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Dokumente zur Malstoffgeschichte. Von K. Herberts. 29 Bildtafeln mit begleitendem und 7 Seiten einfhrendem Text. 4░. Kommissionsverlag der Baedeckerschen Buchhdlg Wuppertal-E. 1940. Pr. RM

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N e u e B ii 1- he r
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Scliuppen in cler Epidermis bewahrt hat. Bei Behandlung mit Benzopurpnrin angefiirbter Wollfaserquerschnitte mit
Chloralhydrat zeigt sich noch deutlicher als durch die reine Anfiirbung des Qnerschnittes, da13 der Faserangriff meist einseitig in
Iialbmondfijrniigen Zonen um die Faser eintritt; ferner la13t sich
infolge der stark sauren Reaktion des Chloralhydrates eine Art
Farbstofilcondensation in den geschadigten Zonen feststellen. Das
R e a g e n s \-on h'rais und Viertel wurde durch Ersatz des waI3rigen
Ainmoninks durch Athylendiamin verbessert. - (Zeiss-Nachr.,
(122)
Heft 9'Ict -1940j.)
Veranderungen im Fachschrifttum
]Cine nene Zeitschrift, ,,Vitamine u n d Hormone3) (Zentralorgan
fiir das pesnmte Porschungsgebiet)", erscheint soeben in der Aka-
demischcn Verlqs~esellschaft. Als Herausgeber zeichnen B. C. P.
.Jmz.?en, Prof. fur physiologische Chemie, Amsterdam; A . Scheunert,
Prof. fur Veterinar-Physiologie, Leipzig; H . Siebke, Prof. fur Geburtsliilfe und Frauenheilkunde, Bonn; W . Stepp, Prof. fur innere Merlizin, Illiinchen.
Die Zeitschrift wird biologische, ernahrungsphysiologische und
erperimentell-medizinische Originalarbeiten in deutscher, italienischer, franzosischer nnd cnglischer Sprache bringen.
Herausgeber und Verlag vertreten in ihren Einfiihrungsworten die
X e i n u q , die Schwierigkeit, sich einen luckenlosen Uberblick iiber
die wissenschaftlichen Fortschritte auf diesem weiten Feld der Forschunp zu verschaffen, das iiber die engeren Grenzen der Naturwissenschaft und Medizin hinausgreift, konne nur durch die Schaffung
eines proBen Zentralorgans gemeistert werden, das nls Sammelstelle der Fortschritte auf dein Gebiete der Wirkstoffe gedacht und
geplnnt ist.
Diese Funktion einer Samrnelstelle und eines Zentralorgans sol1
offenbar rnit der Veroffentlichung von Ubersichtsberichten und
~~~
~
unten aufgefuhrte Abkiinung .,Vit. u. Horn.''
iliirfte den r o m Ctieinischen Zentrnlblatt in den ,,Periodica Chimica" und von dm
ijibliothekari9Clien internationalen Xormungsskllen rertretenen AbkiinuugsgrundSitZm
nicht entaprefhen. Dois geht man. um dem Imer, insbesondere dem anskndischen,
die Bikbildrinq des rollatindigen Titels der Zeitschrift nu erleichtern. in der Abkiinnnc nirht so weit. son~lernITiirrle drlmehr schreiben ,,Vitamine u. tIormone".
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irl4i-h aid rlem CJnuchlag links
WEUE BUCHER
Die Technik Gutenbergs und ihre Vorstufen. Von A. R u p p e l .
(Deutsches Museum, ,,Abhandlnngen und Berichte". 12. Jahrg.,
Heft 2.) 60 S . oktav. VDI-Verlag Berlin, NW 7, 1940. Pr. RM 0.90.
Bei dem Vielen, was iiber Gutenberg geschrieben worden ist,
uberwiegt das allgemein Kulturwissenschaftliche. Das Technologische ist zu kurz gekommen, weil Gutenberg sein Verfahren
geheim hielt und nichts Genaues iiber die Einzelheiten iibermittelt
ist. Trotzdem hat es Aloys Iluppel, der Direktor des Gutenberg1\IIuseumsin Mainz, verstanden, Gutenbergs Arbeitsweise mit technologischen Wahrscheinlichkeitsschliissen so meisterhaft wiedererstehen zn lassen, da13 der b s e r die Uberzeugung gewinnt : So mu13
es gewesen sein. Der Verfasser erreicht das, indem er erstens ,,Die
technischen Vorstufen der Typographie'' seit babylonischer nnd
romischer Zeit schildert und so analysiert, daB die Grundlagen zutage
treten, aelche Gutenberg vorfand und auf denen er aufbaute.
Zweitens wird in dem nun folgenden Kapitel ,,Die typographische
Technik Gutenbergs" in scharfsinniger Weise all das znsammenpetragen, was man aus Gutenbergs urspriinglichem Beruf als Goldschmied und Hersteller von Siegelstempeln, aus der Sauberkeit seiner
Druckwerke und aus der Technik seiner nachsten Nachfolger, soweit
sic bekannt ist, iiber Gutenbergs erfinderische Tatigkeit aussagen
kann. Ein- und Ausleitung bilden zwei kiirzere Kapitel ,,Die Berlcutung dcr Erfindung Gutenbergs" und ,,Die urkundlichen Nachrichten iiber Gutenbergs Erfindungen". Vorziigliche Abbildungen
erhohen den Wert der kurzen, aber inhalt- und aufschluBreichen
A . Binz. [BB. 188.1
Schrift.
loo00 Jahre Malerei u n d ihre Werkstoffe. Von K. H e r b e r t s .
(Sonderdruck der ,,Techn. Veroffentlichungen".) 2. verb. Aufl.
62 S., 163 Abb. Kommissionsverlag der Baedeckerschen Buchhdlg.,
11:uppertal-E. 1938. Pr. geb. RM. 4,SO.
Das kleine Werk von Herberts ist in folgende Kapitel unter.giiedert: Malstil und Werkstoffstil - Maltechaiken; die Malerei
der Steinzeit (Spanien); die Malerei von 4000-2000 v. Chr. (Agypten) ;
die Malerei von 2000-1000 v. Chr. (Kreta); die Malerei von 1000 bis
300 v. Chr. (Griechenland) ; die Malerei von 300 v. Chr. bis 300 n. Chr.
n. Chr. (Byzmz); die Malerei
(Rom); die Malerei von 300-1200
von 1200 bis jetzt (Holland, Italien); das 19. Jahrhundert (Frankreich, Italien). Die Aufgabe, dieses Gebiet zu umreiaen, erfiillt
Herbe* auf nur 62 Seiten, die sowohl Text als auch 163, darunter 68
zum Teil hervorragend farbig ausgefiihrte Bildbeigaben enthalten
(genannt seien nur die Wiedergabe einer Lackmalerei aus Siam von
einem Biicherschrank der Kgl. Natioualbibliothek; eine Faksimileseite aus dem Traktat des Theophilus Rogkerus von Helmershausen
iiber die LeinGIfirnisdarstellung).
L%€bstverstiindlich konnten die einzelnen Fragen nicht ausiiihrlich behandelt werden. Das hatte sich aber das Werkchen
einem ausfiihrlichen Referatenteil erreicht werden, den in der T a t
das 84 Seiten umfassende 1. Heft des I. Bandes in einem Umfang
(114)
von 48 Seiten enthalt.
Erwahnungen von Firmen in Fachbuchern
Anf Grund vorangegangener Besprechungen iiber die Anwendung dcr ,,Richtlinien fur redaktionelle Hinweise in Tageszeitungen" auf den Inhalt der deutschen Fachbiicher hat der
Prasident der Reichsschrifttumskammer in einem Schreiben vom
21. hTovember 1940 der Beratungsstelle fur redaktionelle Hinweise
seiue grundsatzliche Auffassung wie folgt zum Ausdruck gebracht :
,,\Venn auch die Richtlinien fur redaktionelle Hinweise auf
Fachbiicher keine unmittelbare Anwendung finden konnen, so mu0
doch auch verhindert werden, daB in Fachbiichern fur einzelne bestimmte Erzeugnisse und Hersteller Propaganda gemacht wird. In
der Vergangenheit hat es z. B. wiederholt AnstoD erregt. daB in bestimmten Kochbiichern grnndsatzlich nur die Verwendung bestimmter
Suppenwiirzen und Backpulver empfohlen wurde, so daB diese Fachbiicher immer inehr zu Werbeschriften fur einzelne Firmen wurden.
Das ist aber ein MiBbrauch des Kulturgutes, was diese Kochbiicher
usw. zweifellos sind. Die Katnmer ist deshalb der Ansicht, da13 von
den Fachbuchautoren erwartet werden muB, dalj sie alle wesentlichen
Erzeugnisse und Hersteller des von ihnen behandelten Gebietes
nennen, um die Objektivitat des Fachschrifttums zn wahren.
Ich beabsichtige daher, die meiner Kammer angehorenden Verleger darauf hinzuweisen, daB die ,,Richtlinien fur redaktionelle
Hinweise" in der Tagespresse sinngemaa auch fur Fachbiicher Anwendung finden sollen. Werbung fur einzelne bestimmte Firmen
oder Erzeugnisse darf auch ini Text vou Fachbiichern nicht enthalten
sein. Dagegen bestehen keine Bedenken, wenn in Fachbiichern alle
wesentlichen Erzeugnisse und Herstellerfirmen eines bestirnmten
Fachgebietes im Text behandelt werden. Eine solche umfassende
Darstellung ist zur Unterrichtung iiber ein bestimmtes Fachgebiet
unerlaBlich und stellt keine unzulassige Werbung dar. Hierbei wird
vorausgesetzt, daB weder die Verfasser noch die Verleger ein Entgelt
fur diese Erwahnungen fordern diirfen." - (Wirtschaftswerbung
1941. S. 22.)
(115)
auch nicht zum Ziel gesetzt. Voraussetzung fiir eine Entwicklungsgeschichte der Malerei und ihrer Werkstoffe w 2 e eine umfassende
analytische Bearbeitung der uns iiberkommenen Werke der bildenden
Kunst. Trotz vieler bekannter Einzeltatsachen reichen aber die
Unterlagen dazu noch nicht aus. Der gesamte Bildaufban, bei der
stets verschiedenen Anwendung z. B. der Bindemittel, ist weder
von der analytischen noch von der rekonstruktiven Seite bewaltigt.
Indessen 1aBt die vorliegende Schrift gerade in ihrer Kiirze
ein solches Arbeitsprogramm fast programmatisch hervortreten.
(Eine kleine Anzahl Ungenauigkeiten stort nicht die grol3e Linie
der D arstellungen .)
Das Bandchen wird als Sonderdruck der ,,Technischen Veroffentlichungen" von Dr. Kurt Herberts & Co., vorm. 0. I,. Herberts,
Wuppertal, bezeichnet; von der gleichen Firma also, die auch mit
einem kiinstlerisch ausgestatteten belehrenden Jahreskalender
hervorgetreten ist. Diese Verbindung der industriellen Erzeugung
mit der kulturgeschichtlichen Seite der Erzeugnisse ist besonders zu
begrul3en. Es w k e e r d s c h t , wenn solche Schriften die Gestaltung
allgemeiner festlicher Werkschriften im gleichen Sinne beeinflussen
konnten.
P.Miiller-Skjold, E . Pietsch.
Dokumente z u r Malstoffgeschichte. Von K . H e r b e r t s . 29 Bildtafeln mit begleitendem und 7 Seiten einfiihrendem Text. 40.
Kommissionsverlag der Baedeckerschen Buchhdlg. Wuppertal-E. 1940. Pr. RM. 6,50.
Dieses rorziiglich ansgestattete, in den Farben mustergiiltige
Werkchen ist als Ergiinzung und Erweiterung der vorstehend genannten Schrift zu werten. Es bringt textlich und durch seine
Bildbeilagen einen grundsatzlichen Uberblick iiber das Gebiet,
beginnend mit den ersten in Form von Handsilhouetten vorliegenden
malerischen Doknmenten des Palaolithikums und fiihrt bis zu
einer Skizzenaiedergabe Xenzels. Dem Autor ist seine Absicht
gelungen, stets solche Darstellungen zu bringen, die den Stil nnd
den kiinstlerischen Stand ihrer Zeit ebenso reprsentieren wie
die Technik, in der sie gemalt sind. Das Werkchen vermittelt
E . Pietsch. [BB. 172.1
Kenntnisse und Freude zugleich.
100 Jahre Agrikulturchemie. Justus v. Liebig und das Problem
der Aufrechterhaltung der Bodenfmchtbarkeit. Von I,. M e y e r ,
28 S., 7 Abb. (Nova Acta Leopoldina. Neue Folge. Band 10.
Nummer 65.) Verlag Deutsche Akademie der Naturforscher,
Halle 1941. Pr. geh. RM. 3,--.
Die Entwicklung der Agrikulturchemie seit ihrer im Jahre 1840
erfolgten Begriindung durch Liebig wird geschildert und damit einer
Ehrenpflicht gegeniiber diesem ForscheF geniigt, der die Grundlage
fur die Sicherung unserer Nahrungsfreiheit schuf, durch welche die
Erfolge des Jahres 1940 ermoglicht wurden. Ohne auf Einzelheiten
einzugehen, stellt das Buch die groBe Linie der Entwicklung dieser
Wissenschaft Mar und deutlich heraus, so da13 es nicht nnr den
Agrikulturchemiker interessiert.
Jacob. [BB. 29.1
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