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Die Vitamine und ihre klinische Anwendung. Ein kurzer Leitfaden von Prof. Dr. W. Stepp Doz. Dr. J. Khnau und Dr. phil. H. Schroeder. 2. Auflage. Verlag Ferdinand Enke Stuttgart 1937. Preis geh. RM. 8 Ч geb. RM

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minister die Leiter verschiedener Gewerbeaufsichtsamter, deren
Sitz sich nicht am Ort der Treuhanderdienststelle befindet,
zu Beauftragten der Treuhander der Arbeit bestellt. Die
Beauftragten haben als Hilfsorgane des Treuhauders der Arbeit
innerhalb des ihnen zugewiesenen Bezirks Antrage und Beschwerden ZILT Weiterleitung an den Treuhander entgegenzunehmen, Ermittluiigen zur Vorbereitung der Entscheidungen
des Treuhanders zu fiihreti und Auskiinfte, ilic in das Aufgabengebiet des Treuhanders fallen, zu erteilen. An der Dieiistaufsicht iiber die Gewerbeaufsichtsbeaniten unil an ihrer
Eitiglicderung in ihre bisherige Verwaltung hat sicli durch (lie
neuen Bestinimungeii nichts geandert .
[(:vE. 8.1
Zur Sachverstandigentatigkeit ($9 81, 155, 244, 245 d.
StrafprozeIjordnung). (Entsclieidung des Keichsgerichts voni
21. September 1937 - 4 D 657137 -).
Hat der Tatrichter
von vornherein zu erkennen gegeben, da0 er angesichts der
Art des Falles die Vermehinung m e h r e r e r Sachverstandiger
fur erforderlich halte, und sieht sich der eine Sachverstandige
zur endgiiltigen Stellungnahme iioch auklerstande, so darf sich
der Tatrichter nicht schlieWlieh doch mit dem Gutachten
ein e s Sachverstandigen begnilgen. Uenn dies wiirde auf eine
unzulaissige Vormegnahnie des Beweisergebnisses hinauslaufen.
I)as freie Erniessen des Gerichtes findct seine Grenze in dem
obersten Grundsatz, dalJ die Wahrheit mit allen zu Gebote
stehendeii Mitteln zu erforschen ist (Dtscli. Just. 1937, A 1743.)
[GVE. 4.1
Sozialversicherung der Werkstudenten. Das Reichsversicheriingsamt hat in eineni Bescheid zur Frage der Sozialversicherungspflicht von Wer k s t u d e n t e n Stellung genommen
Danach ist eine Beschaftigung, die ein bei der ITniversitat eingeschriebener Student n e h e n seinem Studiuin gegen Entgelt
ausiibt, auch dann versicherungsf r ei iiii Sinne der Reichsversicherungsordnung und demgemafi arbeitsloseiiversiclierumgsf r e i , wenn sie aul3erhalb des Bereiches des Studiumfaches
liegt und lediglich d a m dient, dem Werkstudenten die M i t t e l
f u r d i e J l u r c h f i i h r u n g d e s S t u d i u n i s utid f u r d e n
U n t e r h a l t zu verschaffen. 1st den Umstanden iles Einzelfalles narh anziinehmen, daB eine \'ersicherungspflicht zur
K r a n ken\-ersicherimg nicht vorgelegen hat, so ist daher die
Krankenkasse, bei der der Werkstudent genieldet war, nur dann
IeistungspfIiclitig, wenn diese drei Monate unun terhrochen utid
nnbeaiistandet die Beitrage angenonimen hat.
ITnahhangig von der Krankenversicherurigspfliclit ist
jetloch die Etitschadigungspfliclit des Tragers der Unf all\ e r s i c h e r u n g s p f l i c h t zii beurteilen; sie ist im allgenieinen
schon d a m gegeben, wenn die verungldckte Person einen
Arbeitsposten in einem solchen Betriebe verselien hat.
(Studenten-Pressedienst, Folge 2, Blatt 1, 1938.) [GVE. 14.1
VEREINE UND VERSAMMLUNGEN
NEUE BUCHER
Sachverstandigenbewertung.%mFrage, inwieweit clas
Gericht, welches das Gesuch um Ablehnuiig eines Sachverstantligeti abgewiesen hat, die vorgebrachten Ablehnnngsgriinde
bei der Priifung des von dem Sachverstaiidigen erstatteten
(hitachtens zu beriicksichtigeii unrl in den TJrteilsgriinden zu
erortern hat, hat das Reichsgcricht den Grundsatz aufgestellt.
dali im TTrteil die gegen die Eignung (Sachkunde, Gewissenhaftigkeit, TJnparteilichkeit) des Gutachters erhobenen Betlenken nicht besonders zu wiirdigen sind, wenn dies schoii
:tus Anlala des Verfahreiis geschehen ist, in deiii der Sachverstaitidige von riner Partei abgelehnt wurdc. (ITrteil des
Reirlisgerichtes vom 18. September 1937 - ~ -I 245136 --;
Jur. Wocheiischr. 1937, S.3325, Nr. 37).
JGVE.5. I
KurzgefaBtes Lehrbuch der Physiologischen Chernie.
Von Prof. S. E d l b a c h e r . 4.Auflage. 304 Seiten. Verlag
21. Glastechnische Tagung
Walter de Gruyter Pr Co., Berlin und Leipzig 1937. Preis
vom 15.-17. Februar 1938 in Berlin.
geh KM. 8,50, geb. RM. lo,--.
Tech nis c h - wis s e ns c h a f t l i c he V o r t r a g sf o 1g e :
Die schnelle Aufeinanderfolge von Auflagen beweist zur
T)r. H. K i i h n e r t , Rudolstadt: ,,Neuere Ir'orsckunpa aids der rsic11.s- ( h u g e , daB das kurzgefaate 1,ehrbuch des Verfassers sich
wnd greiazdeutschen Glashiitten.gescliichte."
dmchgesetzt hat nnd iiber &en festen Leserkreis verfiigt.
()berst 1,.L B b , Berlin : ,,Not.wendigkeit, der techiajsch-ici.?xenxrli,ciftIliese Tatsache verdankt der J,eitfaden wohl mit der auch in;
lieheir. Cr'eirseinschajtsnrbeit w ) b d e n Wsrkstojl Glns."
Dr.-Tiig. H. M a n r a c h , Frankfurt a. &I. : ,,Bedeu,twng dea J$'wk&fJffe,S Tit el zuiii Ausdruck gebrachten bewul3t kurzeii Passung,
die es unter weitgehender Zuhilfenahme der chemischen
Glas nach Erzeugurig u n d Verwendung."
Foriiielsprache ermoglichte, den Studierenden vor alleni der
Dr.-Iiig. R. S c h u l t z e , Frankfurt a. M . : ,,Eint77iicke voic der G'lasMedizin ein das Studimn ilicht zu sehr belastendes und aucli
jorsch,ung i n A merika ,
Ur.-Ing. H. M a u r a c h , Frankfurt a. 31.: ,,Clafi a?.f der internationalen
erschwingliches Lehrbuch der physiologischen Cherrlie zur
Ausstellung in Paris 1937."
Verfugung zu stellen. Wie schon gelegentlich der Besprechung
I'rof. Dr.-Ing. H. S c h a r din 11.Dr. W. S t r u t h , Berlin : ,,H0ch.frequen.s- der 111. Auflage betont wurde, mu13 aber gerade eine solche
kinematographkche Untersuckung der Bruchvorgange im G'las.'
gedrangte Darstellung eines Wissengebietes an Klarheit der
Prof. 'Dr. A. S m e k a l , IIalle a. S. : ,,Bede.utung der Schnrdinschen.
Sprache und Richtigkeit der Tatsachen besoiiders holien
Biucha,usbrei.tungsgese~~~~.ndigke~t.
'
Prof. Dr. A. S m e k a l , Halle a. S. : ,,Mechunisclce Eigen~claaJleii Anforderungen gerecht wcrden.
Leider erfullt auch die neue Auflage in dieser Beziehung
diinner Glasfaden."
Prof. Dr. A. T h u m , Darmstadt: ,,Beitrag zur $'rage tler Ge..sfa.Zts- nicht alle Erwartungen
Wieder ist eine Reihe von fehlerjsstiykeit des Glases."
haften Definitionen und Unrichtigkeiten stehengeblieben,
Prof. Dr. W. H i l t z , Ur.-Ing. habil. Fr. W e i b k c 11. Dr. I,. S c h r a d e r die einzeln aufzufdhren hier nicht der R a m ist. Fur die
T r a e g e r , Ilannover: ,,~~olekularrefraktioneizu n d MoleEzr.lar- nachste Auflage ware eine ij'berarbeitung des Textes in dieser
volumina von Glasern."
Richtung sehr zu wiinschen, damit das Lehrbuch auch den
Dr. K. P u k a l l , Aachen: ,,GZasbausteine."
Studierenden unseres Faclies vorbehaltlos empfohlen werden
Prof. B. M a u d e r , Zwiesel: ,,GZas7nacherarbeiten,"
kann.
I?. Weidenhagen. [BB. 143.1
IIr.-Ing. habil. A. D i e t z e l , Berlin: ,,Vergleich des V e r h a l l e n ~s:on
Schwefel, SeZen, Tellur b i a G1a.s."
Dr. E. J e n c k e l , Berlin: ,,DmWesan des Transformationspz~nkt~..s." Die Vitamine und ihre klinische Anwendung. Bin kurzer
Ixitfaden von Prof. Dr W. S t e p p , Doz. Dr. J. K i i h n a n
Prof. K. 'l'omaschck, Dresden: ,,Lwninescenz und h%-uktur eon
und Dr. phil. H. S c h r o e d e r . 2. Auflage. Verlag Ferdinand
Ultisern.''
Ilr. 1:. M a t o s s i , Berlin: ,, 7.,iZ/ra,rofes Spektruna vrrd ,Sbru,/rfur NI'IL
Enke, Stuttgart 1937. Preis geh. RM. 8,-, geb. RM. 9 3 0 .
Silicaten i m d Cr'ltisern.
Die rasch erfolgte NeLauflage des Buches beweist das
Prof. T)r. E'. K r u g e r , Greifswaltl, u. n r . V . K l e i n , Priedrichshaiii:
qoDe Interesse, das die Fachmelt diesem ,,I,eitfaden" entgegen,,E?rtgusuny vo?b Gla.s.sch.?nelzen durch Rchallu!el1.en."
iebracht hat. Infolge der auflerordentlich schnelleii EntwickDr. W. Diisirig 11. Dr. A. Z i n c k e , Berlin: ,, Veranrlewsny der
lung der Vitaminforschung war eine Umarbeitung und ErAbsovption zllfrar?ioletttl~~irchZass~ger
UZaser."
Prof. Dr. 0 . K r a u s e , Breslau : ,,Einige ErJa.h,ricngdsam i t entliijfetcn weiterung der 1.Auflage wohl unvermeidich (185 statt 130
Seiten). Trotzdem ist der Inhalt im wesentlichen gleichSehairi.oitemassen~fiir Cla~hajsn."
Dr.-Ing. habil. A. D i e t z e l , Berlin: ,,lrntersu.c/i.ungei~iiher d i e
geblieben. So werden neben dem Gesehichtliehen, dem VorKohlegelbfarbung des Glases."
kommen und den Bestimmungsmethoden auch das chemische
und physikalische Verhalten und die chemische Konstitution
hrneldung und Teilnehmerkarten hei der Deutschen (:lastechnischen (:esellschaft, Frankfurt (Main) 17, (htleutstr. 91. der Vitamine auch dieses Ma1 gebiiencl beriicksichtigt. Den
Deuts&e Glastechnische Gesellschaft
I '
86
Cllemie
51.Juhrg.1938. Nr.5
Angewandte
P e 7'so n (I1- un rI H o c h c h u In n c h I'ic A t e n, - ?'ere i n D e u t s c h e r C h e m i k e r
weitaus grofiten Raum nehtnen indessen wiedenini die Schilderung der Mangelsyinptonie und die Behandlung der Physiologie, der Pharinakologie und der therapcutischen Anwendung
in Anspruch. Gerade die Anwendung der Vitamine als neuartige und selbstandigc Heilmittel, fur die sich die Steppsche
Klinik sehr einsetzt, hat seit dem .Erscheinen der 1. Auflage
zahlreiche kichtige Erweitemngen erfahreii. Benierkenswert
ist die optimistische Einstellmg der Verfasser in diesern Punkt,
eine Einstellung, deren Berechtigmg tvohl erst durch weitere
Versuche erwiesen werden kann. Hirizuweisen ist noch auf die
Tatsache, daR beziiglich der AnzaN der mit Sicherhcit nachgewiesenen Vitamine, die sich auf niehr als 20 belauft, Vollstandigkeit in der Darstellung erreicht worden ist , Die vielen
zahlenmaaigen Angaben iiher den Vitamingehalt unserer
Nahrungsmittel und einiger Diafforiiien sind den1 iieuesteii
Stand der Forschung angepaBt und bildcn neben den genauen
Behandlungsvorschriften eine s e l l wertvolle Ergaiizung des
vielseitigen Ruches. Die 1,iteraturhinweise sind gegeniiber der
3 , Auflage betrachtlich vermehrt worden.
Uas Buch ist i ~ ierster Linie fiir die theoretischen und
praktischen Rediirfnisse des Arztes geschrieheii. 13. wird
aber auch den daran interessierten Chemiker iiber viele Dinge
aufklaren, von dencn er sirh auf Grund der zahlloseu Originalarbeiten nur schwer eiii klares Riltl niachen kann. Soniit diirfte
such die 2. Auflage dieses anregenden Buches wiedermii An€I. R u d y . [ R R . 1.39.1
klang finden.
Der Sauerstoff. Seine Gewinnung und seine Anwendung
in der Tndustrie. Von 3f. 1,aschin. Zweite, vollig neu
bearbeitete .Auflage. Mit 25 Abbilclungen. Verlag Carl
Marhold, Halle a. S. 1937. Preis g e h . R31. 3,60, geb.
RM. 4,40.
Das Biichlein will einen Uberblick iiber die Erzenpng und
Verwendung voii Sauerstof f unter Beriicksichtigung der
neuesten Entwicklung geben. Es heginnt mit den Eigenschaften
und Anwendungen des Sauerstoffs, wobei als wichtigste
Neuerungen die Wasscrgaserzeugung mit Sauerstoff, die Anwendungsnioglichkeiteii in der Hiitteiihidustrie sowie Versuclie
zur Frischhaltung von Milch, Fischen u. dgl. durch Sauerstoff
eriirtert werden. Neben den Verfahren und Apparateri zur
Xrzeugung des Sauerstoffs wird auch die Befreiung der Luft
yon Kohlensaure und ihre 'l'rocknung verhaltilismai?ig ausfiihrlich behandelt. Betrachtungcn iibcr die Ergebnisse von
Sauerstoffanlagen sow-ie iiber das Abfiilleii und den Transport
yon Sauerstoff beschliefien das Bucli. Auf die Verwendung voii
wechselbaren Kalteaustauscherii an Stelle der iiblirhen Gegeiistromer wird kurz hingewiesen.
Das Ruch, das leider manchc irrtuniliche Angaben enthiilt,
betorit vor alleni die betriebliche Seite. Nicht wenige, die rasch
einen Uberblick gewinnen wollen, werdeii gerne iiach diesem
Biichlein greifen, da es leicht verstiindlich n n d besonders in1
Aiifang auch anregend geschrieben ist.
H . Ifuusen. [RB. 163.1
Verliehen: Generaldirektor Dr. Dr. h. c. Dr.-Ing. €1. c.
F. Rergius, -Heidelberg, und Prof. Dr. E. S p a t h , Vorstaiid
des 11. Chemisrhen 1,aboratoriums der Universitat Wien, anlaalich der Hauptv-ersanimlung des Niederosterreichischen
Gewerbevereins die Wilhelm-Exner-Medaille.
Dr.-Ing. habil. W.S i e d e l , Miinchen, ist die Dozentur fdr
das Fach Organische Chemie in der Fakultat fur Chemie der
'1'. H. Miinchen ertcilt worden.
Gestorben: Hofrat Dr. H. I m n i e n d o r f f , eiiier. Prof.
fiir Agrikulturchemie an der Universitat Jena, irn Alter ron
79 Jahren. - Prof. Dr. F. v . K r u g e r , langjahriger Leiter der
Physiologiscli-Cheinischen Abteilung der Universitat Rostock,
in Braunscliweig im Alter von 76 Jahren. - Dr G.H. K e d d e lien, a. 0 . Prof. fur organische Chemie an der Tiniversitat
Leipzig, zuletzt Leiter des wisscnschaftlichen 1,aboratoriums
rler I. C,. Farbenindustrie A,-G.Wolfen, Mitglierl des VDCh seit
1917, am 31. Jaiiuar im Alter von 5 3 Jahren.
Ausland.
Gestorben: Dr. I,. S t o r c h , friiher Prof. fur physikalische
Chemie an der Deutsrhen Terhnischen Hochschule in Prag,
am 25. Januar im Alter von 79 Jahren.
A n g e u h m d l c Clieniis
5 1. Jahry. 19,:S'. R r . 5
VERElN OEUTSCHER CHEMIKER
Emil Senger -f-.
In Ur. E m i l Senger, der am 3. Dezeinber 1937 in Berlin
starb, ist ein Altmeister der l'eeriiidustrie von uns gegangen.
Am 10. Mai 1863 in Dirschau als Sohn eines Kaufinanns
und Stadtrats geboren, sclilug S e n g er zunaclist die Apothekerlaufbahn ein, wandte sich dann dem Studium der Chernie
in Leipzig mid Erlangen zu, mo er 1890 zuui Dr. phil. promoviert wurde. Nach 6jahriger TGtigkeit in der cheniischeu
Pabrik seines Scliwiegervaters Ur. M a j e r t in Griinau uiid in
den Akkuinulatorenwerken Oberspree trat er am 1 . Mai 1901
als Cheniiker in die Riitgerswerke ein. Uieser Schritt wurde
liestimniend fiir sein games spateres Wirken 3 1 Jahre lang
hat er als T,eiter der Fabriken Kanxel und Erkner sein reiches
Wissen und sein ausgezeichnetes cheiiiisches Konnen der
Erforschung des Steinkohlenteers gewidinet uiid gtmstige
Verfahren %u seiner technischen huswertung erarbeitet ; init
unerinddlicheni PleiB hat er dazu beigetragen, diese in
Ikutschland reich sprudelndr Rohstoffquelle auszubeuten
und ihre Einzelbestandteile nutzbar ZCI iiiachen. Iiekanntlicli
dringt dic tagliche wichtige Kleiiiarbeit dcs Cheinikers in der
Pabrik wenig nach aullen, uiid ihre Einschatzung bleibt nieist
den besorideren Pachgenossen vorbehalten. So ist im Schrifttuni ifer Rame S e n g e r nur durch die Erfindimg des Hebers
verankert, mit dein man ails rohen und zuhereiteten Teeren
und Teerblen Durchschnittsproben fur die -1nalyse zielien
kann. Die gesamte deutsche Teerindustrie aber weiB, was
diese Industrie
dieser Mann geleistet hat, und wenn h-te
dber die rohen Anfange der wirtschaftlichen Aufarbeitung
des Steinkohlenteers, wie sie Anfang des Jahrhunderts noch
bestanden, weit hinaus ist, so wird der Name des Verstorbenen
dabei nicht vergessen werden.
Dem Verein Deutscher Cheniiker gehorte er seit 1903 an,
und seit 1909 war er eifriges Mitglied des Bezirksvereins
(>ro&Berlin und Mark.
Aus der 1899 geschlosseiien >>heniit L u c i e M a j e r t entsprossen zwei Kinder, und ein gliickliches Paniilienleben gab
den1 Wirkeri S e n g er s Warine und Frohsinn.
Neben dieseni allcm ist aber eines nicht zu vergesseli.
S e n g e r war niclit nur ein ausgezeichnetcr Chemiker und eiii
froher, liebenswiirdgcr Gcsellschafter, sonderii auch ein
tief religioser Mensch. Er war ehi Philosoph. In eingehendem,
his ins hohe Alter fortgesetztern Studium versenkte er sich
in die Gedanken der groDen Dichter uiid Deiiker des deutschen
l-olkes uiid suchte in heioein Hemuhen, diesc Erkenntnisse
iiicht nur selbst zu verarbeiten, sondern auch seinen Freunden
zii vermitteln. Aus dieseni Grunde seines Wesens eiitsprang
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