close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die Technik der Bierhefeverwertung. Von H. Vogel. Sammlung chemischer und chemisch-technischer Vortrge herausg. von R. Pummerer. N. F. Heft 42. 11 Abb. u. 2 Tab. Verlag F. Enke Stuttgart 1939. Preis geh. RM

код для вставкиСкачать
Ncue BQchsr
Y a U I EUCHtR
M a t e r i e im interstellaren Raum. Von W. B e c k e r , B. I der
F o r t s c h r i t t e d e r A s t r o n o m i e . Heransg. von P. T e n
1 B r u g g e n k a t e . Joh. Ambrosius Barth, Leipzig 1938. 1V u.
78 S. Pr, br. RM. 7,50.
P . Ten Brqgenkate beginnt mit diesem Band im AuEtrage
der Astronodschen Gesellschaft die Herausgabe einer neuen Reihe
von Monographien, die dem Bediirfnis des einzelnen Astronomen
nach zusammenfassenden Berichten iiber einzelne Teilgebiete nachkommen SOU, sich aber dariiber hinaus auch an die Vertretcr der
Nachbarwissenschaften (genannt werden die Physiker) wendet.
Jm vorliegenden ersten Band behandelt W .Becker die ,.Materie
im interstellaren Raum", und zwar diejenige, die man auf Grund
ihrer allgemeinen und selektiven Absorption des Sternenlichtes
feststellt; nur erwahnt wird diejenige, die AnlaB ZII Linienabsorption
gibt oder selbst Licht emittiert. Das Hauptthema bilden dementsprechend die groden ,.Dunkelwolken", die um den Bquatc,r des
MilchstraBensystems verteilt sind und hier bekanntlich den Ausblick in den auoergalaktischen Raum verhindern. Eine fachliche
Wiirdigung der interessanten Schrift kann hier natiirlich nicht
eerreben werden. Bemerkt sei. daB vom Standpunkt des ,,Nachbar%senschaftlers"
die Darstellung etwas kokentriert erscheint.
K. Wirlz. [BB. 1:?9.]
Physics in Industry. Von X. T. C o m p t o n u. E. C. Sull:ivan,
2. J e f f r i e s , E. Q. A d a m s , P. D. F o o t e , J. P. D e n H a r t o g ,
J. E. B u r c h a r d , 0. E. B u c k l e y , C. B. M i l l i k a n , J . S l e g i a n ,
H. L. D o d g e u. A. R. Olpin. American Institute of Pt.ysics,
New York 1937. Pr. $ 1,50.
Die vor zwei Jabren erschienene Zusammenfassung eines
Gedankenaustausches von 11 maogebenden amerikanischen Fachleuten zur Stellung der Physik und des Physikers in der Industrie
verdient unser groBtes Interesse, weil sie nicht nur den Einsatz des
Physikers, sondern iiberhaupt des wissenschaftlich gescliulten
Menschen in der praktischen Technik behandelt. Seine Arbeit in
der Glas-, Metall-, 01-. Elektro-, Luftfahrt- und Bauindustrie, seine
Arbeit z. B. in der mechanischen und elektrischen Schwingungsforschung a n unmittelbar praktischen Aufgaben und schlieO1ic:h die
Frage aach seiner bestmoglichen Ausbildung sind in fliissiger und
anschaulicher, dabei aber ernst wissenschaftlicher A r t behandelt,
wobei wir aus jedem Fachgebiet interessante Ausschnitte des jeweiligen Entwicklungsstandes erhalten. In allen diesen geoannten
Zweigen spielt der Physiker z. T. noch vor dem Chemiker die entscheidende Rolle als Trager der technischen Entwicklung und weist
ihr auf breitester Grundlage neue Wege.
Besonders aber bringen die letzten beiden Ausschnitte des
285 Seiten umfassenden Biichleins mit den Ausfiihrungen eines
Hochschullehrers ( H . L . Dodge) und eines Industriephysikers ( A . R.
Olpin) iiber den besten Ausbildungslehrgang einige weit iiber das
einzelne gehende Schlufifolgerungen von allgemeherem Interesse.
Wenn dabei zu allererst hohe Allgemeinbildung, gedan kliche
und sprachliche Klarheit, sodann vor allem Grundlagenkenntuis in
der klassischen, weniger die Beherrschung der modernen theoretischen
Physik, vor allem aber die Grundlagen des Ingenieurwesens gefordert
werden, so deutet sich damit eine auch bei uns nicht zu iiberhijrende
Forderung der Zeit an, die in USA. nur deshalb an einen etwas
anderen Personenkreis gerichtet ist, weil dort vielfach Phvsiker
stehen, wo bei uns Chemiker und Diplomingenieure zu finden sind.
So bietet das Biichlein eine Fiille wertvoller Anregungen,
Gedanken und Wahrheiten und sei allen empfohlen, die sicti iiber
den Einsatz industrieller Forschungsarbeit in USA. unterrichten
wollen.
WuZf/. [BB. 142.1
Fette und ole. Lipoide. Wachse, Harze, Xtherische ole. Bear'beitet
v o n E . B a m e s , A . B o m e r , R. G r a u , C. G r i e b e l , J . GroBfeld,
W. H a l d e n und H. H o l t h o f e r . Schriftleitung J . GroBfeld.
Mit 247 Abb. Bd. 4 des ,,Handbuches der Lebensmittel-Chemie".
Begriir.det von A. B o m e r , A. J u c k e n a c k , J . T i l l n i a u s .
Herausg. von J u c k e n a c k , B a m e s . B l e y e r , GroOfeld.
J. Springer, Berlin1939. Pr. geh. RM. 135,--, geb. RM. 138,60.
Der Hauptteil (663 Seiten) d-s Buches, in den Abschnitten
Allgemeine Untersuchungqmethodiin fur Speisefette, Praparative
Darstellung der Fette und Fettbestandteile, nnd Vorkommen, Gewinnung und Eigenscbaften d-.r Speisefette, von Bomer und GroPjeZd
bearbeitet, ermog'icht i n d - r wohl liickenlosen Aufzahlung der
Methoden sowie d?n reichlichen und gut gewahlten Literaturangaben den Benutzern d 3s Werkes a'le einschlagigen Arbeiten und
s t d t sich so den voraufgegangenen Biichern ahnlicher Absichten
wiirdig an die Seite. Uber sie hinaus fiihren manche Literaturangaben der allerjiingsten Zeit, selbst iiber die Fettsauren durch
Paraffinoxydation ist gebracht worden, was dariiber mitgeteilt
werden dad.
Der nach Ansicht des Berichterstatters noch in keinem ahnlichen
W a k e recht gegliickten Miteinbeziehung der Probleme aus der
Physiologic der Pette und des Fettstoffwechsels wird im besprochenen
46
Buch in verschiedentlichen Hinweisen Rechnung getiagen, besonders etwa in dem Abschnitt iiber Verkderungen der Fette;
auch das Rapitel iiber Lipoide (Lipo-Vitamine), von HaEden bearbeitet, gehort nit mannigfachen Anregungen dieser Art hierher.
Der Abschnitt Wachse, Harze, Atherisehe o l e und Fruchtlther
ist - namentlich fiir die letztgenannten Teile - dem Vorangegangenen nicht recht organisch angegliedert und diirfte dadurch
leicht dem einen Interessentenkreise zuviel, dem anderen zuwenig
bringen.
Wieder in ausgepragterem Zusammenhang mft dem Hauptgegenstnnd des Bandes stehen die Eapitel iiber die deutsche, 8sterreichische und auslandische Gesetzgebung iiber Fetterzeugnisse.
S. Skraup. [BB. 89.1
Verderben d e r Seifen.
Ursachen und Verhiitunp.
Von
F. W i t t k a . Heft 1 der Reihe Moderne fettchemische Technologie,
148 S. J . A. Barth. Leipzig 1939. Pr. kart. RM. lo,--.
Das Buch eroffnet eine vom Vf. herausgegebene Reihe vonEinzeldarstellungen unter dem Sammeltitel ,,Moderne fettchemische
Technologie". Das im vorliegenden 1. Heft behandelte Thema ist
in der Literatur vielfach bearbeitet worden, so daI3 eine Zusammenstellung der darauf beziiglichen Arbeiten zu begriii3en ist. Die
Hauptabschnitte des Buches lauten: fjber das Verderben der
technischen Seifen. -tiber die Ursachen, welche zu raschem Verderben
der Seifen fiihren konnen, Die Mittel, u m ein Verderben zu verhiiten.
Das Verderben kosmetischer Erzeugnisse, Methoden zur Untersuchung stabilisierter Seifen auf Stabilisierungsmittel. Ursache des
Verderbens ist nach Auffassung des Vf. in erster Linie die Oxydation,
dann die Hydrolyse der Fette sowie der Riechstoffe und anderer
Seifenbestandteile. Begriindet wird dies durch die Literatur und durch
mannigfache praktische Beobachtunpen. In diesen ist der Hauptmert des inhaltreichen Buches zu erblicken, aus dem der Fachmann
jedenfalls vielerlei Anregungen erhalt, auch dort, wo Unklarheiten
oder Widerspriiche (vgl. die Ausfiihrungen iiber freies Alkali auf
S. 36, 39, 43, 45) bestehen.
Das Buch ist gut ausgestattet. b i d e r wird die Lesbarkeit
durch viele grammatische nnd Interpunktionsfehler erschwert.
H . Rdler. [BB. 169.1
.
Soldatenernahrung und Gemeinschaftsverpfleguag
Von
Generalarzt Dr. W . Kittel, Oberfeldarzt Dr. W . Schreiber u .
0berreg.-Rat Dr. W.Ziegelrnayei. VIII u. 337 S. 57 Abb.,
1 farb. Tafel. Th. Steinkopff, Dresden 11. Leipzig 1939. Preis
geb. RM. 6.--.
Im vorliegenden Werk, dem der Heeressanitatsinspekteur
Generaloberstabsarzt Prof. Dr. WaWrnann und der kiirzlich verstorbene Chef des Heeresvexwaltungsamts General K a m n n ein
riihmendes Vorwort gewidmet haben. werden nach Darstellung der
Grundlageu der Erniihrungswissenschaft und Erorterung einschlagiger Gegenwartsprobleme die mannigfachen erniihrangsphysiologischen, lebensmittelchemischen und kiichentechdschen
Fragen der Truppenbekostigung in Verbindung mit der Verwaltungsiibung in Krieg und Frieden behandelt. vervolktandigt durch zahlreiche Tabellen und viele Literaturangaben. Auch finden sich
Hinweise a d die Verpflegung fremder Heere. Das Buch, das keinen
Vorlaufer im Schrifttum hat, fuBt auf langjahrigen Studien sowie
praktischen Erfahrungen und offenbart sich als ein vorziigllcher
Ratgeber nicht nur fiir die Truppenverpflegung, sondern iiberhaupt
fiir jede Massenverpflegung, insbes. fiir diejenige in den Speiseanstalten der industriellen Betriebe.
Merre.9. [BB. 171.1
Die Technik der Bierhefeverwertung. Von H. Vogel. Sammlung chemischer und chemisch-technischer Vortrage, herausg.
von R. P u m m e r e r . N. F. Heft 42. 11 S b b . u. 2 Tab. Verlag
F. Enke, Stuttgart 1939. Preis geh. RM. 6.90.
Die Bierhefe stellt infolge ihres hohen Gehaltes an Eiweinkorpern, Erganzungs- und Wirkstoffen einen wertvollen und in
groller Menge zur Verfugung stehenden Abfallstoff dar. der im Rahmen des Vierjahresplans als Nahrungsmittel. als Futtermittel oder
in Form eiuer Reihe pharmazeutischer Praparate bereits grolle Bedeutung gefunden hat. Trotzdem durch zahlreiche Arbeiten und
Veroffentlichungen unsere Kenntnisse iiber die Hefe in letzter Zeit
auderordentlich erweitert worden waren, bestand bisher im Schrifttum ein fuhlbarer Mange1 nach Richtung der technischen Seite der
Bierhefeverwertung. Der Verfasser, selbst in der €'ragis der Hefeverwertungsindustrie stehend, hat sich der dankbaren und begriidenswerten Aufgabe unterzogen, durch die vorliegende Abhandlung d i e
unangenehm empfundene Liicke auszufiillen. Nach allgemeinen
Bemerkungen iiber die Zusammensetzung der Bierhefe werden im
Hauptteil der Schrift die Vorbereitung und Reinigung der Abfallhefe zur technischen Verwertung, ihre Anwendung im Haushalt,
Krankenhaus und Apotheke, ihre Bedeutung bei der Emahrung
verschiedener Haustiere besprochen. Weiterhin werden das Trocknen der Hefe, die Herstellung der Hefeextrakte im technischen Betrieb und schliedlich in Form von Arbeitsvorschriften die Darstellung pharmazeutisch bedeutungsvoller Przparate aus Hefe, wie
Glutathion. Nucleinsauren, Glykogen, Vitamine u. a., behandelt.
Wenn auch gerade auf einem Gebiete wie der technischen HefeAm#eIoam&a Chemir
8 3 . J o A t ~ . l O 4 0Nr.
. 314
Personal- und Hoohschulnachtiohten
verwertung allerld Verfahren egistieren, welche von den zustandigen
Industrien als Fabrikgeheimnisse gehiitet werden, so hat der Verfasser doch sehr freimiitig so viele wertvolle Hinweise und Aufschlusse gegeben, daP jeder, der sich mit diesem neueren Gebiet
beschiiftigen will, geniigend Anregungen zu weiterer Arbeit aus der
Lektiire des Bandchens erhalten kann.
&r8.
[BB. 64.1
Der T a b a k r a u c h . Seine Entstehung, Beschaffenheit und Zusammensetzung. Von A. W e n u s c h . I m Auftrag der Internationalen Tabakwissenschaftlichen Gesellschaft verlegt bei
Arthur Geist, Verlag, Bremen. Preis geh. RM. 5,-.
Es vergeht fast kein Monat, in dem bei der Reichsanstalt fiir
Tabakforschung in Forchheim bei Karlsruhe nicht wenigstens eine
Anfrage einlauft iiber diese oder jene Bestandteile des Tabakrauches. Au9er iiber Nicotin werden immer wieder Fragen gestellt
iiber den Gehalt an CO, CN, Ppridin, Ammoniak, Rhodanwasserstoff,
Schwefelwasserstoff usw. Es war nicht immer leicht, diese Fragen
zu beantworten, d a man die kagesteller nicht auf eine zusammenfassende Schrift verweisen konnte. Mit dem Erscheinen des Werkes
von A. U'enusch ist diesem ubelstande mit eineni Schlage abgeholfen worden. Man kann sich keine den Stoff so eindeutig klar
und iibersichtlich behandelnde Darstellung des schwierigen Problems
vorstellen, wie sie Wenusch geschaffen hat. Es war dies dem Verfasser nur moglich dank der zahlreichen Einzelarbeiten, die er als
Chefchemiker der bisherigen iisterreichischen Tabakregie mit seinen
Mitaxbeitern im L a d e der Ietzten Jahre als Vorarbeit durchfiihren
konnte und durch die er sich bis zur ersten Autoritiit auf diesem
Gebiete durchgerungen hat. Fur den Chemiker, namentlich fiir den
Gendmittelchemiker. ist es besonders begriiBenswert, daQ Wentssch
in seinem neuen Werke auch die quantitativen Bestimmungsmethoden der Einzelbestandteile des Tabakrauches eingehend bespricht bzw. anfiihrt. Auch die von Wenuach gefundenen neuen
Begriffe wie ,,Nicotischub" , ,,Vit alitat "werden eingehend erklart ,
Einen gro9en Raum bietet der Verfasser auch den zurzeit so wichtigen Fragen der Entnicotinisierung des Tabaks und des Rauches,
wobei er auch das Problem der Ziichtung nicotinfreier Tabake eingehend erortert. - Man kann Wenzcaoh gerade in der heutigen Zeit
der allgemeinen Aufklarung iiber das Nicotin nicht dankbar genug
dafiir sein, daD er auch den Chesnikern einen so wertvollen neutralen
und wissenschaftlichen AufschluB dariiber geschenkt hat.
P. Koenig. [BB. 96.1
Casein and its I n d u s t r i a l Applications. Von E. S u t e r m e i s t e r
u. F. L. Browne. 405 S. mit Abb. Book Department Reinhold
Publishing Corp., New York 1939. PI. geb. $ 6,50.
Das Buch ist die zweite Auflage des als Monographie herausgegebenen Werkes amerikanischer Fachleute, welches die amerikanische chemische Gesellschaft 1927 veroffeutlichte, und welches
von Briihl auf europzsche, besonders deutsche Verhaltnisse umgearbeitet, 1932 in die deutsche Sprache iibertragen wurde. Die von
P . L. Broume besorgte zweite Ausgabe des amerikanischen Werkes
hat in fast allen Teilen wesentliche h d e r u n g e n , neue Fassungen
und Erweiterungen erfahren, wobei auch eine Umstellung in der
Einteilung des Gesamtstoffes vorgenommen wurde. Nach einem
allgemeinen uberblick iiber das Vorkommen von Casein in Milch
und die Moglichkeiten seiner F a u n g wird ausfiihrlich die organische
sowie die phys&aUsche Chemie behandelt. Der Herstellung von
Casein, seiner Priifung sowie der Lagerung sind weitere Kapitel
gewidmet. Von seinen Hauptanwendungsgebieten sind in den weiteren
Abschnitten die plastischen Massen (Kunsthorn), Caseinleime, die
Verwendung in der Papierindustrie und zu Anstrichmitteln, in
der Lederindustrie sowie zu Nahrungsmitteln und in der Medizin
behandelt. Der europiiische Leser vermiBt nacre Ausfiihrungen
iiber das neueste Anwendungsgebiet des Caseins, die Verarbeitung
zu kunstlichen Fasern (Lanital, Tiolan). Da in Amerika bis heute
eigene Versuche auf diesem Gebiet noch nicht gemacht wurden,
konnten hieriiber nur in einem kurzen, game vier Seiten umfassenden
Referat aus europiiischen Veroffentlichungen einige Angaben gemacht werden. Sehr ausfiihrlich und gegeniiber der ersten fiusgabe
stark erweitert ist die jedem Kapitel beigefiigte tfbersicht iiber die
Literatur und die Patente.
E. Kuckuk. [BB. 159.1
Das Wasserglas. Von H. Mayer. Seine Eigenschaften, seine Herstellung und Verwendung. 2. Aufl. Sammlung Vieweg, Heft 79.
Verlag Friedr. Vieweg & Soh. Braunschweig 1939. 125 Seiten,
21 Abb. Preis br. RM. 7.20.
Die vorliegende Neuauflage ist entsprechend den beachtlichen
Fortschritten in der wissenschaftlichen Erforschung der Silicate
seit den1 Erscheinen der 1. Auflage (1925) vor allem im Abschnitt
,,Eigenschaften des Wasserglases" ganz wesentlich erweitert worden,
wogegen die iibrigen Abschnitte ,,Herstellung" und .,Verwendung"
nur wenig zu erganzen waren (z. B. hinsichtlich des feuerfesten Anstriches). Die einschlagigen Arbeiten iiber Molekularaufbau, Dichte
Lichtbrechung, Erweichung, Ziihigkeit, Kristallisation der glasigen
Natrium- und Kaliumsilicate sind ziemllch vollstandig besprochen
oder wenigstens erwahnt, ebenso wie der Losungsvorgang, die
chemischen und physikalischen Eigenschaften der wadrigen Losungen und das eigenartige Verhalten eingedickter Losungen i n dem
vorliegeden Riabnem recht gut behmdelt sind. Insgesamt vermittelt
das Biichlein 14 theoretischer und praktischer Hinsicht einen sehr
Angewandle Ohemis
6S.Jahrg.IO40. Nr.311
-
V e r e i t a Deutaoher O h e m i l :
den in seiner Verwendung so vielseitigen
Werkstoff. Storend wirkt nur. dad das gleich zu Beginn gegebene
,,Sinnbild des inneren Aufbaus" von geschmolzenem Wasserglas
mit den spateren (richtigen) Ausfiihrungen im Text nicht ganz iiberguten oberblick iiber
einstimmt; =Si<
0
>Si=,
an der Kante, gibt es nicht.
also Verkniipfung der Si0,-Tetraeder
A. Dietzel.
[BB. 135.1
Dr. W. H e r a e u s , Hanau a. M., Seniorchef der W. C. Heraeus
G. m. b. H., die unter seiner Fiihrung z u einem Weltunternehmen
wurde, feierte am 9. Januar seinen 80. Geburtstag.
Ernannt: Prof. Dr. G. D o m a g k , Leiter des chemotherapeutischen Bayer-Laboratoriums, Wuppertal-Elberfeld, in Wiirdigung
seiner hervorragenden Arbeiten auf dem Gebiete der Chemotherapie
nnd der durch sie bewirkten Fortschritte in der Bekimpfung der
Gonorrhoe von der Deutscheu Gesellschaft zur Bekampfung der
Geschlechtskrankheiten zum Ehrenmitglied. - Dr. med. H. Gebh a r d t , Dozent fiir Pharmakologie, Toxikologie (einschl. Wehrtoxikologie) und Arzneiverordnungslehre, zum Konservator, gleichzeitig wurde ihm eine freie Planstelle am Pharmakologischen I n stitut der Universitat Miinchen iibertragen. - Dr. H . H o c k ,
n. b. a. 0.Prof. fur Organische und Brennstoffchemie in der Fakultat
fur Bergbau und Hiittenwesen der Bergakademie Clausthal-Zellerfeld, zum aderplanm. Professor. - Prof. Dr. A. S t o c k , Berlin,
friiherer Ordinarius fiir Chemie an der T. H. Xarlsruhe, von der
Gesellschaft finnischer Chemiker zum korr. Mitglied. Von dem
Verein schwedischer Chemiker wurde ihm vor kurzem die
Nordblad-Ekstrand-Denkmiinze verliehen.
Gestorben: Dr. W. B e r g a u , Direktor und stellvertretendes
Vorstandsmitglied der Union, Fabrik chemischer Produkte. Stolzenhagen, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksvereins Pommern
des VDCh, Mitglied des VDCh seit 1906, a m 6. Januar im Alter
von 59 Jahren.
Dr. H. E n d e , Direktor von Dr. Ende's Hoherer
Lehranstalt fiir Chemie, Leipzig, Mitglied des VDCh seit 1913, am
10. Januar im Alter von 52 Jahren. - Dr. K . K o b e r l e , Laboratoriumschemiker der I. G. Farbenindustrie A.-G., Werk Ludwigshafen (Rh.), Wissenschaftliches Laboratorium, Vorsitzender des
Bezirksvereins Oberrhein und Mitglied des Kleinen Rates des VDCh,
am 12. Januar im Alter von 42 J a h r e a - Reg.-Rat. Dr. K. R e i h l i n g , Vorstand der Bodenkundlichen Abteilung der Wiirtt. Forstlichen Versuchsanstalt, Stuttgart, Mitglied des VDCh seit 1919,
am 30. Dezember 1939. - Prof. Dr. C. S c h a l l , friiherer Extraordinarius der Chemie an der Universitat Leipzig, im Alter von
83 Jahren.
-
VEREIN DLUTSCHER CHEMIKER
AUg. deutsches Gebuhrenverzeichnis fiir Chemiker
aufgestellt vom GebiihrenausschuD fur chemische Arbeiten unter
Fiihrung des Vereins Deutscher Chemiker in Zusammenarbeit mit
der Fachgruppe ,,Technik" der Reichsbetriebsgemeinschaft ,,Freie
Berufe" der Deutschen Arbeitsfront und dern NS.-Bund Deutscher
Technik. Schriftleitung: Dr. F. W. S i e b e r . Stuttgart. Verlag
Chemie G . m . b.H., Berlin, 1940.
Nach Abschld der Neubearbeitung Liegt nunmehr die 7. Auflage des G e b i i h r e n v e r z e i c h e s vor, nachdem am 31. Januar 1939
die Durchberatung des Stoffes im GebiihrenausschuB erfolgt war.
Es hat sich die Notwendigkeit einer weitgehenden Umarbeitung und
Erganzung ergeben.
Als wichtigste h d e r u n g ist die Zusammenfassung der Normalgebiihren fur haufig vorkommende Arbeiten und Einzelbestimmungeu
in einem besonderen Teil hervorzuheben. Dies wurde notwendig,
nachdem sich die Durchfiihrung gleicher Satze f i i r gleichartige Bestimmungen auf den verschiedenen Wirtschaftsgebieten als unmoglich erwiesen hatte. Die Zugestandnisse, die i n Vereinbanmgen mit
den verschiedensten Stellen gemacht worden sind, muDten Ausnahmen bleiben, weil sie in der Verallgemeinerung wirtschaftlich
untragbar waren.
Ein Teil der Spezialabschnitte wurde angesichts der fortschrittlichen Entwicklung im Untersuchungswesen neu bearbeitet
oder in Anpassung an die DIN-Vorschriften umgearbeitet.
Neu ist weiterhin der VII. Teil ,,Mikro-Elementaranalysen".
Einem vielfach geaderten Wunsche entsprechend ist das Sachregister so ausfiihrlich wie m6glich gestaltet worden unter Hervorhebung der Normalgebiihren durch Fettdruck.
Besondere Sorgfalt wurde verwendet, urn die ubersichtlichkeit
des umfangreichen Stoffes zu steigern. Selbstverstandlich wurden
die gegebenen Anregungen in weitgehendem MaDe verwertet.
Bei einer so grundlegenden Neugestaltung war die vollige Veriinderung der einzelnen Ziffern unvermeidbar, so da9 mit der Einfiihrung der Neuauflage die vorherige Auflage des Gebiihrenverzeichnisses nicht mehr verwertbar ist.
Wir bitten, Bestellungen nmgehend an den Verlag Chemie gelangen zu lassen. Preis RM. 7,50, fiir Mitglieder RM. 6,-.
47
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
400 Кб
Теги
1939, die, heft, der, sammlung, pummerer, chemische, und, vortrgen, herausg, technik, stuttgart, preis, technischen, abb, bierhefeverwertung, tab, verlag, vogel, geh, von, enke
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа