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Eilhard Mitscherlich und sein Geschlecht von Karl Peters. Mit einem Beitrag von R. Winderlich. Verlag C. L. Mettker u. Shne Jever 1951. 31 S. 18 Abb. DM 2

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Die Wirkung des Heteroauxins und anderer das Wachstum von
Pflanzen fordernder Substanzen fuhren A. Rhodes und R . de
B. Ashworth auf die Bildung energiereicher P h o s p h a t - B i n d u n g e n zuruok, etwa in der Weise:
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1
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soheinliehere ist, bilden sich vermutlich bei der Biosynthese des
Heteroauxins aus Tryptophan uber die Indolyl-brenztraubensaure.
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A\----cH,-cooH
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(Nature [London] 169, 77 [1952]). -J.
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+
AP\
,,\\JL-~-PO,H,
C1
Durch diesen Mechanismus ist auch die Beobachtung zu erklaren,
dall die Wachstumsfaktoren, die sich von der Phenoxy-essigsaure
ableiten, einen beweglichen a-Wasserstoff und eine frcie OrthoStellung haben miissen. I n Gegenwart von anorganischem Phosphat entsteht ein Phosphorsaureester, der beim Cyclisieren mit
der o-Stellung eine energiereiche Bindung gibt. Bei der Indolylessigsaure entsteht unter gleichzeitiger Oxydation eiu Enolphosphat. Die .anderen moglichen energiereichen Bindungen, der NEster und das gemischte Anhydrid, von denen dieses das wahr-
(518)
Das sehr instabile Antibioticum Mycomycin, farblose Kristalle
vom F p 75O (explosive Zersetzudg), [o1]E-13O0, ist eine 3,5,7,8Trideoa-tetraen-lO,l2-diin-saure(I). Sie geht eine ungewohnliche
Umlagerung in alkalischer Losung bei 27O ein, wobei durch AllenAcetylen-Isomerisierung und Wanderung der Aeetylen-Biudungen I s o - m y c o m y c i n entsteht, naeh Ansicht van W . D. Calmer
und I . A . Solomons eine 3,5-Trideca-dien-7,9,11-triinsaure
(11),
farblose Nadeln, F p 140° (Zers.), optisch iuaktiv. Ihr UV-Spektrum ist dem von konjugierten Triacetylenen sehr ahnlich. Bei
der katalytischan Hydrierung nehmeu beide Verbindungen 8 Mol
Wasserstoff auf, es entsteht n-Tridecansaure.
( I)
( I I)
HCGC-C=C-CH
=C=CH-CH= CH-C H =CH-C H,-COO H
CHa-CiC-CGC-C&C-CH
=CH-CH= CH-C Hz-COO H
( J . Amer. Chem. Soc. 74, 1870 [1952]). -J.
(523)
Literatur
Eilhard Mitseherlioh und sein Gesohleeht, von Karl Peters. Mit
einem Beitrag von R. Winderlich. Verlag C. L. Mettker u.
Sohne, Jever 1951. 31 S., 18 Abb., DM 2.20.
Das kleine auspruchslose Werk, das dem Marien-Gymnasium
in Jever gewidmet ist, will die Erinnerung a n den grol3en Schiiler
dieser Sehule wachhalten. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf
dem 5 Seiten umfassenden Absehnitt : ,,Eilhard MitscherZich a.ls
Forsoher", den in geschichtlicher Skizzierung R. Winderlich verfa5t hat, sondern auf der Schilderung der Anlagen und Begabungen seines Geschlechts, aus dem Eilhard Mitseherlich unter zahlreichen anderen wissenschaftlioh hochverdienten Gelehrten als
besonders markante Personliehkeit hervorragt. I n der Kenntnis
dieser Beziehungen zu Vor- und Nachfahren bringt das Werkchen
manches, was bisher noch nicht allgemein bekaunt geworden ist.
Dagegen darf man bei seinem besoheidenem Umfang nicht erwarten, da5 man eingehender uber die Kompliziertheit van MitscherZichs Charakter und die daduroh bediugten tieferen Ursachen von
seinem Streit mit Liebig Naheres erfahrt; lediglich die daruber von
seinem Sohn Alexander Mitseherlich gemachten Ausfuhrungen werden zitiert. Das ist deswegen zu bedanern, weil Eilhard Mitscherlich i n charakterlicher Hinsicht von manchen Seiten zweifellos zu
ungiinstig beurteilt worden ist; die vorliegende Schrift gibt nun
keine Moglichkeit zu erkennen, wie sehr hierzu seine Empfiudlichkeit und manche entschuldbaren menschlichen Schwaehen beigetragen haben; die Angriffe auf Mitscherlich werden gar nicht erwahnt. So mull es einer anderen Schrift vorbehalten bleiben, die
allerdings keineswegs leioht zu verfassen sein diirfte, seinem Wesen
in allen Punkten gerecht zu werden.
W. Hiickel
[NB 5421
Lumineszenz yon Fliissigkeiten und festen Korpern. Wissenschaftliche Grundlage und praktische Anwendung, von P . Pringsheim und M . Vogel. Verlag Chemie, GmbH, Weinheim/Bergstr., 1951. XIV u. 256 S., 73 Abb., D N 18.60.
Das Werk ist die erganzte und erweiterte deutsche Ausgabe des
1943 in englischer Spraehe erschienenen Buohes des bekannten
Forschers auf dem Gebiet der Fluoreszenz. Es siud im deutschen
Schrifttum verschiedene Werke iiber Fluoreszenz und Lumineszenz erschienen. Trotzdem kann das vorliegende Buoh seinen
Platz durchaus beauspruchen. Auf verhaltnisma5ig kleinem Raum
ist eine gro5e Fulle von Material in souveraner Weise dargestellt.
Uberall merkt man den Forscher auf diesem Gebiet, der mit sicherem Griff eiue gliickliche Auswahl zu treffen wei5 zwischeu Anhaufung von Wissensstoff und Hervorhebung von solohen Ergebnissen, die wegweisend fur die Zukunft seiu konnen. Neben dem
Wissenschaftler wird ganz besonders auch der Praktiker viel Nutzeu aus dem Buche ziehen.
Vor allem ist sehr viel amerikanische Literatur angefuhrt, die
in Deutsohland weniger leicht zuganglibh ist. Der dritte Teil, der
vor allem die a n g e w a n d t e L u m i n e s z e n z behandelt, ist der
deutsehen Ausgabe neu hinzugefiigt und bringt vieles, was wahrend
des Krieges in Amerika entwickelt wurde und damals als,geheim
behandelt wurde.
Angew. Chem.
64. Jahrg. 1952 / N r . 73
Das Buch ist sehr lebendig und lebhaft geschrieben und liest
sich gut. E s stellt eine wertvolle Bereicherung des deutschen
Schrifttums dar.
G. Scheibe [NB 5361
Chemische und galvanische uberziige. Oberflachenschutz von Metallen, von H . Silman. Verlag Chemie, GmbH, Weinheim/Bergstr., 1952. 384 S., 131 Abb., Ganzln. DM 28.40.
Das Buch ist in englischer Sprache erschienen. Mit dieser ifbersetzung werden uns Kenntnisse iibermittelt, die wir lange Jahre
haben entbehren mussen. Der Aufbau des Buches ist anders, als
wir es sonst auf diesem Fachgebiet gewohnt sind. Der Verfasser
geht namlich davon aus, da5 die moderne Elektroplattierung vorwiegend als Schutz f u r das plattierte Metal1 dienen 8011. Dementsprechend beginnt er mit einer recht eingehenden Besprechung der
Korrosionsvorgange. E s folgt dann eine sehr ausfiihrliche Behandlung der Vorarbeiten fur die Elektroplattierung, wie Beizen,
Schleifen und Polieren. Allein diese Absohnitte nehmen fast
des
ganzen Buehes ein. Und das mit Recht! I n einem weiteren Absohnitt wird die Metallfarbung besohriebeu, zu der eigenartigerweise auch die Phosphatierung gerechnet wird. I m Abschnitt
Galvanotechnik werden die modernen Einrichtungen besprochen
und anschliellend die einzelnen Metalle. Dieser Abschnitt ist etwas
stiefmiitterlich behandelt worden. Hier lie5e sioh mehr sagen.
Auch dann, wenu der Verfasser, wie er es im Vorwort sagt, dieses
Buch fur den Praktiker geschrieben h a t und nur einen Uberblick
h a t geben wollen. Es fallt auf, da5 einige wiehtige Arbeitsverfahren nur ganz kurz erwahnt werden. Das gilt fur die Galvanoplastik und die Uberzugsgalvanoplastik, 2% der auch die Hartverchromung und die Starkvernicklung gehoren, die besonders in
England entwickelt worden ist. Beide Arbeitsgotiete sind heute
so wichtig, da5 sie hatten ausfiihrlicher behandelt werden konnen.
Das Buch schliellt mit einem Abschnitt iiber die Prufmethoden.
Es ist zu begriioen, dall das Buch, das auf einem beachtlichen
NiGeau steht, auf dem deutscheu Buchermarkt erschieneu ist. Der
Ref. mochte aber den Wunsch und die Bitte ausspreohen, da5 bei
solchen Ubersetzungen die allzu vielen Anglizismen vermieden werden. Weiter ist es nicht notwendig, da5 grundsatzlich alles ubersetzt wird. Gemeint sind Ausdrucke, die schon in den deutschen
Sprachgebrauch iibergegangen sind, z. B. Spiegellegierung fur
Speculum, Elektrofarbeverfahren fur Electrocolor oder Normpaket fur basebox.
Es ist zu erwarten und zu wunsohen, da5 das Buch in den Fachkreisen grollen Anklang finden w i d . Johannes Fischer [NB 5351
The Chemistry of Lignin, von 8'. E . Brauns. Academic Press Inc.,
Publishers, New York, 1952. 808 S., 96 14.50.
Das Buch stellt eine wertvolle Erganzung des bekannten Werkes von E . Hugglund ,,Holzchemie" dar, das im gleiohen Verlage
bereits 1951 neu erschien. F. E . Brauns ist neben H . Hibbert der
Hauptreprasentaut der Liguin-Chemie in Amerika und im Verlaufe der vergangeuen 20 Jahre durch zahlreiche Veroffentlichungen hervorgetreten. Die Bedeutung des Buches liegt in der
375
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