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Einfhrung in die organische Chemie. Von O. Diels. 11. vernderte Aufl. 326 S. 33 Abb. J. J. Weber Leipzig 1942. Pr. geb. RM

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Reichsanstalt fur Vitarninpriifurig und ~itarniiiforschung in
Leipzig h a l t e d ) . Die im Auftrag der U'ehrmacht hergestellten
und fur diese bestimmten vitaminisierten Lebensmittel m-erden
dem Reichsminister des Innern und dem Reichsgesundheitsamt
vom Obcrkommando tles Heeres niitgeteilt, einer besonderen A n meldung beim Reichsgesundheitsanit bedarf es in diesen Fallen
nicht.
187)
die Diskussion der sehr zahlreichen Versuchsuxiterlagen konnke es
kaum eingehen.
Alle diese Wiinsche erfiillt das vorliegende Werk fur die
Kolloidlosungen, Suspensionen und Emulsionen.
Der Einleitungsteil umfaljt 7 Seiten. Teil 2 enthalt i n 7 Kapiteln auf 150 Seiten die Grundlagen der Viscosimetrie und behandelt kritisch samtliche einschlagigen Apparate. I n Teil 3,
dem umfangreichsten des Buches, werden auf 230 Seiten in 11 Kapiteln alle einschlagigen Untersuchungen dargestellt, nnd zwar im
Hinblick auf die verschiedenen Parameter, wie Konzentration,
Temperatur, LosungsmitteleinfluR und mechanische Vorbehandlung. Bemerkenswert ist das taktvoll und mit unvoreingenommener
Kritik geschriebene Kapitel iiber Viscositat, Teilchengrorje und
Molekulargewicht. I m 4., 60 Seiten umfassenden Teil werden der
Viscosimetrie verwandte Gebiete behandelt, wie Stromungsdoppelbrechung, Elastizitat und Relaxation, wobei besonders diese
letzteren knapp und klar dargestellt sind. Den SchluB macht ein
Kapitel iiber Thixotropie, die nach Meinung des Referenten nicht
der Viscosimetrie verwandt ist, sondern, so unangenehm dies
bei der Messung auch. manchmal sein mag, unmittelbar zu ihr
gehort.
Vf. ist auf seinem Gebiet eiuer der ersten Fachleute und
h a t fast alle Probleme seines Buches selbst wissenschaftlich
bearbeitet. Der Inhalt ist dementsprechend vollstandig und sachlich vorziiglich. Jeder, der sich mit dem uniibersichtlichen und
weitverzweigten Gebiet vertraut machen will, wird Vf. Dank wissen.
Die Darstellung selbst wiinscht man sich freilich etwas
fliissiger. Eine bessere Gliederung, eingehendere Beschreibung der
Abbildungen und uicht zuletzt Vermeidung des gleichen Zeichens
fur ganz verschiedene GrOljen3) hatten auch dem Fernerstehenden
Patat. [BB. 91.1
die Einarbeitung erleichtert.
DasKWI. fur Rebenzuchtungsforschung ist das neueste
selbstandige Institut der Kaiser Wilhelm- Gesellschaft, entstanden
aus der Abteiluiig fur Kebcnziichtung, die bisher demKW1. fur
Ziichtungsforschung i n Miincheberg angegliedert war. Direktor
ist Prof. Dr. B . Husfeld. Die Aufgaben des Instituts bestehen
in erster Linie i n der Erforschung der biologischen Grundlagen
zur Zuchtung neuer leistungsfahigerer Rebenformen. An chemischen Fragen werden bearbeitet z. B. Fragen der Weinchemie,
d a die Neuzuchten den Fachmann diesbeziiglich vor neue Aufgaben
stellen werden. Fragen der direkten Schadlingsbekampfung auf
chemischem oder Shnlichem Wege fallen nicht i n das Aufgabengebiet des Instituts, sondern lediglich solche der indirekten
Schadlingsbekampfung durch Ziichtung. Zurzeit besteht im
Institut nur die Abteilung fur Rebenziichtung; es sind aber
weitere Abtcilungen im Entstehen bzw. geplant, so fur Genetik,
Phytopathologie, Physiologie, Weinkellerwirtschaft. Die Zahl
der Akademiker betragt vier. Die Veroffentlichungen des Instituts
erscheinen meistens i n den Zeitschriften ,,Der Ziichter", ,,Die
Gartenbauwissenschaft", ,,Wein und Rebe", ,,Der Deutschc
Weinbau".
(182)
I)
Vgl. 3.&teZ u. W . Roth?, Erurternngen nur Verordnung iiber vitaminisiertc Lebensmittel, Ernbhrung 7, 273 [19422]
NEUE BUCHER
Allgemeine und physikalische Chemie. Teil I und 11. Vori
W e r n e r S c h u l z e . (Sammlung Goschen Bd. 71 und 698.)
146 und 160 S. W. de Gruyter 8: Co., Berlin 1942. P r . geb.
je Bd. RM. 1,GZ.
Das Ziel der Sammlung Goschen, eine iibersichtliche, denx
neuesten Stand der Forschung entsprechende und leichtverstandliche Einfiihrung in die verschiedenen Wissensgebiete zu geben,
ist naturgemao bei der Darstellung eines Gebietes wie der physikalischen Chemie besonders schwierig zu erreichen, weil, wie der Vf.
selbst betont, alle chemischen Tatsachen sowohl als auch die
Kenntnis der Methoden und Theorien der reinen Physik vorausgesetzt werden miissen. Man kann daher den Vf. dazu begliickwiinschen, daR er es verstanden hat, aus dem ungewohnlich unifangreichen Material das auszuwahlen, was fur das Verstandnis
der Zusammenhange unbedingt notwendig ist, , und zwar ohne
dabei i n einen Telegrammstil zu verfallen. Die Darstellung ist
vielmehr sehr gcschickt und klar, so dalj sich die beiden Bandchen
tatsachlicli auch als ,,Einfiihrung" und nicht nur als Repetitoriuni
eignen, wenn auch natiirlich auf die tiefere Begrundung der abgeleiteten Formeln und Satze i n Anbetracht der gebotenen Enge
des Raums haufig verzichtet werden muate. Tatsachlich ist man
iiberrascht, wie rnit wenigen Worten iiberall auch der rieuesten
Entwicklung der Forschung Rechnung getragen wird, etwa bei
der Einfuhrung der Aktivitaten an Stelle der Konzentrationenl)
oder bei der Berechnung von Gleichgewichten aus den Ahsolutentropien der Reaktionsteilnehmer usw. Das erste Bandchen behandelt nach einleitenden Kapiteln die Aggregatzustande und
ihre Umwandlungen, die Mischphasen und di; c&mische Gleichgewichtslehre, das zweite Bandchen die elektroruotorischen Krafte,
die Temperaturabhangigkeit des Gleichgewichts, die chcmische
Kinetik und i n der zweiten Halite die Beziehungen zwischen
Atombau und chemischcn Eigenschaften. I3in wirkliclier $>inblick i n das umfangreiche WisSensgebiet der physikalischen Chernie
laljt sich natiirlich nicht durch blol3e Lektiire gewinnen, soridern
will erarbeitet sein. Eine solche knappe Darstellung, gerade ITenn
sie als Einfiihrung benutzt werden soll, erfordert deshalb erst
recht ein eingehcndes und sorgfaltiges Studium. Viele werden
dem Vf. dankbar sein, daB er die Moglichkeit dazu i n so engem
Rahnien geschaffen hat.
B. Kortum. [BB. 112.1
Viscositat der Kolloide. Voii W. P h i l i p p o f f . (Handbuch der
Kolloidwissenschaft in Einzeldarstellungen. Unter Mitwirkung
von Fachgenosseu herausgeg. von W. O s t w a l d . Bd. IX.) 453 S.,
254 Abb. Th. Steinkopff, Dresden u. Leipzig 1942. Pr. geh.
RM. 45,-, geb. RM. 47,-.
Die Messung der Viscositat ist fur viele Betriebslaboratorieli
der chemischen Veredelungsindustrie wichtig. Der Betriebschemiker kann aber nicht ohne w-eiteres eindeutige Zusammenhange zwischen der Viscositat und den iibrigen physikalischchemischen Eigenschaften angeben. Auch ist es schwierig, die
verstreuten, sich widersprechenden und fast durchweg in verschiedener Nomenklatur abgefaBten Arbeiten zu Rate zu ziehen.
Das Houwinksche Bucha) hat zwar in groRen Zugeil solche Zusammenhangc behandelt ; auf die spezielle Mefltechnik aber und
') Wiioschensnert a i r e es, wenn
Aktivitit eingefuhrt miircle, UUL
eingefiihrt Forden sinil.
m i f f gleich unter Renutaurig der 11'ic .iktirit'itskoefiizienten schon rorhrr
%) Diese Ztschr. 52, 107 [I!l:iU].
Einfuhrung in die organische Chemie. Von 0. Diels. 11.veranderte Aufl. 326 S., 33 Abb. J . J. Weber, Leipzig 1942.
Pr. geb. RM. 11,50.
Abgewogenheit der Stoffauswahl, Ubersichtlichkeit der Darstellung durch straffe, systematische Gliederung und Pragnanz
des Ausdrucks zeichnen die Dielssche ,,Einfiihrung in die organische
Chemie" aus und haben ihr seit ihrem ersteu Erscheinen vor
35 Jahreii grol3e Beliebtheit bei Studierenden der Chemie und
Medizin gesichert. Auch diese letzte Auflage, die der 10. schon
nach 3/4 Jahren gefolgt ist, zeugt von der unablassigen Arbcit
des Vf. zur standigen Verbesserung und Verjiingung seines
Leitfadens.
Bei einem Buch, das mit so hervorragendem didaktischen
Geschick geschriebenist und schon so vielen Studenten-Generationen
geholfen hat, verfolgt der erfahrenere Leser mit besonderem Interesse die Verlagerungen der Schwerpunkte i n der Darstellung,
die sich aus den Fortschritten unserer Wissenschaft und der dadurcli entstandenen Wandlung der Aspekte ergeben.
Da will es allerdings dem Referenten scheinen - bei voller
Beriicksichtigung des Charakters einer ,,Einfiihrung" -, als oh
manclie Abschnitte, vor allem solche iiber theoretische Fragen und
allgerneine Vorstellungen (z. B. Warmetonungen, Katalyse, hochmolekulare Verbindungen), dann solche iiber Stoffe und Vorgange
von hervorragender technischer Bedeutung (z. B. Acetylen, Zellstoff) und schlieljlich solche iiber einige Naturstoffgruppen (z. 6:.
Fermente, Vitamine, Hormone) eine eindringlichere Behandlung
verdienten. vielleicht auf Kosten von Binzelheiten von mehr
methodischem oder systematischern Interesse.
3'. G. Piseller. LBB. 93.1
Einfuhrung in die organisch-chemische Laboratoriumstechnik. Von K. B e r n h a u e r . 2. Aufl. 170 S . , 88 Abb. SpringerVerlag, Wien 1942. Pr. br. RM. 4,80.
Eine uberraschendc Fulle von methodischen Anleitungen
und Hinweisen i s t i n dem schmalen Bandchen gefaljt : Einer kurzeii
Charakterisierung der organisch-chemischen Reaktionen und
Operationen folgen Schilderungen der chemischen Operationen
im allgemeinen, dann Beschreibungen der Methoden und Operationen zur Isolierung und Reinigung organischer Substanzen. Als
Anhang finden sich schliel3lich Bemerkungen iiber die Eigenschaften von Geraten und Materialien (Glas, Porzellan, Kork usw.),
iiber die Ifandhabung atzsnder, giftiger und leicht entziindbarrr
Stoffe, iiber allgemeine Laboratoriumseinrichtungen und sogar
iiber Protokollfiihrung und Veroffentlichung.
I m Vergleich zur ersten Auflage ist diese neue Bearbeitung
wesentlich verbessert und erweitert, vor allem durch Aufnahme
neuester Methoden. Die Abbildungen sind durchweg klar gezeichnet, besser als in den meisten chemischen Lekrbiichern,
jedoch nicht einheitlich stilisiert (z. B. Schliffe!) und zum Teil
nicht proportionengerecht.
Als Anregung fur die nachste Auflage lieljeri sich folgendc
Wiinsche HuWern : Vor der Schilderung apparativer Einzelheiten
eines Verfahrens waren kurze Hinweise auf seine p h y s i k a l i s c h e n
G r u n d l a g e n niitzlich, mit einigen veranschaulichenden Z a h l e n a n pa b e n4). Erfalirun~szemaW werden vom Anfanger bei der
3,
4,
So wird beispirlsncise das Zeichen p sowohl fiir Eigmvolumen, Fluiditat und Winkelzr:rde, d:as Zeirtien n in ein und dcrselben Formnl fur Abstand und Exponent gcbraucht.
%. H. calorische Leistung eines Bunsenbrenners, Verdampfungswirmen TOU Wasser und
;mdercu Lrjsungsnitt-.lu. Molvoluinen eines Gases bei geringen Drucken, Verteilungskoeffizieukn, Zvrtzilungsgrad und Oherfliiche. Formnlierung rler Zentrifugalwirkung.
Die Chemic
56,dahrg. 1913. J r . f i 2
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