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Die Selbstkostenberechnung industrieller Betriebe. Von Friedrich Leitner Professor der Handelswissenschaften an der Handelshochschule Berlin. Dritte stark vermehrte Aufl. J. D. Sauerlnders Verlag Frankfurt a. M

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280
Eingelaufene Bucher.
-
Geheimer R,eg.-Rat Dr. v. B o e t t i n g e r.
Vorsitzender des Aufsiclitsrats der Farbenfabriken
vorm. Friedr. Bayer & Co., Elberfeld. ist auf Lebenszeit zurn Mitgliede des Herrenhauses berufen worden.
Die Akademic der Wissenschaften h a t Prof. Dr.
E m i 1 F i s c h c r die Helmholtz-Meddle zuerkannt und den Direktor der Scuola superiore di
Agricoltura in Mailand, Prof. Dr. W i 1 h e 1 in
K o r n e r , zurn korrespondicrenden Mitglied ihrer
physikalisch-mathema.tischenKlasse gewahlt.
Dr. 0. S c h u 1 z e , der die Rostoeker Zuckerfabrik seit, dem Tage ihres Bestehens geleitet hat,
wurde anlafilich des 25jalirigen Jubilaums der
Fabrik zum Okonomierat ernannt.
Prof. Dr. B 6 t t c h e r wurde zum Geschkiftsfuhrer des landwirtschaftlichen Kreisvereins Leipzig
gewahlt und scheidet deshalb aus dem Vorstand der
lnndwirtschaftlichen Versuchsstation Mockern aus.
Prof. Dr. Koliler tritt a n seine Stelle.
Als Nachfolger Prof. G o w 1 a n d s wurde W. A.
C a r 1y 1e zum Professor der Metallurgie an dem
Imperiale College of Science and Technology London
gewahlt.
Dr. K. D i e t r i c h - Helfenberg, Uirektor der
Chemivchen Fabrik Helfenberg, h a t sich als Privatdomnt fur Pharmakochemie an der Konigl. tierlrztlichen Hochschule zu Dresden mit der Schrift
,,Zur Pharniakodiakosmie und chemischen Analyse
der Fisch-Hausenblase", habiliticrt. Scine Antrittsrede behandelte das Thems ,,Die Pharmakochemischen Prozesse in der frischen und getrockneten Pflanze und ihre Nutzanwendung bei der Herstellung der Drogen".
Geh. Reg.-Rat H i p p e n s t i e 1 hat den ncuerrichtetcn Posten eines Verwaltungsdirektors der
Zuckerberufsgenossenschaft iibernommen.
Ingenieur Dr. H a n s J o h n , zurzeit Assistent
a m elektrotechnischen Laboratorium in Cothen,
erhielt die venia legendi am Friedrichs-Polytechnikum in Cothen fur Schwachstromtechnik und Me&
kunde.
Dr. K i e n a s t - Zurich erhielt die venia legendi
fiir Rlechaiiik und Matheniatik am Eidgenossischen
Polyt,echnikum.
&lit Beginn dieses Jahres trat Dr. P r a n E
$1 e y e r , bislicr Direktor und Trea,surer der Metallurgical Co. of America, Neu-York, als Teilhaber
in dia Firma R. Wedekind & Co., G. m. b. H..
T'ardingcn, ein.
Der Sekretar und Generalleiter der Amcrican
Iron and Steel Association J. S w a n k trit,t nach
36jahriger Tatigkeit in den Ruhestand.
I n Aschaffenburg ist der 0. Professor der Chemie
ail der technischen Hochschule zu Munchen, Dr.
Ti: m i 1 E 1' 1 e t i m c y c r , irn Alter von 83 Jahren
gestorben.
Der ehemalige Leiter der Zuckerfabrik Trendelbusch, W. L a u k e , starb am %/I. in Wilmersdorf
11. Berlin.
Am 20./1. starb Dr. ki. 1, i 1 i c a n f e 1 d , Patentanwalt, Berlin, und am 21./1. Dr. C a r l
S rz r n o w - Friedenau.
.
Bucherbespreohungen.
[
Zeitschrift Wr
angewandte Chemie.
Eingelaufene Biicher.
(Besprechung behslt sich die Rerlaltion
5 1 1 .
Bender, O., Laboratoriumstechnik. Mit 90 Abb.
(Bibliothek d. gesamten Technik, 108. Bd.)
Hannover, Dr. &I. Janecke, 1909.
Geh. M 2,600; geb. &
3,-I
Biicherbesprechungen.
Jahrbiich der Versuchs- nnd Lehraostalt fiir Hrauerei
in Berlin. 11. Bd. 1908. Erganzungsband zur
Wochenschrift fur Brauerei. Unter Mitwirkung
von C. v. E c k e n b r e c h e r , SV. G o H 1 i c 11,
H. H a n o w , J. F. H o f f m a n n , P. L i n d n e r , F. S c h o n f e l d , E. S t r u v e , W.
W i n d i s c h. Heransgegeben vQ,n &I. D e 1 b r ii c k , redigiert, von W. R o m ni e 1. Berliii.
P. Parey, 1908.
Das vorliegende Jahrbuch biet-et einen vorziiglichen
Uberblick uber die Entwicklung der Brauerindustrie
im abgelaufenen Jalir. Durch den vollstandigeu
Abdruck der auf der Jubilaumstaguiig der Versuchs- und Lehranstalt fur Brauerei geha1tene.n
Vortrage (vgl. diese Z. 21, 2267 [1908]) bringt d m
Werk eine Fulle von wissenschaftlich und tcchnisch
bedeutungsvollem Material, das fiir viele unserer
R.
Leser von hochstem Interesse sein diirfte.
The Mechanical Appliances of the Chemical and
Metallorgical Industries.
A completc: Uescription of the Machines m d Apparatus used
in Chemical and Metallurgical Processes for
Chemists, Metallurgists, Engineers, Manufacturers, Supcrintcndent)s and Students.
By
0 s c a r N a g e 1 , Ph. D., Consulting Chemical
Engineer Member Soc. Chem. Ind. Wit,h 292
Illustrations. New York, Published by the
Autor P. 0. Box 385. 1908.
Wenn wir auch eiiie betrachtliche Zahl deutschcr
Werke besitzen, welche die in den chemisclicn und
verwandten Industrien zur Verwendung kommenden Apparate nnd Maschinen in anschaulicher Weise
beschreiben, so mochten wir doch das vorliegende
Buch weiten Kreisen unserer Leser znr Anschaffung
und zum Studium enipfehlen. Das Werk i d sehr
klar und iibersichtlich gcschrieben, und wir finden
eine nicht unbetrichtliche Zalil von AppariLtrn diirin.
welclie in Deutschland weniger odcr gar nicht gcH.
brauchlich sind.
Die Selbstkostenberechnuug industrieller Betriebe.
Von F r i e d r i c h L e i t n e r , Professor der
Handelswissenschaften an dcr Bandelshoolischule Berlin. Dritte, stark vermehrte Aufl.
J. D. Sauerlanders Verlng, Frankfurt a. M..
1908.
M 4,80
Wenn ein Bucli, wie es bei dem vorliegenden der
Fall ist, in einem Zeitraume von knapp 4 ,Jahren
3 Auflagen erlebt., so spricht dieser Umstand hinYanglich fiir die Berechtbgung und Bedeutung des
Buches. Der Referent kann sich im wesentlichen
den Ausfiihrungen anschliellen, die an dirscr St,ellel)
der zweiten Auflage des L e i t n e r schen I3uches
gewidmet worden sind, und sich darauf beschrgnken.
zu erwahnen, daR gcgenuber der zweiten Auflagc
1)
Dieae Z. 20, 217 (1907).
XXII. Jahrgang.
Weft 6. 6.Februar 1908.l
die neue einen wesentlich (urn 7 Bogen) vergrofierten
Umfang aufweist. Der Verf. hat eine allgemeine
ffbersicht iiber Kalkulation, Selbstkosten usw. als
Einleitung neu hinzugefugt, weiter einen Abschnitt
uber die Abschreibungen und endlich eine grobre
Zahl praktischer Beispiele zur Erlauterung der theoretischen Ausfiihrungen. Da auch verschiedentlich
Kostenberechnungen chemischer Betriebe beriicksichtigt sind, so seien a l e diejenigen Fachgenossen,
die in leitender Stellung sind oder sich auf eine solche
Stellung vorbereiten wollen, auf das L e i t n e r sche
Buch aufmerksam gemacht. Emgehendere Kenntnisse in kaufmannischen Fragen sind heutzutage fur
jeden, der einen Betrieb mit Erfolg leiten will, uner1aDlich.
Wohlgemuth.
D w Bienenhonlg und seine Ersatzmlttei. GemeinfaBliche Darstellung der Entstehung, Gewinnung, Verwertung, Untersuchung und Beurteilung des Honigs und seiner Ersatzstoffe. Von
Dr. A l f r e d H a s t e r l i k , kgl. Inspektor
der Untersuchungsanstalt fur Nahrungs- und
GenuBmittel zu Miinchen. A. Hartlebens Verlag, Wien und Leipzig 1909.
Wie der Verf. im Vorwort betont, ist kein Mange1
an Werken, welche die verschiedenen Zweige der
Imkerei behandeln, den Honig, das eigentliche Endziel der Bienenwirtschaft, aber nur fluchtig beriihren.
Wenn h i d e Stande - der Chemiker und der
Ipker - Hand in Hand die in letzter Zeit sich im
Verkehr mit Honig bemerkbar machenden Auswiichse erfolgreich bekampfen wollen, so mu6 der
Chemiker sich das notwendige Verstiindnis fur das
Leben der Bienen und ihre Tiitigkeit erwerben, der
Imker die Forschungen des Chemikers kennen
lernen.
In 228 Seiten sind nachstehende Kapitel behandelt : I. Wesen, Entstehung und Zusammensetzung des Honigs. 11. Honig anderer Insekten.
111.Forschungen der Honigchemie. 1V. Die Chemie
des Honigs. V. Honiggewinnung. VI. Eigenscbaften
des Honigs. VII. Einteilung des Honigs. VIII. Aufbewahrung des Honigs und der Honigversand.
IX. Veranderungen des Honigs. X. Giftiger Honig.
XI. Absatz des Honigs. XII. Statistiaches uber den
Honig. XIII. Die Verfalschungen des Honigs und
der Honigschutz. XIV. Die Verwertung des Honigs. XV. Die chmische Prufung des Honigs.
XVI. Die Ersatzmittel des Honigs. Ein alphabetisches Sachregister erleichtert das Nachschlagen
bzw. Aufsuchen bestimmter Abschnitte des Buches.
Es ist klar, dal) aus einem derartigen Werke
weder der Chemiker sich die eingehenden Kenntnisse fur die Bienenwirtschaft aneignen kann, noch
der Imker imstande ist, an der Hand desselben eine
chemische Analyse des Honigs auszufuhren. Der
Verf. hat e8 aber verstanden, in einfacher, auch dem
Laien leicht faBlicher Form die Hauptpunkte der
Bienenzuoht, Honiggewinnung und Honigverwertung einerseits, die chemische qualitative und quantitative Priifung des Honigs andererseits zu schildern. Dabei iet die Literatur uber die Untersuchung des Honigs bis auf die letzte Zeit beriicksichtigt.
Beachtenswert ist, was der Verf. uber die
L e y sche Reaktion sagt. Da diese Angaben auBer
in dem obigen Werke nicht veroffentlicht sind, seien
sie hier kurz erwahnt. ,,Versetzt man eine InvertCh. 1909.
281
Aus anderen Vereinen und Versmlungen.
mkerlosung rnit einer Spur Milcheerurn, 80 erhalt
nan eine Reaktion, die von der L e y schen Reak,ion fiir Naturhonige nicht wegzukennen ist. Damit
allt der Wert dieser Reaktion, in der von ihrem
Winder angegebenen Form in sich zusammen."
Zur Erliuterung des Textes sind in dem Werke
53 Abbildungen verteilt, die sich besonders auf die
;ewinnung und Verpackung des Honigs bezielienWie man aus dem Gesagten ersieht, ist die AnIrdnung des ganzen Stoffes recht ubersichtlich.
Das Buch eignet sich demnach nicht nur fur die
widen grohn Interessentengruppen - Chemiker
i d Imker -, sondern fiir jeden Gebildeten, der sich
iber den Honig in irgend einer Weise informieren
will. Besonders der Apotheker wird das Buch u. a.
zicht unbefriedigt aus der Hand legen, da es
tbgesehen von dem sonstigen reichhaltigen Inhalt
- eine Zusammenstellung der Anforderuiigen an
len Bienenhonig enthalt, wie sie die verschiedenen
Pharmakopijen stellen; ferner sind die offizinellen
Praparate dieser Arzneibiicher eingehend beriick3ichtigt. Aber auch die gewerbliche und kuchenmiiBige Honigverwertung hat Platz gefunden.
Die Beschaffung des H a s t e r 1i k schen
Buches kann demnach allen Interessenten wiirm3tens empfohlen werden, um so mehr, als ein ahnliches Werk meines Wissens bis jetzt nicht existiert.
Ulz-Miinchen.
-
Aus anderen Vereinen und Versammlungen.
Chemische Gesellschaft zu Heidelberg.
Sitzung am 15./1. 1909. Vorsitzender : C.
G 1 a s e r.
E. K n o e v e n a g e 1 : ,,Uber abbauende und
aujbauende Reaktionen bed Aeetylierungen rnit Easigstiureanhydrid". Der Vortr. weist zunachst auf den
durch S k r a u p und seine Schuler mit Essigsaureanhydrid in Gegenwart von Schwefelsaurebewirkten
Abbau der Cellulose bis zum Cellobioseoktacctathin,
ein Vorgang, der als Acetolyse bezeichnet wurde.
Solche Acetolysen gehen durch 3ssigsiiureanhydrid
in Gegenwart einer groBeren Anzahl von Kontaktsubstanzen, die dabei verschiedenartig abgestufte
Wirkungen zeigen, anscheinend allgemein vor sich :
Beispielsweise entseht aus Cineol mit Essigsiiureanhydrid in Gegenwart von Schwefelsiiure,
Eisenchlorid oder anderen Kontaktstoffen Terpindiacetat und Terpineolacetat; ahnlich entsteht aus
Digthylither Essigsaureathylester. Die Ergebnisse
des Abbaus durch Acetolyse der Cellulose bis zum
Cellobioseoktacetat sprechen daher nicht gegen die
aus vielen anderen Grunden notwendige Annahme
von Oxydbindungenin der Cellulose; auf der anderen
Seite machen sie aber die Bestimmung der Anzahl
Hydroxylgruppen in solchen Korpern durch Essigsaureanhydrid in Gegenwart von KontaktsubstanZen unsicher.
AuRer diesen abbauenden Wirkungen wurde
beim Benzalaceton auch aufbauefide Wirkung durch
Essigsaureanhydrid, insbesondere in Gegenwart geringer Mengen Eisenchlorid, zuerst in Gemeinschaft
mit 5 u n g beobachtet. Nach der weiteren Untersuchung durch R i i m s c h i n verlauft die Reaktion sehr wahrscheinlich folgendermakn :
3G
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