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Die Vorgnge bei der Darstellung von Schwefelsure in mechanischen Mischapparaten und im elektrostatischen Feld. Von Hans E. Woisin. Universittsverlag von Robert Noske Borna b. Leipzig 1928. RM

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die Annaherung an die Wahrheit zu einer zunehmenden
Wahrscheinlichkeit.
Der dritle Teil handelt von der Slruktur der physischen
Welt. Die Materie wird als ein System von Ereignissen aufgefaWt, die sich zuni Teil iiberdec.ken und dadurch d i e Maglichkeit einer Ableitung der Ordnungseigenschaften der Welt
bieten. Das Eleltlron, ebenso wie das Lichtquant sind als
,,Kausallinien" aufzufassen; in ihnen geht der Substanzbegriff auf.
Alle Gedankengange des Vcrf. wurzeln in niathernatischformalislischen und topologischen Begriffen und Schliissen, die
sich auf ihrem Ursprungsgebiet bewahrt haben. Wie weit sie
sich in reinen Geistesdingen tragfahig erweisen, steht dahin.
Jedenfalls ist es ein gediegener Versuch, Ortlnung in unsere
heutige, stark revolutionare Weltanschauung zu bringen. Dd3
es sich nur uni einen Versuch handelt, ist den1 Autor bewuBt;
sehr haufig entzieht e r sich einer Entscheidung durch parititische Behandlung einer Alternative. Deni Ubersetzer ist
es zu danken, da13 er uns rnit diesem Werke bekanntmachte.
Benneuilz. [HB. 215.1
Riintgeiispektroskopie iind Iiristallstriiktsranalyse. Voii Dr.
Arthu,r S c h I e e d e und Dr. Erich S c 11 n e i tl e r. Verlag
W. do Gruyter & Co., Berlin 1929. I. Band I < M . 18,50, geb.
KM. 20,-; 11. Band 22,50), geb. RM. 24,-.
Das vorliegentle Werk voii S c h 1 e e d e und S c h II e i d e r
ist bereits Anfang dieses Jahres crschienen, und so mag es den
A n s h e i n haben., als ob die Besprechung reicblich splt e r fo1,gte. Dies ist aber rnit Absivht geschehen, denrr gerade ein
I3uch, das weniger der Darstelbung einer bestinimten Disziplin
gewidmet, sorider vielmehr fiir den taglichen Gebrauch des
im Laboratorium Arbeitentlen bestimmt ist, lHIjt sich erst absrhlieoend beurteilen, wenn man es eino Zeitlang wirltlich
beim Arbeiten gebraucht hat.
Das IIervorstechendo des vorliegenden I3uches ist seine
Griindl,ichlteit und seine Ausfuhrlichkeit. Das I'rodukt dieser
beiden Eigenschaften mag den groljen Uiiifang (etwa 700 Seiten)
veranlal3t haben, wird aber von Clem Verwcnder in jeder Hinsicht nur dankbnr begruljt werden. A 1 1 e s , was der Chemiker
oder technisch eingestellte Physilter beini Arbciten mit Rijntgenslrahlcn bmraucht, ist i n dreifacher Hinsicht vorhanden. Es
sintl die t h c o r e t i s c h e n G r u n d 1 a g e 11 i n klarer Weise
sltizziert, es sintl die e x p e r i ni e n t e 11 e II V o r a u s s e t z u n g e n bis ins einzelne aufgefulirt, und es sind die 1.: r g e b II i s s e jeder eiiizelnen I~orsc.hungsrivhtu~ig
bis zu den
jungslen Daten angegeben.
Das 1. Kapitel behandelt dio Grundlageri der neuen Melhodik, die Natur der Kontgenstrahlen und die Grundanschauungen uber KristalZbau. Das 2. Kapitel enthllt im wesentlichen den experim.entellen Teil der Inbetriebsctzung geeigz
neter Rontgenstrahlquellen. Weiter sind llochspannungseinrichtungen, Hontgenrohren, Hochvakuumpunipen usw. ausfuhrlichst dargestellt. Das 3. Kapitel behandelt die Spektroskopie
der Rontgenstrahlen etwa in dern Stit des S i e g b a h n schcn
Buches. Es ist diesem gegeniiber d u r c h die Mitverwemdung der
Quantenrnechanik modernisiert. Das iilch,ste Kapitcl enthalt
dio experimentellen Methodeii tler Kristallstrultturanalyse,
deren weiterer Schilderung der ganze zweite Band gewitlmet ist.
An, einer einzigen Ste1,le hat der Referent bednuert, nicht
mehr iiber die II e u e B t e Entwicklung des Gebietes gefunden
z u haben, namlich bei der Verwendu'ng der absoluten Intensitaten zur Bestimrnung komp1.izierterer Strukturen, eine Methode, der zweifellos die Zukunft gehort.
Besondere 13edeutung gewinnt das Buch datiurch, daB es
von Chemikern geschrieben ist, deren wissenschaftliche Tatigkeit sich nicht auf dieses Gebiet beschriinltt. Seine Tiefe und
Hreite zeigt, daB es bei genugender Hemiihung fur jeden
Chemiker miiglich ist, sich die moderne Methodik v o l l i g
anzueignen. Das vortiegende Buch wird all denjenigen, die
den gleichen Weg zu gehen bestrebt sind, ihre Arbeit sehr
erleichteru, und es wird sicherlich dazu beitragen, daB riintgenographische Arbeiten uber chemische Problenie ohne geniigende Heherrschung der Methode, wie man sie leider noch
irnmer in der Literatur findet, in Zukunft bald nicht rnehr
erscheinen werden.
H. Murk. [BH. 3 . 1
Die quantitative Spektralunalyse de r Elemente und ihre Anwenduiig auf biologische, agrikulturchem,ische und mineralogische Aufgaben. Von IIenrik L u n d e g A r d h , Professor in Stockholm. Mit 43 Abb. im Text und 13 T a f e h .
154 Seilen. Verlag Gustav Fischer, Jena 1929. Preis: geb.
RM. 20,--; geheftet RM. 18,-.
Das vorliegeude Werk iiber quantitative Emissionsspektralanalyse ist aus experirnenteller Arbeit geboren und dellt fiir
die Praxis eine sehr wertvolle Bereicherung dar. Der Verfasser b-eschreibt ausfiihrlich Versuche sowohl rnit Flarnmenals auch rnit Funkenspektren. Als ein erheblicher Fortschritt
ist zu bczeichnen, dai3 der Verfasser eine exakte Photometrierung der Linien ausgearbeitel hat und diese in reichlichem MaBe anwendet. Ilabei ist die Genauigkeit dieser
Photometricrung dadurch ausgenutzt, daB bei den Flamnienspektren auch ,,neben der Linie" photometriert wird und bei
den Funkenspektren den Losungen eine Leitsubstanz in bekannter Weise zugesetzt wird, mit deren Linien die zu messenden verglichen werden. Dio Versuche ties Verfassers erslreclten sich nur auf Losungen, und wir besitzen damit eine Erglnzung der Methodik anderer Forscher, die sich insbesondere
niit Legierungen befaBt haben. Die Theorie der Spektren ist
voni Verfasscr nicht behandelt worden. Eine Anzahl Tafeln
in ausgezeichneter Ausstattung crleichtern das Verstandnis.
Jeder, tler sich rnit Spektralana1,yse beschlftigt, wird aus
dem Werlt reichen R'utwn ziehen.
G . ScReibe. [BB. 162.1
Die VorgPnge bei der Darsiellung von Sehwefelsaure in
niechanischen Mischapparateri und im elektrostatisehen Feld.
Von llans I<. W o i s i n. Universitatsverlag von Robert Noske,
I3orn;i h. Lc,ipzig, 19%. RM. 6,-.
D ~ SI<uchlcin enthalt in1 crsten Teil die Schilderung voii
Versuchen, wclche die Bildung voii Schwefelslure in eineni
Walzenkasteii kith S c h i n i e d e 1 und K 1 e n c k e behandeln,
i n 1 zweiten Teil Versuche iiber die Bildung von Schwefelsaure
in einer elektrischen Staublianilner. Die Mitteilung der Versuchc ist sehr dankenswert. Nach Meiuung des Keierenten ist
aber das Versuchsniaterial nicht genugend, uiii das Ziel der
Untersuchung zu erreichen, nlmlich festzustellen, welche
Keaktion zwischeii einem schwefeldioxydhaltigen Gas und
Stickstoffoxydcn eintritt, wenn diese im mechanischen Mischapparat oder i n i elektrostatischen Feld innig gemischt werden,
wahrend das praktischc Ziel, die Bedingung festzustellen, unter
welcher sich dieser Apparnt in der Praxis anwenden lafit,
gelost erscheint.
Vcrfasser nininit als Ilauplreilktion die Gleichungen 9 untl 10
+
+ +
+
+
'LSOSKH 2 S 0 2 0 2 3H20 --I4H2SOa NgO,
(9) (4)
(10) (1)
2S0,NH
1120 .
= 21-I2SO,
NZO,
an. Nach den heutigen Kenntnissen, besonders durch die
Untersuchungen von A b e 1, tritt aber der Zerfall von salpetriger
SBure, die zweifellos als erstes Produkt der Hydrolyse von
Sitrosylschwefelsaure entsteht, so ein, dafi sie in Salpeterslure,
Stickoxyd uud Wasser zerfallt. Der in Gleichung 9 und 10
angegebene Mechanismus kann daher nicht gaiiz richtig sein.
Die Tatsache, daB, wie die Versuche auf S. 10 bis 12 zeigen,
bei Durchrechnung der I'roduktion von Schwefelsaure in einein
Kasten die in Freiheit gesetzte Menge von Stickoxyden gerade
dieser Proportion entspricht, ist noch keineswegs ein Beweis
fur die allgenieine Richtigkeit der Gleichung, weil dieses
Ubereinstimmen auf die Einstellung der Reaktionsgeschwindigkeit zuriickzufuhren ist.
Sehr interessant sind die Versuche, die Schwefelslurehildung im elektrostatischen Feld durchzufuhren. Auch hier
sind die praktischen Angaben fur jeden Schwefelsluretechniker
von gr6Bteni Interesse, wlhrend fur die theoretische Deutung
das oben Cesagte gilt.
Jedenfalls ist das Studium des Buchleins jedem Schwefelsluretechniker wirnistens zu empfehlen.
W . J. Miiller, Wien. [BB. 99.1
+
E. Mercks Jahresbericht iiber Neiierungen auf den Gebieten der
Pharmakotherapie und Pharmazie, 1928. 42. Jahrgang. 334 S.
80. Darmstadt, Mai 1929.
Der diesjahrigo Bericht eiithllt zunachst drei Abhandlungen aus deli M e r c k schen wissenschaftlichen Laboratorien
( W o l f e s uud ' I v e r s ; K r e i t m a i r ; B e r i n g e r ) , in
denen das aus der turkestanischen Steppenraute I'eganuni
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