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Die Umlagerung alicyclischer Kerne ineinander. Von S. Nametkin. Stuttgart 1925. Verlag von Ferdinand Enke

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388
Neue hiicher
[
Zcitschtift flir
tlngrwandte Clicniie
d,er Physik dienen wird, und daa mancher altere Vertrekr
dieser Gebiete 6s gern als ein nutzliches Nacchrschlagebuch zu
Rate ziehen wi1.d.
Bodenstein. [BB. 4.1
Tabulae Biologicae. Herausgegeben von C. 0 p p e n h e i m e r
und, L. P i n c u s s e n . Band I. Keine und Physiologwche
Physik, Phpikalioche Chemiie und Biologische Anweedungen.
Verlag W. Junk. Berlin 1925.
Das vorlitegende T a b e 1I e n w e r k will ausschliealich
praktischen Beddrfnissen dienen. Dem von allen Forschern
schwer empfundenen Mangel, dalj man Zahlen; die man benstigt,
nur mit Aufwand groijer Anstrengungen in der zemtreuteii
Originauiteratur oder in den iiblichen Handbuchern auftreiben
kann, sucben die erfahxenen Automn durch die Schaffung dieses
methode und Arbeitsaufwand beim Kartoffelbalc.'.
Vortr. legt dar, d+aGin der.Landwirtschafi unld im Kartoffel- m'uh'ereichen Werkes abzuhelfen, das - kurz gesagt - ein ,,Bio1ogisch.er Landolt-Bornstein" s e i n soll. Zahlen und Daten a u j
bau drer Arbeitsaufwand eine vie1 groi3ere Rolbe .spielt a h in
allea Teilgebieten d,er Biologie wid ihren Hilfswissen'schaften
der Inidu.stri,e. In der Landwirbschaft betragen heute beim
Ilackfruchtbau d,ie Arbeitskosten etwa 50% der Gesamtkost,en, werden verzeichnet und rnit sicherer AuswaM di,e derzeitig
erung der Arbteitskost.en um 20 % eine Herab- besten Werte angefuhrt, die von Fachleuten festgestellt sind.
Da der Chemiker imm.er mehr mit biologischen Problemen
setzung der Gesamtkosten um 10 &: bed,euten wiirid'e. Vortr.
in Beziehung tritt, so werden ihm die Angaben d0s trefflieh anbetont idie Zweckmafiigk-eit der D u r c h f u h m g \-on Arbeitmsstudien b'eim Kartoffaelbau, fur daen man sich eine gewi,sse gelegten Werkes wertvoll und willkomm.en aein.
Der I , Band enthalt: Allgemeines, Mathematik, Physik
Methode an~eignenmii8t.e. Das Ziel kann nicht sein, unter
(13
1
o
c k ) - Elastizitat und Pestigkeit pflanzlicher Gewebe
dllen Umstanden den Arbeitsaufwand zu vermind'ern, denn auch
(K is s m
e r) - Elasbizitat und Festigkeit tierisch,er Gewebe
die Qualitat 'der Arb'eit spi,elt eine grolje Rolle. Dle Maschinen(T r i e p 'e 1 , C r o n h e i m) - Spenielle MuskeLPhysiologie,
verwend,ung beim BesMlen, und Pfliigen der Kartoff elfelider
hat Fortschritt'e gemlacht, Vortr. e r w a n t die v,erschi,ed,en>en physiol. Statistik (d u B o i s - R e y m o n d), - Hydro- und
Aero-Dynamik (S c h i 1 1e r), - Hydro-Dynamik der GefaDe
ErntemaBchinen, aber zu einer wirklich vollkomm#enen Emtie( L e h m a n n ) , Flug b,0i Tieren und Pflanmn (D e m o l l ,
maschine sinid wir noch nicht gekommen.
b
l e t z n e r - Physikal. Optik (v. R o h r u. K , e s s l e r ) J a n y , Berlin: ,.WirtschaftspolilisclIe Zeil- und Streitlrtrgen
Kiinstl. Lichtquelbn (B 1 o c h) - Anatomie und Physiologie
in bezuy auf den Kartoffelbau".
d,es Auges ( S t e i n d o r f f ) - Riaum-Sinn ( H o f m a n n g Objektive Lichtwirkungen auf d i e Netzhaut (K o h 1r a u 8 c h)
Deutsche Gesellschaft fur Gewerbe-Hygiene.
- Phydologie der Gesichtsernpfindungen (K o h 1 r a u ts c h) Arbeiten des technischen Ausschusses.
Physiologische Akustik ( S c h a f e r , H o r n b o s t e l ) Der AusschuB fuhrt seine Arbeiten durch Untersuchung
Korpertemperaturen (K a n d t z) - Isolationsrtihigkeit gegen
wichtiger Einzekfragen der techniscben Gewerbehygiene durch,
Warme (K o r f f - P . e Z e f s e n ) - P h a s e n h h ( G y e m a n t )
deren Ergebnisse der Offentlichkeit vorgelegt werd'en. Zurzeit
- Physikalische Chemie d,er Pflanzen (G r a f e) - Physikd.
sind al-s Arbeitsihemen gewahlt worden : ,,Die Beseiiigung der
Chemie tierischer Geweble (L o e b) - Narkose (W i n t e r ilsche in griiperen Kesselanlagen" und ,,Die Beseitiyung von
stein).
1)iinsten b e h Tauclllack- u n d Spritzlackverfahren". Es wird
Es i'st nicht tunlich, mehr iiber d,en be&eutsam,en Inhalt
gebeten, f u r die'se Arbeitten einschl;agiges Material der Gesellschaft zur Vierfiigung zu stkllen. Nahere Auslrunft ertleilt die anzudeuten, da dler game, 52,2 Seiten umfassende Band fast
amnahmslo,s 'aus Standardzahlen best'eht. Neuberg. [BB. 181.1
G~emhBftsstelFeder G'esellschaft, Frankfurt a. M.,Viktorial-Allee Y.
b
1
Die Praxis des Organisehen Chernikers. Von L. G a t t e r .
m a n n. Neunzehnte, vollstandig neubearbeitete Auflage
Biicher.
von H. W i e 1 a n d. Mit 52 Abbiidungen im Text. Berlin
und Leipzig 1925. Walter de Gruyter & Co. Geb. M 15,Lehrbuch der Physik in elementarer Dars'tellung. Von
Die von H. W i e l a n d h e r a q e g e b e n e neunzehnte AufA r n o 1 d B e r 1 i n e r. l)rit%e Aufhge 1924. Julius Springer,
lage dbes ,,Gattsermlann" ist e h e vollstaadige Meubearbeitung.
Berlin. X u 655 Seiben mit 734 Abbiklungen. Geb. M 18,60
Viel'e veraltete Einnelheiten der alt.eren Auflagen - beDas rnit 192.2 gezeichnete aber erst vor weniien Monaten
der Offentlichkeit ubergebene Werk will ,+d.enjenigen als Ein- sonders im analytischen Teil - sind durch beslere Vorschriffiihrung dienen, die die Phpsik al's Hilfswissenschaft gebrauch'en ten ereetzt. Aber weit iiber Verbe.sserung und Erganzung von
Einzelhdten hinaus ist Anordnung und AuswaN des gesamten
(w.ie z. B'. den Mwdiziniern und Chemikern)". D'emgemaD verStoffes den modemen hoheren Bedurfnissen des organischen
zichtet as auf strange math,ematische Darst~ellu~ng
und mu13 die
Na,chbelile auf sich nehmlen, die dieser Verzicht rnit sich bringt.
P m k t i k u n s ,in vmbildlicher Weise angepaPt. Das wsprung.
Aber d e r Verfasser versteht sie auszugLeich'en ,dulrch eine au&er- liche System, die praparat,iven Vorschriften mil th'eoretischen
Erlautenmgen zu' versehen, ist beibehalten und dam,it der speordentli'che Behandlung d m Stoffes, die von den Eri4cbeinungen
zielle Charakte?. des Buches gewahrt. Wer dieses Sys-tem im
has Wesenttiche heraush,ebt und in klarer und veristantdlicheir
Sprach'e, unterstutzt durch eiue groi3e Zahl vorziiglicber durch- organischen Praktikum anwenden wil!l, d,er wird niit Freuden
zum neuen ,,Gattermann" g e i f e n . Aus dem Buch, bmonders
weg schemathh.er Abbildungen, die Dinge diem Verstanidnk
seinen theoretiachen Erlauterungen, wird nicht nur der Prakti.dee ihnen neu gegieniiber tretend,en Lesers nahebringt. Doch
Iimt - fur den es in emter Linie IJesttimmt ist - lernen konnen.
nicht nu'r d)iesem Leser. D,em B,erichterstatter will wheiaen,
sondern ebenso wird d'er Doktorand und fertige Doktor, auch
a19 ob hier und da auch der ziinftige Physiker wohl einmail das
der altere, mit Nutzen und. Freude vieles lesen, was in d'Nieser
eiinie odter andeae Kapitel benutzen wird, wenn er smedne ErRlarheit und Kurze an keiner anderen Stelle gefundenl wird.
innemng in ein'em ihm etwas abgekegienen G,ebiet auffrischen
Dem Bmh, das ,in seiner alten Form den heutigen Anfordeoder uber die neueste Entwicklung einles solchjen sich unterrungen nicht mehr genugte, ist dzlrch die Neubearbeitung von
richten will.
H. W i e 1 a n d. wieder ein erster Platz im organischen LaboraDaB 'ahem umfaseen,den Lehrbuch gegenuber der Splezialist
torium gesichert.
HeIferich. [BB. 262.1
in der Bespreehung seines eigenen Gebiets einige Mangel
findet, wird .in jed,em and'eren Werk, ,so auch diesem gegeniiber
Die Umlagerung alieyelieeher Kerne ineinander. Von S. N a .
m e t k i n. Stuttgart 1925.. Verlag von Ferdinand Enke.
zutreffen, und icm hatte der Berichberstatkr wohl einige Aus.
stellungen zu machen. Aber es lohni nicht, si'e hier vorzuGeh. M 1,50
Der Verfas'ser gib4 zunilchst eine sehr dankenswerte Ubertsragen., sie sind dem Gaazen gegeniiber belanglos.
sicht bekannter Falle von Ringerweiterung und RingverenpSo ist zu erwarten, da13 'di'es nach langer Pause wieder berrung und faBt dann die einzelnen Falle unter gemednsamen G e au'sgekommene Buch ziahkeichien Stu,dierenden der Nachbarsichtspugkt en zusamm en.
gebiete als eine willkommene Einfiihrung in dan Gesamtgebist
un,d dergleichen zu offnen. Von den animalischen Produkten,
die in Deutschland verbraucht werden, w e d e n 93% im Inland
eneugt, 7% a m d,em Awland 'eingefiihrt. Aus dem Ubierschufi
deb vorhandenen Fu'tters konnte man aber die Halfte des aus
dem Audand eingefiihrtm Viehes, welch,es jetzt zu Schleuderpreisen ceingefuhrt wird, ernah,ren. N,ach den Ausfiihrungerl
des Vortr. brauchten wir zur Ernahrung uwseres Viehbestandes
nur fur ehva 150 Mill. M eiweifireiche Futttermit'tel einzufuhren.
\Venn ketine Pin'derung in den jetzigen Verhaltnissen eintritt,
werden wir fur die 20 Mill. t zur V,erfiigung steh,ender Futt'erIrartoffeln k,eine Verwendungsmoglichkeit besitzen.
Okanomierat Dr. L o t h a r M e y e r , Uahkem : ,,Arbeils-
Neue
39. JahrgEnR 19287
_-
Neue Btlcher
389
___.~
Da d'ie klassische Stweochemie, speziell die B a e y e r sche
Spannungstheorie, in i h r er Starrheit zur Erklarung nic,ht genugt, entwicltelt Verfasser auf Grun'd der stereochemkhen Anschauungen W e r n e r s iiber das Kohlenstoffatoni eine Theorie
der Umhgerung alicyclischer Kerne indnander: E.in Pulsieren
der Kerne kann durch ,,pasSende Bedingungen" so wesentlich
vergrofiert werden, daB ein Ubergang in ein anderes abgesattigteres Ringsystem erfolgt. Die Annahme von definienten,
z. H. bicydischien Zwischenverbindungen w i d diamit iiberflussig.
Der Leser wird an manchen Stellen einen Hinweis auf seh,r
ahnl.iche Ged,ankengange verniissen, z. 13. bei Ablehnung der
B a e y e ' r when Spannungstheorie in ihrer alten Form auf die
Arbei,ten iiber d i e Isomerie des Dekahydronephthalins, bei
dem ,,PuIsieren" wuf die ,,Kinetische Stereochernie von A.
v. \I' e i n b e r g". Weiter wird man nicht cergessen durfeii,
dai3 auch die bewegliche Stereochernie W e r n e r s niit ihren
Bindeflachen nur eiii geometrisches, formales GebLude ohnc
phg.siknbischen Inhalt daastellt.
-4ber die sehr anregende und lesenswerte A r k i t , besonders ihre Veroffen,tlichmig in deutscher Sprache ilst sehr zu
begriiaen, nicht zuletzt .im Interesse eines gegenseitigm Verstandn'i,sses, das bei d,er noch immer seh.r seltenen Kenntnjis der
russischen Spriiche in Deutschland auf dies Entgegenkomnien
der ruasisch.en Cbemiker angewiesen ist. Heliferich. [BB. 296.1
Die Fabrikation des StarkeauckerR. Vori Dr. E. P r e u L i .
Verlag Dr. M. Janecke. Leipzig 192.5.
Geh. M 14,70; geb. M 16,20
1)as im Umfange von 319 Seiten vorliegende Buch, das nus
der Praxis des Verfassers hervorgegangen ist, bedeutet eine
wirkliche, nicht nur vermeintliche Bereicherung dter sparlicb
vorhandenen Literatur iiber die Stiirkezuckergew.innung.
Nach einleitender hlistorischer Ubemicht uber die Entwicklung dser Fabrikation w i d zuniichst d er Gewinnung von Starke,
dern Ausgnngsmaterial, ein ausfulirlicher Abschnitt gewidrnet.
Die Kapitel: Hydrolyse der Starke, Neutralisation und Reinigunq
des Rohsafte iiber Knochenkohle. Regeneration der Knochenkohle, Mndampfen des Safts und Verkochen des 5ltrierten Dicksans zum Fertigfabrilrat haben den eigentbichen Werdegong des
Stiirkezuckers zum Inhalt. Es folgen die Fertigfabrikate (Syrup.
Zucker, Kulor). Allgemeiner gehaltene Abschnitte iiber theoretische und praktische Ausbeute, Verwendung von Bleichmitteln. Einrichtung d e r Fabrik, Abwasser usw. bringen schlietllich mil den speziellen Untersuchungsmethoden d er Zwischenprodukte und Fertigfabrikate das kleine Werk zurn AbschluiJ.
Uber verschiedene Dinge hat Verhsser eigene Auffasmingen, wie z. B. iiber die Verwendung d er hochakttiveii
Kohlen zur Saftreinigung. Nach seiner Meinung wird die stark
entfarbende Wirkung dieser Prilparate zu s eh r #in den Vordergrund gestellt, wahrend deren snfireinigende Kraft erheblicli
hinter der der Knochenkohle zuriickbleibt. Bemerkenswer!
ist ferner die Stellungnahme zu d e r Verwendung von Bleichmitteln (schweflige und hydroschaeflige Saulre), dcie nach Ansicht d w Verfassers bei d er Fabrikation des KartoffelHarkezyrups durchaus entbebrlich erscheinen, wahrend der Fabrikarr!
von Maisstarkesyrup wegen des hoheren Gehalls des Ausgangsmaterials an Fett und Proteinstoffen darauf njicht rersichten
kann.
Befremdlicherweise bazeichnet Verfasser als ,,Runikulor"
Kulor von 75 und 800/, d. h. Yrodukte, die sich in 75 bzw.
SO% Alkohol klar liisen. Nach d.en bestehenden Gepflogenheitcii
ist nur die letztere als Rumkulor anzusprechen: DaB Verfasser
ferner die sogenannte ,.Zuclterbackerprobe" in der Weise Pbgeandert sehen will, dai3 ein Gemisch von zwei D.rittel Rohnucker
mit nur einem h i t t e l Syrup zur Erh.itzung kommt, erscheint
ebenfalls nicht recht zweckm5Big. da hiermit dmer Probe dhr eigentlicher W e n und Charakter genommen a i r d . D,ie Praxis lehrt
iiberdies, da13 einwandfreie Produkte die Probe gut bestehen.
Auch die Benutzung von Phenolphtalein a1s Indicator boi der
?loiditiitsbestimmung d er Rohsiifte erscheint wenliger angebrach!,
wenn der SiiuregehaIt im Fertigfabr,ikat mit HiNe von neutmlem 'Larkmuspapier ermittelt wird.
Da aber, wie einganas erwahnt, alle gesrhilderten Methoden
und Verfahren auf der eigenen Erfnlirung des Verfassers beruhen u'nd mil Fleilj zusammengestellt sind,, wird das Buch als
Ratgeber fur den Fabrikanten von Nutzen sein, andersei!s
auch den K~ichltfachmannin ansc.hulicher Weise mit. dem Weseir
der Starkezuckererzeugung vertraut machen.
Ekhard. [RB. 257.1
Handbuch der biologisehen Arbeitsmathoden. Von A b d e r
h a 1 d e n . Lfg. 161. Abt. 11, Teil I, Hei4 5. Photometpie,
Colarimetrie. U,rban & Schwarzenbmg. Berlin-Wien 1926.
M 5,70
Die Lieferung stellt den AbschluD des Bandes .,Physikalische Mdhoden" d a r und enthalt einen Beitrag ron P. H i r s c h ,
Jena, uber Photometrie, T y n d a 1 1 - Photornetrie und Zeilniessungen sowie eine Schild'erung der Mmethodik d e r Colorimetric von K e s s l e r , Jena. D,ie Anwendung der vorgenannPen Methodten gewiniut in de r b.iocheniischen Forschung
d e r letden Ja hre eine ininier g.riii3ere 'Bedeutung. Deshalb
sind beide Abhndlungen aus d'er Feder berufener Fachleuite
sohr zu biegriifien und zu ernpfehlen.
Srlte~tncrt. [BB. 235.1
Gesammelte Abhandlungen zur Kenntnis der Kohle. Von Prof.
Dr. F. F i s c h e r , Geheirner Regrierungsrat, Direktor des
Kaiser-Wilhelm-Instituts fiir Kohlenforschung in MiilheimRuhr. VII. Rand ( u m h s e n d die Jah're 1922/23). Berlin
1925. Verlag ron Gebriider Borntraeger.
M 16,50
Der vorliegende siebente Band de r gemmnielten Abhandlungen gibt neuerdings Kund,e von den unifassenden, in g r o k r
Linie fortschreitenden Farschungsarbeiten des Miilheimer Instituts. Nachd,em in den fruheren Jahren das Thema der Verkokung de r Brennstoffe bei niederer Temperatur w h r eingehend,
w m n auch nicht ganz erschopfend beluandelt, das Problem der Betriebsstofferzeugung durch thermische Zersetzung der U * eere
t
und IJrteerole im Laboratorium.sma~stabe gelost w r , fernpr
die Frage der Raffina.tion der Teerole eine Losung auf neuen
W q e n gefunden hatte, bringt der neue Band d.ie Berichte uber
aine Reihe von 'Arbeiten, deren Gegenstand heute im Mittelpunkt der Diskussion steht: die katalytische Reduktion des
Kohlenoxyds bis zu fliissigen Kohlenwasserstoff en. ober diesen
Gegenshnd erfahren dlie Fachgenossen aus den Mitteiliingen
F i s c h e r s und seiner Mitarbeiter mehr und wesentlicheres als
sie bisher aus den Patentschriften d e r b d i s c h e n Aniilin- und
Soda-Fabrik wnd den sparlichen, in die Offentlichkeit durchsicliernd.en Nachrichten entnehmen . konnten. Den katalytischen
Reduktionsverfahren, die wissenschaftlich von 6 0 groDem Interesse sind, gehort ohne Zweifel auch die technische Zukunft. Dle
Fachgenossen verfolgen deshalb. man kann ohne Ubertreibung
sagen, atemlos diese Enhvic.kIung, an der das Mulheimer Jnstitut
einen - zumindest momlrischen - Lowenanteil hat. Die von
T:i s c h e r vmgeschlagenen Namen Synthol und Synthin sind ja
bereits in den aissenschaftlich-techn,ischen Wortschiatz ubcrnommen warden. Rein wissenschaftbichen Wert haben dlie Forschungen F i s c h e r s und seiner Mitarbeiter iiber die Enlstehung der Kohlen. Die Lignintheorie F i s c h e r s hat sich
heute dank d e r eingehenden Untersuchungen., wie sie sowohl
im MuWeimer Inlstitut d s auch unnbhangig davon an \Tielen
mderen Forschungsstatten ausgefuhrt wurden, ,in wissenschaft.
lichen Kreisen so ziemlich durchgesetzt und wird ein Markstein nicht bloD .in de r Geschichte der Institutstatigkait, sondern
de r Rrennstoffchemie iiberhaupt bleiben. Der vorliegende Rand
bringt auch zu diesem Thema noch eine Amah1 von Abhandlungen. Von ferneren Arbeitsrichtungen, die durch Aufsatze
in dem Rand vertreten sind, ssien erwahnt dlie Oxydlntion von
Methan. die Redvktion von Phenolen zu Benzol und vm allem
eine Anzabl von elektrochemischen Arbeiten, die das moOe
Ziel. die Erzeugung von ellektrischem Strom unm'itfelbar dumh
Oxydntion fester Rrennstoffe zurn Ciegenstand haben. Aut die
einzelnen Arbeiten einzugehen diirfte sich eriibrigen, d3 sie in
den verschiedenen Fachzeitschriften eingehend referiert werden.
Filrth. [BB. 228.1
Die Bistologie der tierisehen Haiit vor und wiihrend der lederteehnischen Bebandlung. Van Dr. A. K u n t z e 1. 72 Seiten
mit 27 Abbildungen. darunter 7 mehrfarbigen. Dresden
und Leipzig 1x5. VeTlag Th. Steinkopff.
Es sind d,rei W e e , auf wekchen newerain- die Forschung
in konzentrischem Angriff den vielen ungelosten Problemen
der Gerberei zu Leibe peht. Zuerst d'er von d er ltlassischen
Chemie besch'riktene. die aumhliei3lich mit organisch-chemischen, praparativen Methoden operierl und an klsinen
charakteristischen Bnusteinen und Rsruchstucken. an M o -
-
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