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Die Technische Hochschule am Scheidewege. Rede gehalten anllich des Rektoratswechsels am 30. November 1929 von Alfred Stock. Verlag C. F

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138
Veieiiie u. Versaninilungen - Rundschau
_~.______
- Personal- 11.
[ ~~~ ;~
!?& > ~ ~ ~ ~
PERSONAL- UND HOCHSCHULNACHRICWTEN
Rheinische Gesellschaff flir Geschichte der
Naturwissenschaft, Medizin und Technik.
Dem Arbeitsbericht uber das Jahr 1929 entnehmen wir,
daA die Mitgliederzahl zu Ende des Jahres 700 betragt. Es
wurden im Berichtsjahr 18 Sitzungen und 47 fachgeschichtliche
Vortrage in Bonn, Frankfurt a. M., Koln, Dusseldorf, Leverkusen und Remscheid vor zusainnien 867 Horern gehalten.
Folgende Vortrage, welche fiir die Cheniiker vori Interesse sind,
werden hervorgehoben:
H. H i 1 1 e b r e c h t , Rorin: ,,Ungedruckles uber Hiltorfs
Bonner Zeit." - A. M a r t i n , Bad Nauheini: ,,Geschichto der
Yulterlauge uon Bnd Nnuheim und ihre Vertrertrung." R. K o c h , Frankfurt a. M.: ,,Die medizinische Brazichbfirkeit
des Schollkruutes, verbunden mil. einer Demonstrntion der
Dlirerschen Handzeichnung dieser Pflanze nus der Alberlinol."
- P. D i e r g a r t , Bonii: ,,Heinrich Oidlmnnn (gest. 1929) und
die rheinischen Glasmrilereien." - K. W u r t h , Schlebusch:
,,!'roben riirnischer Mnlerfarben aus d e m Grcibe 'eon Herrn
81, Hubert in Belgien." - 0. V o g e l , Dusseldorf: ,,Das erste
qaurefeste Email 1776." - D i e r g a r t , Bonn: ,,Einfiihrung in
die sellene und fast vergessene grunddegende lateinische Rede
Hittorfs De jontum migrationibus eleclrolyticis v. J. 1853, und
dersn Yorlngen." - R . K o c h , Frankfurt a. M.: ,,Die GelbIiolzdroge Temvelrivac, ein Leber- und Gnllenmitlel nus
der indischen Yolksmedizin, nach neuen klinischen Lintersuchzingen." - F. F r e m e r s d o r f , Koln: ,,Zwei beriihmle,
aber i n ih.rer Technik verknnnle romische Glaser nus Koln." K. W ii r t h , Schlebusch: , , Z w Mnllechnik in Pompeji und
iiber Enkauslik." - F. F r e rn e r s d o r f , Koln: ,,Vorlnqen ttnd
Besprechunfl kosmetisrhrr Chemikalien nus d e m riimischeu
Koln." - P. W a 1 d e 11, Rostock: ,,Berzelins und zcir." W. H a b e r 1 i 11 g , Dusseldorf: ,,Die Mnndragorn, ein Schlafmiltel nlter Zeit." - 0. V o g e 1 , Dusseldorf: ,,Peter Clarenback, der Begrunder der Giseninduslrie i m oberen Wuppertol
(1661/1736)." - Ed. S t r a u s , Frankfurt a. M.: ,,Uber Eirreiliforschung im 19. Juhrliundsrl und friiher."
VERIlME UND VERSAMMLUNQEN
(RedakUonssohluB fllr .Angewandte" Donnerstags,
fur ,,Cham. FabrikY Montago.)
Koninierzienrat C. H. E r b s 1 o 11, Grunder der Cheniikalien-Grofihandlung C. H. Erbsloh, Dusseldorf, feierte am
6. Februar seinen 80. Geburtstag. - Dr. L. Z i 111 ni e r , bei der
Firina Cheniische Werke Zinimer l(L Co., Berlin, frilher General.
tlirektor der Firnia A.-G. Joh. Jeserioh, Berlin, feierte niii
1. Februar seinen 70. Geburtstag.
E r II a 11 n t w u r d e ti : Dr.-Ing. F. M u 11 e r , Pri\.-Doz in
der Chemischen Abteilurlg der Technischen Hochschule Dresden,
zum nichtbearnteten a. 0. Prof. - Dr. P. P r i II g s h e i 1 1 1 ,
B. 0 . Prof. fur Physik und Elektrotechnik an der Universitat
Berlin, Zuni 0. Prof.
Dr. L. A 11 s c h ii t z , Priv.-Doz. an der Universitat Marburg,
hat die an ihn ergangene Berufung auf den Lehrstuhl fur
organische Chemie a n der Deutschen Technischen Hochschule
Briinri angenommen und sein neues Lehrarnt mit .Tahresbegiiin
:inget reten').
Kornmerzienrat Dr. h. c. R e u s c h , Oberhausen, deni
groBen Organisator und verdienstvollen Forderer der deutscheu
Eiaenwirtschaft, wurde von der Universitat Erlangen der Doktor
der Naturwissenschaften ehrenhalber verliehen.
G e s t o r b e n i s t : Hofrat Dr. phil. C. C. M. B e 1 k e ,
Cheniiker, Leipzig, am 31. Januar, irn Alter von 46 Jahren.
Ausland. E r 11a n n t : Dr. H. E ni d e , Priv.-Doz. fur phariiiazeutische Cheniie a n der Universitiit Base1 zuni a. 0 . Prof. Dr. K. H o f I e r , in Vertretung von Prof. Dr. G. Klein*), zuni
Leiter des Pflanzenphysiologischen Institutes der Universitat
Wien. - Doz. Dr. phil. et Mag. pharm. 0. T o n i i Ee k Zuni
a. 0 . Prof. fur analytische Chemie a n der naturwissenschaftlichen Fnkultat der Karls-Universitat, Prag.
liofiat Prof. D r . 4. Rl o 1 i s r h , Wien, \\.ul.de zum korre+potidiereiiden Alilglied der Botanischen Gesellschaft in Aiiieri1i;i
gewablt.
NEUE BUCWER
(Zu beriehen, seweit im Bnehlundel enab36nen, dnmh
Verlag Chemie, Q. m. b.H., Berlin W MI, Cotneliuutr. a)
Zum
Deutscher Verband
technisch-wissenschaftlicher Vereine.
Sitzung des Vorstandsrates, des Industrie- und Hochschulnussschusses, n e i t ag , deli 14. Februar 1%0. 16% Uhr, in1
groBen Saal des Ingenieurhauses, Berlin NW 7, Friedrich-EbertStraBe 27.
Geschafllicher Teil. An diesen Beratungen konrien nur M i t glieder des Vorstandsrates teilnehmen. - Offentlicher Teil.
I. Bericht von Prof. Dr. M a t s c h o B : ,,Der Weltin(/enieurkonyrel und die Wellkrccfl-Teillronferenz in Tokio." 2. Vortrag
von Geh- Hofrat Prof. W. 0 s t w a 1 d : ,,Ritler der Vergnngenheit und Schmiede der Zukunfl."
RUNOSCWAU
Ferienkursus fur anorganisehe Mikroehemie.
Hochschulnachrichten - Neue I%iic.her
1111
Rahmen des Auaeninstituts der Technischen Hochschule Hannover findet unter Leitung von Prof. Dr. W. G e i 1 ni a n t i vori
Montag, den 24. Marz, bis Sonnabend, den 5. April 1930, ein
Ferienkursus fur anorganische Mikrocheniie statt. Es sind
auijer einleitenden Vortragen ganztagige Ubuiigen in qualitativer und quantitativer Mikroanalyse vorgesehen. Voraussetzung ist Vertrautheit mil der anorganischen Makroanalyse.
Der Preis fur den Kursus betragt RM. 40,--, fur Studierende
RM. 25,-.
Herren aus der Praxis und vorgeschrittene Studierende, die beabaichtigen, teilzunehmen, vierden urn moglichst
baldige Anineldung beim Leiter des Kursus gebeten. (Ansch~ift:
Geschaftsstelle dee Instituts fur anorgariisohe Chemie der Technischen Hochschule Hannover, Callinstr. 46.) Nahere Nachrichten, gegebenenfalls Wohnungsverniittlung ftir Auswiirtige
ww., unter obiger Adresse.
(100)
technischen Studinm.
Aufsatze uber das Studiuiu
an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Herausgegeben
voni K a r l s r u h e r S t u d e n t e n d i e n s t e. V. Verlag
G. Braun, Karlsruhe 19".
Das Biichlein stellt die Erziehung zum selbstandiqt.~~
Denken ala Ziel des Studiurns in den Vordergrund urid bringt
dazu vortrefflicbe Beitrage, 1. ini allgenieinen Teil : vori
A. F r i e d r i c h (,,Berufswahl"), E. Z s c h i ni m e r (,,Voni
Sinn des technischen Schaffens"), K. W u 1 z i n g e r (,,Kunst
und Technik"), Fr. S c h n a b e 1 (,,Ingenieurstadent unc!
allgenieine Bildung") ; 2. irn besonderen Teil: ,,Die Studieneinrichtungen a n der Technischen Hochschule Karlsruhe", wobei die Vertreter einzelner Facher zu Wort konimen, darunter
St. G o 1 d s c h rn i d t (,,Das Studiuni der Chemie"), A. G r o n o v e r (,,Das Studiuni der Lebensmittelchemie"), ferner die
ve rtre te r fur Mascbinenbau, Elektrotechnik, Architektur, Bauingenieurfach, Matheniatik, Hoheres Lehramt. In klarer und
eindringlicher Weise wird der Studierende von einer hoheren
Warte aus beraten, so daB cfaa Studium nicht nur als Mittel
zum Broterwerb, sonderri aIs eiri Teil der Ausbildung der gesaniten Personlichkeit erscheint. Das Buch kann nicht nur den
Lernenden warm enipfohlen werden, sondern bietet auch den
Lehrern auf Schulen und Hochschulen eine Fiille wertvoller
didaktischer Gedanken.
-4.Binz. [BB. 404.1
Die Teehnisehe Hoehsehule an1 Seheidewege. Rede, gehalteii
anlafilich des Rektoratswechsels am 30. November 1929 voii
Alfred S t o c k. Verlag C. F. M ii 11 e r , Karlsruhe 1929.
S t o c k weist auf die Gefahren des Spezialistentunis hiri
und fordert starkere Betonung der allgemeinen wissenschaftlichen Grundlagen und freiere, weniger schulmafiige Gestaltung des Unterrichts. Es sei ein sehr ernstes Zeiahen, daf3
Sohne unserer Industriefuhrer sich von der Technischen Hechschule abwenden und sich auf de r Universitat durch das
Studiuin der Physik auf ihren technisehen Beruf vorbereiten.
l)
?)
Cheni. Fabrik 2, 414 [1929].
Vgl. Ztschr. angew. Chem. 43, 95 [1930]
Der Kritik I;ilJt S t o c k positive Vorschlage folgen: Aufstellung sachlicher Unterrichtsplane ohne Rucksicht auf Collegeinnahrnen des einzelnen Dozenten; universeller physikalischcheinisch-inathematischer Unterricht und damit Abkehr voni
Fachschulwesen; Verringerung d er Gesarntzahl de r Unterrichtsstunden urn ein Viertel bis ein Drittel; die Vorlesungen
sollen die Bucher erganzen, nicht ersetzen; irn Praktikurn Konzentrierung und Intensivierung durch eine Mindestzahl von
Aufgaben unter Anleitung durch mehrere Assistenten; in den
Prufungeii sollen nicht alle Einzelheiten und totes Wissen verlangt werden, sondern Uberbliek und Kenntnis der Grundlagen
und lebendiges Verstandnis. Zuni Schluf3 eine Mahliung an die
Schulen, elernentare Kenntnisse besser zu ubermitteln als es
gegenwartig der Fall ist.
S t o c k hat iin wesentlichen den Unterricht der Ingenieure
in1 Auge. E r isf als Cherniker dazu berufen, weil die klassische
Methode des cheniischen Unterrichts sich bewahrt hat und
darurn didaktische Mangel in der Nachbardisziplin zu sehen
gestattet.
Die hochbedeutsame Schrift verdient grofite Beachtung.
A. Binz. [BE. 24.1
Tage der Technik. Von F e l d h a u s . 9. Jahrgang. Verlag
E. Stampe, Berlin-Friedenau 1930. Preis RM. 2,50.
Der seit Jahren wohlbekannte F e 1 d 11 a u s - Kalender
,,Tage der Technik", der regelmaf3ig auch den Chemikern vie1
Interessantes bietet, bereitet diesinal seiner ,,Kalendergeineinde" leider insofern eine kleine Enttauschung, als e r sich
nicht rnehr als Taps-, sondern als Wochenkalender darbietet.
Der neue Kalenderrnam Gilbert W. F e l d h a u s , der Sohn
des Scbopfers dieses Kalenders, begrundet in einerii Vorwort
diese einschneidende Veranderung rnit der Notwendigkeit
einer Preisverbilligung, und e r hofft, dafl jetzt, nachdein dies
Ziel erreicht iet, die Kalendergeriieinde sich vergrijBern wird.
Wir schIieBen uns dieseni Wunsche an, etwas skeptisch und
nicht ohne zu bedauern, daB hier wieder einrnal eine in ihrer
Art unerreichte, vorbildliche Leistunq, wie es der F e 1 d h a u s - K a l e n d e r in seiner friiheren Gestalt war, der Not der
Zeit ihren Tribut zollen rnuf3te. Hoffen wir, da13 der Wochenkalender nur eine vorubergehende NotrnaBnahnie darstellt,
und daf3 bald bessere Zeiten uns wieder den reichhaltigeren
G. Bngge. [BB. 390.1
T a g e s kalender bescheren mogen!
Naehweis, Bestininiung uncl Trennung der cheniischen Eleniente.
Von Dr. A. R u d i s ii 1 e , Professor a n der Kantonschule in
Zug. Band VII, erste Abteilung: Schwefel; mit 1.55 Abb.
Paul Haupt, akad. Buchhandlung vorni. Max Drerhsel,
Bern 1929.
Der Band enthalt qualitative Reaktionen und quantitativc
Uestiniriiungen von Schwefel, frei und als Sulfidschwefel in den
verschiedenartigsten Proqukten, von allen bekannten Sauerstoffsauren des Schwefels und ihren Salzen, von Schwefeltrioxyd, von Schwefelwasserstoff und Sulfiden, also Dinge, dir
auch deni erfahrenen Analytiker betrachtliche Schwierigkeiten
hereiten konnep.
Als UrteiI uber das Werk ist ini wesentlichen das gleiche
zu sagen, wie bei der Besprechung des vorhergeheiiden Bandes
(diese Zeitschrift 37, 581 [1924]): Es bringt praktisch alles, was
jeinals auf dieseni Gebiete veroffentlicht wurde. Das ist ein
Vorzug, aber auch ein Nachteil, wenn namlich, wie dies hier
der Fall ist, vollkomi~ien veraltete Angaben niitgeschleppt
werden. Hierfur einige Beispiele. .Jodoriietrische Bestirnniung
von Sulfit : Man versetzt die wafhige Sulfitlosung niit eineni
Alkalicarbonat und Stiirkelosung und titriert dann niit .Jod.
(Quelle fur d i e s sonderbare Vorschrift fehlt.) - Nachweis 1011
freier Schwefelsiiure im Aluniiniumsulfat: Durch Rotfarbung
von Methylorange (aus dem Jahre 1883). - Nachweis von
Schwefelwasserstoff : Mit neutraler Palladiunichloriirlosung getranktes Filtrierpapier wird geschwarzt (1881).
Es ist. allerdings auf analytischeni Gebiet ganz besonders
schwierig, kritisch zu sichten. Man wird zu leicht in die Gefahr kornnien, solche Dinge wegzulassen, die nicht allgemein,
iiher doch in Ausnahrnefallen von Wert sein konnen. DaB
dabei stellenweise auch etwas vollig Unverwerthares init aufgenonimen wird, verinjndert kaurn den Gebrauchswert des
Buches und ist vielleicht bei einer ersten Auflage unvernieidbar.
F. Hahn. [BB. 295.l
Leipziger Vortrlge 1929. Dipolnionient und ehemisehe Struktur.
Hernusgegeben ron P. D e b y e . VIlI u. 134 S. 35 Abb.
S. Hirzel, Leipzig 1929. Preis kart. RM. 9,-.
In Leipzig hat D e b y e zuni m e i t e n Male wlhrend des
Somniers 1929 eine auflerordentlich nnsprechende Form des
wissenschaftlichen Gedankenaustausches in die Tat umgesetzt.
Eine geringe Zahl von Vortragen - verteilt uber eine knappe
Woche - kann ein uingrenztes Gebiet, das fur Physiker und
ChemikCr von bedeutendeni Interesse ist, vielseitig behandeln.
Der einzelne Vortrag gibt nur eine von den Moglichkeiten, dis!
eigenen Ansichten zu prazisieren und zur Diskussion zu stellen;
die umsichtige Zeitbernessung bietet dauernd Gelegenheit fur
grundliche Aussprachen zwischen nllen anwesenden Fachqenossen. - D e b y e hat fur 1929 ein ini Mittelpunkt des Interesses stehendes Hauptthenia gewahlt, und nian wird in den
verschiedenen Vortragen wohl zu jeder der Fragen einen Beitrag finder], welche seit der Erkenntnis der Wichtigkeit des
Dipolniomentes fur cheniische Frageri die Bearbeiter des Gehietes beschaftigen. Das Buch bietet eine aktuelle Ergarizung
zu D e b y e s Monographie ,,Polare Molekeln". - Experinientelle Methoden findet man in S a e n g e r s und E s t e r
111 a n n s Beitragen besprochen.
Fragen des Zusanimenhanges
von Dipolnionient und Molekulbau be handeh E r r e r a ,
E s t e r in a ii n , E b e r t. Theoretische Bemerkungen iiber die
Moitiente einfacher Molekule gibt H u n d . - W. H u c k e 1
geht den Beziehungen zwischen Dipolniornent und Reaktionsgeschwindigkeit nach, K. L. W o 1 f denjenigen zwischen Dipolir~oinentund Lichtabsorption und behandelt auBerdern die Bedeutung des Kerreffektes. Die dielektrische Polarisation fester
Stoffe erscheint in Vortragen voii E r r e r a und H 6 j e n d a h 1.
So eiitsteht ein lebendiger Querschnitt durch den Stand eines
heute vielfach bearbeiteten Gebietes, de r sich insbesondere
vorzuglich dazu eignet, deni interessierten Chemiker zu zeigen,
H elcherlei
chemische Probleine durch ein systeniatisches
Studiuni der dielektrischen Polarisation de r beteiligten Molekiile gefordert werden konnen.
L . Ebert. [BB. 379.1
-
Riiutgenograyhische
Werkstoffprufung.
Bestinirnung
von
Kristall- und Deforniationsstrukt~~r-Materialdiagnostik.Von
Dr.-Ing. Karl B e c k e r. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1929.
Geh. HM. 7,-.
Das kleine Buchlein von B e c k e r stellt eine Fortsetzunq
seiner fruher ehenfalls in der Sainn~lungVieweg erschier~enen
Abhandlungen dar und ist in erster Linie dafiir bestirnmt.
dnrauf aufnierksani zu rnachen, welche Fragen auf dein Gebiet
der Werkstoffprufung init Hilfe der Rontgenstrahlen erfolgreicli
in Angriff genomrnen werden konnen.
Nach einer kurzen Darstellung de r allgei~ieinenGrundlagen
der Rontgenphysik und de r Kristallographie wendet sich Verf.
der Beschreibung einer Strukturbestirninung zunachst init
~iionochroniatischetii,nachher niit weif3eni Rontgenlicht zu, wobei besonders die den1 Verfasser naheliegenden und fur die
technische Verwertung der Rontgenstrahlen wichtigen Teile
d e r Methodik berucksichtigt werden. Es wird weniger auf
rationelle Durchfuhrung einer Strukturbestimiiiung Augennierk gelegt als darauf, welche Folgerungen nian aus der
Linienforin, -breite usw. uber den Zustand des untersuchten
Ciitters ziehen kann. Ebenso wird beinl L a u e - Verfahren besonderer Wert auf den Asterisnius untl iihnliche Anomalierrscheinungen gelegt.
Ein kurzer, vielleicht init Fornieln zu sehr uberladerier
Absatz uber die Raunigruppe und den Strukturfaktor sol1 den
Leser auch illit diesen Begriffen wenigstens oberflachlich vertraut niachen. Den AbschluB bildet eine Zusammenstellung
\ ou allgenieinen, niit Hilfe der Rontgenniethode zu behandelnden
Fragen sowie eine kurze Schilderung der Schattenmethode zur
Auffindurig von GuBfehlern und lhnlichen in der Technik
wichtigen Materialeigenschaften.
Mnrk. [BB. 102.1
Die wirtschaftliche Becleutung des Phosphors. Von Dr. Lotliar
B e c k ru a n 11. X2 S. Allgenieiner Industrk-Yerlng, Berlin.
Die Broschure ist aus einer ursprunglich in der Zeitschrift
.,Kunstdiiuger und Leini" erschienenen h t i k e l r e i h e hervorpegangen. An Hand der Abschnitte ,&ntstehung der Phosphatvorkon~ni~n,
Phosphailaqerstatteii, Funktion des Phosphors in
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