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Einfhrung in die Untersuchung der Kristallgitter mit Rntgenstrahlen. Eine elementare Darstellung der Methoden mit Aufgaben. Von Fr. Trey u. W. Legat. Springer-Verlag Wien. 1954. 1. Aufl. VI 112 S. 67 Abb. brosch. DM 12

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Literatur
Ergebnisse und Probleme der modernen anorgooisahen Chemie, von
H.J. Emeleus und J. S. Anderson. Ubersetzung der zweiten Auflage des englischen Werkes ,,Modern Aspects of Inorganic Chemistry" durch IC. Kurbe. Springer-Verlag, Berlin, Gbttingen, Heidelberg. 1954.2. Aufl. XV, 540 S., 68 Abb., gebd. DM 48.-.
Bereits im Vorwort der ersten Auflage ihres Buches haben die
Autoren den Zweck ihres Buches dargelegt. Es sollte die Liicke
ausfiillen, welche daduroh bestand, da5 es zwar viele ausgezeichnete Lehrbiicher gab, die rnit den Grundlagen der anorganinchen
Chemie vertraut machen, nicht aber ein Buoh, das dem Blteren
Studenten und fortgeschrittenen Leser die Ergebnisse der neuesten
Entwicklung des Faches vermittelt. Da es immer noch kein Bhnliches deutsohes Lehrbuch gibt, ist es sehr begriillenswert, dall vom
ubersetzer der ersten Auflage nunmehr auch die neueste Fassung
des Werkes in das Deutsche iibertragen worden ist.
Die vorliegendc Neufassung unterscheidet sich von der ersten
Fassung sehr wesentlich. Ein groBer Teil des Textes ist vbUig neu
geschrieben worden. Wiihrend man bei der ersten Auflage den
Eindruck einer etwas willkiirlichen Auswahl des Stoffgebietes
hatte und sehr deutlich sehen konnte, daB das Buoh aus Vorleeungen iiber Teilgebiete entstanden war, welche die Autoren interessierten, hat es neuerdings durch den Ausbau der ersten Kapitel
iiber den Atombau, die chemisohe Bindung, die Molekularstruktur
und den festen Zustand anorganischer Verbindungen an Geschlossenheit gewonnen. (In diesem Sinne wiirden eich gewill nooh einige
Umstellungen in der Kapitelfolge giinstig auswirken. So kbnnte
man die Kapitel iiber die Molekularstruktur fliiohtiger anorganischer Verbindungen vor das Kapitel iiber den feeten Zustand
setzen. Die Kapitel iiber den Wasserstoff, die Hydride, die Nichtmetalloxyde und SBuren, sowie weitere Nichtmetallverbindungen,
und die Behandlung der Chemie in niohtw&llrigen Lbsungsmitteln
sollten vor die Kapitel gesetzt werden, welche sich rnit den Metallen, den intermetallisohen Verbindungen und den Koordinationsverbindungen beschfdtigen).
Beim Lesen jedes einzelnen Kapitels erkennt man, dall sich die
Verfasser sehr bemiiht haben, ein Bild vom neuesten Stand der
Forsohung zu geben. (Hierbei werden erfreulicherweise auoh die
Ergebnisse dcutscher Forscher gebuhrend beriioksichtigt). Auch
die Stoffauswahl erscheint im grollen und ganeen ale gliickiich
und keineswegs einseitig. Die sehr spannende und anregende Lektiire der 18 Kapitel des Buches vermittelt einen eehr eindrucksvollen Einblick in die vielseitigen Forschungsgebiete der modernen
anorganischen Chemie. Zahlreiohe Literaturzitate erleichtern das
Eindringen in Arbeitsgebiete, an welchen der Leser besonders interessiert ist.
Da nur die bis zum Jahre 1951 verl)ffentlichten Arbeiten beriicksichtigt wordcn eind (die englische Neufassung erschien 1952),
vermillt man natiirlich nicht ohne Bedauern - die neueste Entwicklung des Fachgebietes. Im Hinbliok darauf ist zu hoffen, daO
in einer bald emheinenden Neuauflage der stiirmisohen Entwioklung der anorganischeu Chemie Rechnung getragen werden kann.
Naoh Ansicht des Rezendenten gehort das Buch in die Hand jedes fortgeschrittenen Studenten. Im Hinbliok darauf erscheint der
Preis des - allerdings vorziiglich ausgestatteten - Buches als
bedauertich hooh. Der Verlag sollte bei Biichern, welchc ale Lehrbiicher vielen Studenten zugiinglich sein eollten, einen anderen
Preismallstab anlegen, ale bei Biichern, welche nur von Spezialisten und Bibliotheken gekauft werden.
p . sees [ N B 9671
-
ElnHihrnng In die Untemuchung der Krlstdtgltter riilt Rontgeustrahlen. Eine elementare Darstellung der Mct.hoden rnit AuIgaben. Von Fr. Trey u. W. Legal. Springer-Verlag, Wien.
1954. 1. Aufl. VI, 112 S., 67 Abb., brosch. DM 12.50.
Zweck des Biichleins ist, gemiiU dem Vorwort, auch Technikern
das Eindringen in das Gcbiet der Struktur-Untersuchungen rnit
Rontgenstrahlen zu ermtiglichen, indem in dieser ,,Einfiihrung"
auf das Lesen der ,,von Physikern fiir Physiker" geschriebenen
Honographien vorbercitet wird. Die Autoren behandeln im wesentlichen die Geometric der Rbntgeninterferenzen ohne auf Intensitiitsbeziehungen einzugehen. Es wird dabei reichlioh vom
reziproken Gitter und der EwuMschen Ausbreitungskugel Gcbrauch gemacht und durch sukzeesive Besyrechung der Beugungserscheinungen im cin-, zwei- und drei-dimensionalen Fall systematisoh in daq Gebiet eingefiihrt.
So ist die Idee der Anlage dcs Biichleins zweifellos gut. Leider
IiiDt sich das nicht durchweg von der Durchfiihrung sagen. Abgesehen davon, daB eine sulche Einfiihrung fiir den angegebencn
Zweck wohl anschaulicher und weniger formal in enger Anlchnung
an das physikalische Gcschehen geschrieben werden kannt.e, wird
auoh das reziproke Gitter zumindest in weniggeschickter Weise eingefiihrt (S. 18, 19). Wenn man von dem doch immerhin abstrakten und dem Anfanger wenig anschaulichen Begriff des reziprokcn
Gitters weitgehend Gcbrauch machen will, dann mu6 man diesen
Begriff zumindest exakt definieren. Man kann ihn aber nicht durch
cine Zeichnung einfiihren, die ein lineares Punktgitter zeigt mit
einer auf der Verbindungslinie der Punkte senkrechten und durch
diese Punkte gehenden Schar paralleler Geraden. Man mu0 vielmehr von vornherein erkliiren, daB dieae Geradenschar der Schnitt
von parallelen Ebenen rnit der Zeichenebene ist und begriinden,
warum das zu einem linearen Gitter reziproke aus einer Schar
paralleler Ebenen besteht. Ebenso ist die Ableitung des DebyeScherrer-Diagrammes mil Hilfe des reziproken Gitters reichlich
kompliziert. Sie wiire vie1 einfacher mit Hilfe der Braggschen Beziehung und dcm Hinweis auf die unendliche Mannigfaltigkeit der
Kristallitlagen.
Das Biichlein cnthilt eiue groBe Anzahl von Unewktheiten, die
dem Referenten sehr stbrend aufgefallen sind. Z. B. ,,Man nennt
die AbstlLnde benachbarter Atome Gitterkonstanten" oder ,,FaIt
die PrimHretrahlung nicht senkrecht, sondern unter irgendeinem
Winkel a0 auf die Punktreihe, so treffen die PrimBrstrahlen nicht
mehr gleichzeitig auf die Atome der Reihe". Gemeint ist natiirlich, daB die Primiirstrahlen nicht rnit qleicher Phase auftreffen.
Die Kritik des Referenten sol1 nicht bedeuten, daB das Biichlcin
grundsatzlich seinen Zweck verfehlt. Sie sol1 nur zum Ausdruek
bringen, daO es crheblicher Verbesserungen fiihig ist.
R. Brill [NB 9711
Organic Analysis, von J. Mitchell it., I. M. Iiollhoff, 8. S. Proskauer u. A. Weissberger. Interscienoe Publishers Inc., New York
Bd. 2. 1954. 1. Aufl. VIII, 372 S., 60 Abb., gebd. S 8.50.
Der nunmehr vorliegende IJ. Band der 1953 begonnenen Seriel)
e n t h a t folgende BeitrQe: Mikrobestimmung von Carboxyl-Gruppen (Ai Sfeyermurk); Bestimmung von Estern (R.T. Hall und
W . E. Shaefer); Bestimmung von Nitro-, Nitroso-Gruppen und
Salpetersiureestern (W.W. Becker u. W. E. Shaefer); Verwendung von Lithiumaluminiumhydrid zur organischen Analyse ( T.
Higuchi); Coulometrische Verfahren ( W . D. Cooke); Polarographie (P.J. Eluing); Verfahren, die auf der Ermittlung dos ReakLehrbuch der Chemie und Dfinerdogle, von Withelm FMzks. Verlag tioneumsatzes bernhen (T. S. Lee); Phasen-Lbslichkeits-Analysen
Quelle und Meyer, Heidelberg. Teil 11, (Oberstufe.) 1954.2. Aufl.
(W.J. Mnder) und Gegenstromverteilung (J. R. Weidget).
248 S., 167 Abb., 5 Tabellen, gebd. DM 6.90.
Der Band zeichnet sioh durch eine Fiklle von Literaturangaben
Die zweite Auflage des Lehrbuches fiir den Chemieunterricht aus (etwa 750), deren Zahl nicht immer der Bedeutung der bean hoheren Schulen zeichnet doh gegeniiber der ersten durch eine schriebenen Methode angemessen ist (Mikro-Carboxyl-Gruppenwesentlioh straffere Gliederung des Stoffes aue und ist in vielen
Best. 120, Gegenstromverteilung 11I Zitate), und enthlLlt vie1 techAbschnitten neu bearbeitet worden. Vieles nicht unbedingt Wich- nisches und analytisches Zahlenmaterial. Leider sind nur wenig
tige wurde fallen gelassen oder gekilrzt, dagegen manches Neue Vorsohriften so austiihrlich beschrieben, daB mit ihnen ohne Einhinzugefiigt. Dadurch h a t das Buoh sowohl hinsichtlich des 106- siaht der zitierten Literatur gearbeitet werden kann. In einigen
schen Adbaus d s auoh der Geeohlossenheit der Daretellung sehr FgUen fehlen such wichtige allgemeine Tatsachen: z. B. wird im
gewonnen. Der stofniche Umfang reioht vom chemischen Experi- Absohnitt ,,Verfahren, die fiir alle Stickstoff-Verbindungen snment und seiner Ergebniese iiber die wichtiisten Grundsatze der wendbar sind" (S. 111-116) nioht darauf hingewiesen, daB bephysikatischen Chemie und Kristallchemie bis eu den Fragen der stimmte heterocyclische und andere Stickstoff-haltige VerbinKernchemie. Aber nicht nur die Forsohung und ihre Entwick- dungen nach Kjeldahl nicht bestimmbar sind. Die Kiirze der Kalung, eondern auah ihre Anwendung in der Wirtsohaft wurden in pitel Uber physikalisohe Methoden, in denen nur das Wesentliche
gleicher Weise berticksichtigt und mit vielen Abbildungen ver- gebracht wird, wirft die Frage auf, ob es sinnvoll ist, den ausfiihrsnechaulioht. Auch die Bullere Aufmaahung ist gegeniiber der lichen in- und ausliindischen Darstellungen weitere hinzuzufiigen.
1. A d a g e stark verbeesert worden. Das Buch kann dnher fiir den
Die in geringer Zahl, inabes. in den Tabellen, vorhandenen DruckGebrauch im Sohulnntemcht an hbheren Schulen sehr empfohlen
werden.
H. Jagodziinski [NB 9661 I ) Vgl. diese Ztschr. 66, 264 [1954].
Allgao. C
h .I
67. J d q . 1955 1 Nr. I1
3'5
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