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Einfhrung in die Atomphysik von W. Finkelnburg. 2. umgearbeitete u. erweit. Aufl. Springer-Verlag Berlin-Gttingen-Heidelberg. 1951. 416 S 230 Abb. DM 34

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zur Zerriittung des Nervensystems. wenn nicht ein starker Wille
den Genull bekBmpft". Die p h a r m a z e u t i s c h e I n d u s t r i e , ein
besondera glanzvolles Kapitel deutscher chemischer Technologip,
ist auf 2 % Seiten ohne ein Bild als Anhang zu den Teerfarben
abgehandelt, wahrend der Z u c ke rgewinnung 42 Textseiten und
32 Bilder eingeriiumt sind. Die Chemie der s y n t h e t i s c h e n F a s e r n ist nur gestreift. Das umfangreiche Gebiet der L o s u n g s m i t t e l und K u n s t s t o f f e ist knapp in aufzahlender Weise im
AnschluB a n Firnisse und Lacke behandelt, ebenfalls ohne Apparat- oder FlieObild, wie iiberhaupt kaum das FlieBbild eines
modernen Verfahrens unter den 453 Abbildungen des Lehrbuchs
zu finden ist. Die Beispiele, daO alle Entwicklungen der letzten
20 Jahre wesentlich zu kurz kommen zu Gunsten meist weitschweifiger Schilderungen klterer Verfahrensweisen, lieOen sich
beliebig vermehren.
GewiB enthiilt der Ost-Rassow gute Aufsatze iiber zahlreiche in
der Industrie Ubliche Arbeitsweisen, aber wer sich iiber Details
orientieren will, findet diese besser i n Handbiichern wie dem
Winnacker-Wcingdrtner oder Ullmann. Die eigentliche Aufgabe
des Lehrbuchs aber, die Sichtung und Gewichtung des Stoffes,
die durchdringende, ordnende und anschauliche Darstellung der
Fiille, die dem Studierenden den Zugang zu dem verwirrenden
Gebiet erleichtert, ist nicht gelost. Ein kleiner Ansatz in dieser
Richtung ist mit der i m A n h a n g gegebenen Ubersicht iiber die
techniachen Apparate und Verfahrensweisen versucht.
Ein richtiges Lehrbuch der cbemischen Technologie in deutscher Sprache ware aber dringend notig, denn die Breite der Entwicklung erfcrdert heute mehr als friiher eine didaktische Zusammenfassung, damit der ,,junge Doktor" sieht. was er rnit seiner
Wissenschaft i n der Praxis anfangen kann. H . Sachsse ,NB 6481
Dissoziationsgrad (zus. 2 Sp.); Fwadaysches Gseefz (4/2 Sp.);
Ferromagnetistnus (8 Sp.) ; Gasthermometer ( 1 Sp.) ; Isoliersfoffe,
elektrische (1 Sp.); Joule-Thomson-Effekt (1% Sp.); Kristallklassen (24 Sp. rnit 61 Abb.); Massenwirkungsgesefz ( % Sp.); Parnwassersfoff ( % Sp.); RotaEionsspektrurn (l/z Sp.); Statisfik (3 Sp.);
Uranofen (1 Sp.); Viskositiit (2 Sp.); Wahrschsinlichkeitsrechnung (1 Sp.); Wasserstoffionenkonzentration( 1 '/? Sp.).
Kleine Unstimmigkeiten wird man i n einem so umfangreichen
und heterogenen Buch immer finden kannen. So wird z. F. untar
Destillation gesagt: ,,. . .Wasserdampf-Destillation, bei der man
z. B. ein 01 sugleich rnit Wasser destilliert. Die leichtsiedenden
Olanteile verdampfen dabei in die Wasserdampfblasen hinein,
wo ein sehr geringer Teildruck r o n I)ldlmpfen herrscht. Sic
gehen daher rnit dern Wasserdampf bei vial tieferer Temperatur iiber als bei normalar Destillation . . ;". Die riohtige Erklirrung
der Wasserdampf-Destillation ist doch wohl, daB sich die Druckr
zweier praktisch nicht mischbaren Fliissigkeiten einfach addieren,
so daB die Siedetemperatur des Gemischs unter der des reinrn
Wassers liegt.
Bei der Photographie, die rnit % Sp. recht kurz bemessen ist,
vermiDt man die Farbenphotographie. Das Massenwirkungsgesctz
konnte o h m weiteree auch fiir nicht ideale Syeteme angegeben
werden, wenn das Stichwort ,,Aktivitit" aufgenommen wire. Die
bei der chemischen Bindung so haufig zitierten x- und o-EIpktronen sucht man vergeblich.
ITAber - wie der Mitherausgeber selbst sagt - bei einem dcrartigen Werk la5t es sich nicht vermeiden, da5 mancher Wunsch
offen bleibt. Insgesamt liegt ein Buch vor una, das viele Benutzer
und Freunde finden wird.
Buchholz
[NB 6211
Einfiihrung in die Atomphysik, von W. Finkelnburg. 2. umgearRUnstllche Badioaktivitlt, kernphysikelische Griindlagen und Anwendungen, von W. Hanle. 2. erweit. Auflage. Piscator-Verlag,
Stuttgart. 1952. 239 S., 100 Abb. aowie zahlr. Tabellen und
Tafeln. DM 36.-.
Infolge der schnellen Entwicklung des Gebietes seit dem Erscheinen der 1. Auflage im Friihjahr 1939 ist die neue Auflage wesentlich geiindert und erweitert. Sie enthalt auf den ersten 100 S.
eine Einfiihrung in die Kernphysik (einschl. der Nachweisverfahren f u r radioaktive Strahlung), auf den folgenden 50 S. werden
die Erscheinungen der kiinstlichen Radioaktivitat iibersichtlich
dargestellt, und auf weiteren 75 S. sind die zahlreichen Anwendungen in Naturwissenschaft, Medizin und Technik besprochen.
I n 8 Tafeln sind die stabilen und radioaktiven Kerne und deren
Zerfahprozesse iibersichtlich wiedergegeben. Das Buch ist vorziiglich ausgeatattet und enthalt u. a. auch das Prinzii des Uranbrenners und der Atombombe. Das Teilgebiet der kiinstlichen
Radioaktivitirt wird zwar besonders betont, das Buch kann aber
auch als allgemeine kurze Einfiihrung in die Kernphysik angesehen und empfohlen werden.
I n geschichtlicher Hinsicht mull bemangelt werdcn, daO bei
Besprechung der kiinstlichen Kernanregung (insbes. S. 96) der
Entdeckername nirgends genannt wird, obwohl gerade durch diese
Entdeckung (Bothe u. Becker 1930) die Kernphysik einen ungcw6hnlichen Auftrieb erfahren hat. R. Fleischmann ,NB 6291
Lerikon der Physfk, herausgegeben von H. Franke unter Mitarbeit von 20 Autoren. Franekhsche Verlagsbuchhandlung, W.
Keller & Co., Stuttgart. 1950. 2 Bde. mit 1548 S . und zahlreichen
Abb. 1. Bd. DM 72.-, 2. Bd. DM 82.--.
Das grolle Bedllrfnia nach einem derartigen Werk hat dazu gefllhrt, daB in kurzem Abstand das vorliegende Lexikon und das
,,Physikalische W6rterbuch"l) erschienen sind. Beide wenden
sich nicht nur an den Physiker, sondern an jeden, der naturwissenschaftlich interessiert ist; Randgebiete wie die Astro- und
Geophysik und die physikalische Chemie sind auch hier in erheblichem Umfang einbezogen. Der Leserkreis des ,,Lexikons" ist
eher weiter gefallt, die Anforderungen an die Vorkenntnisae des
Benutzers Bind i m allgemeinen geringer. Das schlieOt jedoch nicht
aus, daD auoh die modernsten Vorstellungen einbegriffen sind.
Die einzelnen Stichworte haben Fibelcharakter, das Wesentlichc
wird herausgestellt und maglichst einfach und kurz gebracht;
haufig ist a m SchluO grundlegende Literatur zusammengestellt.
Zn erwahnen mind neben den sachliehen Stichworten die zrhlreichen Kurzbiographien (vom' Altertum bis zur Jetztzeit). Zur
Charakterisierung dee Werkes sind anschlieBend einige Stichworte
aufgefiihrt.
Akkumulafor ( 2 % Spalten); Atombau (2% Sp.); Atornrcfraklion ( 8 Zeilen); Beersches Gesefz
Sp.); DestilZaEion ( 1 % s p . ) ;
Diamagnetismus (44/e Sp.) ; Dissoziation, Dissoziationsenergie,
(x
1)
Vgl. dlese Ztschr. 64, 630 [19521.
Angew. Chem. / 65.Jahrg. 1953 1 Nu. 7
beitete u. erweit. Aufl. Springer-Verlag, Berlin-GottingenHeidelberg. 1951. 416 S , 230 Abb., DM 34.50.
Bereits nach verhBltnismLBig kurzer Zeit erscheint diese zweite
Auflage, ein Zeichen h f i i r , da9 ein Bediirfnis fur d i e m Buch bestand und da5 das &akelnburgsche Werk den vom Leser erwarteten Stoff in geeigneter Weise daretellt. Der Text der alten Auflage ist bis auf einige geringfiigige Verbesserungen unverandert
a h Grundstock fur die Neuauflage geblieben. Entsprechend dem
Fortschritt der Wissenschaft sind jedoch eine Reihe neuer Abschnitte hinzugefiigt worden, insbes. in dem Kapitel iiber die Physik der Atomkerne, das von 14 auf 20 Paragraphen erweitert worden ist, und in dern letzten Kapitel iiber die Physik des fliissigen
und festen ZuRtands, das um 2 Paragraphen vergr6Bert wurde.
I n erater Linie ist daa Buch von Finkelnburg ein Lehrbuch fur
Studierende; es ist ja auch aus Vorlesungen des Berfaasers hervorgegangen. EE bietet aber auch dem fertig ausgebildeten Wissenschaftler eine gute Zusammenfassung d i e m umfangreichen Gebiets, aus der er sich rasch iiber irgendwelche Teilfragen orientieren
kann.
W. Riezler
[NB 6281
Textbook of Electrochemistry, von G. Iiorfiim und J. 0.M. Bockris. Elsevier Publishing Comp. New York, Amsterdam, London, Briissel. 1951. Band I und 11, 912 S., zahlreiche Tabellen
und Abbildungen. Bd. I 5 0 S, Bd. I1 70 S.
Das vorliegende Werk v o n Bockris ist nicht etwa nur eine ubersetzung der letzten Auflage von IiorfJms ,,Lehrbuch der Elektrochemie" ins Englische, sondern weit mehr.
Bockris hat in der englischen Ausgabe die neueren Fortschriltr
auf elektrochemischem Gebiet beriicksichtigt und in die einzelnen
Abschnitte hineingearbeitet; er h a t die Literaturverzeichnissa am
SchluB jedes Abschnitts besonders durch Anfiihrung neuerer angelsiichsischer Arbeiten erweitert. Vor allem hat er zwei n e u e
u m f a n g r e i c h e K a p i t e l eingefiigt, namlich einen Abschnitt
iiber ,,Experimentelle Methoden der Elektrochemie" (86 S.),
einen umfangreichen Abschnitt mit Tabellen tiber physikalischchemische Eigenschaften bzw. Konstanten usw. (163 S.) und
schlieBlich noch ein Kapitel mit Rechenbeispielen und einem anschlieBenden Abschnitt rnit Losungen der gestellten Aufgaben.
BewuDt sind die Grundlagen der Chemischen Therrnodynamik
im Anfang griindlich und sorgfaltig behandelt - ob hier vielleicht
doch ebenso wie z. B. bei dem Unterabschnitt des 1. Kapitels iiber
Elektrisches Feld und Elektrische Energie eine gewisse Kiirzung
der Darstellung vorteilhafter gewesen ware, mag hier nicht dis'kutiert werden. Was die Symbolik anbetrifft, 80 wird erfreulicherweise fur die freie Energie b!i konstantem Druck konsequent G
und entsprechend fur deren Anderung AG geschrieben. Die Benennung ,,freier Warmeinhalt" scheint dem Ref. nicht 80 vorteilhaft wie ,,freie Enthalpie" zu sein. Allerdings schreibt nun Bockris - I1 (137) - fur U - TS = A, h a t also h i e r die gleiche
Symbolik wie Lewis-Randall angewandt, worauf der Leser, welcher statt dee A d= irn europaischen Gebrruch tibliche F erwartet,
'99
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