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Die Synthese von 1 2-Diphospholid-Ionen.

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ZUSCHRIFTEN
Tabelle 1. Aus N,O-Acetaien 1 und /j-Mercaptoestern 2 gebildete Sulfide 3-13 und dardus durch Oxidation mit Tetrabotylammonium-peroxomonosulfat(TBA-Oxon)
hergestellte Sulfoxide 14-23. Die Diastereoisomere 7a- 13a wandern jeweils schneller bei der Chromatographie auf Kieselgel als die Epimere 7b- 13b. Bn = Benzyl.
R'
R2
(Konfig.
von 2)
R3
R~CO
Nr.
Sulfide
Ausb.
Sulfoxide
Nr.
a:b
["/I
["/I
Et
Et
tnu
Et
Me
Me
rBu
IBU
IBU
Bn
Bn
Boc
Ac
Ac
Ac
Ac
Ac
3
4
5
6
7
8
33 [bl
93 [a]
82 [a]
38 [bl
38 [b]
52 lbl
4:3 [c]
1:1 [d]
14
15
16
17
18
Me
rPr
Z-Phe
9
94 [a1
4:3 [d]
19
Me
iBu
Z- Ald
10
56 lbl
4: 5 [c]
20
Me
rBu
Boc-Phe
11
94 [a1
1 : l [d]
21
Me
Bn
Z-Phe
12
81 [bl
1: 1 [d]
22
Et
Bn
Boc-Val
13
51 [bl
1 :2 [d]
23
au
Ausb.
DiastereoisomerenVerhiiltnis
>20:1
4: 1
>20:1 [d]
1:l [el B U S 7 a
> 20: 1 [d] aus 8a [f]
9 : l [d] ans 8 b [g]
9:l [el aus 9 a
9 : l [el aus 9 b
3 : l [el aus 10a
3:2 [el aus 10b
2.1 [d] aus l l a [h]
7: 1 [el aus I 1 b
4 : l [d] B U S 12a [i]
1: l [el aus 12b
> 20: 1 aus 13 b
[a] Ausheute an Rohprodukt laut NMR. [b] Ansbeute an chromatographiertem Produkt. [c] Diastereoisomere chromatographisch getrennt. [d] Darch fraktionierende
Kristallisation getrennt. [el Nicht getrennt. aber hiufig analysenrein erhalten durch Chromatographie oder AusEllen. [fl Schmp. 86 "C. [g] Schmp. 88-89 C.
[h] Hauptprodukt: Schmp. 146-147°C. [a], = +36.5 (c = I , MeOH). [i] Siehe Angaben in der Arbeitsvorschrift.
eher ein Vorteil sein. Die Zuordnung der Konfiguration am
acetalartigen C-Atom der Verbindungen 7-23 und gegebenenfalls am Sulfoxid-Zentrum gelang bisher noch nicht; da eine
chemische Korrelation unmoglich ist, versuchen wir zur Zeit,
von den festen Verbindungen fur die Rontgenstrukturanalyse
geeignete Einkristalle zu zuchten.
[5] M. Shimazaki, J. Hasegawa, K. Kan. K. Nomura, Y. Nose, H. Kondo, T. Ohas-
Arbeitsvorschriften
12a, 12b: Zur Losung von 2.00 g (4.62 mmol) des entsprechenden N.0-Acctals 1
(aus Z-Phe-Phe-OH, siehe Schema 2) und 1.24 g (9.24 mmol) des Thiols 2c in 40 mL
CH,CI, wurden hei -78 "C unter Argon 0.580 mL (4.62 mmol) BF, OEt, gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde geruhrt, bis durch DC kein Edukt mehr zu
erkennen war (30 min), und wurde dann mit einigen mL geslttigter NaHC0,-Losung versetzt. Man arbeitete mit gesittigter NaHC0,-. gesittigter NaCI-Losnng
und MgSO, auf. Nach Abziehen des Losungsmittels erhielt man 2.00 g (81 YO)des
Sulfids (N,S-Acetals) 12 als 1 : I-Gemisch von zwei Epimeren (12a nnd 12 b). die sich
durch fraktionierende Kristallisation B U S Et,O/Hexan trennen lieBen.
22 (zwei Diastereomere): Eine Losung von 1.24 g (2.32 mmol) des leichter kristallisierenden Epimers 12a (Schmp. 131 - 132 "C, [a],,= - 47.6 (c = 0.9, MeOH)) in
15 mL CH,CI, wurde bei -78°C mit 1.77 g (2.55 mmol) Tetrabutylammoninmperoxomonosulfat (in 10 mL CH,Cl,) versetzt. Ndch ca. 30 min (DC-Kontrolle)
gab man H,O und EtOAc ZU, extrahierte die organische Phase zweimal mit H,O
und einmal mit gesattigter NaC1-Losung und trocknete uber MgSO,. Abziehen des
Losungsmittels ergdb quantitativ das Sulfoxid 22 (Epimerenverhlltnis 4: 1 ) . Fraktionierende Kristallisation aus Essigester/Hexan lieferte reines Haupt- und Nebenprodukt 22 vom Schmp. 124-125'C, [a], = - 83.6 ( c = I , MeOH) bzw. 126f l l 5 . 2 ( c =0.5, MeOH).
129"C, [.I,=
Eingegangen am 20. September 1994 [Z 73331
Stichworte: Peptid-Isostere . Schwefelverbindungen
[I] a) P. A. Bartlett. C. K. Marlowe. Science 1987,235, 569: b) T. Shiba. K. Miyoshi, S. Kusnmoto, Bull. Chem. Soc. Jpn. 1977,50. 254; W. F. Gilmore. H.-J. Lin,
J. Org. Chem. 1978,43,4535; D. Merricks, P. G. Sammes, E. R. H. Walker, K.
Henrick, M. M. McPartlin, J. Chem. Soc. Perkin Trans. 1 1991. 2169.
[2] W. J. Moree, G . A. van der Marel, R. M. J. Liskamp, Tetruhedron Letr. 1991.32,
409; hid. 1992, 33, 6389; W. J. Moree, L. C. van Gent, L. C. van der Marel,
R. M. J. Liskamp. Tetruhedron 1993, 49, 1133. Auch in den soeben beschriebe-
nen a,p-ungesattigten p-Amino-sulfonslureamid-haltigenPeptid-Isosteren ist
keiue Eliminierung moglich: C. Geunari, B. Salom, D. Potenra, A. Williams,
Angcw. Chern. 1994, 106, 2181 ; Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1994, 106, 2067.
[3] J. Gante, Angew. Chem. 1994, fU6. 1780: Angel<'.Chem. Inr. Ed. Engl. 1994, 33.
1699.
141 P. Renaud, D. Seebach, Angrw. Chem. 1986, 98, 836; Angew. Chern. In/.Ed.
Engl. 1986, 25, 843; T. Shono. Y. Matsumura, K. Tsubata, K. Uchida. J Org.
Chem. 1986,51, 2590; D. Seebach. R. Charczuk, C. Gerber, P. Renaud, Helv.
Chini. Acru 1989, 72, 401; C. Gerber, D. Seebach, %id. 1991, 74, 1373.
Angew. Chem. 1995, f07. Nu. 5
0 VCH Verlugsgesellschu~tmbH, 0-69451
hi, K. Watanabe. Chem. Pharm. Bull. 1982,30, 3139. Statt der hier beschriebenen Cl/SH-Substitution wendeten wir die Mitsunobu-Reaktion mit dem kauflichen Hydroxyester an. Zur Herstellung von (S)-2-Hydroxyrnethyl-buttersiiureethylester, dem Vorlaufer von (R)-2d, siehe J. Ehrler, F. Giovannini, B. Larnatsch, D. Seebach, Chimia 1986,40, 172; M. Sefkow, A. Neidlein, T. Sommerfeld, F. Sternfeld, M. A. Maestro, D. Seebach, Liebig3 Ann. Chem. 1994, 719.
[6] B. M. Trost, R. Braslau, J Org. Chem. 1988, 53, 532.
(71 Unsere Substrate wurden vie1schneller oxidiert als die von Trost et al. 161getesteten Sulfide. Da unsere Produkte 14-26 basenempfindlich sind, darf nicht, wie
empfohlen [6], in Gegcnwdrt von Hydrogencarbonat gearbeitet werdeu.
[8] Unter neutralen, schwdch basischen oder schwach sauren Bedingungen sind die
Verbindungen 3-13 stabil und gut handhabbar: die Verbindungen 3 6 , 8 a und
8 b wurden auch durch korrekte Elernentaraualysen charaktensiert.
[9] Die Verbindungen 24-27 wurden chromatographisch gereinigt und NMRspektroskopisch identifiziert.
Die Synthese yon 1,2-Diphospholid-Ionen
Nicole Maigrot, Narcis Avarvari, Claude Charrier und
Frangois Mathey*
Von der Verbindungsklasse der Polyphosphacyclopentadienide konnten bislang nur die 1,2-Phospholid-I0nen noch nicht
synthetisiert werden"]. Wurde ihre Herstellung gelingen, so wire eine Serie aromatischer Funfring-Verbindungen komplett, die
formal durch den sukzessiven Ersatz der sp'-hybridisierten CHEinheiten eines aromatischen Kohlenwasserstoffes durch dazu
isolobale sp2-P-Einheiten entsteht. Noch konnte fur kein Heteroatom eine solche Verbindungsreihe synthetisiert werden.
Es gibt mehrere Hinweise darauf, daI3 1,2-DiphosphoIid-Ionen stabil sein sollten: Padma Malar berechnete fur die Anionen
[1,2-C,H3PJ
(hypothetisch) und [1,2,3-C,H,P3]- [3,41 (bekannt) ahnliche Aromatizitatsindices[21,zwei weitere Arbeitsgruppen beschrieben Ferrocen-Derivate mit $-I ,2-Diphospho[*IProf. Dr. F. Mathey, N. Maigrot, N. Avarvari, Dr. C. Charrier
Laboratoire ,,Heteroelements et Coordination"
URA 1499 CNRS, DCPH, Ecole Polytechnique
F-91128 Palaiseau Cedex (Frankreich)
Telefax: Int. + 1/69333010
Wrinheim, 199s
0044-8249~95j050S-0623S 10.00
+ ,2510
623
ZUSCHRIFTEN
\
la
2a
R=R'=Ph
R'=Ph
1 b R=Ph, R'=Me
2b R*=Me
l c R=Et. R'=Ph
2 C R'=CI
R'
R'
3a-g
4a-g
RedL
Schema 1. Reaktionsweg LU den 1.2Diphosphacyclopent-3-ene 3 und 4
sowie ein Vorschlag zum Redktionsmechanismus. Zu den 'H-NMRspekrroskopischen Daten siehe Tabelle 2.
3+4
CI
lyl-Ligdnden[5'61 und kiirzlich wurde iiber ein zwitterionisches
Phosphol-Derivat berichtet['].
Wir versuchten die Erkenntnisse aus friiheren Arbeiten a n
1,2,3-Triph0spholid-Ionen[~]
auf unsere Vorgehensweise zu iibertragen. Zunlchst iiberlegten wir uns einen Syntheseweg fur die
noch nicht bekannten 1,2-Diphosphacyclopent-3-ene.
Im wesentlichen bestand er aus der formalen Insertion eines Phosphinidens in ein 1,2-Dihydrophosphet (leicht zuganglich aus Titanacyclobuten und Dihalogenphosphan~s-'ol).
Diese Reaktionssequenz (Schema 1) ist analog zur Umwandlung von Phosphirenen
in 1,2-Dihydro-I ,2-diphosphete[' 'I. Grundlage unserer Uberlegungen war, dal3 die Ringspannung, die bei der Ringvergrol3erung der Phosphirene die treibende Kraft ist, auch bei
den Dihydrophospheten betrachtlich sein sollte. In Tabelle 1
sind die Ergebnisse der Unisetzungen von 1 und 2 zusamniengefal3t.
Tabelle 1 . Synthcse der 1,2-Diphosphacyclopent-3-ene
3 und 4
3!4
a
b
C
d
e
f
g
Substituenien
R
R'
R'
Ph
Ph
Ph
Ph
Ph
Et
Et
Ph
Me
Ph
Me
C1
Ph
CI
Ph
PI1
Me
Me
Ph
Ph
Ph
Mengenverhiiltriis
314
-
75 :25
95:5
-
10o:o
-
100:o
Ansbeutc
3 4 (%)
+
46
40
42
20
36
22
47
Als Reaktionsmechanismus schlagen wir den in Schema 1 gezeigten vor. Als reduzierendes Agens wirkt sehr wahrscheinlich
die Ausgangsverbindung selbst. Liegen 1 und 2 zu Reaktionsbeginn in Bquimolaren Mengen vor, so ist nur 1 gegen Reaktionsende vollstandig verbraucht, wihrend 2 noch im Reaktionsgemisch vorhanden ist. Die theoretische Ausbeute betrigt somit
maximal 50%, wie es die Praxis auch bestatigt. Wahrscheinlich
sind die ersten beiden Reaktionsschritte reversibel, denn setzt
man Edukte mit unterschiedlichen Resten R' und R' ein, lassen
sich nach AbschluB der Reaktion im 31P-NMR-Spektrum
R 'PCI, und die entsprechenden Insertionsprodukte nachweisen.
Die Daten in Tabelle 1 zeigen, dal3 die Insertion bevorzugt an
der P-C(sp2)-Bindung von I stattfindet, die wahrscheinlich
durch die Zweielektronen-Wechselwirkung zwischen dem
LUMO der C-C-Doppelbindung und dem freien Elektronenpaar des exocyclischen Phosphoratoms im quarternaren Dihydrophosphet-Salz, das als Zwischenstufe auftritt, bevorzugt
ist. Die Strukturen von 3 und 4 lassen sich anhand der grol3en
2J(H,P)-Kopplung (16-18 Hz) zwischen einem Proton der
CH,-Gruppe und dem P1-Atom belegen.
R
\
=c,/ R
c3
Tabelle 2. Ausgewihlte NMR-Data fur die Verbindungen 3.
'H-NMR
6(HJ
d(H,)
['. 3J(H,P)1
3 a (CD,CI,) 3.76
4.35
[3.3,2.61 [ix.4,01
3b (C,D,)
2.81
3.86
[3.1,2.1] [16.2,0]
3c (C,D,)
3.56
4.10
[4.2.2.2] [18.3,0]
3d (C,D,)
2.85
3.88
[3, 31
[16.3.0]
3e (CICH,),
3f (CD,CI,) 3.10
13, 31
3g (CL~D,)
3.46
[IX. 11
"P-NMR
6(P1) d(P2)
['J(PI ,P2)]
- 30.1
~2261
48.9
[213]
- 38.6
[211]
59.1
[201]
+36.9
[2621
29.8
[217]
+25.9
[2621
~
~
~
l3C-NMR
6(C3)
6(C4)
h(C5)
['J(C3,P2)1 1'. 'J(C4,P)I ['J(C5,Pl
+30.9 138.76
[28.1]
+26.1 137.9
[28.5]
+13.9 142.44
[30.5]
+11.5 142.1
[29.6]
i96.7
150.4
15.51
148 86
17.0.4.5)
144.8
[6.0,3.0]
144.3
[7, 3.51
44.47
[25.7]
45.0
[26.1]
43.06
[24.1]
44.5
[24.2]
+19.0 136.4
~ 4 1
151.7
[61
41.3
[23.2]
f101.6
Durch Reduktion der chlorierten Verbindungen 3e und 3g
mit Lithium in THF erhalt man die erwarteten 1,2-Diphospholid-Ionen 6 a bzw. 6b. Die Reaktion verlauft iiber das Intermediat 5, dessen P-Ph-Bindung noch intakt ist. Fur R = Et l23t
sich die Zwischenstufe im 3 1 P-NMR-Spektrum nachweisen
( c ~ ( ~ ' P=) -133.8, +20.6; 'J(P,P) = 339 Hz). Durch die Bil-
R
R
Ph
3e R = Ph
39 R = E t
R
R
R
Ph
5 R=Et
6a R = P h
6b R = E t
R
)I
ZUSCHRIFTEN
dung dieses partiell delokalisierten Anions wird die Spaltung der
P-Ph-Bindung im zweiten Schritt, der zu 6 fiihrt, ausgeschlossen. Die Anionen von 6 lassen sich anhand ihrer tieffeldverschobenen 31P-NMR-Signale (6 = 152-206) und ihrer grolJen
Kopplungskonstanten 'J(P,P) und 2J(P,H) von ca. 440 bzw.
37 Hz identifizieren; diese Merkmale sind charakteristisch fur
Polyphospholid-Ionen[']. Als weiterer Nachweis diente die 6 b
Synthese des 1,2-Diphosphaferrocens 7 aus 6 b.
[$1
[4l N. Maigrot, M. Sierra, C. Charrier, F. Mathey, Bull. Sor. Chim. Fr. 1994,397.
[5] L. Weber, R. Kirchhoff, R. Boese, H.-G. Stammler, J. Chem. Soc. Chem. 131,
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[6] E. Niecke, D. Schmidt, .
I
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[TI G . Jochem, A. Schmidpeter, M. Thomann, H. Noth, Angew. Chem. 1994,106,
708; Angew. Chem. I n t . Ed. Engl. 1994, 33, 663.
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[9l W. Tumas, J. A. Suriano, R. L. Harlow, Angew. Chem. 1990, 102, 89: Angew.
Chem. Int. Ed. Engl. 1990, 29, 75.
[lo] K. M. Doxsee, E. M. Hanawalt, G. S. Chen, T. J. R. Weakley, H. Hope, C. B.
Knobler, Inorg. Chem. 1991, 30, 3381.
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Angew. Chem. I n [ . Ed. Engl. 1987, 26, 548.
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Inorg. Chirn. Acta 1986, 112, 171.
EtJqP
Et
Fe+Cp PFS
*
THF, 25°C
7 (25%)
6b R = E t
Experimentelles
Alle Reaktionen wurden unter Argon durchgefuhrt. Die Losungsmittel wurden mit
Standardmethoden gereinigt uud getrocknet. Die Syuthesen der als Ausgangsverbindungen verwendeten Titanacyclobutene wurden nach Lit. [12,13] durchgefuhrt.
l a : 65% Ausbeute, hergestellt nach Lit. 18-101. l b ist offenbar instabil, wurde
nicht isoliert, 6("P) = -19. l c : blaDgelbes 01, 20% Ausbeute, "P-NMR
(81.0 MHz, C6D,, H,P04): 6= -10.6; 'H-NMR (200MH2, C6D,, TMS): 6 =
0.92 (t. 3J(H,H) =7.5 Hr, 3H ; Me), 0.98 (t, 'J(H,H) =7.5 Hz, 3 H ; Me), 1.8-2.5
(m,6H; 3 CH,); "C-NMR (50.0 MHz, C,D,, TMS): d =11.87 (s, Me), 13.61 (d,
J(C,P) = 3.9 Hz, Me), 21.73 (d. 'J(C,P) ~ 1 0 . Hz,
8 P-CH,). 24.78 (d, J(C,P) =
2.4 Hz, C-CH,), 27.52 (d, J(C,P) =7.5 Hz, C-CH,), 140.2 (d, 'J(C,P) = 34.7 Hz,
sp2-C), 145.85 (s, sp'-C), 149.7 (d, J(C,P) = 4.7 Hz. spZ-C).
~
Ein Model1 fur Semimet-Hamerythrin;
NMR-spektroskopischer Nachweis fur die
Lokalisierung der Ladung in Bis(pcarboxy1ato)(p-phenolato)dieisen(n,m)-Komplexen
in Losung**
Wakako Kanda, William Moneta, Michel Bardet,
Elisabeth Bernard, Noele Debaecker, Jean Laugier,
Azzedine Bousseksou, Sylvie Chardon-Noblat
und Jean-Marc Latour *
3 (und 4): PhPCI,, MePCI, oder PCI, (12 x
mol) wurden bei -3O'C tropfenHamerythrin (Hr) dient Spritzwiirmern (Sipunculu) und anmol) in 25 mL
weise zu einer Losung des jeweiligen Dihydrophosphets 1 (12 x
deren marinen Invertebraten zum Transport von molekularem
1.2-Dichlorethan gegeben. Die Mischung wurde unter Ruhren langsam auf Raumtemperatur erwirmt. Die Reaktion wurde so lange weitergefuhrt, bis 1 vollstiindig
Sauerstoff. Hr ist der Prototyp der Nicht-Ham-Proteine mit
aufgebraucht war (3'P-NMR-Kontrolle). Nach Abziehen des Losungsmittels wureinem aktiven Dieisen-Zentrum"], und seit den friihen achtziger
de der verbleibende Rest rnit Hexan/Toluol (80:20) als Eluens an Silicagel (150 g,
Jahren sind die Strukturen im Kristall von vier unterschiedli60 mesh) chromatographiert. 3a: blaDgelber Feststoff, Schm. 132 "C. 3 b : weiner
chen Formen dieses Proteins bekanntl2I. In der Desoxy-Form
Feststoff, Isomerenmischung. 3c: weiBer Feststoff, Schmp. 131 "C. 3d: bkaMgebes
werden die beiden Fe"-Ionen von einer Hydroxy- und zwei Car61, Disulfid, Schmp. 186°C. 3e und 3g wurden nicht chromatographisch gereinigt.
sondern durch vollstandiges Verdampfen des Losnngsmittels sowie des PCI,-Uberboxylatgruppen iiberbruckt. Die Koordinationsspharen der beischusses im Vakuum. 3f: farbloses 61. 'H-NMR-Daten siehe Tabelle 2.
den Fe"-Ionen sind sehr unterschiedlich: An das eine hexakoor6: Eine Losung von 3e oder 3g (15 x
mol) in 5 mL wasserfreiem THF wurde
dinierte Fe"-Ion sind drei Histidineinheiten gebunden, an das
mit Lithiumdraht ( 5 x lo-' g) bei Raumtemperatur geruhrt. Die Bildung van 6a
andere nur zwei Histidineinheiten, so daB eine Koordinationswar nach 30 min abgeschlossen; dunkelbraune Losung. MS (m/r = 253 ( M - ,
stelle fur molekularen Sauerstoff oder andere Substrate frei ist.
100%); "P-NMR: 6 =181.0 (Pl), 206.0 (P2), 'J(P1,PZ) = 436 Hz, *J(Pl,H) =
36.7 Hz.
Die Anlagerung von 0, fuhrt uber die Deprotonierung des verDie Bildung vou 6b war erst nach 4 d bei 50°C beendet; braUne Losung. MS
briickenden Hydroxoliganden zu einer (p-Oxo)dieisen(m)-Ein(m/i =157 ( M - , 100%); "P-NMR: 6 =152.1 (Pl), 173.7 (PZ), 'J(Pl,P2) =
heit rnit einem terminalen Hydroperoxoliganden, der durch eine
436 Hz, 'J(P1,H) = 37 Hz, 'J(P2,CH,) = 10.8 Hz.
Wasserstoffbrucke mit dem p-Oxoliganden wechselwirkt. Der
7: Zur Losung von 6b wurde festes NH,CI (8 x lo-' g) zugesetzt. Die Mischung
Hydroperoxoligand kann gegen Anionen wie das Azid-Ion auswurde 1 h bei Raumtemperatur geruhrt. Anschlienend wurde [Fe(q6-1,4Me2C,H,)(I1'-C,H,)]+PF, [I41 (0.56 g) zugesetzt. Mach weiterem Riihren (2 h)
["IDr. J.-M. Latour, Dr. W. Moneta, Dr. M. Bardet, E. Bernard, N. Debaecker
wurde die Losung auf 1.5 mL eingeeugt und rnit Hexan an Silicagel chromatoCEA/Dipartement de Recherche Fondamentale sur la Matiere Condensee
graphiert. 7 Ellt als violette Fliissigkeit an. Ausbeute 25%. 3'P-NMR (C,D,):
Laboratoire SESAM/CC, Centre d'Etudes de Grenoble
6 = - 34.5 (Pl), -9.9
(P2), 'J(Pl,P2) = 384 Hz. 'J(P1,H) = 36.5 Hz,
F-38054 Grenoble Cedex 9 (Frankreich)
3J(P2,CH,) =10.6Hz; 'H-NMR (C,D,): d =1.03 (t. 'J(H,H) =7Hz, 3 H ; Me),
1.17(t,'J(H,H)=7Hz,3H;Me),2.24(m.4H:2CH,),3.99(s,5H;Cp),4.85(d, Telefax: Int. f76885090
*J(H.P) = 36.8 Hz, 1 H, P-CH); "C-NMR (CD,CI,): 6 ~ 1 6 . (s,
2 CH,), 16.7 (s,
Dr. W. Kanda
CH,), 23.0 (s, CH,), 23.75 (d, 'J(C,P) = I 9 Hz), 73.8 (s, Cp), 90.80 (d,
Department of Chemistry, Wakayama University (Japan)
'J(C,P) =79 Hz, P-CH), 99.7 (s, =C-CH), 101.3 (pt, P-C=).
Dr. J. Laugier
Departement de Recherche Fondamentale sur la Matiere Condensee
Eingegangen am 18. August 1994 [Z 72451
Laboratoire SP2M/S, Centre dEtudes de Grenoble (Frankreich)
Dr. A. Bousseksou
Stichworte: Diphospholide Heterocyclen . PhosphorverbinLaboratoire de Chimie de Coordination du CNRS,
Toulouse Cedex (Frankreich)
dungen . Sandwichkomplexe
Dr. S. Chardon-Noblat
Laboratoire d'Electrochimie Organique et de Photochimie Rtdox
Universitk Joseph Fourier, Grenoble Cedex (Frankreich)
[I] Eine neuere Ubersicht uber Polyphospholid-Ionen: F. Mathey, Coord. Chem.
Rev., im Druck.
[**I Diese Arbeit wurde vom Centre National de la Recherche Scientifique (URA
1194) gefordert. Wir danken dem Japanese Ministry of Education, Science and
[2] E. J. Padma Malar, J. Org. Chem. 1992, 57, 3694.
Culture fur ein Stipendium fur W.K.
[3l M. Baudler, J. Hahn, Z . Nuturforsch. B 1990, 45, 1139.
~
Angew. Chem. 1995, 107, N r . 5
0 VCH Verlagsgesellschajt
mhH, 0-69451 Weinheim, 1995
0044-~249/YS/USOS-0625
S 10.00+ .25/0
625
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