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Die Vitamine ihre Bedeutung fr die Physiologie und Pathologie. Von Casimir Funk. 3. Aufl. J. F. Bergmann

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gestellt worden. Im Hannoverschen Laboratorium hat man versucht, sich uber Ziindzeit und Brennzeit ein Bild zu machen
durrh Beobachtungen an der Bunsenflamme.
Prof. F r a n k e skizziert nun kurz die Fragen, uber die die
Aussprache eine Kllrung bringen soll. 1st Schwachstrahl-Kurzflammenfeuerung oder Druckstrahl-kangflammenfeuerung angebracht? Die Langflammenfeuerung ist nach amerikanisrhem
Vorbild vorherrschend, ihre Folge sind grode Feuerraume. Die
Brennkammerbelastung ist 150-180 000 WE/cbm. Nach Ansicht F r a n k e s scheint die Kurzflammenfeuerung bessere Ergebnisse zu liefern. Wir kommen bei kleineren Feuerraumen
auf Brennleistungen von 350-500 000 WE/cbm. Die Kurzflammenmethode kann mit kleinen Einblasgeschwindigkeiteii
auskommen, man kann sie als die deutsche Methode bezeichnen,
sie arbeitet mit natiirlichem Zug und ist schon bei den Feuerungen der neunziger Jahre angewandt worden. Die amerihanische Langflammenmethode ist wohl zuriickzufuhren auf den EinfluB der dlfeuerung, hat aber keine Rerechtigung bei der Staubkohlenfeuerung. Unverkennbar ist bei uns eine Beschrankung
der Einblasgeschwindigkeiten und ebenso, d a5 die Ausbildung
der kurzflamniigen Feuerungsraume mehr an Boden gewinnt.
Es gibt schon eine Reihe von Ausfuhrungen fur kleine Flamrnrohrkessel. Rei der Kurzflammenfeueruiig gewinnt die Brenneiausbildung besondere Redeutung, obenan steht d er EinzelgroObrenner, es scheint aber richtiger zu sein. zu ausgesprochenen
Vielbrennern iiberzugehen, die serienmaijig zusammengestelli
werden konnen. Eine weitere Frage ist die, ob die Feuerung
mit senkrechter oder wagerechter Flammenachse ausgehihrt
werden soll. Viele reden den Deckenbrennern das Wort. Es
soll bei senkrechter Flammenfeuerung die Abfiihrung der Reste
erleichtert %in. Bei der Ruckstandeentfernung aus dem Feuerraum gelingt d i e Staubaschenabscheidung im Feuerungsrafim
nur zum k l e h e n Teil. Man kann auf d i e Riickstandegewinnung
im Feuerraum aber wenig Wert legen und die Abscheidung
hinter dem Feuerrnum in besonderqn Abwcheidungsraumen vornehmen.
Eine vielurnstrittene Frage ist die der Luftzumischung;
sol1 man teilweise oder vollstandige Primarmischung, soll man
sekundare Nachmischung im Feuerraum vornehmen? Bei der
Versuchsanlage des Hannoverschen Laboratoriums erfolgt die
Luftzumischung primar, da nach Ansicht des Vortr. die Sekundarluft (Beimischung, Brennraum) verlangernd auf die Flamme
wirkt.
Die Sorgen, die die Ausgestaltung der Feuerraume zu Beginn der Einfiihrung der Kohlenstaubfeuerung bereitet haben,
sind heute beseitigt. Wir besitzen die Ausmauerungssteine in
der richtigen Qualitat. Gut bewahrt hat sich die Einfiihrung der
Klihlung. So wird bei Delbag-Rostfeuerungen die Feuerbestandigkeit bei hoclisten Temperaturen erreicht durch die Ummantelung des Feuerraumes rnit feingelochten Feuersteinen.
man erhalt eine Kuhlwirkung ohne Warmeverluste nach auflen.
Bei d e r Versuchsfeuerungsanlage des Hannoverschen Laboratoriums sind an dren Dosenmiindungen Wasserkasten angebrarht.
und dieser Weg scheint auch fur die Groflausfiihrung geeiqnet.
Weiter au erortern ware die Frage, ob die Staublrohlenfeuerung anzuwenden ist zur selbstandigen Alleinfeuerung oder
zweckmlfiig als Zusatzbrennstoff zu Kohlen-, Gas- und 01feuerunqen: Die selbsiandigen Staubfeuerungseinrichtungen
geben Anwendungsmoglichkeiten fiir jeden festen Breniistoff.
Die Anwendung der Staubkohlenfeuerung als Zusntzfeuerung
gewinnt mehr und mehr an Roden, weil sich mit einfachen Anordnungen qualitative und quantitative Leistungssteigerungen
ergeben. Sie bringt allerdings die Umstandlichkeit eines
Doppelbetriebs rnit zwei verschiedenen Rrennstoffen mit sich;
demgegenuber stehen die Bestrebungen durch Fortentwicklang
der modernen Rosteinrichtungen solrhe Zusatzfeeerungen entbehrlicher zu machen. Die betriebstechnisch wid wirtschaftlich
zu erwagenden I'unkte sind, daf3 die Rostfeuerung nur wirkliche Brennstoffe bewaltigen kann, aber un;lbh;ingig ist von der
Stuckform der Brennstoffe; die Staubfeuerung ist dagegen unabhangig von d e r Brennstoffart, aber abhangig von d e r Staubform. Die Betriebswirkungsgrade der modernen Rosteinrichtunqen unterscheiden sich nur wenig von denen der Staubkohlenfeuerung, es handelt sirh um Leistungsdifferenzen VOII
etwa 5 "/. Wie bereits gesagt, kann die Staubkohlenfeuerung
rnit gutem Erfolg angewandt werden als Zusatzheizung bei
Brenngas und Heizolen. Man kann auf diese Weise den G a s
und Heizolverbrauch strecken, und zwar kann man bei Braunkohlenstaub 35-40 Gewichtprozent, bei Steinkohbnstaub rund
50 74, dem 81 zumischen. Bei langerer Lagerung kommt man
a be r mit der mechanischen Mischung nicht aus, man mid3 dann
einen sogenannten Stabilisator zumengen, de r die Bestandigkeit
der Mischung sicherstellt. Dieses Kohlenol muij aber in kiihlem
Zustand verwendet werden, es vertragt keine Warmezerstaubung, man mud Druckstrahlzerstaubung anwenden, welche das
zahe Gemisch einwandfrei zerstaubt. D i e s Verhaltnisse
mufiten zu Neukonstruktionen fiihren. Wenn auch die Na5verfeuerung von Kohlenstaub in Form von Kohlenol keine
gro13ere Bedeutung gewonnen hat, so ist sie doch in besonderen Fallen zur Streckung des Heizoles geeignet.
Es ist auch die Frage aufgeworfen worden, ob es nicht
moglich ist, die Umwege iiber die Trocknung, Mahlung und
Aufbereitung der Kohlen zu beseitigen und die Forderkohle aIs
solche zu verbrennen. Vortr. entwickelt ein Schema einer derartigen Verbrennung. Zwischen Bunker und Feuerraum wird
eine Sortiertrommel eingeschaltet, entgegengefuhrte Luft sichtet das Feine aus; das Grobe kommt in einen besonderen
Kasten, das ganz Feine in den Saugluftstrom eines Ventilators.
Die groben Stiicke werden als Rostmaterial verfeuert, der
Halbstaub wird durch den Luftventilator auf den Rost gebracht, die feinen Teile schweben im Feuerungsraum unJ
kommen nach Art der Kohlenstaubfeuerung zur Verbrennung.
In der Diskussion wird auf die Frage der Primar- und
Beiluftzufuhrung, die Beschaffenheit der Brenner, die Feuerraumausbildung, die Riickstandsentfernung, sowie trocknunqsund mahltechnische Fragen eingegangen. Als Ergebnis der
Diskussion ergibt sich, dai3 sich die Staubfeuerung fur Einzelfalle, wo besondere Bedingungen vorliegen, gut eignet.
Verein deutscher EisenhUttenwerke.
Am 3. 5. 1925 wurde in der Aula der Montanistischen Hochschule Leoben in feierlicher Weise die ,,Eisenhiitte Osterreich"
als Zweigverein des Vereine deutscher Eisenhiittenleute, DiisseIdorf, in Anwesenheit von Vertretern der Bundes- und Landesregierung, der Stadtverwaltung und der Professorenschaft der
Hochschule, gegrundet. Zum Vorsitzenden wurde der Geaeraldirektor der dsterreichischeh Alpine Montangesellschaft Dr.
A p o 1d , Wien, gewahlt. Eine starke Vertretung des Hauptvereins-Vorstandes war unter Fiihrung des Vorsitzenden, Dr.
V 6 g 1e r , Dortmund, zugegen. Die Griindung wurde unter. begeisterter Zustimmung mehrerer hundert osterreichischer
Eisenhuttenleute vollzogen. Durch alle Reden lrlang der Wunsch
hindurch, dai3 die Griindung als ein Wahneichen der Zusammengehorigkeit gelten, und die gemeinsame Arbeit reiche Frucht
tragen moge.
. -~
Industrieverband fur Pflanzenschutj e. V.
mit dem Sjtz in Majnz und Gexhaftsstelle in Biebrich a. Rh. hi&
am 8. und 9. 5. unter dem Vorsitz von Direktor Dr. B e r e n d ,
Riebrich, seine diesiahrige Frulijahrsiagng in den KongreBriiumen von Ritters Park-Hotel in Bad Homburg ab. Die Tagunq
wies einen zahlreichen Besuch aue ganz Deutschland auf und
nahm unter Anwesenheit des Direktors der Biologischen Reichsanstalt fiir Land- und Forstwirtschaft, Geh. Reqierungsrat Prof.
Dr. A p p e I in Berlin, sowie weiterer Vorstande und Vertreter
lnndwirtschaftlich - wissenschaftlicher Institute verschiedener
Bundesstaaten einen sehr anregenden Verlauf. - Cer Industrieverband fiir Pflanzenschutz erstrebt Forderung alIer Iiiteressen
landwirtschaftlicher Ertragssteigerung insbesondere eine Hebung
des Ernteertrages durch Erforschung und Rekampfung aller auf
die Lebensbedinsngen der Pflanzen schadlich wirkenden Einfliisse, einschliedlich zweckentsprechender Gestaltung der dafur
in Retraclit kommenden Maschinen und Gerlte.
I
Neue Bucher.
I
Die Vitamine, ihre Bedeutung fur die Physiologie und PathoJ. F. Bergmann.
logie. Von C a s i m i r F u n k . 3. Aufl.
Brosch. R.-M. 27; geb. R.-M. 29,40
Mijnrhen 1924.
Das Werk, welches vor etwa zwei Jahren hier in 2. Auflage
gewiirdigt wurde, liegt jetzt schon in 3. Auflage vor, ein Zei-
596
_
..
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...
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Neue Bticher
-
chen, wie sehr es deni allgenieinen Interesse und Rediirfnis
iiach eingehmcler Ilnterrirhtung iiber die so ungeniein wichtige Vitaminfriige und alles, was darnit zusanimenhlngt, entgegenkonimt. I n der zwisrhen beiden Auflagen verflossenen
kurzen Zeit ist die Literiitur ge\valtig angexhwollen, etwa 1100
iieue Literaturniigaben sind aufgenomnien und im Text verarbeitet worden, ob\vohl d i e Literiitur leider nur bis August 1923
beriicksichtigt ist. Hei der Wiclitigkeit des Gebietes und dern
raschen Fortschreiten der Forschung ist der so weit zuriirkliegende Abschlufitermin zu bedauern. Trotz der Menge des
zu verarbeitenden Materials hat es d e r Verfnsser verstanden, mit einer Vermehrung des Textes von nur etwa
Hogen nuszukomnien. 1)as ist zugunsten des Werkes ausgeschlagen, welches mir sehr an Straffheit der Darstellung
und Obersicht gewonnen zu haben srheint. I)ie urspriinglirhi?
Einteilung ist geblieben, aber iille Kapitel habeii eine sorgfiiltige Neubearbeitung erfahren. I)as Hefewarhstumvitamin D
und das antirachitische Vitiiinin E sind iils selbstandige Vitamine gesondert behandelt worden. I)a von arneriltanischer Seile
niit den beiden Huchstaben andere Vitamine bezeichnet werdeii,
besteht die groi3e Ciefiihr eines h r c h e i n a n d e r s , und eine Einiguiig iiber die Nornenklntur scheint dringend notwendig. Gerade F u n k w a r e d e r geeignete Autor, durch Fiihlungnahnie mil
den Heteiligten, eine solche herbeizufiihren.
Sehr willkomnien wird den Lesern d i e eingehende Srhiltlerung d e r Methodik der I<attenversurhe und die Hinweise auf
die vielen, oft nicht gewiirdigten Schwierigkeiten und Fehlernioglirhkeiten sein. Hingewiesrn sei noch besonders auf den
drittenTeil (die mensrhlichen Avitiiniinosen), in dem der Verfasser
;iueh die andern, neben den Vitiiminen wichtigen Faktoren eingehend beriicksichtigt, was sehr zur Klarung d e r Vorstellungen
beitrlgt. Wir zweifeln iiicht, dafi die 3. Auflage, die keiner,
der sirh mit deni Vit;iniinproblr-in befafit, entbehren kann, die
gleieh gute Aufnahme a i e die zweite finden wird.
Scheunert. [BB. 354.1
Leitfaden des einfiihrendcn Unterrirhtes d e r Chemie und Mineralogie a n hiibercn Lehranstaltes. Nach einer auf Beobachtung
des .Srhiilers h a e n d e n , anschlieliend folgernden und voni
1,ehrer erganzenden (sir!) Unterrirhtsweise, unter Beriickeiclit i p n g d e r geschichtlichen Entwickhing der Chemie. Von
Ilirektor Prof. 1)r. .J. I1 o f f m R n n. Zweile, neu bearbeitete
Aufkige. Ostt!rreichisrher Schulbiirherverlag 1924. 182 S.,
97 Abbild.
Kr. 51 OOO
J)er Inhalt halt,. was d e r 'l'itel a n Weitschweifigkeit verspricht. Der Verfnsser gehiirt zu deiien, d i e ihr Wis.sen beim
Ihchschreiben nirht bandigen konnen. Das ObermaD des Mineralogischen bietet keinen Ersatz fur die Vernachlassiyng dcr
praktischen Redeutung der Chemie. Es besteht keine VeranIiissung. dieses Buch den vorhnndenen guten Chemie - Schulbiirhern vomiziehen.
Slocl;. [BB. 115.1
Tnrhnnlogis d e r Kautschukwaren. Von I h . K. G o I t 1i ) b.
2. Aufl. Rtaunschweig 1925. F. Vieweg h Sohn, A.-G. XII,
340.
Geb. M Z - ; brosch. M 19,50
Unsere Kennlnisse auf deni Gebiete des Kaulschuks, sowolil
in wissensrhaftlicher \vie auch i i i technischer Beziehung, habeii
sich in den letzten 7ehn Jiihren erheblich vertieft. 1)eni. hat
K. (i o t t 1 o b Rechnung petragen und eine Neuuufliige seines
bekannten Kautsrhukburhes ersrheineii Iassen. Ein Durrhblattern tles Ruches zeigt schon, daB es nicht ein e i n h c h e r Abdruck d e r erslen Auflage ist. Trotzdeni d e r Umfnng d e s Werkes
nur uni 100 Seiten gestiegen ist, bringt der Verfasser doch eine
erwhopfende Darstellung des gesaniten Kautvchukgebietes in
terhnisrher Hinsicht.
Fehr . interessaiit iintl lehrreirh. aurh fur den. Kautschcikterhniker, ist die erweiterte Einleitung des I3uches iiber die
Chwnie tles natiirliirhen Kautxliuks. Resonders hervonuheben
ist die Reriic-kwichligung d e r Arbeilen auslandisrher Cheniiker.
Eine p n z e Heihe von Kapiteln des ersten Teiles sind revidiert
und vervollstandigt worden. von denen als die wirhtigsten genaiirit seien : I)er RohkiidWhult und seine Gewinnung, die
) l a n e tles Kautsrhuks, die Untersurhung des Rohkautschuks
und d e r Vulkanisiile. die Knutschukmisrhungen, die Cheniie d e r
Vulknnisation.
Gnnz neu aufgenommen sinil die Kapitel iiber die physiiia- '
lisrhen Eigenschafkn d e s Rohkautschuks, die Eigensrhnften der
__.
[angewandte
Zeitschrift 1Ur
Chemie
~
~
Vulknnisate, die Alterungserscheinungen und d i e Beschleuniger.
Auch in1 zweiten Teil, d e r speziellen Technologie d e r Kautschuk\wren, is2 ein Teil d e r verschiedenen Abschnitte enveitert und
erggnzt. I)em Verstand~lis des GRnxen dient d,ie stnrke Vermehrung d e r beigegebenen F i p r e n , ist dorh die Gesamtzahl
d e r Bilder iintl Zeirhnungen von 92 in d e r ersten Auflage auf
128 in d e r vorliegenden qestiegen. I)as Kapitel iiber kiinstlichen
Kautschiilr hiit heute nur noch ein historisrhes Interesse, laat
a b e r dorh (fie ungeheure Arbeit iilinen, die zu d e r technisrh
braurhbnren Bereitung kiinstlichen Knutschuks wahrend tles
Krieges gefuhrt hat.
Die iiberall in reichem MaDe beigegebenen Zitate erleirchtern d a s Naclischlagen d e r Originalliteratur; unniitz zu erwiihnen, daB die Literatur his in die neueste h i t ergiinzt
worden ist. Wer das Ci o t t I o b .%-he Uuch benutzt, d e r wird
finden, da1.i AS die beste und vollstandigste Monographie auf deni
Gebiete der Technologie des Kaiitsrhiiks ist, die wir heute
Eoers. [RB. 128.1
hnben.
Handbiicher d e r stsatlichen Huseen zu Berlin. F. R a t h g e n :
D i e K o n s e r v i e r u n g \ T O n A 1 t e r t u rn sf u n d e n .
Mit Beriicksichtigung ethnographischer und kunslgewerblicher
Sammlungsgegenstande. 11. und 111. Teil. M e t a 11 e u n d
M e t a 1 1 e i e r u n g e 11. 0 r g a n i s r h e S t o f f e. Zweitt.,
urngearbeitete Auflage mit 68 pbbildungen. Berlin und Leipzig 1924. Walter d e Gruyter & Co.
R.-M. 6,60
Die in diesem Buche besprorhenen Verfahren zur Erhaltung
und Wiederherstellung von kunslgewerblichen Gegenstanden
rind Altertumsfunden stellen ein Gebiet der iingeaandten
Chemie und Physik dar, dks bei seiner auflerordentlichen Vielseitigkeit fast eine ganze Wissenschafl fur sirh ausmarht. Die
umfangreiche Literatur ist eingangs zusamniengestellt.
Der zweite Teil beschaftigt 8ich mit den Metallen und ihren
Legierungen. Nur der Konig der Metalle, das Gold, halt allen
zerstorenden Widerwlirtigkeiten zum Trotz Jahrtausende hindurch stand. Alle anderen miissen d e r Verganglichkeit rnehr
oder niinder ihren Tribut zahlen. Dabei ist die von C o h e n
ihreni Wesen nach aufgeklarte Zinnpest nicht vergessen. die beltanntlich in der Ersrheinung besteht, dafi metallisches Zinn bei
langerem Aufbewahren unterhalb dt.s I1mw:indlungspunktes voii
18" in eine graue, pulverige Modifikation von kIeinereni
Eigengewicht (also unter Ausdehnung) iibergehen kann, wodurrh dns metallische Gefuge rettungslos zerstort wird. Die beigegebenen Abbildungen zeigen. in wie iiberrasrhender Weise die
unter formlos verdeckenden Oxydschichten verborgenen feinen
Ziselierungen von Speerspitzen oder Dolchscheiden durch eine
sachgemaoe Behandlung wieder Zuni Vorschein kommen.
Tm dritten Tpil wird die Rehandlunp der aus orgnnischeli
Stoffen (Holz, Papier, Leder, Knorhen, Faserstoffen usw.) bestehendei! Gegenstande besprochen. Hier handelt es sirh ja
vorwiegend um die Bekampfunq kleinster Lebewesen, wie Wiirnicrn. Motten, Rakterien, also urn das Gebiet der Desinfektion
oder Entkeimung und Entwesung. Das neue Mottenmittel Eulnn
und die vielumstriltene Blausaure fehlen dabei nicht.
Ein Verzeichnis der Abbildungen und ein alphabetisches
Register erhohen die Brauchbarkeit des trefflirhen Ruches. das
nicht n u r allen Museumsvc-rwaltungen, sondern auch jedein
Privatsnnimler, und diesem ganz besonders. auBerst wertvolle
Lorkemonn. [BH. 195.1
Dienste leisten wird.
+
Intensitiitnriieswuri~rn in dcr Induatrie. \'on l)ipl.-Ing. W. S t e in t h a 1. Herlin 1921. 57 S.
H.-M. 8,70
Vcrfiisser bilut iiuf Taylorschen (;riindsiitzeii auf. Zwerii
ist Erhohung d e r Wirtschaftlichkeit, die von d e r Intensitat und
I'roduktivitat abhingig ist, Intensilat als Dirhtigkeit aufgewandter personlirher Arbeit und sarhlicher Produktionsniittel
verstanden. Zur Erkenntnis des Intensitatsgrades ist ihre
Messung erfortlerlich, zunichst des zeitlichen Wirkungsgrades.
Vcrfiisser untersuchf. \vie \veit die industrielle Intensitalsmessung imstande ist, die Wirtschaftlichkeit zum Ausdrurk zu
bringen. Er zeigt wie die Intensitat d e r Arbeit (Produktionsmenge: Einheitszeit) durch Zeitstudien, ein Xormzeitwert und
iiormnler Leistungswert festgestellt a e r d e n kann. Der Leistungswert mu13 ein objektiver und optinialer sein. E r zeigt weiter.
wie man ein Bild der Arbeitsintensitat des gesamten Betriebes
erhalten kann. Er unterscheidet Werkstatt-, Betriebsabteilungs-.
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