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Diskussionskonferenz ber Probleme der Kernphysik und Ultrastrahlung.

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Versammlunasberlchte
wird. Fur die Werte dcr chemischen Atomgewichte sind diese Prazisionsbestimmungen jedoch ohne Bedeutung, weil es wegen der unterschiedlichen Isotopenhaiifigkeit des Sauemtoffs verschiedener Qerkunft nicht
Heidelberg, 1.-8. Juli 1961
sinnvoll ist, mehr ala zwei Dezimalen anzugeben. Unabhangig von masDer 60. Geburtstag von W. Bothe g a b den Heidelberger Physikalisenspektrographischen Methoden kann man jetzt die M a s s e n d i f f e r e n when Instituten den AnlaO, zu eincr Diskussionstagung iiber Probleme Zen der Kerne indirekt aus den genau bekannten Q-Werten(Warmeder Kernphysik und Ultrastrahlung einzuladen. An der Tagung nahmen
t6nung)ivon Kernreaktionen ermitteln. Die Q-Werte werden dadurch beneben weit mehr als 50 deutschen Physikern etwa 40 auslandische Gaste stimmt, daB man die Kernreaktionen rnit geladenen Teilchen (p, d, a )
aus mehreren europaischen Landern und den Vereinigten Staaten teil.
konstanter Energie auslost und die Energie der entstehenden ElementarDer erste Tagungsabschnitt befaate sich mit den Grundlagen des
teilchen millt. T. Lauritsen (Pasadena) zeigte eine obersicht iiber alle
Reaktionen der leichten Kerne, welche es ermoglicht, die Kerne bis
K e r n s c h a 1 e n m o d e l l s und seinem Giiltigkeitsbereich. Maria GoeppertMayer (Argonne National Labaratory, Chicago) faOte in einem EinfiihA = 20 fast liickenlos a n den Standard l60anzuschlie0en. Ein Vergleich
rungsvortrag noeh einmal die experimentellen Tatsachen und die theornit den genauesten maasenspektroskopischen Messungen, die von Ewald
retischen Uberlegungen zusammen, die zur Aufstellung des Schalehmoausgefiibrt worden sind, zeigte, daO die Fehler beider Methoden etwa
gleich groO sind und die Ergebnisse erstaunlich g u t iibereinstimmen.
dells und der Theorie der Spin-Bahn-Kopplung fiihrten. Der Ausgangspunkt dieses Modells war die Existenz der sog. ,,magic nuxbers" 50, 82,
In der y- und P-Kernspektroskopie werden zwei Prazisionsgerlte verwendet, der p - H a l b k r e i s - S p e k t r o g r a p h und das K r i s t a l l s p e k t r o 126, vielleicht 28 und der hiervon verschiedenen Reihe 2, 8, 20. Kerne,
in denen die Neutron- oder Protonanzahl diesen Ziffern entspricht, sind m e t e r . Die Genauigkeit beider Gerate wurde a m Problem der Differenz
besonders haufig und stabil. TrLgt man die Bindungsenergien, die Spins, zwischen Elektron- und Positronmasse von G. Lindstrdm (Stockholm)
die magnetischen Momente oder elektrischen Qnadrupolmomente gegen besprochen. Auf Grund seiner Vermessung der Th-Konversionslinien mit
die Protonen- oder Neutronenanzahl auf, so treten bei den ,,magic num- einem Halbkreis-P-Spektrograph konnte er durch Vergleich mit der Verbers" Unstetigkeiten in den Kurven auf. Die Kerne rnit magischen Zah- nichtungsstrahlung feststellen, daD die Massen von Positron und Elektron
leu zeichnen sich weiterhin durch geringe Wirkungsquerschnitte gegen mit den aus den Elementarkonstanten berechneten Werten iibereinstimschnelle Neutronen und viele andere Kerneigenschaften aus. Ihre Exi- men. Wie D. A. L i d (z. Zt. Zurich) anschlieDend erlluterte, ist inzwistenz legt die Vermutung nahe, daO der Kern Bhnlich wie das Atom aus schen durch Vermessung der Gold-K- und L-Linie rnit KristallspektroS c h a l e n aufgebaut ist und daI3 diese Schalen bei den magic numbers ab- metern nachgewiesen worden, daD in allen bisherigen Messungen ein kleigeschlossen sind. I m Kern ist aber i m Gegensatz zur Atomhiille der ge- ner s y s t e m a t i s c h e r F e h l e r von 0,05% aufgetreten ist, der eine Differenz vortauschte. Das von Du Mond konstruierte Kristallspektrometer
naue Potentialverlauf nicht bekannt. Die beiden einfachsten mbglichen
Formen, das Kaatenpotential und das Potential des dreidimensionalen arbeitet rnit einer gebogenen 1 mm dicken Quarzplatte und h a t den Vorharmonischen Oszillators lassen sich zwar durchrechnen, ergeben aber teil, daO es direkt die Wellenlange und damit die Energie der Quantennicht die richtige Zahlenreihe. Diese wird vielmehr durch die Annahme strahlung in absoluten Einheiten zu messen gestattet. Durch Comptoneiner starken Spin-Bahn-Kopplung, die eine Aufspaltung der Terme be- Streuung in der Quelle und andere Effekte wird jedoch eine Deformierung
wirkt, und die Interpolation zwischen beiden Potentialformen whalten. der Intensitiitsverteilung hervorgerufen, die korrigiert werden muB.
Aus der Weohselwirkung schneller Neutronen rnit Kernen lassen sich
Neue Gesichtapunkte hinsichtlich der Bedeutung der magic nnmbers
und der quantit.ativen Bestimmung der Termaufspaltung ntellte J. H. D.' Riickschliisse auf die energetische Lage der Terme und iiber den DrehJensen (Heidelberg) zur Debatte. TrHgt man die P-Zerfallsenergien der impuls der angeregten Kerne ziehen. W. Ziinti (Zurich) beriohtete in
diesem Zusammenhang iiber seine Messungen des totalen W i r k u n g s Kerne rnit ungerader Massenzahl in A bhfingigkeit von der Neutronenzahl
auf und verbindet alle Kerne rnit gleichem NeutronenUberschuO (d. h. q u e r s c h n i t t e s von C, N und 0 zwischen 2 und 4 MeV. E r fand verN-Z = konst.), so ergeben sich Geraden, die bei den magiachen Neutro- schiedene neue Resonanzen, darunter eine negative. V. F. Weisskopf (z. Zt.
nenzahlen Spriinge von 2 MeV aufweisen. Bei den magischen Protonen- Zurich) fugte hinzu, daD auch in Wisconsin negative Resonanzen gemeszahlen tritt ein Sprung von etwa 1 MeV zu niedrigeren Energien auf. Aus sen worden sind und dall sich diese auf Grund unserer Vorstellungen
den Keigungen der Geraden lassen sich Riickschliisse auf die Coulomb- zwanglos erklfiren lassen. P. Huber (Basel) zeigte Mellkurven der Winkelverteilung schneller a n H e und 0 gestreuter Neutronen. Der VerWechselwirkung und den Drehimpuls des ,,Leuchtnukleons" ziehen.
D a P E das Schalenmodell gestattet, Kernmomente, Spin und Paritaten gleich seiner Ergebnisse mit den Messungen und Analysen anderer Auzu erkliren bzw. vorherzusagen, ist es auch, wie L. W. Nordheim (Los toren bewies, daO alle Untersuchungen, obwohl sie rnit verschiedenen
Alamos) ausfiihrte, moglich rnit ihm festzustellen, wie stark die P - u b e r Methoden ausgefilhrt wurden, die gleichen Resultate ergaben, ED daB es
g i n g e verboten sind. Die alten ubergangsverbote nach Fermi oder jetzt maglich ist, f u r die Drehimpulse der angeregten Zustande und damit
fiir den Grad der Spin-Rahn-Kopplung zuverlirssige Werte anzugeben.
Gumour-Teller werden durch die Beriicksichtigung der Bahndrehimpuls0.Kofoed-Hansen (Kopenhagen) berichtete iiber Messungen der Riickanderung wesentlich verfeinert. Wie a n einer Zusammemtellung experimenteller Daten gezeigt wurde, ordnen sich die ubergange aller Kerne stollenergie beim P-Zerfall, die zu Aussagen iiber das Neutrino fiihren
mit ungeradcr Massenzahl zwanglos in das neue Schema. Rei den Ker- sollen.
I m Rahmen der Referate, die sich rnit Problemen der U l t r a s t r a h nen mit geradem Atomgewicht ergibt sich erst cbereinstimmung, wenn
l u n g befallten, diskutierte W. Heisenberg (Gottingen) die verschiedenen
man die Tendenz des Spins des unpaarigen Protons und Neutrons sich
Theorien der Mesonenproduktion. W. Bofhe (Heidelberg) und J. Clay
parallel zu stellen, beriicksichtigt.
(Amsterdam) berichteten Uber ihre ausfiihrlichen ExperimentaluntereuIn der Diskuseion erliuterte W. Heisenberg (Gbttingen) an einem anchungen, die zur Klirrung der Vorgcinge dienen sollen, die das 2. und 3.
schaulichen Beispiel Weisskopfs, wieso das Einteilcheximodell verniinftige
Aussagen liefert. Die Nukleonen verhalten sich i m Kern fihnlich wie die
Maximum der Schauerauslasekurve verursachen. E s handelt sich hier
Elektronen im Metall. Die Metallelektronen zeigen fast nur Wechselwirum ganz neuartige Vorgange, die vorerst noch manches RBtsel aufgeben.
kung rnit dem Kristallgitter und der Oberfliiche, we3 die Elektronen in E. Schopper (Stuttgart) diskutierte Mellkurven der Sternproduktion in
ihrer Umgebung wegen des Pauli-Prinzips keine StoDpartner sind. A U E Photoplatten unter Bleiabsorbern als Funktion der Absorberdicke. Es
dem gleichen Grund gibt es eine Wechselwirkung der Nukleonen fast nur treten hier ahnliche Maxima wie in der Schauerauslbsekurve auf. T.Lauat! der Kernoberflfiche. Die unzweifelhaft starke S p i n - B a h n - K o p p - rilsen (Pasadena) zeigte einige interessante Wilsonkammeraufnahmen,
l u n g ist auch richtungsweisend fur die Mesonenthrorien der Rernkrafte. die den Zerfall eines neuen Elementarteilchens, des V , - P a r t i k e l s darSie spricht fiir eine singuliire Wechselwirkung. Der Giiltigkeitsbereich
stellten. C. Peyrou (Paris) berichtete iiber das' Energiespektrum der
des Mayer-Jensen-Yodells ist nicht auf den Grundzustand und alle Ei- Zerfallselektroneq der p-Mesonen. A. Sittkus (Freiburg) und A. Ehmert
genschaften der Kerne beschrilnkt, die rnit einer Reihenfolge zusammen- (WeiBenau) sprachen uber Schwankungen der Ultrastrahlintensitat und
hlingen. Es gestattet vielmehr in manchen Fillen, wie z. B. dem Problem ihre Beeinflussung durch daa magnetische Erdfeld.
Der letzte Tagungsabschnitt befaate sich rnit der A l t e r s b e s t i m der isomeren Kerne, Aussagen iiber a n g e r e g t e Z u s t k n d e zu machen.
m u n g v o n M i n e r a l i e n . Wie man sich bei der Bestimmung des Alters
Unsere Vorstellungen iiber den Schalenaufbau des Kerns bestatigen auch
Bestimmungen der Isotopieverschiebungakonstanten. 1% H. Kopfer- aus dem Uran-Blei-Verhirltnia die langwierige quantitative chemische Bemann (Gbttingen) ausfiihrte, hesteht die Mbglichkeit, aus der Feinstruk- stimmung des Uran- und Blei-Gehalts ersparen kann, erlauterte F. G .
turanalyse der Spektrallinien von Isotopen eine Isctopieverschiebungs- Houferrnanns (Gottingen). E E geniigt die Abtrennung einer bekannten
konstante fur s-Elektronen zu berechnen. Diese gcstattet es, Riickschliisse Menge Blei mit einem gewissen Prozentsatz R,aD, welches in R a E und
R a F zerfiillt. AUEder Aktivitiit des R a E , die rnit einem Fliissigkeitszlhlauf die D i c h t e v e r t e i l u n g i m K e r n zu ziehen, weil ein in den Kern
rohr gemessen wird, l&Dt sich leicht die Gleichgewichtsmenge R a D und
eindringendes s-Elektron bei den verschiedenen Isotopen eines Elementes
damit das Alter des Minerals bestimmen. Die Haufigkeit, mit der das
jeweils unter dem Einflull einer vermhiedenen Raumladung steht.
radioaktive Kaliumisotop 'OK unter Emission eines P-Teilchens in "JCa
Die weiteren Vortrage Uber experimentelle Kcrnphysik widmeten
sich den verschiedenen Gebieten der K e r n s p e k t r o s k o p i e . Die Ener- oder unter K-Einfang in 40Ar zerfalt, ist seit kurzem bekannt. Es ist dagiedifferenzen der Grundzustilnde der verschiedenen Kerne lassen sich her jetzt moglich, aus dem 4oAr-Gehalt das A l t e r v o n K a l i u m - M i n e am besten aus ihren Maasendifferenzen ermitteln. Die Genauigkeit der
r a l i e n zu bestimmen. W. Genlner (Freiburg) berichtete iiber Versuche,
die feststellten, wie stark diese Methode durch Entweichen von Argon
Prizisionsbestimmung von Massen ist in den letzten Jahren erheblich
gestbrt wird. Bei g u t ausgebildeten und sorgfaltig verarbeiteten KristalvergrbDert worden. J. Mattauch (Bern und Mainz) erlauterte die Wirleu ergab sich .Ubereinstimmung rnit sonstigen geologischen Datierungen.
kungsweise sowie dic Vor- und h'achteile der genauesten M a s s e n s p e k Das A l t e r v o n M e t e o r i t e n laBt sich &us dem He-Gehalt bestimmen,
t r o ni e t e r , dem von Eruald konstruierten doppelfokuesierenden, dem von
der aus dem Zerfall radioaktiver Elemente und aus Kernreaktionen
Nier entwickelten Qerat, daa elektroatatische Nachweiegerate verwendet,
und dem nach dem Cyclotronprinzip arbeitenden Mnssenspektrographen stammt, die die Ultrastrahlung ausgelost hat. Ermittelt man auOerdem
von Hipple. ELI iat zu erwarten, dall die Genauigkeit der liassenbestim- noch das Verhrlltnis SHe/4He,so kann man, wie S. F. Singe (London) auseinandersetzte, die Wirkung der kosmischen Ultrastrahlung erfassen.
mung in Kiirze durch groBe amerikanische Geriite noch weiter getrieben
Diskusslonskonferenz uber Probleme der Kernphysik
und Ultrastrahlung
470
Angew. Chem. 63. Jah,rg. 1951 I N r . 19
niese erzeugt namlich durch Kernprozesse aT, das in 8He zerfillt. Neben
der Mbglichkeit, aus relativen Schwankungen des 3He-Gehalts die
Schwankungen der H6henstrahlintensit?t in anderen kosmir c h e n G e b i e t c n o d e r Z I I f r u h e r e n Z e i t e n zu untersuchen, bieten
sich hier noch lirle Ansatzpunkte fur weitere Untersuchungen. M-L
(VB 3oA]
GDCh-Fachgruppe Lebensmittelchernie
3. Arbeitstagung der Sudwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft
Weinheim/Bergxtr. a m 23. rind 24- Aprll 1961
I { . P O P P , Yrankiurt/M.: Die derzeifige Untersuchung i m d Beurfei-
R . (; R A U ,Kulmbach: Die Besli?,tmungdes Bindegewebes i n s Pleisch.
Bindegewebsproteine werden von Pcpsin-SalzsLure unter nicht optirnalen Bedingungen bei 30° C kaurn angegriffen, wlhreiid Muskelproteinr
dabei fast vollstandig in Losung gehen. Versuche rnit Mischungen aus
Muskelfleisch und Bindegeweben ergaben, daB zwischen dern Bindegewebsstickstoff und dern Stickstoff-Gehalt der Trichloressigsaure-Fallung
ties verdauten und in Losung gegangenen Anteils der Probe eine lineare
Heziehung besteht. Der Bindegewebsanteil einer Fleischprobe laOt sich
daher aus dem Gesamtstickstoff und dem St.ickstoff-Gehalt der Trichloriwigsaure-Fallung mit Hilfe einer empirischen Formel ermitteln. GCnauigkeit des Verfahrens: f 2 % .
W. D I E M A I R , Frankfurt/M.: Isotope und rriikrobiologasche F u r sehung.
Der EinfluB radionktiven Phosphors auf das Wachstum, den Stoffwechsel und die Morphologie von Mikroorgauismen wurde a m Beispiel
von raschwllchsigen NLhrhefen ( Torula utilis) studiert. Zahlreiche Versuche zeigten, daB 32Pin grbDerer Menge aufgenommen wird als 31P, daO
aber der gesamte GLrverlauf bei optimalen Substratbedingungen ( N : CRelation = 1 : 10, P : N-Relation = 1 : 1 6 ) gehemmt wird. Auffallig sind
die rnorphologischen VerLnderungen, die von der P : N-Relation und von
der Konzentrrtion von 32P abhingen. Bei Torula ufilis treten kugelige
Tochterzellen auf, die schlauchartig werden und unter Auflosung der
Querwande in eine inycelare Form ubergehen; diese zeigt wieder, Sprossungsvermogen.
Aussprache:
Bergner, Stuttgart : Werden die morphologischen Veranderungen durch
die RadioaktivltBt von 32Pausgelost oder durch die unterschiedliche Dlffusion von 32P und
Wenn Mutationen auch durch nicht radioaktive ISOtope hervorgerufen wilrden, konnten u. U. naturliche und synthetische Produkte (Alkohol, Essigsiiure usw.), die slch z. T. durch ihr Isotopenverhaltnls unterscheiden, auf rnikroblologischem Wege differenziert werden. Vortr.:
Nach arnerikanlschen Arbeiten scheinen Veranderungen bei den Phosphorlipoitlen und -proteinen elnzutreten. Hennig, Geisenheim : Blieb die bei
Torula [rfilis beobachtete Schlauchbildung auch in weiteren ZuchtkultUren
bestehen oder wurde die ursprtingliche Form zuriickgebildet ? Vortr.: WBhrend elner rnehrwochentlichen Beobachtung war dies nlcht der Fall.
Dm 242Cnrlum spoltet sic11 spontan in zwef anniihernd gleich groEe
Tefle, iihnlich der Spaltung des 2s5U. Die Halbwertszeit dieser Spaltung
betragt (7,Z?t 0,2) . loE Jahre, wahrend der normale a-Zerfall des * ' T r n
cine Halbwertszeit yon 162,5 Tagen zeigt. Die chemische Natur der
Bruchstiicke ist noch unbekannt,, doch ist die Energie des leichteren Teils
etwa 94 MeV, die des schwrreren etwa 66 MeV. (Physikal. BlLtter 7,
366 [1951]). -Bo.
(226)
Die Breehungnindlzes Iliisaiger orgadrtcher Verblndungeii aus molekularen Brechungskoeffizienten der Einzelbindungen berechnen A. I. Vogel, W . T . Cresswell, G . H . Jeffer!/ und J. Leicesler. Die Beitrage der verschiedenen Bindungen zum Brechungsindex sind auffallend konstant und
rrlauben seine Ermittlung aus den mol. Rrechungskoeffizienten, M,,,p
rnit einer Genauigkeit von niindestens 1%. Als Wertc f u r die einzelniii
Bindungen werden angegeben:
C-H
C-C
C=C
C =C
C-C
C-C
C-C
C-C
...................
...................
3,87
12,86
19,63
25,04
I1,27
...................
(endstandig) ........
(Cyclopropan) ......
(Cyclobutan) .......
(Cyclopentan) ......
(Cyclohexan) . . . . . . .
C-Br
C-J
C-0
..................
...................
(Ather) ............
(Acetale) ..........
C-0
C=O ...................
C=O (Methylketone)
.....
C-N
12.24
15,67
C=N
CrN
0 -H
0-H
S-H
S-S
28,27
s -0
1 l,98
11,98
car-car ................
C-F
...................
c-CI ...................
C-S
C=S
56,80
124,51
202,27
17.73
17,62
29,39
29,50
S- 0
N --H
N -0
N-0.
N=O
N-N
N=N
(Chem. a. Ind. 1951, 376). -Ma.
Angew. Chem. I 63. Jahrg. 1951 I Nr.19
...................
...................
...................
...................
.
Alkohole) .........
Sauren) ..........
..................
..................
..................
..................
..................
..................
...................
...................
...................
H . K A I S E R , Stuttgart: Die foxikologische Bedeulung organkcher
Phosphor- Verbindungen.
Ein Selbstmord mit E 605 (Parathion; Thiophos) rrgab als typisches
Vergiftungsbild torkelnden Gang, Magenkrampfe, Schreien, klonische
Krampfe und Tod nach 40 Min. Fur den toxikologischen Nachweis
kommt u. a. die intensive Gelbfarbung des Magensaftes auf Zusatz von
alkoholischer Kalilauge (Nitrophenol-Reaktion) in Betracht. .I3 838 (Potasan) zeigt als Thiophosphorsaure-ester des 4-Methyl-7-oxycurnarins i m
alkalisohen Medium die gleiohe blaue Fluoreszenz wie-das P-Methylumbelliferon und kann auf diese Weise noch in groI3c.r Verdiinnung crkannt
werden.
32,84
65,02
14,51
24,12
30,O I
I2,66
I0,54
42,07
48,58
37,13
17,80
7,26
18,82
25.27
32,26
16,81
25,72
(167)
lung volt Eierieigwaren.
Die Lecithin-Phosphorsaure-Methode zur Ermittlung dea Eigchalts
von Eierteigwwen scheint unzuverlassig zu fiein, da bei der heute iibliclien Teigwarenherstellung mit. Schneckenpressen die Alkoholloslichkeit
des Lecithins wahrscheinlich durch den hohen Druck herabgesetzt wird.
EY wird daher vorgeschlagen, den Eigchalt durch die stufenphotometrische Cholesterin-Bestimmung nach Riffart und Kiihn zu bcstirnmen und
such den Fettgehalt zur Bcurteilun: heranzuziehen.
Aussprache:
Rossmann, Wiesbaden: Eingehende Versuche haben gezeigt, dab die
Lecithin-Phosphorslure-Methode nur dann richtige Werte liefert, wenn man
die gemahlenen Teigwaren vor der Extraktion rnit 2001 Wasser quellen
IaRt. Dadurch wird der Ruckgang des extrahierbaren Lezthins wieder aufgehoben. V w t r . : Diese Versuche wldersprechen den bisherigen Erfahrungen,
wonach richtige Werte nur erhalten werden, wenn vollig wasserfrei gearbeitet wird. Lindemann, Mannhelm: Nach eigenen Erfahrungen ergab dle Lecithln-Phosphorsaure-Methode auch bei solchen Telgwzren, die mit Pressen
hergestellt wurden, elnwandfrele Werte.
J . E I S E N B R A N D , Saarbrucken: Uber die Anwendung von Flicoreszenzrcakfionen in der Lebensmittelcheruie.
Nichtfluoreszierendc Azofarbstoffe kbnnen durch Abbau in fluoreszierende Verbindungen iiberfiihrt und so identifiziert werden. Bei der
Reduktion rnit Zink und Salzsiiurc konnen aus den zur Lebensmittelfarbung benutzten Azofarbstoffen folgende Spaltstucke entstehen: 1. nur
Naphthylaniino-sulfo8auren (z. R. Neucoccin), 9 . ein Naphthylamin und
eine Naphthylamino-sulfosaure (z. B. Bordeaux B und Ponceau krist.),
3. ein Aminophenol oder -naphthol und eine Naphthylamino-sulfosaure.
I m Fall 1 fluoresziert die alkalifiche Losung stark, mit i t h e r ist niohts
ausschuttelbar, iin 2. Fall ist aus der stark fluoreszierenden Losung ein
cbenfalls stark fluoreszierender Stoff rnit Ather ausschiittelbar, im 3. Fall
ist aus bicarbonatalkalischer Losung ein stark fluoreszierender Stoff ausscbuttelbar.
A u s s p r a c lie:
Auf Anfrage bemerkt Eisenbrand, daO die FluoreszenzintensitPt durclr
Anwendung von kunwelligem Llcht von 313 mp (Biicksfrdm-Filter) oder
253,7 mu (Niedervoltquecksllberlampen) erheblich verstBrkt werden kann.
8.
[ V B 307)
Die B a r p r s c h e Mlkro-lolekul~gesIehtRmethade gibt nur hei aBI.;rigen Lbsungen kapillarinaktiver Stoffe annahernd richtige Werte. Man
schliel3t bekanntlich bei dieser Methode Losungen verschiedenrr Konzentration in einer Glaskapillaren ein und beobachtet das Wandern des
Tropfens mit den) niedrigsten Dampfdruck. Es handelt sich dabri wvniger urn eiiie isot,herme Destillation, als u m eine ,,Diffusion des Lijsrmittels", da das Wandern erst zum Stillstand kommt, wenn mehr Losrmit,tel, als zum Konzentrationsausgleich notwendig, heruberdestilliert is!.
Bei einer Diffusion srheint Rich der gelbste Stoff entgegen d e m Konrentrations-Gefllle BU bewegen. B. Hrirgiltry versucht, den Vorgan:: von der
Reite der OberflLchenspannung zu diskutirren. Kapillar-inaktive Stoflr
erhohen die Oberflachen-Spannung der Losung, indem sie a n der Oherflarhe
negativ adsorbiert, d. h. rerdunnt werden. Daher ist die Oherflachrnspannung in solchen Losungen hoherer Konzentration (C)grnller als in
verdunnteren ( c ) . Daraus resultiert eine Zug-Kraft c + C auf rlic
0berfla"che des Fliissigkeitsfilrns zwischen den Tropfen. Dievc hat weZen
der endlichen Viscositat des Films eine Strornung zur Folge, und der konzentriertere Tropfen (C) wird rerdiinnt, da bevorzugt Lnseniittrl transportiert wird. Die Strornung wird langer anhslten, als hei einer isothermen
Destillation zu erwarten ware, da i n den untaren Schichten des Films
ruch Geldstes mitwandert. Unigekehrt. ergibt sich bei der Untersuchunq
kapillaraktiver, sich in der Oberflache anrpichernder Stoffe, ein Wandern
entgegen dem Konzentrations-C.efalle. Es wird also vorgetauscht, daU
beispielsweise Wasser Binen geringeren Dampfdruck habe, als Seifenlosung.
Die Bnrgersche Nethode gibt also bei wallrigen Losungen, die kapillaraktive Substanzen enthaltcn, keino ziiverlassigen Werte. Dic meisten
biologischen Losunqen sind solche, und die an ihnen erhaltenen Resultate sind mit entspr. Vorsicht zu behandeln. Bei ihnen sind dic statischen
Methoden den dynamischen vorzuziehen. (Experientia 7, 914 (19511).
- .I .
(981
Die Extraktion von Cer-IV-nitrat nus einem Gemiaeh der Lantheniden-
nitrate gelingt leicht rnit Athyliither, wenn die Salzlosung 5 -6n a n Salpetersaure ist und das Solvenfi kein Peroxyd enthilt, berichtet A. W.
Wylic. Das Verfahren k a n n auch fur kleine Mengen Cer angewandt wer-
471
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