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Die tierischen Schdlinge unserer Gewchshauspflanzen ihre Lebensweise und Bekmpfung von H. P. Plate und E. Frmming. Dunker & Humboldt Berlin. 1953. 1. Aufl. 288 S. 126 Abb. 7 Tabellen. geb. DM 19

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noch Aufnahme finden zu konncn. Der Ferrocen-'ryp ist aucli
noch nicht behandelt. Man bedenke jedoch, daO der Inhalt ganz
bewuDt und weise beschrankt wurde unter dem Gcsichtspunkt,
da8 dieses Werk liir den Chemiker ein c i n f i i h r e n d e s Lchrbueh,
liir den hlediziner und alle die anderen, denen die organische Chernie ein Hilfsfach ist, aber a l l c s N i i t i g e bringen soll; und hier
bietet dieses Werk vielfarh mehr als manche i m Urnfang wesentlich groDeren Werke. Wir findcn wertvolle Iiinweise auf die Literatur, Zeitschriften, Handbucher, Herleitung der Fremdworter;
historisehe und biograpliische Daten i n reicher Zahl, wirklich Bildung v ~ r m i t t c l n d .
Weiterhin v i d e praktische Hinweise, z. B. auf die Rohstoffe
mineralischer, pllanzlicher und tierischer A r t ; ihr Vorkommen und
ihre Aufbpreitung werden crfreulich vie1 erwi hnt , e b r n s o wie wirtschaftliclic Gesichtspunkte. Arbeitsmethoden, Apparaturen mit
hbbildungen; Begriffe wic Loslichkeit, Azeotropir u. a. werden
recht eingehpnd behandelt.
Die aromatischc Chemie ist bewuUt knapp gehalten. Die syntlietischcn Farbstoffe werden zusammen rnit den Naturfarbstoffen,
a h c r n o c h gesoildert, auf 45 Seiten behandelt. Der modernen Entwicklung dcr Naturstoff'chemie ist, im-allgemeinen grniigend Rechnun: getragen. Hie Kohlcnhydrate (der Autor schreibt stets ,,KohIehydrate") sind xuf 54 Sriten ausgiebig und klar behandelt, einschlielJlich d e r makrornolekularen Kohlenhydrate bis zu Pektincn
u n d Gerbstoffen; i m ~4nschhlBd a m n wcrden synthetische makrotnolekularc Verbindungen (Kunstfasern und Kunstharze) noch
kurz gestreift. Demgegeniiber erscheint das Kapitel iiber EiwciBverbindungen mit 1 8 Seiten etwas knapp, jedoch linden wir liirr
bereits kurz die Konstitution des Oxytocins behandclt.
Verdirnstvoll sind die Versuche, die Nomcnklatur zu rationalisiercn: z. B. Pinakol s t a t t Pinakon, Pinakolon s t a t t Pinakolin.
lh-uckfehlrr sind sehr selten (z. B. Seite 227 ,,Pbanadorm").
Insgesamt ist dieses Lehrbuch ausgcsprochen praktisch ausgerichtct, geht v o i n Experinientellen aus und verniittnlt dem jungcn
Studierenden das Empfinden, da0 die organisehe Chrmie auf exl)erimcntell nnti geistig gpsiohertcm Boden steht. Es bringt ihm
Gefiihl fur die Stoffe, ihrc Figcnschaften und Umsetzungsmoglichkeiten, d a z u ciri breites allgemeines Wissen innerhalb ties stofflicli
klug besclrrinktt~nIiahniens nahe.
A. L~iittringhazr~ [X B 1801
I'!rysieal Chemistry of High Polymeric Bystenla von 11. M n d c und
A.V.Tobnlxli~~.
(= High Polymers, *4Series of Uonographs on t h e
Chemistry, Physics and Technology of High Polymeric Substances, Bd. 11). Acad. Press, New York 1950. 2 . Aufl., 506 s.,
155 Abb. und 107 Tab., geb. $ 7.50.
1940 ersrhien die crste Auflage des vorliegonden Bnchps. Inlolgc d e r stiirmischen Entwicklung der IIochpolymercn ist auch
die zwpitc Auflage d e s Buches in den sechs Jahren, die scit dcr
Hrrausgabe vrrgangcn sind, in einigen Tcilcn schon wieier Ptwas
iibprholt. Trotzdem ist es als Eiufiihrung in das Gebiet der Hoclipolymrrcn writcrhin g u t geeignet.
I n den ersteii Kapiteln werdcn dir vorschiedenen Methoden z u r
Westirnmun? inolekularer Eigenschaften beschrieben. Uic Gesetze
rler rnolrkularm Struktur, Bindungskrafte, Kristallstruktur und
tics flussigeri Zustandes werden fur kleine Molckcln besprochcn
unti in d r n spatrren Kapiteln z u m gro0cn Teil auf die H o c h p o l y
tncrcn anzewandt.
Drr Iianptteil des Buches befaBt sich mit den makromo!ekularcn Substaiizen i n Lijsung und in fcstem Zustand. Bei den Lnsunqen wird besondcrs d i e Thermodynamik und die Kinematik, also
Viscositbt, Diffusion und Sedimentation, behandclt. Im festcn
Znstand wird das mechanische Verhalten der Hochpolyrrieren
untersucht. Wcitere Kapitcl sind der Polymerisationskinetik van
StuIcn- rind Kcttrn-Xcaktionen und den Abbauerscheinungen gewidmet.
0. Meyerhoff
[NB 2011
Sonic Aspccls of the Crystallization o€ High Polymers vl)n G.
Schzrur. Rubber-Stichting, Delft 1.955. 1.Aufl., 82 S., 35 Abb.,
brosrh. I)Y 6.-.
Ilirsc klcinr Schrift bringt zunachst einen schr durchdachteri
kritisclien uiid vollstindigen Uberblick iiber die bisherige Literatiir anf dem Gebiet der Kristallisation der IIochpolymeren. Es
folgen dann die eigenen, auch experimcntell gestiitztcn Uberlegungen d m Verfassers iiber den Kristallisationsmechanismus, vor
allcm dafi Prinzip der Auto-orientierung dcr Kettenmolekeln
wahrend der Kristallisation sowie die Konzeption eines ,,kontinuierlichen Krietallhereiehes in hochpolymeren Stoffcn". Diese
Vorstcllungen gehrn wcit iiber die bisher iiblichen Bilder von der
Stru k tu r der kristallin-amorphen Mischphase hinaus. Dcr Beitrag
von Schuzrr cntbblt so viclr: ncue Gedanken, dalj jeder, rlcr sich mit
dpr Kristallisation der Hochpolymeren beschaftigt, diese Mono-
graphic, die mitten in die Problematik des Begriffs ,,kristallinamorph" hineinfuhrt, mit Genull und groBem Nutzen lesen wird,
aueh wenn er einzelnen SchluWfolgerungen des Verfassers nicht
immer zu folgen vermae.
H . A. Stuart
[XB 21181
Cber die Eigrnscliaften yon Titandioxpd- nnd Zinkoxyd-l'igmenten
in ihrer Bezieliung zurn Abkreiden von H . CV. Hiiberling.
Schriftenreihe der Forscliungsgemeinschaft Schweizerischer
Lackfabrikanten, Heft 1 . Verlag des Verbanrles Schweizerischer
Lack- und Farhenfabrikanten, Ziirieh, 1954. 53 S., 5 Tal.,
mehrere Abb. DM 10.50.
Eine der wichtigsten Aufgahen der ilrbeitcn auf dem Pigmentgcbiet ist die Aufklarung des Zusammenhangs zwischen charakteristisrhen Kenngrooen der Pigniente und anwendungstechnischen Eigenschaften, wie z. B. der Dispcrgierbarkeit, der Liehtechtheit orler dcr Absetzneiguiig. Als Kenuzahlen der Pigmente
wurdcn bisher hauptsachlicli enipirische GrijBen wie O!zahl,
Schuttvolnmen, Sedimentvolumen, vrrwendct. Eino besscre Kennzeichnung dcr Pigmente ist durch exakte KenngriiOen wie etwa
OberflaeheugroUe und KorngroBenverteilung mbc.lich. Bie vorliegcndp Arbeit untrrs urht die Erscheinung des Abkreidens vou
Anstrirhen aus Titandioxyd und Zinkoxyd-Pigmenten bei der
Brwitterung. .Untersucht werden Titandioxyd, A ns ta s nnd Rutil
sowie 11 verschiedenc ZinkwciB-Sorten. Dip Abhangigkcit dieser
Ersrheinung von OberflbchengroWe, Kornqriilic und Teilchenforni
wird untersucht.
U r r Srhrift ist eine wcite Verbreitung zu wunschen, da sie
iibcr ihren Inhait hinaus wichtig ist als ein Vorhilil, in wclcher
Weise das anwendungstechnische Verhalten von Pigmenten i n
wiqsenschaftlicher Weise mit den Pigmenteigenschaften verkniipft wird.
K . Ifairiann
[N B 2211
Die tierisehen Schadlinge unserer aeivachshauspDlanzen, ilue Lebcnsweise und Bekiimpfnng, von H . P. Plate und E . Fronzminq.
Dunker 6r Humboldt, Berlin. 1953. 1. Bufl. 288 S., 126 Abb.,
7 Tabellen., gob. DM 19.60.
Das vorliegende Buch ist nicht nur fur den Gartner ein Wegweiser zur Erkennung und Bekampfung der Schidlinge der Gewachshauspflanzen, sondern es kann aueh dem an der Matcrie interessierten Naturwissenschaftler etwas bictcn. Dem zoologischen
Systcni folgend werden die Vertreter aus den Gruppen der Wiirmcr (Turbellarien, Nematoden und Oligochaeten), der Weichtiere
(Schnecken), der Gliedertiere (Crustaceen, Myriapoden, Araelinoiden und Hexapoden) und dcr Wirbeltiere (Amphibien, Reptilien, Vogel und Saugetiere) behandelt, die rnit Gewachshauspflanzen in irgmdwelcher Beziehung stehen. IIier sind auch wertvolle Angaben iiber die Biologie und Schadwirkung der Tiere zu
findcn, wobei auf morphologische, anatomische und oekologischc
Einzelheiten eingegangen wird. Ebenso sind Schadensbilder,
Krankheitssymptorne und Angaben uber anfiillige und resistentc
Sorten nach der Literatur und nach eigenen Beobachtungen zusammengestellt. Besonders wertvoll ist f u r den Praktiker und vor
allcni den angewandten Zoologen das 43 Seiten umfassende Kapitel iiber die S c h n e c k e n , in dem deren Biologie und die von
den Schnecken angenonimenen Wirtspflanzen und ihre sonstige
Nahrung meist naeh eigenen Untersuchungen eingehend behandelt wird. Solche ausfiihrliche Angaben, zudem mit Hinweisen auE
die einschlagige Literatur, fehlen in den meisten Biichern ahnliehen Inhalts. Die 126 Abbildnngon des Buches sind in der H a uptsachc Originalaufnahmen, deren Reproduktion leider nicht immer
voll gelungen ist. Der Bekampfung der Schiidlinge, biologische,
mechanische und ehemische Bekampfung, ist ein breiter Raum
gewidmet und ein Literaturverzeichnis, sowie ein zoologisches und
botanisches Sachverzeichnis beschlieBen das wertvolle Buoh.
R. Wiesnzann [ N B b 1661
Die Wiedergabe van Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme,
da/3 solche Namen ohne weiteres van jedermann benutzt werden diirfen.
Vielmehr handelt es sich haufig urn gesetzlich geschiitzte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht eigens rnit ,,( W.Z.)" nekennzeichnet sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 24975
Fernschreiber 046 1855 Foerst Heidelbg.
0 Verlag Chemie, GmbH. 1956. Printed in Germany.
Alle Rechte vorbehaiten insbesondere die der Obersetzung. - Kein
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Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftiiche Ge!
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Verantwortlich furden wissenschaftl. Inhalt: DipL-Chem. F. Boschke, (17a) Heidelberg; fur den Anzeieenteil: W . T h i e l . Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfiihrer Eduard Kreuthage). Weinheim/Bergstr.; Druck: Druckerei Winter, Heidelberg.
688
Angew. Chem.
I
68. Jahrg. I956
1 N r . 21
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