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Electroanalytical Chemistry von J. J. Lingane. Interscience Publishers Inc. New York u. London. 1953. 1. Aufl. IX 458 S. gebd. $ 8

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Chemisehe Spektralanalyse.
Eine Anleitung zur Erlernung und
Ausfiihrung von Spektralanalysen im chemischen Laboratorium, von W. Seifh u. K . Rufhardt. Springer-Verlag, BerlinGbttingen-Heidelberg. 1949, 4. Aufl. VII, 173 S., 106 Abb.
1 Tafel, geh. DM 16.50.
Die Bcdeutung der chemischen Spektralanalyse fur die Laboratoriumepraxis ist keineswegs im Abnehmen. In den letzten Jahren
ist dagegen deutlich eine Tendena zur Automrtisierung der Verfahren festzustellen, dieinsbee. nus den angelslchsisohen Llndern
ihren Ursprung nimmt. An die Stelle der photographischen Platte
setzt sich mehr und mehr die lichtelektrische Direktanzeige der
Intensitat der Spektrallinien. Das hat seine Vorteile, aber auch
seino Gefahren. Die Anregung der Spektren geschieht auf elektrischem Wege. Die Eigenschaften der zu analysierenden Probe
spielen fur die Anregung der Spektren eine wesentliche Rolle und
die Sicherheit und Genauigkeit einer Analyee hiingt immer noch
weitgehend von don Erfahrungen des Spektroskopikers ab.
Komplizierte 'automatische Apparaturen sind aber zur Sammlung
solcher Erlahrungen nicht besonders geeignet. Hierfur wird immer noch der d t e Spektrograph mit der photographischen Platte
und verhiiltnismlBig einfache Anregungs- und Photometriernpparaturen das beste sein.
Man kann daher das Buchlein von Seith und Ruthardt, das sich
schon in vier Auflagen bestens bewahrt hat'), nur jedem Spektroskopiker wirmstens zur Einarbeitung empfehlen. Es bringt von
einer kurzen und klaren Ubersicht iiber die Theorie der Spektren
ausgehend, uber die AnregungsmOglichkeiten der Spektren, ferner
uber die Eigenschaften der Spektrographen und der photographischen Platten bis zur Photometrierung alles, was fur den Spektroskopiker von Bedeutung ist. Insbes. bringt es die Grundlagen der
praktischcn Spektroskopie so, daB nach Durcharbeitung des Praktikums jeder in die Lage versetzt ist, auch neu auftauchende
Probleme in der Spektralanalyee selbstSndig anzugehen. DaB zugleioh an einer Rcihe sehr geechickt gewlhlter Beispiele gezeigt
wird, woxu die Spektralanalysc im weiteaten Sinne verwendet
werdcn kann, ist ebenfalle sehr wertvoll. Es gibt daher Anregungen wie eine vorhandene wertvolle spektroskopische Apparatur noch vielseitiger und nutzbringender im Betrieb oder wissenschaftliohem Laboratorium verwendet werden kann.
Das Biichlein,'das in jeder Auflage in sehr geschiekter Weiae
die wichtigen Neuerungen gebraeht hat. wird zweifellos weitere
Auflagen erleben. Wenn es seinen Stil bewahrt, wird es aueh
kiinftiq in der Hand jedes Spektroskopikere zu finden sein.
den Empfehlungen der ,,International Union for Chemistry" und
dem Brauch der ,,Chemical Abstracts". VolletsnCigkeit und Sorgfalt sprechen nus jeder Seite des Werkee. Dae gilt nicht bloB allgemein (also hinsichtlich der Druckfehlerfreiheit), sondcrn auch
mit Bezug auf die stets achwierige Aufgabe eines kritisch ausgewlhlten ,,besten Wertes".
Das vorliegende Sammelwerk wird auch dort nutzbringend
weiterhelfen, wo gar nicht die im Buch verzeichneten Konstanten
gesuoht werden, sondern vielmehr die Fachliteratur iiber bestimmte Verbindungen erwiinscht ist. Das Buoh ist ein hervorragendes Nachschlagewerk fiir alle Zweige der chemischen Forschung, die mit aliphatischen Kohlenwasserstoffen zu tun haben,
bee. fur die MineralOlchemie; aber auch Verfahrenstechniker werden es fur unen.tbchrlich halten. - Eine allgemeine Bemerkung
sei dem Ref. pestattet: erst bei der Durchsicht eines derartigen
Sammelwerkes kommt dem Lcser so recht zum BewuBtsein, wie
wenig wir immer noch iiber die Kohlenwasserstoffe oberhalb von
C, wissen, obwohl wesentliche Fortsohritte der modernen, induatriellen Chemie gerade von diesen Verbindungstypen ihren Ausgang nehmen.
Gg. R. SchuUze [NB 8441
The Chemlstry of Heterocyclic Compounds. A series of Monographs. Herausgeg. von A. Weissberger. Interscience Publishers Inc., New York. C o n d e n s e d P y r i d a z i n e a n d P y r a z i n e R i n g s , (Cinnolines, Phthalazines and Quinoxalinee) von
J. C. E. Simpson t. 1953, 1. Aufl. XVI, 394 S., 96 Tafeln,
gebd. S 12.60. - I m i d a z o l e a n d i t s D e r i v a t i v e s , Part I,
von Kkrus Hofmann. 1953, 1. Aufl. XVIII, 447 S., zahlr.
Tafeln, gebd. S 13.50.
Von der achon mehrfach besprochenen Yonographiensammlung') liegen jetzt 6 von insgesamt etwa 30 BSnden vor. Die beiden neuen Blnde bieten wieder in Bezug auf Klarheit der Darstellung, Vollstlndigkeit des Haterials und Giite der Ausstat.tung
[besonders mit Strukturformeln) ein durchaus erfreuliches Bild.
Zahlreiche Tafeln erleichtern den uberblick iiber die Vertreter
der einzelnen Verbindungsklassen. Der Imidazol-Band echlieBt
niit einer Tabelle, die alle bis 1950 bekannten etwa 2000 Imidazoldbkommlinge mit ihren Schmelzpunkten und inegesamt 744 Literaturzitaten umfaBt. Den Autoren (dem leider 1952 jung verstorbenen J. C. E. Simpson und KL Hofmann) schuldet man fur
ihre gewaltige sammelnde und sichtende Arbeit groBen Dank.
Criegee
[NB 8561
Eleetroanalytloal Chemistry, von J. J. Linpne. Interscience
Publishers Inc., New York u. London. 1953. 1. Aufl. IX, 458 S.,
gebd. $ 8.50.
In der vorliegenden Neuerscheinung hat sich der duroh seine
Hitarbeit an der ,,Polarographie" von I. M. Kolthofj bekanntc
Verfasser der Aufgabe unterzogen, Methoden der elektroanalytischen Chemie und ihre neueete Entwicklung dem Chemiker in
anspreohender Weiae nahe zu bringen, ein Versuch, der im Hinblick auf die beachtlichen Fortschritte in jiingster Zeit auf diesem
Gebiet besondera zu begriiBen und wohl gelungen ist. Zwar bestand die urspriingliche Planung allein in einer Wiedergabe der
Kapitel iiber die Elektrolyse mit kontrolliertem Elektrodenpotential und uber die .Coulometrie, die daher beide besonders breit
behandelt sind und dreiviertel des Gesamtumfanga einnehmen,
doch hat die Erfahrung mit fortgeschrittenen Studenten und Analytikern der Praxis gelehrt, daB fur eine nutzbringende Anwendung der neueren Entwicklungen auch eine Erlluterung der grundlegenden theoretiechen Zusammenhlnge erwiineoht ist. Die ersten neun Kapitel enthalten daher .in knapper Wiedergabe dic
wesentlichen Grundziige der Theorie elektroanalytisoher Methoden,
vor allem der Potentiometrie und der Konduktometrie. Auf eine
Behandlung von Analyseverfahren, filr die.neue Monographien bereits zur Verfiigung etehen, wie fiir die Polarographie, die innere
Elektrolyse und die Elektrographie, wird bewult verziohtet. Far
Einzelheiten der Elektronik moderner Potentiostaten und automatischer Titrationsgerlte, die im iibrigen in groBer Zahl besohrieben werden, wird auf die Fachliteratur verwieeen.
Die Fiille des gebrachten Materials kann hier.nioht nlher erortert werden. Hervcrgehoben seien jedooh beeonders die erfreulich klare Formulierung der Abschnitte iiber die Diffusionspotentiale und uber den pH-Wert und spine Meeeung, sowie die
beiden Hauptkapitel iiber die Elektrolyse mit kontrolliertem
Elektrodenpotential und iiber die Coulometrie, die in iiberaus
angenehmer Vollstlndigkeit abgefalt sind.
Das Buch stellt eine sehr wertvolle Bereicherung der elektrochemischen Fachliteratur dar und kann trots seiner Beschrknkung
auf bestimmte Methoden auf Grund seines Inhalts und der flUeeigen Aneprache auf das wPrmete empfohlen werden. Die .Auestattung des Buches iet vorziiglich.
Cruse
[NB 8461
1) Vql. diese Ztschr. 63, 179 [1951]; 64, 145, 348, 573 "521.
Angew. Chem. 1 66. Jahrg. 1954 1 Nr. 17/18
-
G. ScheQe [NB 8581
Phyelkalisohe und technologische Prlllvedahren IUr Laeke und lhre
Rohstoffe, von F. WiBorn. Berliner Union, Stuttgart. 2 Bitnde.
1953. 1. Aufl. XX,856 S., 418 Abb., Gln. DM 165.-.
Das vorliegende Werk will die Priifmethoden des Lackgebietes,
die in der Literatur weit zerstreut und fiir den einzelnen Chemiker
hitufig schwcr erreiohbar sind, sammeln.
GemiB der iiblichen Gliederung des Laokgebietes ist der Stoff
in drei Hauptabschnitte, 1.) die Rohstoffe, 2.) die Anstrichstoffe
und 3.) die Anstriche, gegliedert. In cinem zusltzlichen Kapitel
werden besondere Anstriche wie z. B. Spaohtel-, Lederlacke,
Lackdrlhte, Anstrichemuleionen behandelt. In diesen Abschnitten
werden die Methoden nnd Apparate fur die verschiedenen physikalischen und technologisohen Eigenschaften so ausfiihrlich geschildert, daB das Arbeiten hiernach mtiglich ist. Es ist zu begriilen,
daB neben den Laboratoriumsmethoden auch die einfachen, auf
die Praxis zugeschnittenen Handmethoden geschildert werden.
Die Literatur ist bis 1944 beriicksichtigt. Die Weiterentwicklung
in den letztcn zehn Jahren ist leider nur in einem Kapitel am Ende
jeden Hauptabaohnittes zusammengefaBt. In den Hauptabschnitten werden die einzelnen Priifungsmethoden von den Fachleuten behandelt, die diese Methoden selbst entwickelt oder iiber
diese Methoden gearbeitet haben. Durch dieae Aufteilung des
Stoffes auf viele Fachleute iat die Darstellung unterschiedlich.
Dafiir enthalten die einzelnen Abschnitte aber manches wertvollc
Erfahrungsmaterial der sachkundigen Mitarbeiter. Die Darstellung beschrhkt sioh auf eine auefiihrliche Beschreibung der einzelnen Methoden. Ein kritischer Verglcich der versohiedenen MeBmethoden fiir eine bestimmte Eigenschait ist bei dem heutigen
Entwicklungsstand vielleicht nicht immer erfiillbar. Hier ist der
Ansatzpunkt fGr zukiinftige Arbeit und ein wesentlicher Wunsch
far eine neue Auflage.
Die Entwicklung der Anstrichmittel ist in den 1etzten.drei Jahrcehnten, in denen zu den fruher fast aussohlieBlich verwendeten
Grundstoffen der natiirliohen Ole und Harze, eine Unzahl eynthetischer Lackrohstoffe hinzugekommen ist, sehr atiirmiech verlaufen. Es ist verstlndlich, daB beim Lesen dieses Buchea, das
sich mit Priifmethoden auf einem so stark fortschreitenden Gebiet
1)
Vgl. diese Ztschr. 57, 898 [1938].
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