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Dnbereiner Goethe und die Katalyse von A. Mittasch. Hippokrates-Verlag Marquardt u. Cie. Stuttgart 1951. 62 S. 24 Abb. 1 Titelbild. DM 4

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Literatur
Die Kekul6-Blbliothek der Farbeuhbriken Rsyer, Le verkusen, zu der
auch die Bibliotheken dcr Werke Elberfeld und Dorinagen gehoren, ist
eine der bedeutendsten cheniischen E'achbibliotheken der Welt. Sie entstand aus der von Geheimrat fluisberg 1897 gekauften Bibliothek Prof. .
Dr. A. KeKuZBs. 1950 umfaute sic 110000 13ande und etwa 30000 Dissertationen. Zur Zeit werden 1 2 0 0 Zeitschriften gehalten. Es gelang, die
fehleiidcn Kriegsjahrgange der Auslandszeitseh~iften auf den Gebieten
der -Chemie, der Medizin und der Ingenieur-~Vissensch~ften
zum groDen
Tcil liickenlos zu erganzen. Die Z e i t s c h r i f t e n -werden durch die
Literatur-Abteilungen fur die Werkc ausgewertet und Ileferate hcrgestellt. 1950 wurden auf der ohemischen Sparte alleinc 13900
Iteferate angefertigt. Auf dem Gcbictc der P a t e n t s c h r i I t r n konnte
die Lucke zwischen 11141 und 1950 fur die USA-Patente geschlossan werden. Hei England und Frankreich wird dies demnachst der Pall sein. D a
die Bibliotbeksverluste in Deutschland im letzten liriege sehr erheblich
waren, sind die Entleihungen i m ILahmen des ,,Deutschen Leihvcrkehrs"
sehr lebhaft. Sie wiirden zu Storungen i m eigenen Werksbetrieb fiihren,
untl-es werden daher durch dic KekulB-Bibliothek auf Wunsch Photokopien oder Mikrofilme hcrgestellt. 1950 wurden rund 100000 Seiten kopiert,
was gegeniiber dem Jahre 1949 einen Anstieg um 497, bedeutet. Dic
Hibliothek steht damit nicht nur den Werksangehiirigen, sondcrn auch
Xitgliedern chemischcr und technischer Gesellschaften - insbes. auch denen der GDCh - sowic den chemischen Universitats-lnstituten und
Bibliotheken zur Verfiigung. Ein a u s f i i h r l i c h e r B e i t r a g iiber die
KekulB-Ribliothek erscheint demnachat in dieser Zeitschrift. [ N B 432)
GmeUn-Iastitut. Auskilnhe ans der chemischen Literatiir. Das
Gmelin-Institut f u r anorganische Chemie und Grenzgebiete in der
Xax-Planck-Gesellschaft ziir Fordcrung der Wissenschaften in ClausthalZellerfeld/Hara verfiigt iiber ein seit nahezu drei Jahrzehnten erarbeitetev S a c h a r c h i v mit derzeitig rund 850000 einzelnen Literaturnachweisen auf dem Gebiet der a n o r g a n i s c h e n Chernie und den
zugehorigen Grenzgebieten. Dieses Archiv wird laufend fortgefiihrt.
Eine listenmalligc Zusammenstellung der in der Gmelin-Uibliothek laufend
gefiihrten Fachzeitschriften, unter denen sich schwcr zugangliches auslandisches Schrifttum, u. a. auch moderne auslandische Industrieschriften befinden, steht auf Wunsch (DX 1. -) zur Verfiigung (neuestc Ausgabe; Stand vom Februar 1951). Die Cnterlagen und langjahrige Erfahrungen versetzen das Gmelin-Institut in die Lage, i n s e i n z e l n e
g e h e n d e A u s k i i n f t e iiber die crscheinende Literatur, geordnet nach
den einzelnen chemischen Elementen und deren Verbindungen, zusammenzustellcn.
Auf Grund von bisherigen Erfahrungen bei der Erteilung diesbeziiglicher Auskunfte ist beschlossen wordcn, derartigc Auskiinfte i m monatlichen Turnus zu iibernehmen, d. h. ein A b o n n e m e n t fur derartige
Auskunftserteilung cinzufiihren.
Damit wird gleichzeitig cine IIerabsetzung der cigenen Unkosten
sowie cine Verbilligung fur die Schrifttumsinteressenten moglich. Dcr
Abonnement-Preis mu0 von Fall zu Fall festgelegt werden: E r wird jcweils nach Vereinbarung nach der GroDe des der Archiyabtcilung erteilten
Dauerauftrages zu bemessen sein.
Das Institut ist fielbstverstandlich nach wie vor jederzeit bereit, auch
Sehrifttums-Einzelauftrage durchzuf iihren. Die P h o t o k o p i e a b t e i l u n g
des Instituts ist in der Lage, von den in der Instituts-Uibliothek gehaltencn Zeitschriften jederzeit Photokopien bzw. Mikrofilme anzufertigen.
[G 1821
Buchberprechungen
Diibereiner, Goethe und die Katalyse, von A . Miltasch. HippokratesVerlag Xarquardt u. Cie., Stuttgart 1951. 62 S., 24 Abb., 1Titelbild.
DM 4.50.
Die Schriftenrcihe, in der A . Mittascia seit iiber einem Jahrzehnt den
geschichtlichen und philosophisehen Zusamrnenhangen zwischen Katalyse, Chemie und Weltanschauung nachgeht, h a t in diesem liebenswiirdigen Hcitchen wieder eine Fortsetzung. Die Grundtatsachen sind bekannt, wenn auch zum Teil allgemeiner erst durch Mittaschs friihere
Schriften: daU Dbbereiner einer der ersten war, die katalktischc Erscheinungen in der unbelebten Natur bewuDt beobachtet und studiert
haben (Knallgas-Vcreinigung, Feuerzcug, Diift-Lanipe), und daD sein
Gonner Gvethe die Stellc war, wo er seine Beobachtungen und seine erklarenden Gedanken immer zuerst aussprach und diskuticrte. Mittrrseh
stellt sich nun irn vorliegenden Heft die Aufgabe, die Beziehungen Goetlies
zur Katalyse, die j a iiber Dobereiner gehen mussen, aufzuzeigen. Hierzu
werden zunachst die katalytischen Arbeiten Dobereiners, soweit sie sich
in Yitteilungen, Briefen und Geschenken an Goethe manifcstieren, mit
vielen Original-Zitierungen und schanen Abbildungen sehr ansprechend
dargestellt. Der Nicderschlag, den diese Dinge in Goethes Geiat gefunden
haben, und der dann in husspriichen und Ausdriicken Goethes gcsucht
wird, ist allerdings eher als mager zu bezeichnen. Es scheint, daD Goetkes
Interesse an der Katalyse cher ein Seitenzweig seines Interesses an der
Chemie iiberhaupt war, der i m Gegensatz zu def ,,atomistisch-materialiatischen" Anschauungsweisc stand, als ein Durehdringcn dcr allgcmeineren
Denkprinzipjen, auf die die Katalyse zu fiihren geeignet ist. Trotz dieses
eher negativen Ergebnisses ist das schr g u t ausgestattete Ileftohen cine
interessante und anregende Lektiire fur jeden, der hinter den wissenschaftlichen Tatsachen die Personlichkeiten zu sehcn liebt.
G.-M. S ~ h w a b [ N R 4301
Angew. Chem. I 63. Jahrg. 1951 I Nr. 17/18
Anorganische Chemie, yon K . A . Nofmann. 14. Aufl., vollig neubearbeitet und erweitert von U. IIofmann und W . RQdorff. Friedrich
Vieweg u. Sohn, Braunschweig, 1951. 864 S., 116 Abb., 5 Spektraltafeln. D M 25.--.
Es ist fur alle a n dcr anorganischcn Chemie interessicrten Kreise sehr
zu begriillen, dall der altbcwahrte ,,lIofmann", der scit 1943 nur in unveranderten Sachdruckcn herauskam, nuninehr in 14. Auflage') neubearbeitet und stark erweitert erschienen ist. Bei der Neugestaltung h a t
U. H o f n a n n in der Person von W . Riidorff einen sachverstandigen und
geachickten I i t a r b e i t e r gefunden.
An dem didaktisch bcwahrtcn Plane, den Leser ohne wesentliche
Voraussetzungcn auf der Basis der experimentellen Beobachtungen
Schritt fur Schritt in die Chemie cinzufiihren und a n geeigneten Stellen
die Theorie zu Worte kommen zu lassen, h a t sich nichts geandert. Es
wurde aber ein Teil solcher theoretischcn Abschnitte, die friiher lediglich
als Anhang a m Ende des duches erschienen, nunmehr ihrer Bedeutung
f u r das Verstandnis der modernen anorganischen Chemie entsprechend
friihzeitig gebracht. A m SehluD des Buches erscheinen jetzt lediglich
noch als theoretische Sonderkapitel die Darstellungen iiber Komplexstruktur, Carbonylc und Sitrosyle, wasserahnliche Losungsmittel, Theorie
des festen Zustands, radioaktive Stoffe u n d die mit dem Begriff des
Atomkerns zusammenhangcnden Erseheinungen.
Trotz einer erheblichcn Erweiterung des lnhalts h a t sich doch der
Umfang des Werkes nur unbedeutcnd vergr6Dert. Sein Charakter blieb
erhalten, indem nach wic vor dic Experimentalchemie, nicht zuletzt auch
mit ihren neuesten Forschungscrgebnissen den Schwerpunkt bildet.
Der Text ist fur den Studiorenden leicht faDlich und einpragsam, fiir den
fortgeschrittenen Chemiker anregend und belehrend. Auch die schwierigeren theoretischen Kapitel eeichnen sich durch groDe Klarheit der Darstellung aus. Somit kann der Referent die hocherfreuliche Tatsache feststellen, daL? der ,,Hofmann" dank seiner Neugcstaltung auch weiterhin
zu den fiihrendcn Lehrbiichern der Chemie zu zahlen ist. Das Buch kann
in gleieher Weisc dem Aniangcr wie auch dem fortgeschrittenen Chemikcr
81s Lehr- und Nachschlagewerk warmstens cmpfohlen werden.
R . Sehwarz [NB 4291
Lehrbuch der orgsnischen Chemie, von Paul Karrer. 11. verb. Auflage.
G . Thieme Verlag Stuttgart, 1950. 1082 S., 6 Abb., Ganzln. DM 45. -.
Die Seuauflagc dcs ,,Karrer" bringt gegenaber der letzten Auflage
wieder einige Verbasserungen. Die VergroUerung des Umfanges um 62 S.
dicnt etwa zur HLlfte zu ciner griindlichcn Umgestaltung des Registers,
wodurch die Verwendbarkcit auch als Nachschlagewerk ganz erheblich
erleichtert wird. Auf den restlichen zusgtxlichen 30 8. wird der Entwicklung der organischen Chemie der J a h r e 1947 -1949 Rechnung getragen.
Unter den neu behandeltcn Gegenstanden sind zu erwahnen: Die Silicone, das Streptomycin, dio Synthese von Vitamin A, die Reppeschcn
Arbeiten iiber Gyclooctatetracn und die Verbindungen niit isotopem
Kohlenstoff und Stickstoff. Besonders zu begriifien ist die Tatsache, dall
die in der letzten Auflage eingefuhrte Schreibweise, a n Stelle des lateinischen ,,c" iiberall das griechische ,,k" oder ,,z" zu setzen (2. B. Azeton,
Zitral, zyclo-) wieder fallen gelassen wurde.
Der ,,Knrrer" ist ein Lehrbuch der gesichertcn klassischen Konstitutionscheinic und als solchcs in Bezug auf Stoffauswahl und Klarheit der Darlegungen unerreicht. Demgegenubcr sind Elektronentheorie
und Mesomericlelire ebenso verhaltnismaDig kurz und a m Ilaiide behandclt wie die Chemie der makromolekularen Stoffe und die Fortschritte
der industriellcn Chemie. Diese Beschrankuug sol1 aber keincswegs als
Kachteil gewertet werden, weil andernfalls der Charakter eines cinfiihrenden Lehrbuchcs vcrloren ginge. Auch stehen dcm fortgeschrittenen
Studenten anderc in- und auslandische Werkc in grollcr Auswahl zur
Verfiigung, die ihm dic organische Chemie van andern Aspekten'her zcigen.
Criegee
[NB 4141
Das Farben von Papier, ein Handbuch f u r den Papierfarber, yon El. Cotnely. Springer-Verlag, Berlin-Gottingen-IIcidelbcrg 1951. 243 s.,
17 Abb., 16 Farbtafeln, DM 30.-.
Verf. h a t sich mit der Herausgabe dieses neuartigen, umfassenden Werkcs ein groDes Verdienst erworben. E r schildert allgcm. verstandlich seine
in langjahriger, praktischer Arbeit gesammelten Erfahrungen iiber die in
der Papiorfabrikation auftrctenden mannigfaltigen farberischen Problcmo.
Das Buch sol1 nicht nur die praktischen, sondern auch dic wichtigsten
theoretischcn Grundlagen doc Papierfiirberei dcm Fabrikanten, dem Farber und dem Lernendcn vcrmitteln und enthiilt eine Fiille wertvoller
Hinweise und Anregungen. Es behandelt ausfiihrlich Farbenlehre und
Farbetheorien sowie die in dcr Papierfabrikation gebriiuchlichsten Farbstoffgruppen. Die vcrschiedenen Moglichkeitcn des Farbens, und zwar
vom IIolliinder bis zur Trockenpartic, von der Tauch- bis zur Kalanderfarbung, werden eingehend bdschrieben. Besondere Ijeachtung vordient
der Beitrag iiber ,,Dic Papicrrohstoffe und ihr Verhalten zu den einzelnen
Farbstoffgruppen" sowie der Abschnitt ,,Echtheitsanforderungen an die
Papierfarbung", der nicht nur dem Fabrikanten, sondern auch dem Verarbeiter und Verbraucher wichtige Hinweise gibt.
Dem Hauptteil des Ihches schlieot sich ein buntcr Illustrationsteil
an, in dem auf Mustertafeln die iiir die Papierfarbung geeigneten Parbstoffe der versohiedencn Farbenfabriken veranschaulicht sind. I m ganzen gesehen ein fur den Praktiker schr niitzliches Bueh. C. Klein [NR 4021
-___.
') Vgl.
..
diese Ztschr. 52, 162 [1939]; 5 4 , 503 [1941].
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