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Einfhrung in die Chemie von W. Radmacher und W. Ebert. 1. Auflage. Bd. I 238 S. Bd. II 298 S. Verlag Girardet Essen 1949 zusammen DM 25

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Literatur
Wirkungsquanturn und Naturbeschreibung, vou P. Hund. Deutsche Akad.
d. Wissenschaften Berlin, Vortriige und Schriften, Heft 35. Akadeniie-Verlag, Berlin 1949. 18 S., I)M 2.50.
Die kleine Schrift ist die Wiedergabe einer Gedenkrede auf Muz
Planck anliiBlich des Leibniz-Tages der Akademie a m 1. Juli 1948. Sic
enthalt eine Schilderung der bekannten Entwicklung dcr physikalischen
Ideen der letzten fiinfzig Jahre, wobei der Schwerpunkt auf den begrifflichen Fragestellungen der Quantenmechanik, inabesondere dem Dualisinus Welle-Korpuskel liegt.
S. Fliigge
[KR 3331
Lehrbuch der organischen Chemie, von W . Lungenbeck. Verlag Th.
Steinkopff. Dresden u. Leipzig 1949. 8. Aufl. 541 S., 5 Abb. Illw.
1)M 15.-.
I)as ,,Lehrbuch der organischen Chemie" von W . Lungenbeck geliiirt
rriit Itecht zu den beliebtesten und meistbenutzten Einfuhrungen in die
orgsnische Chemie. Der Hauptwert des klar und verstandlich geschrieiirnen Buchrs liegt vor allem in der gliicklichen S t o f f a u f t e i l u n g in
einen die gesamten Grundlagen umfassenden a l l g e m e i n e n T e i l und
in einen s p e z i e 11e n T e i 1 , der in Sonderkapiteln die wichtigsten Naturstoifklassen, sowie die Katalysc behandclt. Der Chemiker, der biochemisch interessiertc ?r'aturwissenschaftler und der Mediziner werden
auf dime Weise nicht nur rnit den Grundziigen, sondern auch rnit speziellen Arbeitsgebieten und Problemen der organischen Chemie vertraut
gemacli t.
Der Verfasser bemilht sich bewuGt, die Grundlagen der Chemie moglichst ganz von der experimentell-praktischen Seite aus und frei von jeder
Theorie darzustellen. Dieser bereits in der 1. Auflage (1938)geauBcrte
Gesichtspunkt wird auch jetzt noch voll aufrecht erhalten und nur durch
einen, knapp 3 Seiten umfassenden Anhang a m SehluB des I. Teiles iiber
die Elektronentheorie der chemischen Bindung durchbrochen. Es erhebt sich freilich die Prage, ob es bei dem hcutigen Stand der organischen
Chemie noch zweckmaBig und richtig ist, dem Lernenden alle theoretischen Gedankenginge, wie sic uns die moderne Elektronentheorie oder
die Physikalische Chemie vermitteln, mbgliehst fernzuhalten. Dem
Reierenten seheint es vielmehr notwendig, den Zwiespalt in der organischchemischen Aushildung, der dureh die meist allzu theoriefeindlichen
Grundlehrbiicher der organischen Chemie einerseits, und die ausschlie0lich theoretischen Lehrbiicher andererseits, in den Unterricht hineingekommen ist, moglichst friihzeitig zu uberwinden. Nach Ansicht des Refrrenten solltc man sich durch eine f r ii h z e i t i g e Behandlung der Theorie
tlrr Pindung sowie durch einen standigen Ilinweis auf die auch fur die
organisclie Chemie bestehenden Gesetze der physikalischen Chemie beniiihi.n, den Anfauger fur theoretische Zusammonhange zu interessieren.
1':s wird ihm dann leichter win, zwischen den verschiedenen Reaktionswegen zu unterscheiden und die fur den riehtigen Ablauf giinstigsten Bedingnngen zu finden. Die Bedeutung der Ionen-Reaktionen (Meerwein)
sowie die der Radikal-Reaktionen (Kharnsch, Ziegler) f u r die organisehe
synthetische Chemie ist so groo, daIj es nicht mehr berechtigt erscheint
zu sagen, ,,daW die theoretischen Gesiehtspunkte die Synthese nur in wcnigen Fallen heeinflullt hatten". Auch die Vorstellungen der Mesomerie,
die nach Auffassung des Referenten unerlaBlich sind, wenn man ein tieIeres Verstindnis fur das Verhalten vieler organischer Verbindungen g e wiunen will, und ohne die z. B. die Acetessigestersynthese nur unriehtig
wiedcrgegeben werden kann, sollten f r ii h z e i t i g vermittelt und auf
den fur das Verstandnis notwendigen Ylatz verwiesen werden.
Diese grundsatzlichen Erwigungen, dio filr fast alle unsere Lehrbiioher der organischen Chemie gelten, sollen a.ber den Wert des durch
virle Erganzungen und Verbesserungen vielfach auf den neuesten Stand
gebrachten Thches nicht herabsetzen. Gerade dem mehr biologisch intcressierten Studenten und sich fortbildenden Chemiker diirfte es eine
Fiillo van Anregungen vermitteln, die durch die Betonung der Bedeutung
der katalytisehen Reaktionen noch eine bosondere Note enthalten.
K . Dimrolh
[SB 3351
Technique of Organic Chemlstry, vou A . Weissberger. Volume 111. Interscience Publishers, New York 11. London 1950. 672 s., 325 Abb..
Ganzln. I 10. -.
Die ,,Technique of Organic Chcmistry" sol1 nach der Absicht des
IIerausgebers ein umfassendes Bild von der Laboratoriumstechnik und
den phyikalischen Forschungsmethoden des Organikers geben. Der vorliegende dritto Band entbalt Beitrlge iiber: Heizen und Kiihlen, Yischen, Zentrifugieren, Extrahieren, Dialyse, Kristallisieren, Piltrieren und
Trocknen.
S a c h der Darstellung der theoretischen Grundlagen filr das Verstandnis -dcr verschiedenen Methoden beschreiben die Verfasser die Laboratoriumatechniken selbst, ihre mannigfachen Abwandlungen und Anpassungen an die speziellen Zwecke, die Vorziige und Kachteile der einzelnen Verfahrensweisen. Die Ausfiihrlichkeit der Darstellung in den einzelnen Kapiteln entspricht nirht irnmer der Hedeutung des behandelten
Grgenstandes im Laboratorium. Arbeitsmethoden, wie die Gegenstromextraktion, die erst in den letzlcn Jahrcn bis zur Vollkommenheit ausgebaut wurden, sind besonders breit dargestellt. Das Erscheinen des
Werkes ist zu begriillcn, denn cs bietet wohl jedem Lcser durch die Piille
des mitgeteilten Materials wertvolle Anregungen fur die Laboratoriumsarbeit. Fur den deutschen Leser ist es interessant. einen Einblick in die
Arbeitsmethoden in den Laboratorien der USA zu erhslten. Ilas Buch
entspricht einem spurbaren Mange1 in der chemischen Literatur. Man
verrnitit jedoch eine breitere Darstellung der Manipulationen und ,,Kniffe"
des Praktikers und die eingehende Wiirdigung der Leistungen der Industrie, die sich mit der Herstellung und der standigen Vervollkommnung
unserer Laboratoriumsger&t,e befa0t.
Dclfs
[ N B 3311
Einlllbrutig in die Cheitiie, vou W . Radmzcher und W . Eberl. 1. Auflage.
Bd. I, 238 S., Rd. 11, 298 S. Verlag Girardet, Essen 1949, zusammen
DM 25.60.
Das kleine zweiteilige Lehrbuch ist handlioh gebunden und klar gedruckt. Aus seinem Vorwort geht hervor, daB es ,,in erster Linie filr die
Ausbildung von Laborantenlehrlingen gedscht" ist. Es mu0 mit diesem
NaBstab beurteilt werden. Laborantenlehrlinge konnen nicht immer eine
streng systematische Anleitung erfahren; sie sind Gehilfen im Laboratorium und miissen, sicn die chemisohen Grundkenntnisse in ganz unterschiedlichen Zusammenh lugen aneignen. Das ihren Aufgahen angepaBte
Lehrbuch wird ihnen gute Dienste leisten, weil es sie in einem leicht lesbaren Stil iiber die wichtigsten chemischen Begriffe, zum mindesten iiber
die Terminologie, unterrichtet und weil es v i d e Ubungen zum praktischen
chemischen Rechnen enthalt. Seine ganzo Anlage ist ungewohnlich vielscitig. Es e n t h l l t einen anorganischen, organischen, analytischen und
technischen Teil. Diese Vielseitigkeit bedingt allerdings, daB die Begriffe
nicht immer vollstlndig abgeleitet, sondern beinahe nur stichwortartig
eingefiihrt werden. Dadurch miissen manche didaktischen Wunsche unbefriedigt bleiben, (z. B. die Rehandlung der Begriffe Atom, Molekiil,
Wertigkeit; es wird vom ,,Molekiil" der Verbindung ,,Eisen( 11)-sulfid"
gesprochen, bevor die Definition der Wertigkeit gegebon ist). Die Anleitung zur qualitativen anorganischen Analyse ist so vollstandig und
durch besondere IIinweise mit ausreichender Laborerfahrung versehen,
daB der Lehrling rnit geringer IIilfe unmittelbar nach ihr arbeiten kann.
Die Bemerkungen zur quantitativen Analyse besehrlnken sich dagegen
auf die Grundziige; ausfiihrliche Arbeitsvorschriften werden dabei nicht
gegeben.
KohIschuiter
[NB 3261
Cheniie dor MetaUe, von H. R d m p p . Kosnios-Gesellschaft, Francksche
Verlagshandlung Stuttgart. 5. Auflage, 20. his 24. Tausend. 323 S.,
20 Tafeln (teils bunt) u. 32 Abb., I)M 15.- ..
I m vorliegenden Buch werden Vorkommen, Gewinnung, Eigenschaften und Verwendung aller Metalle, nicht nur der technisch wichtigen, beschrieben. Es werden zahlreiehe einfachc Experimente angegeben, die
dem Leser Gelegenheit geben sollen, sich vom Verhalten der Metalle ein
anschauliches Bild zu machen.
Der erste allgem. Teil gibt cine gute und verstlndliche Einfiihrung
in die moderne Atomtheorie iind die Grundlagen der Metallkunde. Es
werden dann die Metallrerarbeitung, der Oberflachenschutz und die Metallpriifung behandelt. I m zweiten Teil werden die einzelnen Mctalle
nach Gruppen des periodischen Systems geordnet besprochen. Die besondere Retonung der Zusammenhange rnit dcm praktischen Lcben
macht die neschreibung fiir den laienhaften Leser reizvoll. Der Wert des
Buches liegt darin, dal) es, ohne eine Bachlich einwandfreie Grundlage
zu verlassen, den nicht vorgebildeten Leser in die Chemie der Metalle einfilhrt. Das Ruch ist besonders geeignet, bei der Jugend Interesse fur die
Chemie zu erweeken, ohne zu falsohen Vorstellungen zu fiihren.
M. E. ist die hiittenmannische Oewinnung der Metalle etwas zu k u r z
gekommen. Ich kann die Ansicht des Verfassers nicht teilen, daB die huttenmannischen Vorgange besonders kom liziert und schwierig slnd. Wenn es
ihm gelungen ist, die Atomtheorie u n g z . B. auch die Chemie der radioaktiven Elemente und der Transurane verstandllch darzustellen sollte dasselbe
fur die Metallgewlnnung nlcht schwierig sein. Be1 der sonsiigen Breite der
Darstellung diirfte auch der Platzbedarf kaum eine Rolle spielen. Es ware
zu begriiBen, wenn dle Gewinnung der wichti sten Nichteisenmetalle wie
Blei, Kupfer, Zink, Zinn, etwas klarer dargesteflt wfirde, d a dle 'etzige Art
der Beschreibung ieicht zu MiBverstandnissen fiihren kann. Be/ der Fulle
des gebrachten Stoffes ist es natiirlich, da6 sich noch einlge Fehler finden,
die in einer spateren Auflage ausgemerzt werden sollten.
2. B. fehlt bei dem Llthium-Vorkommen der Amblygonit, der wichtiger
ist ais Triphyllin. Lithium wird praktisch n u r durch Elektrolyse einer
LiCl/KCl Schmelze hergestellt und nlcht aus LiBr. Die Herstellung einer
PbNa-Legierung auf S. 77 gehort ins Kapitel Natrium. Auf S . 113 wird
die angebliche Al-Gewinnung aus Kaolin in USA nach dem Saizsaureverfahren am besten fortgelassen, es sei denn, daB das g a m e Problem der
Tonerde-Gewinnung aus Ton behandelt wird, das aber technisch noch keine
Bedeutung besitzt. Die Aufzlhlung willkiirlich ausgesuchter AI-Legierungen
rnit Firmennamen auf S. 120/21 wiirde besser durch die Gruppen der DINNorm ersetzt. Auf S. 145 ware auf die Bedeutung des Niob f u r das SchweiBen von nichtrostenden Stahien hinzuweisen. Die Bedeutung der Platingewlnnung als Nebenprodukt der Nickel- und Kupfergewinnung sollte
starker herausgestelit werden. Bei den Kupfervorkommen (S. 220) fehlt
neben Katanga Rhodesien die Bedeutung des Vorkommens auf der Karelischen Landenge (es ist wbhl Outokumpu gemeint) wlrd iiberschltzt. Bei
den wichtlgen Zinniieferanten (S. 274) ware besser statt Katanga BelgischKongo zu nennen, d a z. B. das Vorkommen von Manono bisher noch bedeutender ist. DaO slch die wichtigsten Zinnlagerstatten in der engiischen
holllndischen oder USA-EinfluBsphBre befinden, kann bezuglich USA'
nicht behauptet werden. Auch daB die groOten Bleilagerstltten (S. 285)
in Oberbirma (Hinterindien) liegen, ist nicht nchtig. Das meistgebrauchte
Metali nach dem Eisen ist auRerdem nicht das Blei, sondern das Kupfer
(S. 286).
Diese Beanstandungen spielen aber gegeniiber der gesamten guten
und ansohaulichen Darstellung kcine Rolle. Das Buoh wird durehaus
seinen Zweck erfiillen, chemisch interessierten Laien eine Einfiihrung in
die Chemie der Metalle zu geben.
E. Thieler
[NB 3291
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