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Die Warenkunde als Unterrichtsgegenstand in den Volkshochschulen.

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Brawr: Die WucnLunde
pls
Untemchtagegemtmd in den Volbhochschulen.
4. Der Versuch des Cunsortiums. die. Zuriickw&eung meiner
Anmeldung G. 41 705 durch daa Patentamt -aleBeaeis ihrer.Identitiit
mit der Anmeldung C .22 203 hinzust&en, iat irrefiihrend. Die Anmeldeabteilung hat die Zuriickweiaung lediglich mit der Vorveriiffentlichung von E r d m a n n und K o t h n e r und m e i n e r
f r u h e r e n P a t e n t e begriindet, wiihrend sie ein Eingehen a d
die Anmeldung des Consortiums C. 22 203 ausdriicklich apgelehnt hat.
5. 'In den Ertedungsakted meinee Zusetzpatentes 267 460 sind
entgegen der Behauptung dee Cons0rtiw.m die Angaben uber die
Acwendung cine8 Acetylenuberschumx i bereita v o r der Ausbgung der Anmeldung C. 22 203 gemacht worden: in ciner Ungaba
der Elberfelder Farbenfabrjken vom 19.p. 1912 wird festgestellt,
dtLD diese Arbeitaweise bei der praktiechen Durchfiihrung meinea
Verfahrens ohne weitem gegeben kt, denn der Fachmann konno
gar nicht andem arbeiten, als daB er daa in einem.Appanat nicht absorbierte Acetylen in einem zweiten zur Absorption bringt: Dim
Festatcllung, deren Richtigkeit ich aelbstredend nur bestiitigen
konnte, hat auch das Petentamt snerkannt. Es muD dwhalb als
emieeen gelten, daB daa Cornortiurn dio uneutreffenden Angeben
gemacht hat, imgeachtet dewen, da0 der richtige Sachverhalt ihm
aus den Erkilungaekkn bekannt war.
6. Ich habe nachgew-eaen, daD in den J a h n 1912-1914,
wahrend welcher dae Consortium daa Acetaldehydverfahren im Versuchshtrieb durchgefuhrt haben will ea k e i n e i n zi g e s eigenea
Acetaldehydverfallren, kein einziges dcut.sches Acetaldehydpateit
hnt.te (vgl. 31, I, 180 [1918J,do0 vielmohr kehe einzige deutgche
Anmelrlung dea ConaOrtiuma zur Patentertdlung gefiibrt hat, und
zu jener Zeit, abgesehen vom miDlungenen W u n d e r 1i c h schen
Versuch, keine anderen ale meine Verfahren uud daa von E r d in a n n und K 6 t h n e r , wolchea letztere' auch daa Consortium
selbst als mibxauchbar bezeichnet. bckaMt waren. Es mul) deehdb
ale naohgewiesen gelten, d a D d a e C o n e o r t i u m m e i n e
E r f i 11 d u n g e n b e n u t z t h a t .
Auf Grund der bisherigen Ausfuhrungen diirtte die Sachlage
nunmehr vollsiiindig gekliirt sein, ich betrachte deabalb meinereeita
die Dskussion als gecrchlossen.
Dip1.-Ing. N a t h a n G r u n s t e i n.
Erwiderung.
Auch die vorstehenden Ausfuhrungen des Herrn Djplom Ingenieurs
G r u n 8 t e i n bedurfen einer Richtigstellung:
P u n k t 1-3 erscheinen durch unsere fruheren Veroffentlichungen (S. 220 v. J., S. 32 und 224 d. J) genugend klargestellt.
Z u P u n k t 4: In d e n Einsprucheverfahren gegen die Q r ii n I t e 1 n mhe , , Z u k u l s t i o n s ~ ~ n t " - ~ e l d u
Q.n g41 765 haben wir
nur insoweit aof unaere dtere Anmeldung C. 22203 Bezug genommen und nehmen k h e n , als wir angeaiahtg der fSbereinstimmung der Amprhohe bei der Anmeldung die IFlgge der widerrecbtlichen Entnahme rrufgeworfen hnben. Als Vorverdffentliohung kern
Unsere nur erst awgelegte Anmeldung nicht in Betracht. Daa Patentamt hat nur von der Priifung diesea unaerea Vorbringena niit der
a t 8 d r u c k 1 i c h e n Begrundung abgesehen, da0 bereits durch
unneres a c h l i c h e n EinwandedieG r u n e t e i n sche Anmeldnng
genbgend widerlegt wi.
In P u n k t 5 verechweigt Herr G., da6 der AcetylenubemhuB
nicht von ihm zueret ermiihnt wurde, aondern von seinem F h d gegner in Sachon seines Patentes 207 280 (der Erma Beyer). Herr
G. hat dann n a c h Auslegung u1lsor01 Anmeldung C. 23 203 dieee
Aiiffaasnng seines Gegners ,,be&itigt".
ubrigene haben dim
Argumente von drittar Seite einen genz anderen Sinn gebabt, 81s
umere Anmeldung C.22 203 und dss Patentsmt Jmt dementaprechend
auch mit kcinem Wort die Auffaeaung, die sich EerrtG. zu eigen
maehte, anerlmnnt.
Z u P u n k t 6: Wenn such das Zirkulationsverfahrenin Deutschland nach 'der bisherigen Rntwhidung dcw Deutachen Patentamtes
in- Freie fallt, 80 kann daraus doch nieht gefolgert werdcn, da8 wit
W ~ r nG.'e Mdphyd-patente benutcen, die. -wie unsere Chgeniiberatehng der Anapruche 6-32ERigt. mit diwem Ver€ahrcn kein Kennzeichen pmein haben und die, wm Herr 0. nicht bestrittcn hat,
ubrhaupt nicht indnstriell verwertet werden, wil me tecbniech gar
nicht susftihrbar sind.
gez. Coneortiurn fiir ekktrochern. Thdustrie
0.m. b. H.
[A&
150.1
Die Warenkunde als Unterrichtsgegenstand
in den Volkshochschulen.
Von Dr. K. BEAU= cBaRc?l.
(Elnaeg. %JB. 1819.)
A d Grund vemhiedener Ertedse dea Minieteriums ftir missenschaft, K& und Volksbildung SOU d- Volkshochachulwwjen maglichst gefordert werden.
Die Volkshochschule soll bekanntlich nicht zur Erlnngmrg irgend
einm akademischcn Berufes dienen, w n d m in der Hauptsache dam,
allen Schichten des Volkes die MdgLchkeit zur Weiterbildung, vor
allem aber zur Erlangung einer grohren Allgemeinbildung, au geben.
Ale Unterrichtsgegenstende Rind dementspreohend Kunetgeechichte, Literatur, Volkswktmhaftalehre usw. vorgeachlagen worden.
In den PlLnen, die von den einzelnen Volkshochschulen bereita
gemaoht sind, ist aber eines sehr wichtigen Gegenetendea bieher
nioht gedacht worden, der W a r e n k u n d e.
GerRde aber die Werenkunde ist wie wenige berufen, Gegemtaud
der Volkshochchulkunre zu werden; st4t eie doch gewkxmaBen
einen Extrakt der verschiedenen Zweige der Naturwiaae,neo~ften .
dar, indem sie dae Qebiet der Chemie, Physik, Botanik, Mineralogic,
Technologie, Wirteohaftsgeographie, Kulturgeschichte, Landwirtschaftslehre, Medizin (Hygiene) und verwandter Fiicher heruhrt, die
in reiner Form nicht alle naturgemii0 in den Volkehochscbulen
durchgenommen werden konnen.
Von allen dieseu W i m w n wird aber in der Wsrenkunde
nur der Teil bcqprochen, der fur die Allgemeinheit von Bedeutung ist.
Einige Beispiele mogen zeigen, wie wichtig die Warenkunde fur
die Allgemeinbildunguiid f iudie Erweiterung dea Qesichtskreisea ist.
Zahlreiche & d e n g e n i e k taglich Zucker in irgend einer
Form, wie wenige aher gibt ea, die wissen, woher denri der Zucker
kommt und wie er gewonnen wird. Wie viele L u t e tragen KleidungsewCke odcr Krawatten auB Kunstaeide, ohne auoh nur eine h u n g
damn zu haben, wie eolchc hergeatellt wird, wudurch sie eich von
echter Seide unterscheidet. Es w i d e zu weit fuhren, h i d i noch
weitere Berspiele a n z u f i h a
Nicht allein sber fiir die Allgemeinbildung ist die Kenntnis der
W a d u a d e von Bedeutung, aondcrn such fiir dae pmktiwhe Laben.
h i EinLbufen wird der Unkuudige leicht ubervorteilt. w i k e n d
derjenige, der die Eigenscheften dar Ware kennt, sich wlb& i n
Urteil liber den Wert der ihm angebntenen Gegenetiinde bildea kann.
Beeodela mwht sich dies auch bei der Nahmngsmittelkunde.
Binem Zweige der Warenlrunde, bemerlrber.
Nur senige Menschen haben ein richtip Umil irber Rnrleutung
und NIhrwert vemhiedener Nahrungamittd, und der Fsohmann
h6rt oft selht von gebildeten Mensohen die merkwiirdigeten Anachtm, aber d e er nur den Kopf sobiitteln kann.
Mit Recht iet von vielen S i n beontrsgt worden, daB die Wmnkunde Islugegemtan4 an den Onivemititten wtixde- wna bisbar nur
tdweiae dmhgefiihrt ist. Mit oid mehr Recht sber fiwh h u die
~
Warenkudo ah bhrgegemhnd in den Volkahochschalen gefordert
werden.
Mijgen dim Zeilen dm matiindigen Stellen eine Aruegung bieten,
der Warenknnds in den VoUochachulen die rdjtige h h t m g zu
schenkem
[A. 160.1
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