close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Einfhrung in das anorganisch-chemische Praktikum (einschlielich der quantitativen Analyse). Von G. Jander und H. Wendt. S. Hirzel Leipzig 1950 1. Auflage. XVI und 450 S. Abb. Hln. DM 12

код для вставкиСкачать
Literatur
Dokumentation
Ausktinfte BUS der chemischen Literatur durch das Gmelin-Instltut.
Das Gmelin-Institut fur anorganische Chemie und Grenzgebiete in
der Xax-Planck-Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaften in Clausthal-Zellcrfeld/IIarz x r f i i g t iiber ein seit nahezu drei Jahrzehnten erarbeitetes S a c h a r c h i v rnit derzeitig rund 890000 einzclnen Literaturnachweiscn auf dcm Gebiet der a n o r g a n i s c h e n C h e m i e und den dazugehorigen Grenzgebieten. Dieses Archiv wird laufend fortgefiihrt. Eine
listenmallige Zusammenstellung der in der Gnielin-Bibliothek laufend
gefiihrten Fachzeitschriften, untcr denen sich schwer zuganglichcs auslandisches Schrifttum, u. a. auch moderne ausllndische Industrieschriften befinden, steht auf Wunsch (DM 1. -) zur Verfiigung (neueste Ausgabe: Stand vom Februar 1951). Die Unterlagcn und langjihrigen Erfahrutigen versetzen das Gmelin-Institut in die Lage, i n s e i n z e l n e
g e h e n d c A u s k i i n f t c iiber die erscheinende Litgratur, geordnet nach
den einzelnen chemisehen Elementen und deren Vcrbindungen, zusammcnzustellen.
Auf Grund von bisherigen Erfahrungen bci der Erteilung diesbeziiglicher Auskiinfte i g t beschlossen worden, derartige Auskiinfte i m monatlichen Turnus zu iibcrnchmen, d. h. ein A b o n n e m c n t fur dcrartige
Auskunftserteilung einzufiihren.
Damit wird gleichzeitig cine Herabsetzung unscrer eigenen Unkosten
sowie eine Vcrbilligung fur die Sehriittumsinteressenten moglich. Der
Abo,nnement-Yreis muB von Fall zu Pall festgelegt werden. E r wird jeweds nach der GrbBe dcs der Archivabteilung erteilten Dauerauftrages
zu bemessen sein. Der Mindestsatz fur eincn derartigen Auftrag betragt
DM 100. - monatlich.
Die P h o t o k o p i e a b t e i l u n g des lnstituts ist in der Lage, von den
in der Instituts-Bibliothek gehaltenen Zcitschriften jederzeit Photokopien bzw. Mikrofilme anzufertigcn. Das Inbtitut ist selbstverstandlich
nach wie vor jederzeit bcreit, auch Sehrifttums-Einzelauftrage durchzufiihren.
[NB 3641
Buchbesprechungen
Die theoretischen Grundlagen der ansiytisehen Chemle, von Gunnar Hiigg.
Ins Dentsche iibersetzt von Hans Baumann. Verlag Birkhauser,
Basel, 1950. 197 S., 26 Abb., 8 Tab., geh. Fr. 18. -, geb. Fr. 22. -.
Das schwedische Lehrbuch, dessen deutsche bersetzung hicr vorliegt, stellt eine Einfiihrung in die Theorie der analytischen Chemie dar.
Die Cbersctzung entspricht, von einigen wenigen Anderungen abgcschen,
der vierten schwedischen Auflage, die sich ihrerseits nicht wesentlich
von der ersten Auflage (1940) unterscheidet.
Das Buch befaI3t sich im wesentlichen rnit der Theorie der Reaktionen
in wallrigen Lijsumgen bzw. Systemen, welchc ja in der analytischem
Chemie eine besondere Rolle spielen. Nach einlcitenden Kapiteln iiber
die wichtigsten Uegriffsbildungen, das Xassenwirkungsgesetz und die
chemische Bindung werden Saurc-Base-Gleichgewiehte, I!osevorgLnge,
Komplexbildung und Reduktions-Oxydations-Reaktionen in der angefuhrten Reihenfolge behandelt. Weitaus der gr6Bte R a u m wird dabei den
Saure-Base-Iteaktionen gewidmet. Sauren und Basen werden nach BrBnsled definiert, Oxydation und Reduktion im Sinne der erweiterten, clcktronentheoretischen Begriffsbildungen. Durch das konsequente Abgehen
von der nach deli heutigen Erkenntnissen iiberholten klassischen Terminologie wird das Stoffgebiet bemerkenswert cinheitlich und elegant
dargestellt. Einige Kapitel sind besonders g u t gelungen, wie z. B. die
Hehandlung der Theorie der Fallung. Nur die Redoxvorginge werden
vielleicht ctwas zu kurz bchandelt. Zwei weitere Kapitcl iiber die Elektrogravimetrio und die potentiometrische Titration hatten sich hier sinnvoll
anschlicl3cn lassen, d a dieselbcn j a in einem unmittelbaren Zusammenhang rnit dcr Theorie der Redoxvorgange stehen. Auch fehlt ein Kapitel
iiber die Chemie in Salzschmelzcn, welche in der qualitativen Analyse
eine gewisse Bedeutung besitzt.
Der Portgeschrittene, welcher bereits rnit den elementaren Grundlagcn und der Praxis der chemischen Analyse vertraut ist, wird das Huch
mit groBem Gcwinn durcharbciten. Dem Studenten hoherer Semester
iet es sehr zu empfehlen, um so mehr als dic analytische Chemie j a allgemein zur ersten Einfiihrung in das ehemi'sche Arbeiten dient und hierdurch, wie au8 den praktischcn Gesichtspunkten, welche den Analytiker
zumeist leiten, die Theorie ohnehin etwas zu kurs kommt. Nur dcren
Beherrschung ermoglicht aber die Losung neuer Problcme.
8'. See1
[NR 3651
u
R a k t l k u m der Kolloidcheniie als Einfiihrung In die Arbeitsmethoden, von
H . ThieTe. Verlag Dietr. Steinkopff, Frankfurt/M., -1950. 1. Aufl.,
227 S., 121 Abb., geh. D N 16.-, geb. DJd la.--.
Das Bueh bringt als Praktikumsbuch vie1 und wenig zuglcich. Die
gesamte Kolloidchemie und ihre Randgebiete werden in einer Fiille von
Beispielen dargestellt, so da5 einem Studierenden eine gute ubersicht
iiber das Wisscnsgebiet und seine Arbeitsmethoden geboten wird. Die
theoretischen Grundlagen werden dabei nicht vergcssen, Literatur wird
reichlich zitiert, wcnn auch manches nicht dem letzten Stand entspricht
und anderes wohl personlichen Anschauungen des Verfassers entepringt.
Nachteilig wird die Beschrankung empfunden, die eich der Verfasser
bei vielen Anleitungen zu praktischen Vcrsuchen auferlegt hat, da in
diesen Pallen cigentlich nur angedeutet wird, wio man es machen konnte.
E E diirfte daher auch erfahrenen Experimentatoren nicht ganz leicht
226
fallen, diese Versuehe auch wirklieh durchzufiihren. Hinzu kommt, dall
die Zusammenhange und die Bedeutung der neispidle bei der Iteichlialtigkeit des nicht sehr kritisch zusammcngestellten Materials oft nicht klar
zu erkcnncn sind. Eine derartige Einfiihrung in die Arbeitsmethoden der
Kolloidchemie halt der Ref. insofern fur bedenklich, als der Studierende
es mit einem Arbeitsgebiet zu t u n bekommt, das leicht die Gestalt einrs
nebelhaften Zwischenrcichcs annehmen kann, wenn nicht auDerste Exaktheit des Denkens und Klarheit des Experiments eine beherrschende Stellung einnehmen.
J. Stauff
[NU 3661
Vorlesungen iiber Organkche Chemie, von Hans Fiseher. Teil 1: Aliphatische Chemie. 403 S., Hln, DM 16.--; Teil 11: Benzol-Derivate.
323 S., Hln. DM 14.--. Herausgeg. von A. Treibs. Akadcmischer
Verlag Dr. Peter Bclej. Munchen 1950.
Bei Vorlesungen, die dem Studenten cin grolles Tatsachcnmaterial
bieten, h a t sich vielfach die Herausgabe von ,,Skripten" eingebiirgert.
Sie bieten den Vortcil, dalJ'der Horer den Vorlesungen mit ungeteilter
Aufmcrksamkeit folgeu kann, ohne durch Mitschreiben abgelenkt zu
werden. Sio haben aber die grolle Gefahr, daB sie nicht als Erganzung der
Vorlesung, sondern als Lehrbuch gewertet uiid verwertet werdcn. Iiurrs
Fischer selber h a t diese Gefahr erkannt, wcnn er in einem im NachlaW
gefundenen Vorwort den Satz schreibt: ,,Das Skriptum ist keinc Bibel".
Zudem ist jedes Skriptum a n die z u g e h o r i g e Vorlcsung gebunden und
nicht ohne Bedenken a n andere Orte und in anderc Horsale zu verpflanZen.
Soruit scheint es die Hauptabsicht des IIcrausgebers gewesen zu sein,
in den beiden Banden seinem groBen Lehrer ein bleibendes Denkmal zu
setzen, und denjenigen, die einst in Hans Fischers Vorlesung die Grundlagen dcr Organischen Chemie lernten, die Rrinnerung an jene Zeit wachzuhalten. Um aber auch heutigen Studierenden den Gebrauch des Skriptums als Repetitorium einigermaQen zu ermoglichen, ist im ersten Band
ein Nachtrag ubcr die Fortschritte dcr aliphatischen Chemie der letzten
10 Jahre angefiigt. Ein gleicher Anhang i m zweiten Band behandelt die
Pyrrol-Chemie, die Fischer selber in seiner IIauptvorlesung nicht brachte,
und die natiirlich besonders gecignet ist, das Andcnken an den genialen
Forscher wachzuhalten. I m iibrigen ist kaum geandcrt worden. so daW
die ganze Art HansFischers, der das Experiment und diegesichcrte Einzeltatsache 80 sehr iiber jede Theorie stellte, auf jeder Seite zutage tritt.
R . Criegee
[ N R 3691
Einriihrung in das anorgankch-chemische I'raktikum (einsehlieUlich der
quantitativen Analyse). Von G. Jander und 11. Wendt. S. Ilirzel,
Leipzig 1950, 1. Auflage. X V I und 450 S., 50. Abb., Hln. DM 12.30.
Die vorliegende Einfiihrung in das gesamte anorgani8chc Praktikum
einsehlieBlich der quantitativcn chemisehen Analyse richtet sich hauptsachlich an alle Studiercnden naturwissenschaftlichcr E'Bcher, welche Chemie und chemische Praktika in etwas umfangrcicherem MaBe benotigen,
wie Lehramtsanwarter, Mineralogen, Geologcn, Physiker, Biologen usw.,
welchc nicht ganz so intensiv und langdauernd im anorganisch-chemischen
Praktikum vcrweilen konncn wie die Vollchcmikcr.
Der erste Teil des Buches, wclcher die qualitative chemische Analyse
und flbungsaufgaben aus der praparativen anorganischen Chemie behandelt, ist bis a u l Kiirzungen vollkornmen identisch rnit dem bekannten
,,Lehrbuch fur das anorganisch-chemische Praktikum (mit Ausnahme der
quantitativcn Analyse)" von W. und G. Jander. (Auch in der auBeren
i\uSStattUng sind sich die beiden Biicher ganz ahnlich.) Eine ausfiihrliche Uesprechung des qualitativen Tciles diirfte sich wohl eriibrigen, d a
das zuletzt genannte Buch allgemein bekannt ist und sich bercits viele
Freunde erworben hat. Der durch die Kiirzungcn gewonnenc Raum ermoglichte anschlieBend die Behandlung der wichtigsten Verfahren der
quantitativen Analyse: der Gravimctrie, Elcktrogravimetrie, MaBanalyse und Gasanalyse. Zum SchlulJ sind noch einige ubungsbeispielo aus
der Analyse von Mineralien und Legierungen besprochen. Bci der Ausgestaltung dcr quantitativcn Kapitcl zogen die Verfasscr die bewahrten
Lehrbucher von H . und W . Bills, F. P . Treadwell, H . Lux, G. Jander und
K . 8'. Jahr zu Rate.
Sieht man von gewissen didaktischen Schwaclien ab, welchc sich aus
der nach dem klassisehen Analysengang getroffenen Stoffcinteilung des
ersten Teilcs ergeben, so kann man das Buch a18 auBerordentlich g u t gelungen bezeichnen. Dic Stoffauswahl - besonders auch i m quantitativen Teil - erscheint sehr gliicklich u n d auf ca. 400 S. wird eine erstaunliche Fiille vop Kenntnissen vermittelt. Das Buch kann deshalb zum
Gcbrauch i m Hochschulunterricht besonders empfohlen werden.
F . See1
[ N B 3661
Lebensmltteltechnologlo. Einfiihrung in die Verfahrenstechnik der Lebensmittelverarbeitung, von Rudolf Heiss. Verlag J. F. Bergmann,
Miinchen. 1. Aufl. 1950. 344 S., 223 Abb., 4 Tab., geh. DM 27.60,
gob. DM 29.70.
Nachdem i m I. Kapitel (82 S.) das Allgemeine der Verfahrenstechnik
beschrieben wurde, geht der Verf. i m 11. und 111. Kapitel auf das Spezielle der Iierstellungsverfahren ein, bei denen meclianische Eingriffe wic
Trennen und Mischen (96 S.) oder thermische Einfliisse wie beim Trocknen, Rosten, Eindampfen, Sterilisieren, Gefrieren, Kristallisieren,SchmelZen (101 S.) iiberwiegen. SchlieBlich behandelt das IV. Kapitel unter
Bioehemischer Teehnologie (58 S.) Verfahren, zu denen Yikroorganismen
:lngau. C h m . I 63. Jnhrg. 1951
/
I V I .Y
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
197 Кб
Теги
1950, der, wendy, anorganische, xvi, 450, chemische, analyse, einschlielich, und, quantitative, praktiku, hln, abb, hirzel, leipzig, jander, das, einfhrung, auflage, von
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа