iiii Gauzen inehr
als eiuc halbe Atmosphzre. Zur Hervorbringuiig dieser
526
Differenz haben wiederum mifgewirkt 7 x 3 12x21
~
Messungen. Beim atmospharischen Druck erliebt sich also die
iiiitllere positive Differenz bei jeder einzelneii Beohaclitung
atif =InT,
wofiir ich rund ra$av nehmen will. Ich nehtne
cine etwas kleinere Zahl, weil ich die Differenz aus [inberichtigten Barometerbeobachtungen ableitete. Jede Beslimmung wkire etwas geringer geweseu , wenn ich berichtigte gehabt hatte, und zwar desto geriuger, j e hiiher die
Temperatur bei der Beobachtung. Nun war aber, wie
BUS der so eben mitgetheilten Untersuchung erhellt, die
Temperatur durchschnittlich um ein Geringes hiiher an den
Tagen, die mit denen der Woclie des 10. oder 12., und
inehr noch an den, die mit denen der Woche des 11. Jaiiuar iibereinstimmeu. Also babe icli die Differenz uin ein
Geringes gr6fser gefunden, als sic in Wahrlieit ist.
W i e stimmt nun die Epoche des griil'ssten Drucks mit
der der li6chsten Temperatur? 1st nicht die Harometerdifferenz geradezu zufAllig? Die letztere Frage glaube icli
verneinend beantworten zii diirfen, denn obgleich die Zuund Abuahmen des Drucks nicht ganz gleichfiirmig vor
sic11 gehen, und zwischen unmittelbar auf einander folgenden
Spalten grofse Differenzen vorkonimen, so haben doch die
Differenzen der einaiider gegeniiberstelienden Tage einen
solchen Verlauf, dafs sie neun Ma1 hinter einander dasselbe Zeichen besitzen, und die vier iibrigen, die, wie
man sagen kiiunte, sich auf die todten Tage beziehen, heben einauder auf. Zweitens mufs es eiue Differenz geben, und es bleibt nur die Frage, o b ich die wabre gefunden und wie sie mit den Differenzen der Temperatur
zusammenstimme.
Der Gesammtdruck auf der Erdc kann sich, i n so weit
er von trockiier Luft herruhrt, durch Erhiihung der Tcmperatur iiicht andern; nur die Menge des Wasserdanipfs
wird vermehrt werdeu. Aucli wird, zur Zeit der hiichsten
Tcmperatur, die Hiihe der Atmospharc iibcr dein Centrurn
clcr Continente starker vergriifscrt werden als iiber dem
RiIcerc. Die trockene Luft wird nacli dcii Scegegenden
527
abflieben ; hier wird eiii vermehrter, iiber dem Contineut
eiu vcriniuderter Druck stattfindeu. Das Thal c,, !vie sich
D o v e so schiin ausdriickt, wo er iiber die jlhrliche Schwankung des Barometers spricht, JBdas Thai, wefchcs die Curve
dcs Drucks dcr trockncn Luft in Iuner- Asien, selbst i n
Hiudostan, darstellt, wird vou dem Wasserdampf niclit
ausgefiillt I ). Daselbst f;illt ?as Barometer mit steigeoder
Temperatur. Als Gegensatz zu Asien " ) trilt die Uebercompensation am eiifschiedeiistcn im ausgesprocheuen Seekliiiia vou Island hervor, dessen barometrische Jahrescurve
am convexesteii gekriimmt ist.
W i r habeu also auch fur Daiizig eine Uebercompensatiou zu erwarteu, und wirklich wird sie von unseren Zahleu aiigegebeu, denn nur etwa vier oder fiinf Tage vor
der Zeit der hdchsten Temperatar liat niau deli hbchstcu
Barometerstand. An einem Orte, wo die Uebercompensatiou ihr Maximum erreicht, miifstell die Zeiten der Maxima zusamineufalleu, oder vielmehr miirste die Zcit dcs
Driickuiaximums der Zeit des Temperaturmaximums ain
wenigsten vorangehen, doch iminer noch voraugeheu , da
der Druck sich schueller vom Heerde der grbfsten Stiiriiug
(dew Innern der Coiitiiieute) ausgleicheu wird, als die
Temperatura). Man sielit, wie viele dieser Angabeii noch
durch Berechilung mehrer Beobacbtuiigsreihen naher zit
deuten und zu bestininen siud.
Schliefslich bemerke icli noch, dafs I)r. B ii 11m , zu 111spruck, der K. K. Akademie der Wisseuschafteu zu W7ien
Beobachtungen von Soiiiienflecken uud Bestiminungen der
Rotalioiiselelneiite der Sonue iibergeben hat. Durcli Seobtungeu der Rectascension uiid Decliiiatioii , die zwischeu
deli 2. Mai 1833 uud 26. Juli 1836 aiigestellt wurdeu, hat
)J
((
1 ) D o v e , Tempcratortafeln nebs; Bemerkungen iiber die Verhreitung dzr
W i r m e auf der ObrrflHcfie der Erde und ilire jdrrlichen Veiinderuugen,
Berlin 1838, s. 100.
2 ) Daaclhst S . 101.
3) In rneincn ~ ~ C l , a n , n e r n r n thabc
s ( ~ ich auch den Gang des Barometers
a u f Island crforscht, und nalie dasselbc gelunJcn, aueh gcnau dieselbe
Erklirung gegelicii. p. p. 55 u ~ d86.
528
cr die Bewegung von 88 Sonneuflecken bestimmt. Befremdcnd ist es allerdings, dafs der Bericbterstatter, Hr. K o l I c r sagt I ) , er habe nicht eiue neobachtung getnacht, die
ihu berechtige, eine eigene Bewegung der Sonneuflecke
anzunehmen; sonst kommeu mir jeue Beobachtungeu sehr
gut zu statten, dean die tropische Uinlaufszeit ergiebt sich
a m ibneu zu 25,821&0,024 Tageii, so d a k die siderische
hiernach nicht mehr als ein Zehutel-Tag lluger ist als nach
nach mir. Der Fehler lie$ nun also auf der anderii Seite
und ich halte die Mitte. Die Uifferenz ist aocb viel kleiner als bci der Bestimmung von L a u g i e r , aber denuocti
zu grofs, und icb wiederhole: Weun sich der w h n s t e
Punkt nicht auf der Oberfllche der Sonnc bewegt, so ist
entweder die syuodiscbe Umlatifszeit Jer Sonne iin MitteI
27,682*0,003 Tage uiid nicht viel aufser dicsen Griinzeu,
oder ineioe Bestilnlnung taugt gar nicht , uiid die Anhaufung dcr Teinperatur ist nur gauz zufallig. W e a n die Astrononiic aus deli Sonneiifleckeu eine andere Umdrehungszeit
fiudet, so ist die Bewegung dcr Sounenflecke verschieden
von der dcr Warinepunkte. W i e schade, dafs Hr. Dr,
Sch w a b e mit seiueu so schstzbaren und bereits so laiigc
forfgesetzten Beobaclitungeu dcr Soniienfleclic keiue Messuugen verbindet. Maehte er doch, auch wenn er keiiie
Messungea gemacht, genau die Zeiten mittheilen, wo ein
und derselbe Fleck zu wiederholten Rlaleu sichtbar gewescn ist.
II. In Bczug auf die jd~rlichePeriode der Teriipcratur
habe ich den Mittheilungen von D o v e in seiiieii Tcmperaturtafeln S. 77 nicht viel hinzuzufiigen. Als Beitrng fur das
Klima von Danzig k a m ich nur augeben, was icli bciin
Verifkiren der Beobachtuugeu gefunden habe, dafs die mittlere Verauderung des Mittels von einein Tage zuin Mittel
des folgenden in den verschiedeneii Monaten, wie sich aus
den Summeh der psitiveil uud negativeii Differenzen leicht
ergiebt, iiacbstelieiide ist.
1) Sitruogsbericlite der li. Akademie 1850 Juli, S . 152.
529
I
1 I
Dirferenzsurnrnen
positire. J negative.
Dee. 530,5
Jan.
798,2
Febr. 583.5
532,6
Diffcrenmsurnrneti
positive.
Apr. 712,l
iY7,l
Nlai 691,i
651.7
Juni 650.2
1 negative.
I
DifTcrenzsurnmcn
positive.
1
negatisw.
~
617,s
714,i
655.3
~~
Aug. 383,6
Sept. 452,3
Oct. 501,(i
519,7
Nov. 585,5
565,6
514,s
511;3
Die Zahlen sind hergeleitet aus den Differenzen der
Zahlen der 1. und 2.,der 3. und 4., der 5. und 6. Spalte
u. s. w., also aus der halbea Anzebl, was zu Versucheu
der diversen Siiininiriingen und auch fur unsereii ebeu geuannteii Zweck geniigt, denn die doppelten Zahlen werdeti
von den Suinmen der Verauderungen nicht sehr abweichen.
Nur der Marz machte jedenfalls eine sonderbare Ausnahine.
Die doppelte Differeiiz der negativen uud positiven Differeuzen wurde die Veranderuiig gebeii, welcbe die Tcmperatur im MilteI watireud der verschiedenen Monate unterkigc, wenn icli auch die Suiniiie der Differenzen der 2.
und 3. Spalte u. s. m. berechuet wid zugefiigt hatte.
tirich hahe ich fiir Daazig aus den 20 Jabren 1611 bis
1830 die miltlere Temperatur eiues jeden Jahrestages hergeleitet, besonders uin zu sehen, wie vie1 diese mittieretr
Wcrtlie von den durcli D o v e aus 81 Jahren hergeleiteten
abweiclieii miirden. Es wundcrte mich sehr, wie grors dic
Differenzen noch siud, uod doch weirs ich ganz bestimint,
dais sicli in die Addition und Division keine Feliler eiugeschlicheii habeu. In Leinein FaIIe wiirden diese auch Ursache davoii seyn konuen, dafs ich alle Teperatureu zu
kleili gefundeu habe. Koniite vielleicht in der Weise, \vie
HI.D o v e die Zalileii aus deu 81 Jahren hergeleitet hat,
uncl wie ich mittelst einfacher Additioii aller Beobachtungen
und Division durch 60 die meinigen erliaIten habe, die
Ursache dieser Verschiedenlieit zu suclien seyn? oder hat
1nan friiher zu anderen Stundeii beobachtet, oder hat inan
fur diese Stundea eine Bcricbtigung aagebracht ? oder siiid
dir Jahre verschiedeli geweseu?
Eincu Beitrag zur bessereu Keuntuifs des Temperaturwcchsels in Danzig gebm die folgende Tngc, vou deueii
530
dic Halfte dcm Winter, die andcre Hslfte dcm Sotnnicr
angehilrt. W i e in dcn Changenaents pdriodiques (1 fiir Harlctn sielit nian auch hier, dafs die Abweichungen im Winter gri)fSCr sind als jm Sommer, sobald inau nicht auf das
Zeicben achtet, dafs aber die negativen Diffcrenzen weniger hiiufig vorkouimen, also auch im Mittel griifser sind
im Winter, dagegen haufiger und also kleiner im Somrner
als die positiveu Differenzen. Die Summe der Abweichungeii bekouimt man, wenu man das Mittel fur einen Jnhrestag aus der Reilie der zwaiizig Jahre 1811 bis 1830 von
den1 Mittel fur dcnselbcn Jahrestag in jedeiii dieser zwaiizig Jabre subtrahirt, und diem Differenzen addirt, natiirlich ohne Riicksiclit auf das Zeichen, dcnn sonst beksmc
innn Null. Icl: habe hinzugefiigt, wie vie1 Male in dicsen
zmanzig Jahrcn einc lriiliere Temperatur als die mittlere
des Jahrcstags stattgefunden hat.
))
Zalil der
Mictlere
iurnmt
Tempe-
1. Dif- Abwei-
ratur.
2 +10,11
12 + 0 , 0 3
22
0,95
Jan.
1 -2 ,35
ferenz.
-
-
-
Mittlerc
burnrnl
Trrnpe-
I. Dif-
ratur.
erenz.
Juni G
i11,20
16
26
Juli 5
15
25
Aug. 4
10
24
12,09
12,91
13,59
13,77
14,40
14,68
13,91
13,?i
13,05
12,21
42,n
35,31
40,l I
41,15
27,63
Jaiirestag.
5ab1 der
msiti ven
Abwri-
- - --- -
4i,86
55,42
63,06
77,60
10
2,79. 82,64
71,45
14 -1,32
20
1 ,i5 6635
30 - 1 ,23 61,93
I.'&.
9
1 ,35 8O,91
19 -1.01
65,'il
28 +0,29
45,79
h1:I.z 8 + l ,26 43,18
Ihc.
msitiven
:Ilungen.
9
13
15
9
12
10
11
9
12
10
15
10
24
Srpt. 3
23$2
t5,Ol
18,X
19,54
29,40
35,13
chungen.
10
9
10
9
11
10
9
9
8
8
9
Obgleicli am 1. uud 30. Januw die Zahl der positive11
Abweichungen kleiner war als die Halfte, so waren docli
die zmei grEifstcn Abrveichungen jedeslnal negativ, namlich
So und - g o ; am 15. Juni war die griifste positive
Differenz 4",4 uud die griikstc negative 3",06.
111. Der Eiufluk des Mondes geht aus den 21 jzhrigcn Bcobaelilungeii iioch uicht unzwcidcutig hcrvor; allciu
-
531
aucli in meiiieu Changements piriodiques, wo 120 Jahre
deli E i ~ ~ f l u fdes
s Mondes auf die Temperatur durch seiuen
sidcrisclieu und synodischen Uinlauf deutlich genug auzei~ C U , gebc ich Beispieie wie Gruppett voii 12 Jahreu ganz
das Eutgegengesetzte lehren. Das Resultat kouute also
aufaugs wohl zweifelhaft scheineii, alleiu die Theorie Iehrt,
dafs eiu solches hervorgehen muCs und bald hernach hat
M e l l o n i durch directe Messuiig die Warme-Ausstraliluug
des Mondes bestiitigt.
Ich werde kurz mittheilcn, was ich diek Ma1 gefuuden.
Ich habe wiederuin die verschiedenen Monate aus eiuaudcr
gehalteu, die verschiedenen Jahre aber so zusammengefiigt,
d a b alle die Tage vereiuigt wurdeii, an deueti der Mond
die uainlicfle Rectascetision hatle, also auch beinahe dieselbe Decliuation. IndeB ist die Breite vou Danzig bereits so groh, dafs es uicht melir gauz eiuerIei ist, ob der
Mond siidliclie oder niirdliclie Breite bat. Die Beobachtungen siud d a m , iiach meiiier Ueberzcugung, mit gehiiriger Sfreuge uacli der siderischen Utnfaufszeit geordnet, und
menn nun auch die Mouatstage mit Rucksicht auf diese
Periode ziisainmeugefiigt, uud die Differeuzeu der eiuauder
gegeaiibersteheudcn Suinluen gelloinmen werden, so entsteht
die Tafel 1V.
I n meitien "Changementsu habe ich die naeh der synodischen Urnlazcfsaeit fur die verschiedenen Monate geordneten Zahlen einmal fur den synodischen Eiiiflufs uud dauii
fur den siderischen ziisaintnengestellt; bier habe ich das
Unigekehrte gethau, uud bitte die Leser, welche das Resultat ulher zu untersuchen wuusched, die Zahlen der vierten Tafel so zusalninetizufugen, d a k in derselben Spaltc
lnit dem 1. Jauuar 1810 auch vereiuigt werde: Febr. 28,
RIrrz 30 oder 2, April 28, Mai 28, J u u i 27, J u l i 26, AUgust 25, Sept. 23, Octb. 2'2, Nov. 21, Dec. 20. So werden sie fiiidcri, daCs die 14 Differerizeu der gegeniiberstehcnden Tagc 15. Jan. bis 1. Jan. 1810 u. s. w. folgeude
siud:
209,6, 69,8, + 94,0,
122,0,
24S,9 (diese
zwci Zahleu geben die Uiffcrcuzcn der Siiiiiineu an deu
-
-
-
-
532
Tagen des Vollmouds, vermindert urn die Suniine dcr Tcmperaturcn an den Tagen des Neuinondes)
28,7,
533,
+78,7,
+8,3,
292,1, - 377,8,
426,6,
92,1,
40,3. Zu Danzig w a r also uin die Zeit des ersten
Viertcls die Temperatnr durchschnittlich etwas hiihcr. Diefs
stimint uiclit wit dem Resultate i n den 2) Changements pCriodiquesn und auch uicht rnit d e r Erwartung u priori.
Ich kann aber iiicht weiter hierauf eingehcu, bevor riicht
Bcobachtungcn von nichren O r t e u oder n e w Jnlircsgrupp e n berechnet seyn werden.
IV. Schliefslich nocb ein P a a r Beinerkungcn iiber die Vcri)ffentlicl~u~~gsweise
meteorologischer Beobachtiingen. Die
mcteorologist.hen Forschungcn k8nneii verschietlene Zwecke
haben, und je nach dein Zwecke kann aucli diese oder
jene Mittheiluiigswcise angeinesseu seyu. F u r alle genugt die
Mittheilung des mittlereu Standes der Iustrumeute an jedein
Tage, aber fiir alle ist sie auch uothwendig. Man kiinnte
die Beobachtungen eher uogedruckt, um iiiclit zu sagen,
unangestellt lassen, als dnfs innn diese Mittelwertlie uicht
veriiffcntlicht, s e y es direct oder indirect, direct menn
inau n n r Klimatologie betrachtet, indirect durcli .die Abweichungen der Mittelwerthe des Tages v o n deli Mittelwertlieii
des Jahrestags, sobald man diese letzteren weiiigstcns n u r
fur eiiien O r t kennt. Mail erwage nur, welches Licht vo11
D.0v e uiclit niir fur Kliinatologie durch die rnonatlichen
Mitleherthe, sonderu aucli fiir die Verbreitung der WSrme,
also fur die Meteorologie, durch seine monatlichen Abweichungen von diesen Mittelwerthen angezundet w m l e n ist,
und bedenke, was darnacli nicht tagliche Abweichuugcii
ergeben wiirden. Man entgeg~ieinir nicht, \vie zwei Iiochverdieute Meteorologen in ihrea Briefen sagen, dafs diefs
wohl wiinscheuswerth sey, dafs man aber noch von so wenig Orten die Mittelwerthe eines jcden Jnhrestages kcnue.
Die Antwort wurde die Ursache davon auf die Beobachter zuriickwerfen , denn hiitten dieselben ihre Beobachtuugen uur in der besilgtetl Form veriiffcntlicht , so
wiirdc inan jelzt schon von inelir als 400 Statibnen, und
-+
-
-
+
-
533
bald vou iiber 1000 jene illittelwerthe kenoen. In deli
Temperaturtafela von D o v e kominen atis Deutschlaiid alleiii 60 Stationen vor, von welchen man aus zehii- oder
1iiehrj;ihrigeii Reobachtuagen die Mittelwerthe blttc veriiffentlicbeii kiiiiiien, aber vergrabeu hat, uiid nocli 50 aiidere,
VOII deiien mail bereits fuiif- bis zehujiihrige b e s d s , die
meiaer ,Meiiiuag nacli zur Uestilniiiuiig der Mittclwerthe
sclioii geniigten, denii m a n liatte daselbst Elide 1847 weiiigstelis fiiufjahrige und gegeiiwlrtig also sclioii aclitjdirige.
Bei der Temperatur, die doch d e r griifsteii Sclrwaukuug uiiterliegt, glaiibe ich die mittlere Uiisicherbeit eiiies
Jalirestsgs, n u r aus seclis Jahren bestiuiint, zu 2" C. anscblagen zu kiiuiien; es verstelrt sich, dals sie fiir verschiedeue O r t e nicht gleich grofs ist, aber sie ist iiiclit zu grofs
urn iiiclit bereits deli Abweichunge~ieiue sicliere Bedeutuiig
z u verleihen. Ueberdiefs verrathen solclie Mittelwerthe deu
Grad ihrer Ungenauigbeit sclber durch die zieinlicb grolsctl
Uiiterschiede zrvcicr auf eiuaiider folgeiideii Tagc oder lieb e r Jahrestage, uud, was am wich~igsteii ist: dcr Felilcr
kaiiii durch Vergleich init umliegeiideu Orteii uiid durch
die Mittelwerthe aus Gruppeii voii Tagen iiocli sclir verringert werdeii, nimmt mit jedeui J a h r e ab. Vielleicht gelie
icli hier zu weit, aber Aiidere kiiiiiinern sich zii wcuig daruin.
Icli bitte afle Directoren voii Observatorieii i i i Deutschlaiid
uiid alle Freuude cler Meteorologie aufs bngelegentlichste mir
eioe Copie voii diesen tSglicheu Mittelwertheii der Thermoineter- nnd Barometerst;inde, des Dainpfdrucks uiid d e r
Windesrichtuiig zu iibersendeu ; gegeu eine billige Entschlidigiiiig werde ich Jedein seiue Resultate, zweckm:ifsig init
den anderen verbunden, gedruckt zuruckliefern. N a n lnuls
Alles daraii setzeii, d d s die Beobacfitungeii gesaminelt werden cziid maii iii einetii kleiiieii Biichlejta die Witteruiigsverbaltiiisse der gniizeu E r d e zusammciidrhiigt h i d e . 1st
dieses erst einige J a h r e Iiiudurch fortgesctzt, wird niaii init
Nutzen zur Uiitersuchiiiig stiindlicher oder zwei- und dreistuiidlicher Mittelmerthe iibergelieii kouiieii, w e u n sic UUterdefs gesawmelt werden.
534
T a f e l I. Differciizen dcr Summen von Teiiiperaturen
gerade einnnder gegenubersteheiiden Tagen (nach
15- 1 +
12 -226 f
11 -25 +
April
8 -222
6-20
Mai
2-16
Juni
Juli
28- 14 25 - 11
August
Septenib. 21 - 7 '
6
October 19Novemb. 16- 2
Decembei 13-27 Janliar
Februar
Mirt
-
Jalir
Januar
15
-
1
30,O
54,7
4,7
11,O
23,O
7,9
34,2
26,4
15,2
21$
7,2
226,8
-
12 26
11-25
8-22
Mai
6 -20
Juni
2 16
Juli
28 - 14
August
25 -11
Septemb. 21
7
October
19
5 Novemb. 16
2
December 13 27
Jahr
f
Februar
MSrz
April
-
-
- -
Dat.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
)eccmber
+ 59,6'+ 87,4 +
683
+ 50,2
+ 25,l + 96-8 4- 64,3 29,4 + 62,G
21,2
61,O
22,i + 3,G - 39,4
- 19,3 - 35,5 - 83,2 - 59,4 - 55,i
- 50,2 - 2 0 3 - 17,5 - 11,1+109,1
- 44,i - 34,4 - 3,G 2G,7 39,8
41,2
38,i
+
9,8 I- 64,2
G7,G f GG,6 + I 0 4 3 +110,2 +I363
-
26,8
36,5
17,l
13,4
93,4
- 40,8 - 51,4 - 38,G
81,3
100,8 143,8 110,O
1 2 3 - 9,4 - 64,l - 4 7 3
5,'i
- 20,8
-
-
-
-
-
Januar.
Februar.
- 2,4
2,5
- 3,O
- 3.2
- 3,4
- 2,8
1,s
2,2
3,1
- 2,4
- 1,9
- l,G
- 0,2
0,6
- 0,8
- 1.0
- 1,2
- 1,3
- 1,8
- 2,2
-- 2,o
1,3
- 1,5
1,s
29,'L
198,9
274,O
30,6
40,2
13,l
11,8 8,O
10,6
3,O
0,8 17,3
8,2 G,6
13,8
3,O
8,9
39,s
34,7
0,5
20,7
8,7
4,4
21,2
1.3
5,O
1,7
45,3 4- 1,2 -
2J
-- 1,7
1,4
1,2
GO,7
G4,O
50,G
- 304,'i
18,6
-
37,7-34,3
1,4
10,lI
9,5
1,G
l , G -20,2
12,9
2G,7 - 5,2
l5,Z
9,5 - 7,9
22,l
12,G 14,9
19,4
G,8 l l , J
0,3
32,G
44,3 41,3
5,U 23,7
10,O
2 3 3 36,s
50,2
l,i 29,5
45,9
3,8
4,O
5,9
57,3 51,1 +102,2
-
-
-
-
-
Mh.
April.
394
3,5
34
2,9
2,i
3,3
3,9
432
498
5,O
4,5
574
53
53
l5,G
445,6
-
--
-
4,5
18,l
6,s
5,9
1G,9
2,i
i,2
13,5
I,7
7G,2
33,4
2,O
20,3
Ma;.
535
nacb R., beobachtet zu Danzig von 1810 bis 1830 an
der Rotationsperiode der S o m e von 27,652 Tageu).
12,3
+ 7G,7 4 45,5 +
- 30,i - 35,5 - 83,7
+ 26,4 + 48,G - 24,G
49,2 + 15,9
933
1 3 - 18,i
23
+ 5i,4
105,s + l O l , l
14,s
70,O
-
-
2,2
85,s
75,i
9,3
323,9
+ 45,G
23,O
- 68 61,6
- 83,2 3,o 253,3 -
44,5
29,O
29,3
i1,6
i0,i
50,8
32,9
+ 48,s + 35,O + 1G,5 + G6,5 +-
16,3
- l79,2 - 188.5 - 145,7 - 80,2 -I-74,l
- 0.2 - 7.0 - 35,3 - 4,O - 20,4
- G6,9 - 30,il- 6,O + l5,9 - 12,5
- 49,4 - 43,5,-138,5 -101,s - 84,2
- 0,l - 3,8'- 19,3 €48 11,6
90,9
31,3 - I,7 - 20,6
50,5
- 0,5 42,2 0,3 4,9 - 11,9
- 20,O- 25,4 + 30,2 66,s l5,6
I23
l G , Y - 35,4 - 41,l
55,9
- 8i,2 - 79,l - 33,i - 16,4'- 35,8
- l69,l - 2,6- 11,6- 23,l - 5,7
- 417,'i - 290,O -295,5 - 101,i - 114,6
in Liii-ien beobnchtct zu Danzig von 1810 bis 1630 an
der Rotatiousperiode der Soiiiie vou 27,682 Tageu.)
-
-
0,9
32,G
18,5
37.5
14,4
14,9
2,9
1,1
67
s1,o
54,s
-
5,4
31,9
-
4,4
16,s
40,O
16,s
2,6
2,s
0,7
7,2
196
- 39,5
68,9
-- i2,O
1G,J
-
-
-
-
2,o
18,2
5,3
10,2
6,3
15,O
15,s
0,2
15,8
27,l
30,5
10,o
27,4
29,2'
0,s
-
-
9,G
11,l
7,s
24,s
2,3
18,s
- 34,4
4,5 18,Z
-- 38,O
9,5 -
l,G
8,3
5,8
28,5
30,s
11,o
5,0
3'49
-
59,O -
-
50,6
-
11,O971
-
G,1
-
20,s 29,l 7,8
46,s 5,s 81,s -
20,4
35,O
1,o
5,4
3,1
87,6
1G,1
-- 22,L
11,l
- 1G,9
11,O
- 35,5
Jahrestag zu Danzig, zufolge der Beobachtungen
bis 1830.
Juni.
g>9
10,2
11,2
11,o
11,4
11,2
11,8
11,5
11,3
11,G
12,4
12,o
11,7
1?,G
Juli.
13,9
13,s
13,7
13,2
13,G
13,9
13,9
13,4
13,i
14,O
13,4
12,8
1qi
13,s
August.
kpternbe
14,2
14,G
14,3
147
14,8
14,l
14.0
14,O
14,O
13,9
13,s
13,8
13,G
13,8
12,G
12,i
12,2
11,9
I1,9
1l,G
12,l
1l,G
11,2
11,7
1 l,4
11,4
11,a
10,9
October.
Yovember
Dat.
1
2
3
4
5
6
7
6
9
10
I1
12
13
14
536
December,
15
- 0,9
- 2,7 +0,5
Dat.
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
+0,2
0,3
--O,5
0,5
0,I
0,4
- 0,1
-- 1,4
1,7
1,l
1,3
1,3
0,9
- l,G
- 1,7
- l,G
T a f e 1 IV.
Januar.
Februar.
- 2,s
- 2,o
- 1,5
- 2,5
- 1,7
- 2,5
- 3,3
- 3,l
- 2,3
0,5
0,s
- 094
1,o
98
8,5
9,s
10,o
lo,%
1l,o
10,l
10,5
10,2
l0,2
LO,l
Ilifferenzen der Suinlneii der Wiirmegrade,
August
- - +
-
1 15
76,O
28
14
24,4
Xirz
22
16+ 6G,2
April
28- 14 +131 3
Mni
28 - 14
13:O
Juni
27 - 13- 33,4
Jdi
26 1- 12,+ 45,Ol
hgust
25 11
36,9
Septernb. 239
2,9
8 - 50,3
October 'l.2
Novcmb.
? + 26,l
Decenib.
6+
4,7
Jahr
I
209,G
;- ; 1
1,o
+
0,2
-- 0,3
0,2
- 1,2
- 0,4
--15
- 5G,0
I 1 - 36,2
-- 106 - 38,8
+ 4,8
3 - 19,2
-- 28.+57,2
25 - 19,l
8 - 22 +20,8
Septctub. 5 - 19 + 2,8
October 2 - 16 +19$
Piovemb. 26 - 12 +15,9
Decemb. 23- 9
15,G
Jdir
- 5,06
Februnr
887
93
8,7
93
10,o
-0,1
0,l
2,i
-- 1,3
+0,3
1,o
+0,5
- 1,s +0 3
- 1,4
Jnnuar
1
Februar 25
P1.k
24
hpril
20
RIai
17Juni
14
Juli
11
Jnnuar
Mai.
8,7
- +
-
-45,O
440,4
41,4 + G0,2'+16,2 + 0,G
(+G1,2 + 24,4-58,4 -98,8
1-
- 56,5 - 67,5 - 540
1- 45,8 - 49,8+ 9,9
- 4 5 3 - 43,G - 67,2- 52,9
+26,4 + 4,3 1- 6,0+9?,8
-45,O
- 0.4 I+ 51$ - 16,s
- 1,3 + 4,l + 36,9l- 36,s
4- 4 3 -.
4,2 + in,a - 2,g
- 66.4
-I-3,3
+
+
+
+
41,9
59,l +G5,1
-f-29,4
+19,2
20,2
3G,3 +80,3
95,8 +1GG,G
80,0+31,4
17J*
GG,O" C 180,'r +59,2
-
+
+
- 45,O
- 58,4
--
+87,5
+?3,4
3- 5,8
57,2
I- 0,4
+36,5
8,3
40,3
+20,2
+4G,G
69,8
-
+
-
-
19,5
f23,o
- 91,4
+51,0
-51,4
- 8,5
U,J
-
+4:;,8
+49,9
+46.4
18,2
-
+ G0,2+ 16,2+ 0,G
- 92,7 + 25,s - 7?,8
+
- 8,6 + 8,7 - 43,l
i- 76,2 + 93,l +102,2 - 0,5
+ 22,s I-+ 19,2 +- 45,:3+ 446
- 264
4,3 - G,O - !J?,S
- 51,O )+16,s + 51,4+ 22,9
+ 8,5 + 73,s + 12,3 + 0'4
-- 29,i
10,7 - 29,i - 47,s - 4,3
- 44,2 - 3i,4 + 0,Z
+ 14,6 + 23,O - 9,G+ Ii,9
+ 1?,4 + I5,G f 9?,8 +1GG,G
- 94,O +122,0 +?45,9 + 28,i
41,4
98,s
29,5
'-
537
Juni.
12,4
12,l
-
12,o
11,9
11,8
12,4
12,9
12,s
123
12,6
12,7
12,9
13,4
13,6
12,5
14,O
-
Juli.
August.
ieplernber
13,s
14,3
14,l
14,5
14,6
149
14,6
14,8
14,2
14,3
14,4
14,O
14,o
13,6
13,3
13,l
13,O
13,2
124
123
13,2
I4,4
13,2
11,3
13,o
12,6
12,7
12,7
10,6
10,3
9,9
10,4
11.6
9,6
93
9,9
10,o
9,6
10,l
9,6
9,4
8,9
8,6
133
14,l
14,9
14,l
14,2
14,L
-
October.
Dat.
15
5,3
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
43
63
63
6,7
6,7
6.2
5,7
5,6
5,4
5,3
5,4
4,9
4,9
433
43
4,3
8,l
31
zusammeuaezablt nach der siderischeii Uinlaufszeit des
+ 52,6 + 37,s - 36,O
- 92,7 + 25,8 - 77.8
+ GG,2 + 6ti,2 + BS,5
+ 45,s +104,:3 +131,3
- 49.5 - 4,O - 81,4
+ 17,l + 32,9 - 26,3
- 22,9 - 24,l - 31,9
- 73,5 - 12,3 - 0,4
+ 10,7 + 29,7 + 47,8
+ 50,3 + 40,3 + 29,’i
+ 22,6 + 6,2 f 10,O
+118,0 +119,4 + G4,2
+li5,4
+443,5
+ 58,7
+ 56,5 + 69,6+
84,3’+ 74,31+
77,7
- 128,l -148,5 -135,; - 5 5 3 + 1,2
+ 29,5 - 8,5+ 8,7 - 43,l - 70,s
+ 73,4 + 76,2 + 93,1,+102,? - 0,5
+ 6,4 - 25,; - 1 3 , O t 5,s f 22,s
- 3,7 - 10,6 + 2,1 - 28,4 - 33,4
+ 18$+
- 26,l + 3,6-+ i5,9
+ 11,Z
+ 22,l
+ 15,O i- 2.3
- 17,4
-- 1‘41
23,O + 9,G
46,6 - 12,4
+ 39,O + 57,6
4,4,-
50&+
2O,236,;’3J\-
48,5+
2,4
O,2+
14,G
47
38,5
+ 35,4+ 37,8+
+ 4,3 - 5,51+ 44,2 + 4T,41-
1,J
52,1
36,O + 56,5 + G9,6’+ 84,3 + 7J,3’+ i7,7
+ 52,6 + 3i,8 - 128,l - 148,5 - 135,7 - 55,3+ 1,2’+ 36,2 - 40,4 - GI,?,
- 70,s - 2%,6 + 36,s + 6F,4+- 56,5’+ 67.5 + 54,O - 19,s
9,91- 23,O - 4 5 3 - 10.43
- 4,s - 3 3 + 4 5 3 + 49.8
-+ 6?,2 + 52,Y + 91,d + 49,5+ 4,0i+ 81,4 - G,4 + 25,7
- 51,O - 17,l - 32,9 + 2G,3+ 3,i f lO,6- 2,l + 28,4
+ 21,l ,+- 31,9 - 18,s - 4,J + 5 0 , ~ l - 1,3- 11,2 - 1 9 , ~
- 35,4 - 37,s - 48,s - 52,1 - 22,1 + 20,s’- 1,s + 4.1
+ 5,s + 2,4 - 15,O - 2,3 + 2 , 8 + 4,2I- 4,2 + 10,s
- 12,l + 17,4 + 19,6 + 29,4 + 41,9+ 5!3,ll+ 65,l + 43,s
+ 19,2 - 20,2 + 3 6 3 + 80.:J+ 49,9 + 22,6,+ 6,2 + 10,O
+ 80,O + 31,4 + 46,4 +148,O+Il9,4 + 64,2+ 3,G - 36,7
I
-
53,3
-
78,7
-
8,3 +.L9”lII+377,&+-.126,61+
92,l
-
40,3
538
Vielleicht, dafs Jemand die verschiedenen Perioden der
Sonne uud des Mondes, dereu ich erwahnt habe, ebenfalls
zii untersuchen wunschte, was sicher nur zur genauereii
Kenntnils derselbeu beitragen wiirde. Diesein kbnnte ich
d u d Angabe eines eiufachen Apparatcs die Miihe erleichtern.
Man theile sein Papier genau in 28 gleiche Verticalspalten und lasse cylindrische Scheiben anfertigen, die init
einiger Reibung um eine hdzerne Axe drelibar und im Umfang geiiau der Leuge des Papiers gleich sind. Die Dicke
der Scheiben sey ganz geuau dem Abstand der horizontaleu Linicn gleicli. Rleine Cylinderscheiben siud init Schaafsleder bezogen, so dak ich a u f den1 Rand derselben dns
Papier leicht durcli Steckuadeln befestigen kann. Nun
sclineide ich, mittelst cines zweckmafsigen Messers, das P a pier, die horizontalen Linien entlang, in so viele Streifen
als es Linien giebt, welche die Beobachtungen auf die friiher vorgeschriebeue Weise enthalten. Ebenso vide Scheibeu lnuls inan liaben. Durch einfache Dreliung dcr Scheibe
kaiin mau jede beliebige Zahl uud jeden beliebigen Jahrestag mit einer andereu Zahl, z. B. mit der vom 1. des
Monats, in die nlilnliche Spalte bringen uud dann addireu.
D a m kann man die Scheiben wieder anders dreheu, so
dafs die verticalell Spalten IIUU nach eiuer anderen Periodc
georduete Zahlen euthalten. So erspart man sich die Muhe
des wiederholten Ueberschreibens und ist den dabei miiglichen Fehlern iiicht ausgesetzt, spart auch a n Zeit die
HliIfte und melir, besonders ~ e n i iman zwei oder rnehre
Perioden von derselbeu Dauer zu riiitersuchen bat.
Utrecht, im April 1851.
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sonnet, rotationszeit, die, danzig, der, besttigte, aus, beobachtungen
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