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Electrochemical Reactors Their Science and Technology. Part A Fundamentals Electrolysers Batteries and Fuel Cells. Herausgegeben von M. I. Ismail. Elsevier Amsterdam 1989. XVIII 548 S. geb. HFl 265.00

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teilweise nicht mehr ganz aktuell, wichtige Teilbereiche wie
die Bestimmung der raumlichen Struktur von Molekiilen
durch Rontgenstrukturanalyse und Teilbereiche des ProteinDesign fehlen, manches ist jedoch von kompetenten Autoren
erschopfend behandelt. Wenn man daneben noch berucksichtigt, daD es kaum ein anderes Buch gibt, in dem so weite
Bereiche des Molekuldesign im Uberblick dargestellt sind, so
kann man das Buch nur jedem empfehlen, der sich iiber diese
moderne und rationale Methode, Substanzen mit neuen Eigenschaften zu entwickeln, informieren will.
Dietmar Schomburg [NB 10651
Gesellschaft fur Biotechnologische
Forschung, Braunschweig
High Pressure Chemical Synthesis. Herausgegeben von J.
Jurczak und B. Baranowski. Elsevier, Amsterdam 1989. X,
507 S., geb. Hfl. 320.00. - ISBN 0-444-88187-5
Fruher, in der guten alten Zeit, da setzte sich einer hin,
wenn er genugend zu wissen glaubte, und schrieb ein Buch.
Heute, wo anscheinend keiner mehr etwas allein iiberschaut,
d a iiberzeugt man seine wissenschaftlichen Freunde (oder
ein Verlag oder ,,Series Editor" besorgt dies), etwas zu tun
fiir ein Gebiet, das schlieDlich hochentwickelt und zukunftstrachtig ist. Daraus entsteht dann ein Werk, dessen Teile
haufig besser sind als das Ganze.
Das rnir vorliegende Buch High Pressure Chemical Synthesis, herausgegeben von J. Jurczak und B. Baranowski von der
Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, ist
ein Viel-Autoren-Buch: In 13 Kapiteln (plus Einleitung der
Herausgeber) geben 18 Autoren ihre Erfahrungen auf dern
Gebiet der chemischen (?) Hochdruck-Synthese preis. DaD
mehr als die Halfte der Autoren (1 0) wie die Herausgeber der
Polnischen Akademie der Wissenschaften angehort, zeigt,
welche Bedeutung man dort der Intensivvariablen ,,Druck"
zur Unterstiitzung chemischer Reaktionen beimiDt. Dies
macht ja auch Sinn, obwohl der Bunsenbrenner noch immer,
verglichen mit dem Hochdruckautoklaven oder der Hochdruckpresse, das wohlfeilere Gerat ist. Jene Reaktionen (und
Verfahren) herausgearbeitet zu haben, die ohne Druck nicht
verniinftig oder gar nicht ablaufen, ist das Verdienst der Initiative auch der Herausgeber dieses Buches.
In der Einleitung weisen die Herausgeber darauf hin, daI3
die Erde ein einzigartiges Hochdruck-Labor fiir die Synthese
vieler anorganischer Stoffe (Minerdie) sei. Dies gilt aber
wohl auch fur den Bereich der organischen Synthese. Der
thematische Bogen des Viel-Autoren-Buches ist dementsprechend weit gespannt.
Nur vier Kapitel behandeln Anorganika: 0. Fukunaga,
Tokio: Superharte Materialien; Diamant, kubisches Bornitrid. S . Porowski, I . Grzegory, J. Jun, Warschau: Metallnitride; hauptsachlich 111-V-Halbleiter, aber auch Molybdannitride. B. Baranowski. S. M . Filipek, Warschau: (Ubergangs-)Metallhydride. G . Demazeau, Bordeaux: Oxide; Eisen, Cobalt und Nickel in hohen Oxidationsstufen. Es werden demnach nur die technisch interessanten StoMtlassen
angesprochen; vieles, wie Fluoride, Sulfide oder Festkorperreaktionen/PhasenurnwandIungen unter hohem Druck, fehlt
ganz.
Die ubrigen neun Kapitel sind dem organisch-chemischen
(bis hin zum biochemisch/biologischen) Umfeld zuzurechnen: 1''. S . Isaacs, Reading: Offenkettige Systeme. J. U!
Scheerer Nyrnegen: (Carbo-)Cyclische Systeme. Hier wie
auch in den folgenden Kapiteln tritt der EinfluD des Druckes
auf die Reaktionsgeschwindigkeit durch negative Aktivierungs- und Reaktionsvolumina klar zutage. A . Golebiowski.
1,
1104
0 VCH
Verlagsgese/lschafl mbH, 0-6940 Weinheim. 1990
J. Jurczak. S . Pikui, Warschau : Monosaccharide; hier wird
der EinfluD des Druckes auf die Regio- und Stereoselektivitat organischer Reaktionen herausgearbeitet. M . Chmielewski, J. Jurczak, Warschau: P-Lactame und andere N-Heterocyclen; durch Cycloaddition und -kondensation. J. Jurczak,
M . Pierraszkiewicz, Warschau : Cryptanden und andere
Wirtmolekiile. J. Jurczak, A . Rahm, Warschau bzw. Bordeaux : Organische Synthese mit Organometallreagentien
oder Katalysatoren. Y. Taniguchi, Kyoto : Biologisch interessante Materialien ;Aminosauren, enzymkatalysierte Reaktionen. G. Lufr, Darmstadt: Polymere; ein technisch a u k r ordentlich wichtiges Gebiet, bei dern die Vorteile der Hochdruck-Synthese besonders deutlich werden. G . Jenner. StraDburg: ,,C ,-Chemie"; Synthese von ,,Basischemikalien" aus
Kohlenmonoxid und Wasserstoff, auch dies ein technisch
sehr vielversprechendes Gebiet, das ohne Druck und Katalysator nicht auskornmt.
Jedes Kapitel ist als ,,Review" strukturiert und enthalt
demgemaD ausreichend Venveise auf Originalliteratur. Der
umfangreiche Autorenindex (24 Seiten) hilft, wenn denn die
Autorennarnen dem Leser etwas sagen, die einschlagigen Arbeiten herauszufinden. Auch das Sachregister ist sicherlich
hilfreich. Insgesamt ein Buch von 507 Seiten, rnit vielen
Schreibmaschinen/Druckern geschrieben (fur den Astheten
wenig ansprechend und im Zeitalter kornpatibler Computer
auch nicht mehr zeitgemaB), sicheriich mehr ein Band einer
Review-Zeitschrift als ein Lehrbuch :jedes Kapitel mehr fiir
den Spezialisten geschrieben als fur den, der sich einen Uberblick iiber Hochdruck-Synthese verschaffen mochte. Leider
wird auch der hohe Preis einer weiten Verbreitung des verdienstvollen Werkes entgegenstehen; fur betuchte Bibliotheken ist es aber uneingeschrankt fur die Abteilung ,,Fortschrittsberichte" zu ernpfehlen.
Gerd Meyer [NB 10691
Institut fiir Anorganische Chemie
Universitat Hannover
Electrochemical Reactors, Their Science and Technology.
Part A : Fundamentals, Electrolysers, Batteries and Fuel
Cells. Herausgegeben von M . I. ismaii. Elsevier. Amsterdam 1989. XVIII, 548 S., geb. HFI 265.00. - ISBN 0-44487139-X
Das vorliegende Buch ist der erste von insgesamt drei Banden zum Thema ,,Electrochemical Reactors". Nach Angaben des Herausgebers im Vonvort sol1 Band A die Grundlagen von elektrochemischen Reaktoren, Batterien und
Brennstoffzellen, Band B spezielle Reaktoren und Band C
Produktionstechniken fur kommerzielle Reaktoren und mathematische Modelle fur die in elektrochemischen Reaktoren ablaufenden Vorgange umfassen. Als Leser sollen sowohl Fdchleute als auch Studenten angesprochen werden.
Der erste Band enthalt neben einer kurzen allgerneinen
Einfiihrung in das Gebiet 14 umfangreichere Artikel narnhafter Autoren, die den Stand des Wissens zu einzelnen Bereichen dokurnentieren. Dabei werden grundlegende Themen (Thermodynamik, Elektrodenkinetik, Warme- und
Stoffiibertragung, Strornungsmechanik), allgemeinere Gesichtspunkte (Konzepte fur elektrochemische Prozesse, allgemeine technische Probleme, Regelungssysteme) sowie spezielle Fragen (Elektroden, Elektrolyte, Diaphragmen, Werkstoffe, ProzeDkontrollsysterne) behandelt. Batterien und
Brennstoffzellen 1st jeweils ein eigener Beitrag gewidmet.
Die Qualitat der einzelnen Beitrage ist nach Meinung des
Rezensenten genauso heterogen wie das a u k r e Erscheinungsbild des gesarnten Buches: sie reicht von sehr guten
+
W44-8249/90/0909-1104B 3.30 2510
Angew. G e m . 102 (1990) Nr. 9
und zusammenfassenden Darstellungen (z. B. ein Artikel
uber Thermodynamik und Elektrodenkinetik) bis zu weitgehend unkommentierten, tabellarischen Aufstellungen von
Berechnungsgleichungen (z. B. der Artikel uber Warme- und
Stoffubertragung). Auch wird das SI-System nicht uberall
verwendet.
Die grundlegenden Artikel konnen zur Einarbeitung in
das umfangreiche Gebiet elektrochemischer Vorgange ernpfohlen werden, wahrend der Fachmann die zahlreichen Literaturzitate schatzen wird. Der weiteren Verbreitung dieses
Buches steht neben den angesprochenen Schwachen vor allem der hohe Preis entgegen, der auch durch das gullere
Erscheinungsbild (teilweise schwer lesbare Schriften und Abbildungen) in keiner Weise gerechtfertigt wird.
Thomas Hahn [NB 10441
Institut fur chemische Verfahrenstechnik
der Universitat Karlsruhe
Methoden der Thermischen Analyse. Von W. I.: Hemminger
und H . K . Camrnenga. Springer, Berlin 1989. XVI, 299 S.,
geb. D M 198.00. - ISBN 3-540-15049-8
Dieses Buch wurde von den Autoren als Einfuhrung,
Uberblick und Nachschlagewerk konzipiert; es ist an Wissenschaftler, Ingenieure und wissenschaftlich-technische
Mitarbeiter gerichtet. Wenn auch rnit der Monographie von
K . Heide, Jena, schon eine deutschsprachige Zusammenfassung ,,Dynamische Thermische Analysenmethoden" existiert, so liegt doch dessen 2. Auflage bereits zehn Jahre
zuruck. Die Autoren des vorliegenden Buches rnit ihrer speziellen Qualifikation (tatig an der PTB bzw. an der Universitat Braunschweig) erweisen sich als pradestiniert, das Gebiet
der Thermischen Analyse (TA) in aktualisierter Form, aber
mit starkerer Betonung der kalorimetrischen Methoden,
zusammenfassend darzustellen.
Im 1. Kapitel werden der Begriff der TA erklart und die
Methoden klassifiziert. Die Vorbehalte der Autoren bezuglich der gemeinsamen Merkmale aller TA-Methoden kann
der Rezensent allerdings nicht ganz teilen; gemeinsam sollte
eigentlich die dynamische Art der Messung sein, d. h. bei
ansteigender (oder fallender) Temperatur, obwohl einzelne
Methoden auch isotherm angewendet werden. Kapitel 2
behandelt die klassische Thermodynamik, soweit sie fur die
TA relevant ist, so in Hinblick auf Phasengleichgewichte und
chemische Gleichgewichte. Nach Kapitel 3 uber apparative
Gemeinsamkeiten und Versuchstechnik werden die wichtigsten Methoden, d. h. Thermogravimetrie (Kapitel 4), Differenzthermoanalyse, Dynamische Differenz-Kalorimetrie
(Kapitel 5) und Dilatometrie/Thermomechanische Analyse
(Kapitel 6) geschildert. Es folgen Thermomikroskopie
(Kapitel 7, mit besonders informativen Bildern!) und Simultane und Erganzende Methoden (Kapitel 8). Das naturgemaD undurchsichtige und experimentell recht schwierige
Gebiet der kalorimetrisch fundierten Methoden (Kapitel 5 )
wird mit g r o k r Sorgfalt und Klarheit erlautert. In Hinblick
auf die vielfache Kritik, der die quantitative Anwendung der
TA-Methoden wegen der meist inhomogenen Temperaturverteilung in Probe und Referenzprobe immer ausgesetzt
war und noch ist, hatte allerdings dem Theorieteil die allgemeine raumliche Warmeleitungs-Gleichung vorangestellt
werden sollen, urn dann von hier aus die Vereinfachungen,
gerechtfertigt durch entsprechende Varianten der Geratekonstruktion, einzufuhren. Dabei setzen sich die Autoren
durchaus rnit diesem zentralen Problem auseinander, insbesondere in Kapitel 9 uber Reaktionskinetik, wo sie homogene und heterogene Systeme getrennt diskutieren. BesonAngew. Chem. 102 (1990) Nr.9
0 VCH
ders instruktiv ist die Abbildung 9.4, die das mikroskopische
Geschehen fur die verschiedenartigen Zeitgesetze darlegt.
Bei der Interpretation nichtisotherm gewonnener Mekrgebnisse halten sich die Autoren stark zuruck, weil dies ein heikles und fehlertrachtiges Unternehmen ist; sie beschranken
sich deshalb auf die Schilderung von direkten, integralen und
differentiellen Methoden zur Bestimmung kinetischer Daten. Die Bestimmung des Reaktionsmechanismus jedoch
(fur eine komplexe Reaktion das primare Problem!) verschieben sie in den SchluBteil des Kapitels 9 (Zusatzliche
Experimente und Methoden). Als Nachteile der nichtisothermen Reaktionsanalyse fuhren sie mathematische Probleme an, aber auch, daO ,,eine Anderung eines Reaktionsmechanismus innerhalb des uberstrichenen Temperaturbereichs nur,schwer, manchmal gar nicht erkannt" wird. Nun:
Die mathematischen Probleme sind dank der explosiven
Entwicklung der Computer heute leichter zu losen als die
apparativen. Fur temperaturhomogene Proben konnen rnit
modernen Integrationsprogrammen isotherme oder nichtisotherme Signalkurven fur alle denkbaren Mechanismen
und jede angemessene ,,thermokinetische" Apparatur vorausberechnet werden. Fur einen Einstufen-ReferenzprozeD
ist daher selbst fur mittlere Inhornogenitaten die physikalische Theorie fur jede optimierte Apparateform zu kontrollieren. Wurden die kauflichen Gerate rnit ihren Datenerfassungs- und -verarbeitungseinrichtungen heute schon die Ermittlung kinetisch standardisierter Peakbreiten und Formfaktoren ermoglichen, so konnte man auch fur Heterogenreaktionen die uber Versuchsserien erhaltlichen kinetischen
Grundmuster mit denen aus Datenbanken vergleichen, die
alle Mechanismen bis zu einer gewissen Komplexitat enthalten. - Dem Kinetik-Kapitel schliekn sich noch zwei Kapitel
uber die Reinheitsbestimmung und uber ein ausfuhrliches
Beispiel (Coffein) an.
Im Ganzen werden die physikalischen Grundlagen der
einzelnen MeOsysteme und -verfahren klar und anschaulich
dargelegt, wozu die guten Illustrationen wesentlich beitragen. Literaturverzeichnisse mit den wichtigsten relevanten
Zitaten folgen jedem Kapitel. Die Zahl der Druckfehler ist
sehr gering. Angesichts der immer noch steigenden allgemeinen Bedeutung der Thermischen Analyse, z. B. fur die Mineralogie, Metallurgie, Chip-Herstellung, Supraleiter-Forschung, Weltraumtechnologie und Automobilindustrie, ist
dem - leider etwas teuren - Buch eine weite Verbreitung zu
wunschen .
Erhard Koch [NB 10401
Max-Planck-Institut fur Strahlenchemie
Mulheim a. d. Ruhr
Chemiluminescence and Photochemical Reaction Detection in
Chromatography. Herausgegeben von J. W. Birks. VCH
Verlagsgesellschaft, Weinheim/VCH Publishers, New
York 1989. X, 291 S., geb. D M 138.00. - ISBN 3-52726782/0-89573-281-5
Chemilumineszenz- und photochemische Detektoren sowohl fur Gas-(GC) ak auch fur HochdruckfliissigkeitsChromatographie(HPLC) sind Gegenstand dieses schmalen
Bandes.
Im Vorwort a u k r t der Herausgeber, daD sich das Buch
,,an jene abenteuerlustigen analytischen Chemiker richtet,
die, um ihre analytischen Probleme zu Iosen, bereit sind,
Ungewohnliches auszuprobieren, und an jene Wissenschaftler, die einen Beitrag auf diesem sehr fruchtbaren Gebiet
leisten mochten". Diese Ziele werden durch das Buch offensichtlich erreicht.
Verlagsgesellschafr mbH. 0-6940 Weinheim. 1990
0044-8249/90~0909-1105$3.50+ .25/0
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