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Die Wahrheit ber Krebs von Ch. S. Cameron. bers. v. H. Hosemann. Econ-Verlag GmbH. Dsseldorf 1956. 1. Aufl. 309 S. 28 Abb. 13 Farbphotos 16 Skizzen geb. DM 16

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ist ansoheinend gewissermallen als Vorlesung gedacht, die neben der
Laboratoriumtiltigkeit, welcher der zwcite Teil gewidmet ist, lauft.
Der ,,praktische" Teil des Buches beginnt mit einer Anweisung
fur das qualitativ-analytische Arbeiten im HalbmikromaOstab.
Gegeniiber den deutschen Biichern ist die Fiille des Stoffes etwas
eingeschrhkt, jedoch erscheint bei groDer Vielseitigkeit alles Wesentliehe auch ,,Modernes" - beriicksichtigt. So bringt z. B. das
letste Kapitel: ,,Spesielle Versuche" Hinweise auf qualitativ-analytische Untersuchungen zur Theorie der Elektrolyte, auf dem Gebiete der Mineralogie (Lbtrohranalyse), der Spektroskopie, Fluoreszenzanalyse, Chromatographie und Elektrographie sowie Beispiele
fur technische und forensische Analysen.
Fur jeden Hochschullehrer, in dessen Aufgabengebiet die anorganisoh-chemische Grundausbildung gehbrt, diirfte das Buch
eine sehr anregende Lektiire sein. Neben anderen amerikanischen
Lehrbiichern sollte man es in der In,titutsbibliothek flnden.
F. Seel
[NB 4661
beriicksichtigt wurdc. So ist der Text der viert.cn Auflage weitgehend idcntisch mit dem der vorhergehenden. GroDere h d e r u n gen zeigen .nur zwei Kapitel. Beim Tetraphenyloborat sind die
neuen Arbeiten vollstilndig beriicksichtigt und die Vorsehriften
iiber die Ausschaltung des storenden Ammonium8 mittels Formaldehyd neu aufgenommen worden, beim Oxychinolin wurde die
Bestimmung des Thorium6 eingefiigt, weitere Erganzungen flnden
sich u. a. noch beim Dipikrylamin, bei der Chinaldinsilure, dem
Cupferron und dem Triphenyl-zinnchlorid. Die Zahl der Literaturzitate hat sich dadurch gegeniiber der dritten Auflage von 373 auf
406 erhbht. Diejenigen Interessenten oder Fachbibliotheken, bei
denen der ,,Prodinger&'bislang noch fehlte, sollten das Erscheinen
der 4. Auflige rum AnlaD nehmen, das Werk, welches trots der
oben vermerkten Einschrilnkung sehr Niitzliches leistet, nunmehr
su beschaffen.
C. Mahr
[NB 4891
-
Einfiihrung in dos anorganisch-chemhhe Praktikum (einschlielllich der quantitativen Analyse), von G. Jander u. II. Wendt.
Verlag S . Hirzel, Stuttgart 1956. 4. Aufl., XX, 465 S., 50 Abb.,
geb. DM 15.-.
Die fur Studierende naturwissensohaftlioher F h h e r bestimmte
Anleitung iet bereits in der 4. Aufl. erschienen, woraus man schlieDen darf, daD dieses sich im Hinblick auf den Stoffumfang nicht
wesentlich vom klassischen Unterrichtsprogramm eines Praktikums fur Vollchemiker unterscheidende Lehrbuch nach wie vor
sehr beliebt ist.
Die neueste Auflage untcrscheidet sich von der vorangegangenen
schon aullerlich durch einen sweckmaHigen Kunststoffumschlag.
Der sachliche Inhalt wurde erneut griindlich iiberarbeitet, wobei
Anregungen und Verbesserungsvorschlilge von Fachkollegen sowie
h d e r u n g e n , die sich im Unterrichtsbetrieb als zweckmilDig
herausgestellt haben, beriicksichtigt worden sind.
Leider sind nach Ansicht des Referenten die fur den Anfilnger
so wichtigen valenztheoretischen Begriffe immer noch sehr unbefriedigend erkliirtl). So wird die ,,Wertigkeit" auf 5. 40 (hier
findet der Leser diesen Begriff erstmals) a l e Summe bzw. Differenz
der vom Atom betatigten ,,kovalenten'' Bindungen und seiner
,,formalen" Ladung erklilrt. Eine Seite vorher liest man: ,,Wegen
dieser doppelten Bindungsart, einer kovalenten und einer Ionenbeziehung, ist fur die koordinative Bindung auch der Name
semipolare Bindung im Gebrauch." (Dies stimmt im Falle des
daruber formulierten ClO--Ions sicher nichtl) Auf S. 83 wird das
Ammonium-Ion durch die fur den Anfanger sweifellos sehr lehrreiche ,,Oktettformel" crklart; gleich darauf ist jedoch von undissoziiertem Ammoniumhydroxyd die Rede. Wie eoll sich der
interessierte Leser dessen Bau vorstellen? Auf 8. 250 wird der
Phosphor in der phosphorigen und der unterphosphorigen Sirure
als fiinfwertig beeeichnet, an anderer Stelle wird jedoch die ,,Wertigkeit" als Oxydationsstufe interpretiert. So vermiDt man denn
auch im Register Hinweise auf die wichtigen Begriffe der stbchiometrischen Wertigkeit, Ionenwertigkeit und Bind(ung8wert)igkeit
v6llig. Sicher wiirde es der Anfanger sehr begriillen, wenn er dort
solche Hinweise flnden und an entsprechenden Stellen klar definiert sehen wiirde*). Auch andere theoretische Betraohtungen,
wie die Ableitung des Lbslichkeitsproduktes und der Anwendung
des Yassenwirkungsgesetses auf heterogene Gleichgewichte erseheinen nicht sehr gliicklich. Das ,,Stoffliche" (insbesondere des
qualitativ-analytischen Teiles) kbnnte zugunsten einer noch klareren Herausarbeitung der Prindpien der anorganisohen und analytischen Chemie in spateren Auflagen unbeschadet wesentlich
F . Seel [NB 4851
gekiirzt werden.
Orgadsohe FBillungsmittel in der quantitativen Analyse, von W.
Prodinger. Reihe: Die chemische Analyse, Bd. 37. Ferdinand
Enke Verlag, Stuttgart 1957. 4. Aufl., XV, 246 S., 3 Abb.,
10 Tab., geb. DM 35.60.
Das bei der Besprechung der 3. Auflage dieses Werkes Gesagtes)
kann wiederholt werden: Bei der fast uniibersehbaren Ausweitung
der analytischen Methodik ist es von groSem Wert, uber dieses
Teilgebiet eine iibersichtliche, kritisch durchgearbeitete und mit
manoherlei Hinweisen &us der perebnlichen Erfahrung des Verfassers versehene Darstellung zu besitzen, die ganz auf die praktische Anwendung abdelt. I n Anbetracht der Tatsache, daD die
gravimetrischen Methoden durch die Probleme, die bei der Trennung radioaktiver Atomarten auftreten, neuerdings an AktivitiLt
wieder erheblich gewonnen haben, muS man es jedoch bedauern,
daD aus Griinden, die der Verfasser im Vorwort darlegt, in der
Neuauflage keines der inrwischen vorgeschlagenen Reagentien
1)
Vgl. diese Ztschr. 67
*) Vgl.
8)
ebenda 66,581
Vgl. ebenda 66,460
Angew. Chem. I 71.Jahrg. 1959 I Nr. 1
.
Eigher 0x0 Alcohols, von L. 3'. Hatch. John Wiley Sons, Inc.,
New York 1957.1. Aufl., IX, 120 S., 29 Abb., 18 Tab., geb. $4.50.
Das Buch ist in sechs Kapitel aufgeteilt, die in Form einer ubersicht zahlreiche Informationen iiber die Oxosynthese und insbesondere iiber die Oxoalkohole zwischen Ca und C, bringen. Die
zitierten Literaturquellen sind hauptsachlich Industriepatente und
technische Mitteilungsberichte der produeierenden Industrie.
Der Chemie dea Prozesses ist da8 erste Kapitel gewidmet (27 S.).
I m zweiten Kapitel (16 S.) werden die hauptsiichlichsten praktischen Anwendungen dieser Produkte bsw. ihre mbglichen Verwendungszweige aufgefiihrt; insbesondere werden die technisch
wichtigen Eigenschaf ten jener Gemische von isomeren primiiren
Alkoholen, die in den USA unter dem Namen Iso-Octyl-, -Decylund Tridecyl-alkohol produziert werden, veranschaulicht. Die
Eigenschaften der Weichmacher und der ionischen und nicht ionischen Waschmittel, die aus Oxoalkoholen erhalten werden, sind
in rwei Kapiteln (20 bzw. 16 S.) besprochen und mit entsprechenden
Produkten anderen Typs verglichen. Die Oxoalkohole konnen in
der Landwirtschaft a18 Keimungsverhinderer oder, in Form von
Estern, als Bestandteile von Unkrautbekiimpfungsmitteln oder im
Gebiet der Schmierble Verwendung flnden.
Das Buch erfiillt die gestellte Aufgabe, die vorliegende Patentliteratur der behandelten Gebiete ausfiihrlieh zu referieren. Da die
Vorgilnge in recht elementarer Weise behandelt sind, kann das
Buch lediglich fur Techniker, denen an einem ersten allgemeinen
Einblick in dieses Gebiet gelegen ist, empfohlen werden. Einige
mit der Oxosynthese verwandte Synthesen, wie die der Siluren und
Ester ausgehend von Oleflnen, Kohlenoxyd und Wasser bsw. Alkoholen, hiitten erwjihnt werden kbnnen. zumal diese in zahlreichen Patenten beschrieben worden Bind. Bei der Diskussion des
Reaktionsmechanismns wiire eine kurre Erwahnung der Synthesen
von Aldehyden durch Reaktion swischen Olefinen und Cobalthydrocarbonyl oder zwischen Oleflnen, Wasserstoff und Dicobalt-octacarbonyl von Nutzen fur das Verstandnis der Natur der
Katalyse geweeen.
R. Ercoli-Mailand [NB 4731
Die w8hrhdt Uber JIrebs, von Ch. S . Cameron. ubers. v. H . Hosemann. Econ-Verlag GmbH., Diisseldorf 1956. 1. Aufl., 309 s.,
28 Abb., 13 Farbphotos, 16 Slrissen, geb. DY 16.80.
Ein wirklich ausgeeeichnetes,aufiergewbhnlichesBuch : Cameron,
ein international anerkannter Krebsspeaialist und Direktor der
amerikanischen Krebsgesellschaft, zeigt dem gebildeten Laien in
verstHndlichen Worten gans einfach ,,die Wahrheit uber den
Krebs". Er beseitigt also Aberglauben und MiDverstiindniase iiber
den Krebs und iiber Krebsursachen, die, hervorgerufen durch
spekulative Aufsatze von Brzten und sensationsliisternen Journalisten, zu Angst und Unruhe bei der Bevalkerung gefiihrt
haben, wegcn der angeblich eunehmenden Krebssterblichkeit als
Folge immer neuer cancerogenet Faktoren in der Umwelt.
Dem gegeniiber ist die Wahrheit: ,,uber die Ursache der meisten
Krebse ist nichts bekannt, was von wirklichem Wert wilre" (S. 60).
Nachdem Cameron sehr eindrucksvoll und verstandlich das Charakteristische des bbsartigen Wachstums, die Frage der Erblichkeit
von Krebs usw. geschildert und die einzelnen Krebsarten sehr genau beachrieben hat, zeigt er auch hier die Wahrheit: Krebs ist
keine geheimnisvolle, unheilbare Krankheit, sie kann aber auch
nicht von den recht eingehend besprcchenen Kurpfuschern der versohiedensten Kategorien geheilt werdcn. Ganz im Gegensats eu
fast allen anderen Erkrankungen hiingt beim Krebs das Schicksal
vom Erkrankten selbst ab: Das trifft bereits zu hinsichtlich der
Wahrscheinlichkeit, Lungenkrebs zu bekommen (den einzigen in
den letsten Jahrzehnten wirklich hsuflger gewordenen Krebs!):
,,Fur einen 50jahrigen Mann, der niemals geraucht hat, stehen die
Aussichten auf Lungenkrebs ungefiihr 1:200, fur einen starken
Zigarettenraucher des gleichen Alters 1:8. Die Frage, ob diesea
Risiko den GenuD am Rauchen aufwiegt, mu6 jeder fur eich eelbst
beantworten." Noch mehr liegt das Schicksal in der Hand dee ein-
zelnen Patienten bei der Krebsheilung: Bei rechtzeitiger Diagnose
durch regelmiiDige Sirstliehe Untersuchung kbnnten statt.25 % sogar 50% aller Krebse geheilt werden. In USA sterben nach Gammon jiihrlich 80000 Mensohen unnlitigerweise an Krebs. Um diem
Menschen eu retten, beschreibt Cameron genau die Friihsymptome
der eineelnen Krebse, damit jeder selbst rechtzeitig gewarnt wird
und zur Friihbehandlung kommt: ,,Die sieben Gefahrenzeiehen
fur Krebs sind Ihre Lebensretter, priigen Sie sich diese Warnsignale gut ein''. Das ganze Buch atmet einen von wirklicher
Sachkenntnie getragenen erfreulichen Optimismus, weswegen seine
Lektiire ganz besonders allen denen empfohlen werden kann, die
auf Grund spekulativer Verbffentlichungen aus Fach- und Laienkreisen in einer gewissen Krebsangst leben, zugleich aber allen
denen, die sich ein wirklich objektives Bild iiber dart Wesen, die
Ursache und die Behandlungsmbglichkeit dieser zweithauflgsten
Todeskrankheit des Menachen verschaff en wollen. Der Priisident
der Ameriean Medicsl Association, Elmer Hess, hat nicht ganz unreeht, wenn er in seinem Vorwort sagt: ,,Ich kann mir kein Buch
vorstellen, das fur Ihr Leben und Ihre Gesundheit hbhere Zinsen
abwirft ale dieses".
H. Oettel
[NB 4751
Internationaler Riechstoff Bodex. 1. Ergiineungsband. Von Arno
Miiller. Dr. Alfred Hiithig Verlag, Heidelberg 1957. 1. Aufl.,
XI, 304 S., geb. DM 28.-.
In einem 135 Seiten umfassenden alphabetischen Register werden die als Riechstoffe verwendbaren, meist neueren chemischen
Substanzen rnit kurzer Geruchscharakteristik aufgefuhrt. Die
Schwerpunkte jiingerer Forschung auf dem Riechstoffgebiet z. B.
die Ambra- und Iron-Chemie, die Ghemie der makrocyclischen, der
Moschus-Rieohstoffe, der Jonone und Methyljoncne werden eingehend berucksichtigt. Fur den Praktiker recht wertvoll ist der
Teil 111, welcher die vorteilhaften Verwendungen beschreibt. Die
im ,,Speziellen Teil" auf 40 Seiten gebrachte Fiille von Zusammenstellungen physikalischer, chemischer, olfaktorischer und vieler
anderer Daten ist auch fur den erfahrenen Parfiimeur eine Fundgrube vcn Wissenswertem. Kurz: ein notwendiges Buch.
M . Bollmann
[NB 4871
Hydrochemische Untersuchungen an Stauseen, von K. Stundl. Die
Talsperren C)sterreichs. Schriftenreihe, herausgeg. von der
C)sterreiehisehen Staubeckenkommission und dem bterreichisohen Wasserwirtschaftsverband Wien, Schriftleitung H.
Grengg, Heft 4. Selbstverlag des osterr. Wasserwirtschaftsverbandes, Wien 1955.1. Aufl., 25 S., 20 Abb., 6 Tab., geb. DM 3.30.
Hydrochemische Untersuchungen von K. Stundl ergaben, daD
die tieferen Wasserschiehten des in den nbrdlichen Kalkalpen gelegenen Salzastaues in starkem MaDe mit Zersetzungsprodukten
allochthoner und autochthoner organischer Sedimente,inabesondere
mit ,,freier" Kohlensiiure angereichert sind, da das Wasser der
Salea-Sperre durch einen Druckstollen wesentlich oberhalb der
Sperrensohle abliiuft. In den Speichern Pack und Hierzmann dagegen wird durch die in Grundniihe beflndlichen Abliiufe das Tiefenwasser stiindig abgezogen,wodurch das gesamte Wasservolumen
dieser Staue in chemischer Hinsicht ziemlich einheitlich beschaffen
iat. Trotz des hohen Gehaltes an ,,freierlL Kohlensiiure besitzt das
Waeser des Salza-Staues eine geringere Beton-AggressivitPt als
das relativ GO,-iirmere Wasser der Pack- und Hierzmann-Sperren,
da die Zufliisse der Salza-Sperre sehr kalkreich sind und somit der
grb0te Teil der freien Kohlensilure als ,,zugehbrige" Kohlensilure
W . Rusmann
[NB 4881
vorliegt.
Tables of Light Scattering Functions for Spherical Particles, von
W . J . Pangonis, W . Heller und A . Jacobson. Wayne State
Univereity Press, Detroit 1957. 1. Aufl., V, 116 S., geh. $ 5.50.
Die Streuintensittit kugeliger Teilchen, die nicht mehr klein
gegen die Wellenliinge des Lichtea sind, liiDt sich nach der Mieschen
Theorie streng berechnen. Sie ist eine sehr komplizierte Funktion
des relativen Brechungsindex m = nT/n und der ParametergrbBe
a = zd/h (d = Teilchendurchmesser, h = Wellenliinge, nT und
n = Brechungsindices der Teilchenmaterie und des Llisungsmittels). Numerische Berechnungen dieser Funktion, die PuDerst
miihsam sind, lagen bisher nur fur m 2 1,25 und a bis 8 vor. Die
vorliegenden Tabellen umfaesen den Bereich zwischen m = 1,05
und 1.3 und erfassen Teilchen bis zur GroDe a = 15 und mehr. Sie
ermbglichen damit auch Durchmesserbestimmungen an grb0eren
Teilchen in Llisungen mit kleinem m, wie sie z. B. a18 Mikrogele
in sehr vielen Llisungen von Makromolekiilen auftreten.
Fur alle, die sich mit der Lichtzerstreuung von gr6Deren Teilchen in LBsungen beschiiftigen, sind diese Tabellen unentbehrlich.
H. A. Stuart
[NB 4771
Fusion Methods in Chemical 1)ztoroscopy, vcn W . C. McCrone jr.
Interscience Publishers, New York-London 1957. 1. Aufl., VII,
307 S., 118 Abb., 4 Tab., geb. Ib 8.
Naoh ausfiihrlicher Besprechung der erforderlichen Gertite und
Hilfsmittel wird die allgemeine Technik behandelt und es werden
einige besondere Beispiele besprochen. Hieran schliefien sich etwa
100 Seiten Tabellen mit Angabe der Sohmelzpunkte von rd. 1200
organisohen Verbindungen-und solahen, die fur die Auewertung
wichtige Daten enthalten.
Das gut ausgefiihrte und mit vorziiglichen z.T. farbigen Bildern
ausgestattete Werk dlrfte in erster Linie den Organiker interessieren und eine wertvolle Ergiinzung des grundlegenden und tiefer
gehenden Werkes vcn L. und A . Koper, Thermomikromethoden
zur Kennzeichnung organischer Stoffe und Stoffgemische, Verlag
Chemie 1954, darstellen.
W . GeiZmann [NB 4761
-.
Abhandlnngen der Deutschen Akademie der WissensehhPtten zu
Berlin, Klasse fur Chemie, Geologie und Biologie. Nr. 5: Faohkonferenz, Ergebniese und Probleme der biochemischen Forschung. Jahrestagung der Dtsch. Akademie der Wissenschaften
zu Berlin vom 28. 3. bis 2. 4. 1955. Akydemie-Verlag, Berlin
1955. 100 S., geb. DM 12.-.
I m vorliegenden Heft flnden sich einige Zusammenatellungen
aus Spezialgebieten der Biochemie. Es enthiilt vor allem Berichte
uber eigene Untersuchungsergebnisse: K . Mofhee: die Biochemie
der Wurzel (speziflsche und unspeziilsche Wurzelstoffe), H . Me&ner: die biochemischen Verilnderungen bei der Bliitenbildung
(Lichtinduktion), H. Borriss und G. Schneider: die Keimung von
Agrostemma-Samen (Peptide), F. Jung: die physikalisehe Ghemie
des Hamoglobins, 5. Rapoport: Phosphcglyoerinsiiuren (besonders
2.3-Diphosphoglyeerinsiiure in Erythroeyten) und J . Segal und
A . Wolf: merkwurdige Veriinderungen von SerumeiweiDen durch
Sauren.
H . Dew2
[NB 4741
Experientia Supplementum V. XV. Internationaler KongreB tiir
rehe und angewandte Chemie, Lissabon, 8.-16. IX. 1956.
Hauptvortriige und Sektionsvortriige. Birkhhser-Verlag, Basel-Stuttgart 1956. 1. Aufl., 240 s., geb. DM 32.-l).
In dem Band werden die Haupt- und die Sektionsvortrage des
XV. Internationalen Kongresses fur reine und angewandte Chemie
wiedergegeben:
A . Tiselius, Analyse von makromolekularen und kolloidalen
Systemen mit einigen physikalischen Methoden; A . J . P . Martin,
Gaschromatographie; I . M . Kolthoff, Thecrie der Siiure-BaseTitration in Eisessig ; 8. Feigl, Qualitative organische Analyse
durch spezielle Tupfelreaktionen; F . BurriebMarti, Aktuelle
Probleme der Spurenanalyse; G. Charlot, Chemisohe und elektrochemische Reaktionen der analytischen Chemie; K . Cruse, Die
Hochfrequenztitration in der analytisehen Ghemie; 6 . Duyckaerts,
Fortschritte bei der quantitativen spektralphotometrischen Bestimmung von Verbindungen; J . Debiesse, Frankreieh und die
Atomenergie; 0 . Schwarzenbach, Organische Komplexbildner; G.
Wernimont, Grundlagen zum Beurteilen der Ergebnisse eines Priifverfahrens; M. K. Zacherl, Adsorption und Trennung; A. H . de
Carualho, Entwicklung der analytischen Chemie: Ausbliok und
Folgerungen; R. J . Forbes, Die Standardisierung analythher Methoden und ihre Probleme.
Diese zusammenfassenden Vortriige geben sehr gute Einfiihrungen in die betreffenden Fachgebiete. Hervorgehoben eeien vor allem die Beitriige von Kolthoff, Charlot, Schwarzenbach und Wernimont, die Themen von allgemeinerem Intereese behandeln.
R. Bock
[NB 4691
_~
l) Sammelband des XIV. Internat. Kongresses f. relne U. angew.
Chemie, vgi. diese Ztschr. 68, 227 [19561.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbexeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigi nicht zu der Annahme,
dap solche Namen ohne weiteres won jedermann bcnutzt werden diirfen.
Vielrnehr handelt es sich hdlupg urn gesetzlich gcschiitrtc cingptragene
Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Zlegelhlurer Landstr. 36; Ruf 24076
Pernschrelber 04-61 866 Foenrt Heideibg.
0 Verlag Chemie, OmbH. 1959. Printed in Oermany.
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Telegramm-Adresse: Chernieverlag Wefnheimbergstr. - Druck: Druckerei Winter, Heidelberg
52
Angew. Clam 71. Jahrq. 1969 I Nt.1
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