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Ein neues proteolytisches Enzym aus Streptomyces griseus.

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Glycin hydrolysiert wird. Moglicherweise lassen sich ahnliche
Reaktionen zur selektiven Spaltung von Peptiden an Scrinrestcn verwenden.
Proteine und Aminoduren
Saccharopin, eine neue Aminosaure a u s Hefe
P . 0.Lcirseir und A . Kjnrr, Aarhus (Diinemark)
Aus wal3rigen Extrakten von Bicker- und Brauereihefc (HeiBewtraktion) lieR sich eine neue Aminosaure isolieren, welche
die Zusammensetzung CllH2006N2 (drei Carboxylgruppen)
hat. Die Struktur ( I ) konnte durch Synthese aus 2-Ketoglutarsaure und N2-(p-Toluolsulfonyl)- r-lyiin bewiesen werden. Sowohl im Lysin- als auch im Glutaminslureteil hat die
neue Aminosaure L-Konfiguration. Sie wird daher als I.Saccharopin bezeichnet. Das bei der Synthese ncben ( I ) entstehende Diastereomer hat im Glutaminsaureteil D-Konfiguration und heiBt daher 0-allo-Saccharopin.
CO~II
(CHz),-NH
C-H
I
H-C-NH2
(CHz)?
C02H
COzH
I
Chemie des Botulinus-Toxins
Erste Schritte hei der thermischen Denaturierung
von Serumalbumin
P . Puszwi;rski, Warschau
In Gegenwart von Caprylat-Ionen oder Anionen anderer
Fettsiiuren ist gelostcs Serumalbumin verhaltnismiBig hitzebestindig. 6 bis 10 Mol Caprylat,!Mol Protein geniigen, urn
die thermische Denaturierung des Albumins zu verhindern,
obwohl das Proteinmolekiil mehr als 100 positiv geladene
Gruppen enthllt, welche die Fetrslureanionen binden kbnnen. Enthilt die Albuniin!Caprylat-Lijsung zusatzlich basischc Aminosauren, so verrnindert dies den stabilisierenden
Effekt des Caprylates. Am wirksamsten ist Arginin. Einfache
Amine, vor allem Hydroxylamin und Hydrazin, heben die
stabilisierende Wirkung des Caprylatcs gleichfalls auf. Elektrophoretische und viscosimetrische [Jntersuchungcn zeigen,
daB der erstc Schritt bei dcr Hitzedenaturierung des Albumins in einer Dimcrisierung besteht. Offenbar werden dabei
positiv geladcne Gruppen in den Protcinmolckiilen von Argininrestcn andcrcr Proteinketten gebunden.
D . A . Boroff- und R . J . SuhndolRik, Ridgefield. Conn. (USA)
Das Toxin von Clusfridiurn hofrrlinuin fluoresziert im ultravioletten Licht. Verfahren und Reagentien, welche die Fluoreszenz loschen. beeinflussen auch die Toxizitat. CI. hofrrlinuni
beniitigt wesentlich mehr Tryptophan, um das Toxin zu synthetisieren als urn zu wachsen. N-Btomsuccinimid, das mit
den1 im Toxin enthaltenen Tryptophan reagiert. loscht die
Fluoreszenz und hebt die Gifligkeit des Toxins auf. Eine
6 M Harnstofflosung entgiftet das Toxin gleichfalls. jedoch
ohne die Fluoreszenz zu I6schen. Oifenbdr iindert dic Hsrnstofflosung die rlumliche Beziehung zwischen den fur die
Fluoreszenz verantwortlichcn Tryptophanresten und dcrn
Rest des Molekiils. Die Giftigkeit des Toxins geht auch
ver!nren, wenn man es zu einem monomolekularen Film
ausbreitet. Es scheint a!so, dalj sowohl Tryptophan als
auch cine bestinimte rlumliche Struktur des EiweiBmolekiils fur seine Toxizitat erforderlich sind. In vivo wird
das Toxin durch Tryptophan und dessen Derivate (7. 9.
Serotonin) ent gi ft et .
Ein neues proteolytisches Enzym
a u s Streptomyces griseus
M . Noinofo und Y . Narolirrsclii, Tokio
Aus dem Kulturmediuni des zur Streptomycin-Produktion
verwendeten Sfrepfomyces griseus wurde chromatographisch
ein neues proteolytisches Enzym isoliert (Molgewicht :
20000: Aktivitatsoptirnum bei pH - - 8). CaZ+-Ionen stabilisieren das Enzym, dessen Substratspezifitiit sehr gering ist.
Proteine werden LU 70 bis 90 yg (verglichen rnit Saurehydrolyse) hydrolysiert. Synthetische Substrate (Di- und Tripeptide. Amide, Ester) werden gleichfdlls gespalten. l m Gegensatz LU Trypsin. Chyniotrypsin und Esterasen wird das Enzym durch Diisopropylfluorphosphat nicht gehemmt. Sein
aktives Zentrum scheint also anders gebaut zu sein als das
vergleichbarer Enzyme.
Molgewicht und Aminosauregehalt
des erythrogenen Scharlachtoxins
Chemische Spaltung v o n Peptiden an Cysteinresten
A . Patchurnik, M . Soko1or.sk.v und T. Sodeli, Rehovot (Israel)
Die selektive Spaltunp von Peptidketten an Cysteinresten gelingt durch Urnwandlung dcr Cystein- in DchydroalaninReste und anschlieBendz Hydrolyse mit verdunnter Siurc
oder Base. Durch erschopfende Alkylierung der SH-Gruppe
mit CH3Br erhlit man das Sulfoniunisal~(I), das bei mildem
Erwiirmen rnit verdiinnter Hydrogencarbonat-Losung in das
Olcfin (11) iibergeht. I 1 isomcrisiert sich offenbar zu ciner
Schiffbase, die dann hydrolytisch pespalten wird.
0
0
II
CIiJBr
R-NH-CH-C-NH-R'
--f
R NH CH-C-NH
CH2
R'
CHz
I
SH
I
%(CH,)x
BrO
0
HCOJ(3
->
R-NH
-C-C-NH-R
I
CH2
R-NHz
+
NH2- R'
Statt die SH-Gruppe zu methylieren, kann man sie dinitrophenylieren. S-Dinitrophcnyl-glutathion liefert bei Raumtemperatur rnit 0.2 N NaOH in 30 min rnit 80 Ausbeute das
Dehydroalanin-Derivat. das zu Glutaminsaure, Pyruvat und
<:
Angew. Cheni. 74. Jnhrg. 1962 Nr. 1
Ein Verfahren zur Reinigiing des erythrogenen Scharlachtoxins besteht in1 wesentlichen aus folgenden Schritten: FaIlung mit 62 4( gcsiittigrer Ammoniunisulfat-Losung, isoelektrische F i l l u n g bei pH 4,0 und funfmalige Fallung rnit zwei
Volumrnreilen Athanol in Gegenwart Lon 1,1:( Ammoniunisulfat. Man crreicht so eine 100- bis 200-fache Anreicherung.
Die Praparate enthielten 2.108 bis 3.108 Hauteinheiten Toxin/nii oder I ,2.108 bis I ,8.108 Hauteinheitenimg Stickstoff.
F a h i g e Vertinreinigungen konntcn durch Chromatographie
a n A1203 entfernt werden, das Toxin wurde mit 20-proz.
Ammoniumsulfat-Losung eluiert. Optimale Bedingungen fur
die Kristallisation des Toxins sind : hoke Toxinkonzentration
(10 nig Protein!ml oder mehr). Anwesenheit von Ammoniumsulfat ( I Sis 20 96,je nach Proteinkonzcntration), Temperatur zwischcn 2 und 6 "C, pH 6,6 bis 7,O. Bci der Elektrophorese und in der Ultrazentrifugc erweist sich das kristalline Toxin als einheitlich. Sedimentations- und DiBusionskonstante: S - 2,7610 13 szc, D 8,6*10-7 cmzjsec. Aus diesen Werten ergibt sich ein Molgewicht von 29000. Quantitative Chromatographie ergab, dal3 das Toxin aus 16 Aminosiure-Arten besteht (in Klammern Zahl der AminosaurerestejToxin-Molekiil): Asparaginsiure (44), Glycin (30),
Leucin und Isoleucin (22), Glutaminsawe (204 Alanin (18).
Serin (16). Tyrosin (15). Prolin (14). Valin ( I I ) , Cystin (lo),
Histidin (7), Phenylalanin (7), Lysin (9, Arginin (3,
Tryptophan (3).
i
2
2
11
+ CH3 -CO-COzH +
I . V. KuschkrJ, Moskau
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