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Elastomers and Plastomers. Manufacture Properties and Applications von R. Houwink. Elsevier's Polymer Series Band 3II. 515 Seiten. Ц 9

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Tabellen fllr Chemiker und Physiker ilir theoretische und prsktlsche Arbeiten von M.Liithi,Verlag Wepf & Co., Basel1948.231 S., SFr 18.-.
,,Die Bearbeitung der Tabellen fur Chemiker und Physiker wurde
durch das heutige Fehlen iihnlicher auslhdischer Biicher veraulat. Es
liegt in der Art des Biichleins, daB ieh mich auf bestehende Literatur und
Tabellenwerke stiitzeu mu9te". Mit diesen Worten begriindet der Verf.
die Herausgabe des kleinen Tabelleqwerkes, das, ausgezeichnet in Druck
und Ausstattung, etwa dem gleichen Zweeke dient, wie die bekannten
,,Logarithmisohen Rechentafeln" von Kiister- Thiel in Deutschland, von
deuen es sich jedooh in mancher Hinsicht unterscheidet. Es enthtilt im
Gegensatz zum K.-Th. auch Tafeln, die mehr fiir den Physiker oder
Ingenieur als fiir den Chemiker gedacht sind. So sind z. B. die Tabellen
iiber die physikalisehen Eigenschaften fester, fliissiger und gasformiger
Stoffe iq der gleiehen Art im ,,Lehrbueh der Praktischeq' Physik" von
3'. Kohlrausch, Verlag Teubqer, und die Tabellen iiber die thermischen
Daten von Wasserdampf und Sattdampf im 1. Bande des bekannten
Ingenieur-Taschenbuches ,,Hiitte", Verlag Emst, zu finden.
Die mehr den Chemiker interessierenden Zahlenwerte sind iihnlich
und in etwa der gleichen Reihenfolge angeordnet wie im Kiister-Thiel.
Eine Anzahl von Tabellen ist im K.-Th. nioht enthalten, so z. B. das
periodische System, die Tabelle der stabilen Isotopen, die Elektronenanordnung der Elemente, Dissoziationekonstanten ejniger Siiuren und
Basen, Dichte und Leitfrihigkeit wiisseriger Normallisuugen, individuelle Aktivitiltskoeffizienten in whsseriger Lisung USW.,wahrend andrerseits auch die Liiflriechen Tabellen manchen Zahlenwert vermissen
lasssn den man im ehemisehen Laboratorium unbedingt benotigt. So
sueht man I . B. in der Tabelle der gravimetrischen Faktoren vergeblich
nach den entsprechenden Werten ftir die. neueren organisohen Reagenzieu. Andrerseits empfindet man es als sehr zweckmii9ig, da9 bei den
Pufferlosungen nach Sdrensen die pH-Werte fiir einen gri0eren Temperaturbereich angegeben sind, wiihrend sie im K.-Th. nur fiir ZOO zu
finden sind.
Der relativ hohe Preh von SFr 18.- wird, solange in Deutschland
die altbewiihrten Kiisler-Thielschen ,,Logarithmisohen Rechentafeln"
fiir wesentlioh weniger Geld erhiiltlieh sind, die Einfiihrung der tiithischen Tabellen verhindern.
E. Asmus.
[NB 1861
Graphisle Pnnktlonentafeln, von A. Rohrberg. Verlag Schiele & Schin,
Berlin 1949. 30 S., DM 4.60.
Die graphisohen Funktionentafeln enthalten die Mantissen der dekadischen Logarithmen und die goniometrischen Funktionen von Minute
zu Minute. Sie sind ohne Interpolation auf vier Stellen genau ablesbar;
die fiinfte Stelle kann bei Brdarf'geschiitzt werden.
Die besondere Art der Darstellung der Funktionen durch eine Funktionsleiter bedingt einereeits cine RaumerspamiR, d a auf diese Art z. B.
eine Logarithmen- und Antilogarithmentafel vereinigt werdeu kinneu,
fuhrt aber andrerseits zu dem ftir ein Laboratorium etwas unhandlichen
Format DIN A 4.
Die Teilungen sind nieht durchgehend gleiehmiiBig fur die Funktion
bzw. das Argument, sondern sind so gewiihlt, daB die Ablesegenauigkeit miiglichst hooh wird. So h a t die Logarithmentafel etwa bis zur
Mitte eine gleichmii13ige Teilung fiir die Mantissen, danach ftir den Numerus; bei den Winkelfunktionen liegt bei sin und 00s eine gleichmuige
Teilung fiir die Funktionswerte im Bereiche 0--0,945 vor, webrend zwischen 0,945 und 1,000 die Teilung gleichmsDig fiir den Wiukel ist. Ahnlich liegen die Verhiirltnisse auch bei tg und cotg. Beim letztgenannten
Funktionspaar ist das Daratellungsprinzip allerdings im Bereiche hoher
Funktionswerte (79O-900 fur t g ) durchbrochen. Hier werden die Werte
durch eine iibliche TabeHe wiedcrgegeben, d a die Darstellung duroh eine
Funktionsleiter unzweckmiiflig ware.
Die Tabelle wird e r g b z t durch eine graphische Umreohnungstafel
von Bogen- auf WinkelmaD.
E. Asmus.
[NB 1881
Atomlexlkon, von H. Rdmpp. Kosmos-Gesellschaft der Naturfreunde,
Franckh'scheVerlagshandlung Stuttgart, 1949.156 S.,25 Abb., DM4.80.
Abhandlungen iiber Atomphyeik werden heute von vielen Leuten
gelssen, die mit den Giundlagen dieser Materie wenig vertraut sind. Sie
stoaen dabei auf zahlreiche Fachausdriicke, deren Sinn ihnen unbekannt
ist, so daO ihnen das Verstiinduis des Gelesenen o f t unmbglich gemacht
wird. Ihnen in erster Linie SOUdas Buch von RQmpp zu Hilfe kommen.
Es bringt fast 300 Stichworte aus dem Gebiet der Atomphysik, alphabetisch geordnet und je nach ihrer Bedeutuug mehr oder weniger kurz erklart. Unter diesen sind etwa 25 Eigennamen, unter denen man allerdings die von einigen aut dem Gebiet der Atomphysik besonders verdienten Forsehern vermillt, zum Beispiel den Namen ,,Heisenberg". DaO
durch den Wunsch nach Allgemeinverstiindlichkeit oft die wissenschaftliche Exaktheit etwas zu leiden hat, ist wohl kaum vermeidbar. Doch
e n t h a t das Buch eine erhebliche Anzahl vou Verstoflen, die nicht rnit
diesem Wunsch entschuldigt werden kinnen. Der Physiker und Chemiker d a d daher das Buch nur mit einer gewissen Vorsicht benuteen.
Immerhin wird aueh er manohes Neue und Wissenswerte entnehmen,
was nicht in den normalen Lehrbiichem steht, I . B., daB ,,GleepLLeine
Abkiirzung fur ,,Graphite low energy experimental pile" ist, oder $8lutron" ein Kunstwort gebildet aus ,,California University Cyclotron".
Sprachlich stcirt, dafl an Stellevon ,,Das 1sotop"immer ,,Die 1sotope"steht.
Trotn dieser Mangel wird das Bueh vielen, die sich heute fur atomphysikalische Probleme interessieren, gute Dienste tun.
Wolfgang Riezkr. [NB 2221
Aqew. C h ./ 62. Jahrg. 1950 / Nr. 6
Chemisches Praktikum fiir Mediziner, vpn Prof. Dr. H.Bode und Prof. Dr.
H. Ludwig. 8. Auflage, 134 5. Springer-Verlag, Berlin-GittingenHeidelberg 1948. DM 6.60.
Unter der groSen Zahlvon Anleitungebiichern fiir das Chemische Praktikum fur Mediziner, die meist aus institutseigenen Manuskripten hervorgegangen sind und die vielfach an den einzelnen Auabildungsstiitten in
Gebrauch geblieben sind, zeichnet sioh dies Btichlein aus dem Kieler
Institut durch besondere Beliebtheit aus. Es e n t h a t in iibersichtlicher Weise
neben kurzen, klaren, auf den modernen Stand gebraohten theoretisohen
Vorbemerkungen, eine groBe Zahl vou gut beschriebenen Reagenzglasversuehen iiber die wiohtigsten Gebiete der anorgaischen Chemie, an die sich
kurze Absehnitte uber die qualitative uud quantitative Analyse (Titrationsverfahren) anschliellen. Relativ reichhaltig ist auch der zweite, die Chemie
der organisahen Verbindungen enthaltende Tcil, der erfahrungsgemu in
den meisten Medizinerpraktikas schon aus Zeitmangel zu kurz kommt,
obwohl er gerade fur den Midininer von beaonderer Wichtigkeit und besonderem Interesse ist. Der Zeitmangel beim Medizinerpraktikum wird
allerdings dam zwingen, einen gewissen Teil der beschriebenen Versuche
fur das Praktikum zu streiehen, wenn man die Gefahr eines gedankenlosen
Herunterkochens der einezelnen Vorschriften vermeideq will; die Auswahl
kann der jeweilige Prakt kumsleiter den besondereq Wiinschen entspreehend
selbst vornehmen. Vielleicht wiirde es von Vorteil sein, dem Biichlein bei
der Neuauflage noch ein Saehregister beizufiigeu, das dem der Materie ja
meist recht fremd gegenuberstehenden Mediziner ein Nachschlagen wesentlieh erleichtern wiirde.
K. Dimroth.
[NB 1481
Leitfaden der Pharmcrkologie, von P . Rildebrundt. Verlag Urban und
Schwarzenberg, Berlin-Miinchen 1949. 154 S., DM 7.-.
Bei den Lehrbiichers der Pharmakologie, die einst zur Verfugung
standen, stellten die Autoren entweder physiologische oder chcmische Gesichtspunkte in den Vordergrund ihrer Betrachtungen. Lehrbiicher wurden
allgemein immer schwerer zuganglioh. Auf dem Gebiet der Pharmakologie
kam noch hinzu, dafl viele Autoren altbewiihrter Lehrbiicher nicht mehr
am Leben sind und da13 sioh Neubearbeiter nicht finden, da die von ihnen
zu leistende Arbeit
die aerbriiekung eines Zeitraumes von nahesu
10 Jahren, fur den uns auch heute die Gesamtliteratur kaum zugbglich
ist - auf fast qoch uniiberwindbare Schwierigkeiten st6Bt. In ihrer Bedriingnis hielten sioh die Studenten zwangslaufig an oft hochst mangelhafte, nach Vorlesungen hergestellte ,,Skripten". So ist es sehr erfreulich,
daB sioh zwei Fach-Pharmakologen fanden, die zusammenfassend die
Ergebnisse der Pharm,akologie darstellen.
Auf physiologischer Grundlage ist das oben genannte Werk geschaffen
worden, rund ein Jahr nachdem W. KolZ einen ,,GrundriLl der Pharmakologie" unter Aufgliederung des Stoffes nach chemischen Gesichtspunkten
herausgegebeu hatte.
Beide Autoren habeu eine knappe, klare nnd vollstiindige Darstellung
angestrebt, moglichst unter Beriieksichtigung auch neuester Forsehungsergebnisse. Das zu erreichen ist ihneq im wesentlichen gelungen, so daD
beide Biicher sich in Form und Inhalt ergiiuzen. Es wilre sehr zu begriiBen,
wenn es den Autoren gelingen wurde, wie dies Rildebrandt im Vonvort sagt,
die von ihnen umrissenen Grundlagen dereinst zu vollstandigen Lehrbiicheru zu erweitern.
W.Sohulemann. [NB 1781
-
Elastomers and Plastomers. Manufaeture, Properties and Applications,
pvon R . Houwink. Elsevier's Polymer Series, Band 3/11. 516 Seiten.
$ 9.00, New York 1949.
Der zweite Band des Houinkschen Buehes bringt unter Beteiligung
von 19 Verfassern eine Ubersicht uber die elastischen und plastischen
Polymeren. Die Beitriige sind von uuterschiedlichem Wert; auch ateht
der Umfang der einzelnen Kapitel uicht immer im Einklang mit der Bedeutung des behandelten Gegenstandes in technischer oder wissenschaftlicher Hinsicht. Zu den sehr lesensworten Beitrilgen gehoren die Ausfiihrungen iiber die Pbenoplaste, Aminoplaste und Cellulose-Derivate,
ebenso auch die knappen Kapitel iiber Polyamide und Silicone. Entschieden zu kurz weggekommen und auch im Einzelnen in ihrer wirtsohaftlichen Bedeutung nicht immer ganz richtig gegeneiuander abgewogen sind die Polymeren aus Athylen-Derivaten; unter den fiir Polyvinylchlorid angefiihrten Weiohmachern vermSt man das Dioktylphthalat.
Knapp ist auch das Kapitel iiber Alkydharze. Demgegentiber wird den
Kunststoffeu aus natiirlichen Proteinen einschliefllich der verschiedenen
daraus hergestellten Fasern ein unverhaltnismiiBig groBer Raum gewidmet. Die Darlegungen iiber die Drrivate des Naturkautschuks (der
Naturkautsohuk selbst wird in diesem Bande nicht besproohen) und Uber
die verschiedenen synthetischen Kautschukarten enthalten alles Notwendige. Ob sich die Kapitel iiber Naturharze und tiber Asphalte in den
Rahmen des Werkes besondere gliieklieh eiufiigen, miige dahingestellt
bleiben.
Die Vielzahl der holliiudischen, schweizerischen, englisohen und
amerikanischen Verfasser bedingt wohl den ungleichmiifligen Charakter
des Werkes. Fiir eine Neuauflage diirfte eine etwas straffere Ziigelfiihrung des Herausgebers dem Buche von Nutzen win ; Wiederholungen
im Text, in Tabellen und Kurven miiBten d a m ausgemerzt werden. Das
Werk kann jedem empfohlen werden, der sich etwas eingehender iiber
die Herstellung dei Polymeren, iiber ihre Eigenschaften und technischen
Anwendungsmciplichkeiten unterrichten will.
Max Hagedorn. [NB 2231
I29
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